Ein Hund zwei Haushalte mit den selben Rechten

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    • Kati88 schrieb:

      Ja, wenn ich arbeite ist Marla bei meinen Eltern. Im Tagdienst knapp 10 Stunden, im Nachtdienst knapp 27 Stunden
      Aber das ist ja, zumindest für mich, etwas anderes.

      Zum einen ist es nicht wochenweise, zum anderen hatte und hat Marla ja immer noch die intesivste Zeit bei dir.

      Das Wichtigste ist aber denke ich, die Herangehensweise.
      Du weißt, Marla ist dein Hund, auch wenn sie nicht bei dir ist.
      Deine Mutter weiß, Marla ist dein Hund, obwohl sie gerade bei ihr ist.

      Mein Hund ist auch sehr regelmäßig in Betreuung - trotzdem wissen wir alle, es ist mein Hund, ich entscheide.
      Und wenn ich dies oder jenes nicht möchte - muss das akzeptiert werden, oder ich muss mir eine neue betreuung suchen. Aber es ist und bleibt mein Hund.
    • LotterBommel schrieb:

      Kati88 schrieb:

      Ja, wenn ich arbeite ist Marla bei meinen Eltern. Im Tagdienst knapp 10 Stunden, im Nachtdienst knapp 27 Stunden
      Aber das ist ja, zumindest für mich, etwas anderes.
      Zum einen ist es nicht wochenweise, zum anderen hatte und hat Marla ja immer noch die intesivste Zeit bei dir.

      Das Wichtigste ist aber denke ich, die Herangehensweise.
      Du weißt, Marla ist dein Hund, auch wenn sie nicht bei dir ist.
      Deine Mutter weiß, Marla ist dein Hund, obwohl sie gerade bei ihr ist.

      Mein Hund ist auch sehr regelmäßig in Betreuung - trotzdem wissen wir alle, es ist mein Hund, ich entscheide.
      Und wenn ich dies oder jenes nicht möchte - muss das akzeptiert werden, oder ich muss mir eine neue betreuung suchen. Aber es ist und bleibt mein Hund.
      Ich habe nie behauptet, dass es nicht mein Hund ist...
      für den Hund wird aber wahrscheinlich nichts anderes sein, weil er sich eine Hauptbezugsperson aussuchen wird und diese dann ggf. eine ganze Woche nicht sieht...
      „Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben.“
      (unbekannt)

      Kati mit Marla :love:
    • Ich bin ganz ehrlich, meine persönliche Meinung ist, sowas kann einfach nicht gut gehen.
      Wenn ihr euch für einen Hund entscheidet, entscheidet ihr euch für eine große Verantwortung über viele viele Jahre, wisst er ob diese Freundschaft wirklich solange gut geht?
      Meine größten Bedenken sind hier:
      Auch wenn ihr einen Vertrag und alles habt, es kann nur einen Besitzer geben. Sollte der Hund jemanden verletzen, wird nur dieser eine Besitzer zur Verantwortung gezogen. Sprich die andere Familie geht mit dem Hund spazieren, es passiert irgendwas, nicht sie werden zur Verantwortung gezogen sondern zum Beispiel du.
      Bei Geld hört sich die Freundschaft sehr schnell auf, als kleines Beispiel: Der Hund ist bei euren Freunden, sie gehen spazieren mit ihm, sie lassen ihn unangeleint herum laufen, passen nicht gut genug auf und er läuft vor ein Auto (das ist extrem aber es können auch andere Dinge sein), teilt ihr euch dann auch die hohen Kosten für eine OP? Es war ja immerhin ihre Schuld?
      Ich habe sowas schon mal im Hinblick auf ein Pferd erlebt und obwohl jeder groß Ja sagt, war dies nicht mehr der Fall als es um viele tausende Euro ging.
      Der Hund muss erzogen werden, geht dann jeder einmal die Woche in die Hundeschule? Das ist für einen Hund Stress, er hat keine fixe Person...
      Was ist wenn der Hund krank wird, viele Tabletten am Tag braucht, nicht mehr alleine bleiben kann und viel Geld kostet? Unser erster Hund war so ein Fall. Wir konnten ihn nicht mehr zu anderen geben und das obwohl er bei meinen Eltern aufgewachsen ist. Andere haben immer gemeint sie würden ihn schon längst einschläfern lassen, weil 600 Euro im Monat nur für den Hund ausgeben ist ja nicht normal.
      Was wenn der Hund dann am Papier nicht dir gehört, du hast rein rechtlich nicht das Recht zu entscheiden, ob er lebt oder nicht. Die anderen könnten entscheiden, ob sie ihn einschläfern lassen oder nicht.
      Mir würden wirklich noch tausend andere Sachen einfallen wieso ich sowas nie machen würde.

      Wenn ihr einen Hund wollt, dann schaut euch nochmals eure Lebensumstände an. Passt ein Hund da rein, wenn ja, dann holt euch einen für euch. Wenn die Freunde wollen können sie ja hin und wieder auf ihn aufpassen (gerade wenn ihr zum Beispiel auf Urlaub fahren wollt), spazieren gehen oder der gleichen aber ein Lebewesen zu teilen wie ein Fahrrad finde ich nicht inordnung.
    • Also ich bin nicht so ein Freund davon und würde auch abraten.

      Aus Sicht des Hundes:
      - wöchentliches Umziehen verschafft kaum Sicherheit, schon gar nicht bei einem jungen Hund, der gerade von Mama weg ist (oder ein Tierschutzhund - Zuhause-Straße-Tierheim-Pflege..)
      - es fehlt eine Struktur
      - der Bindungsaufbau könnte sehr schwer werden (das würde bei meiner Rasse im Leben nicht klappen, da würde der Hund irgendwann am Rad drehen)
      - es wird immer verschiedene Regeln geben, selbst wenn die Menschen versuchen an einem Strang zu ziehen

      Aus Sicht der Menschen (oder "Viele Köche verderben den Brei"):
      - zu viele Dinge müssten vorher abgesichert sein - Kosten von Tierarzt, Steuer, Versicherung, wer nimmt den Hund im Notfall endgültig
      - wer soll im Kauf/Adoptionsvertrag stehen (kein vernünftiger Züchter oder Tierschutz würde da 2 Haushalte eintragen)
      - jeder Mensch in dieser Konstellation (egal ob Erwachsener oder Kind) wird eine eigene Erziehungsstrategie entwickeln und das geht zu Lasten des Hundes und mit Pech der Freundschaft - selbst in meinem Haushalt sind wir uns nicht immer einig und manchmal ändern sich Meinungen. Mein Mann war z.B. immer dagegen, unseren ersten Hund aufs Sofa zu lassen, bis der mal eine Verletzung hatte. Jetzt haben wir 3 Hunde und alle dürfen aufs Sofa.

      Meine Meinung ist, dass das für den Hund nicht gut ist, wenn er hin und her zieht, jeder anders Sitz mit ihm übt, er bei der einen Familie in den Garten pinkeln darf aber bei der anderen Familie nicht......
      Es ist eine Sache, ob meine Hunde mal Urlaub bei den Großeltern machen und da verhätschelt werden. Aber würden sie wochenweise woanders sein, würden sie irgendwann ihre feste Struktur verlieren, weil eine Gruppe Menschen einfach nie gleich handeln kann.

      Wenn ihr gut befreundet seid, würde ich das nicht aufs Spiel setzen.
      Ich hab mal ähnliches durch, allerdings ging es da um eine Hochzeit.
      Mein Mann und ich wollten heiraten und der Patenonkel unseres Sohnes auch - ein wirklich tolles Paar und wir hatten viel gemeinsam. Wie genau diese blöde Idee einer Doppelhochzeit aufkam kann ich nicht mehr sagen. Ich glaube es ging mit darum, sich Kosten zu teilen (alle jung, frisch aus der Ausbildung und nicht so viel Geld).
      Der Schuss ging Gott sei Dank schon bei der Planung nach hinten los und im Streit auseinander.
      Also: Im Leben würde ich nie wieder so eine Verbindlichkeit mit Freunden eingehen. Es ist eine Sache gemeinsam Urlaub zu machen, aber 15 Jahre bei einer Hundeerziehung am selben Strang ziehen ist was ganz anderes. So was tut Kindern nicht gut und Hunden auch nicht, denke ich.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Vorab, ich kann mich den Zweiflern nur anschließen. Meine Hunde sind meine Familie für mich. Die könnte ich nicht teilen. Ich hätte Heimweh nach ihnen, wenn sie nicht bei mir sind.
      Und die Argumentation für diese Art der Hundehaltung, wären für mich ebenfalls keine Argumente.
      Urlaub? Mache ich Hundefreundlich. Und als mal nicht, ist meine Freundin bei mir eingezogen für die Woche und die Hunde hatten ihr gewohntes Umfeld.

      Bananenhamster schrieb:

      Es sollte rein rechtlich klar sein wem der Hund gehört. Also 1 Person unterschreibt den Kaufvertrag, 1 Person meldet ihn bei Tasso an, 1 Person meldet ihn bei der Stadt an (bei der Stadt geht vermutlich eher nur 1 Person/Haushalt)

      Sollte das Projekt Dog Sharing aus welchen Gründen auch immer nicht klappen, ist erstmal die o.g. Person mit allen Rechten und Pflichten der Besitzer/Eigentümer.
      Das ist so nicht ganz richtig. Wenn es wirklich eine gerichtliche Auseinandersetzung geben sollte, ist wichtig wer:
      dem Hund den Lebensmittelpunkt gibt,
      ihn füttert, ausführt,
      und ihn tierärztlich versorgen lässt.

      Isa schrieb:

      Ich betreibe "Dog Sharing" mit Kiara und meiner Mutter.
      Ich denke mit der Mutter ist es noch mal was anderes, als mit einer kompletten anderen Familie.
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3
    • Ich kenne solche Lebensformen mit Hund - live, tatsächlich und in echt - aus Hamburg - und es funktioniert.

      ...nur mal so am Rande. :)

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Ich bin strikt gegen solche "Spielchen" - allein die oft gebrauchte Bezeichnung "Projekt" impliziert bereits einen unangenehmen, technischen, Beigeschmack, jedenfalls nach meiner Ansicht. Praktische und rechtliche Dinge sind bereits Zuhauf beschrieben worden, das muss ich nicht wiederholen. Ich stelle auch nicht auf plötzliche Lebensereignisse ab, die eine Beteiligte Familie treffen können. Allerdings war ich über 40 Jahre Reiter und hab in dieser Zeit unzählige Reitbeteiligungen erlebt. Die sind früher oder später - meist früher - alle gescheitert, in den weit überwiegenden Fällen rein aus emotionalen Gründen.
      Viele Grüße
      Dieter

      Wenn es im Himmel keine Hunde gibt - dann will ich da nicht hin.
    • Ich muss gestehen , dass es mich gruselt bei dem Gedanken, sich eine Hund anzuschaffen, um ihn dann im wöchentlichen Rhythmus zu sharen. Was nicht heisst,dass ich es grundsätzlich ablehne, einen Hund durch eine andere Person betreuen zu lassen, wenn er sonst zu lange alleine wäre oder ich tatsächlich ohne ihn ein paar Tage verbringen möchte.
      Wenn ich mir vorstelle, ich habe eine Woche Spass und Freude mit meinem Hund und dann ist er erst mal weg, --- neee, das wäre nix für mich.
      Wobei der Hund vllt gar nicht leiden würde ( wenn der Wechsel dann vernünftig aufgebaut worden ist ) aber ich würde leiden. Ständig würde ich mir Gedanken machen, ob auch alles klappt und es dem Hund gut geht.
      Grüsse von Susanne mit Bruno


      Nerversäge und Glücksfall --- auch Bruno genannt
    • @zuri.denia
      Ja, natürlich hab ich das! :thumbsup:
      Ich habe allerdings vergessen, dir die Retour-Grüße auszurichten... :/

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Hamsterbacke schrieb:

      Bei der finanziellen Frage geht es nicht darum ob wir uns zusammen einen Hund leisten können, jede Familie könnte sich einen Eigenen Hund leisten...
      Es geht darum wie gut.
      Z.B der Hund könnte von 120€ im Monat Leben, würde dafür jedoch "nur" Futter niederer Qualität bekommen, jetzt sind aber zwei Haushalte da, welche jeweils 120€ bezahlen. Dann hast du 240€ pro Monat zur Verfügung... (Man beachte das z.B.!!!!!)
      Wenn ihr beide in der Lage seid, einen Hund zu finanziell zu leisten, was spricht dann dagegen, dass ihr beide jeweils einen Hund anschafft, wenn die Bedingungen passen (z.B. das er nicht lange alleine bleiben braucht, was aber auch bei einer Teilung nicht der Fall sein sollte).
      Mit 120 Euro im Monat bekomme ich meine beiden Hunde mehr als ausreichend durch den Monat. Sie kosten mich etwa 30 (7 kg Hund) und 60 Euro (14 kg Hund) im Monat an BARF (Rohfütterung mit Innereien, Fleisch und Gemüse). Bei Nassfutter wäre das ganze deutlich teurer.
      Wenn ihr beide recht nah aneinander den passenden Welpen gefunden habt, dann sind die beiden auch gute Sozialpartner und werden bestimmt Freunde fürs Leben. Dann ist es auch kein Problem, wenn ihr den anderen Hund mal habt, wenn die Familie ohne ihren Hund im Urlaub fahren sollte und halt auch andersherum.

      Ich würde also an den "Plan A: Ein eigenen Hund" nachdenken und überlegen, welche Rasse passt, welche Kosten auf einen zukommen können und ähnliches. Wir im Forum geben gerne Tipps, wie man seriöse Züchter erkennt, welche Rasse passen könnte oder ob ein Hund überhaupt in eure Lebensvorstellungen passt.
    • CrazyDogs schrieb:

      Für mich wäre Dogsharing nur etwas wenn ich sonst gar keinen Hund haben könnte weil er zu lange allein wäre.
      Nur so könnte ich mir das auch vorstellen. Aber es wäre mein Hund, ich bin die Hauptbezugsperson und mache die Ausbildung.
      Beim Welpen könnte ich mir das nur stundenweise vorstellen. Erst wenn er größer ist auch mal für mehrere Tage.

      Ich habe hier einen Link

      kynologos.ch/media/archive1/do…pen_wirklich_brauchen.pdf

      da gäbe es zumindest für die ersten Wochen Einiges zu beachten.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • @Schattenfell ich lese gerade den von dir verlinkten Text und finde ihn von den Kernaussagen her super. Bin gerade mit Punkt 9 durch.
      Aber......meine Fresse ne......so sexistisch 8o
      Da ist die Frau des Hauses die in den ersten Wochen die emotionale Stabilisierung des Welpen übernehmen "darf" (so wie es zwischen den Zeilen durchklingt weil sie ja eh Zuhause ist und mehr Zeit dafür hat) und dann der gute Jägersmann der mit dem Welpen die jagdlichen Frühprägung übernimmt. So Männersachen halt. Und wenn der Jägersmann dann seinen Hut von der Garderobe holt ist Frauchen vergessen und fühlt sich vom Welpen verraten.
      :haumichweg: Alter Falter.....
      Wenn der Autor dieses Textes derselben Mann wie auf den Bildern im Artikel ist, dann hat er ein paar Jahre Emanzipation und Feminismus verschlafen.
    • Danke für den Link @Schattenfell!

      Wir betreiben Dogsharing nur mit den Hunden unserer Kinder... wenn sie im Urlaub sind oder wie im Falle der Tochter, sie für 3 Monate wegen ihres Jobs woanders leben musste. Die Hunde gewöhnen sich daran und scheinen nicht zu leiden. Aber wenn die Kinder dann kommen, um sie abzuholen, wird sofort klar, wem sie gehören. Der Hund ist kein Mensch. Der Hund braucht eine hundegerechte Struktur, nicht eine, die sich der Mensch als Primat ausdenkt. Es gibt kein Dog Sharing in seiner natürlichen Form. Es gibt nur Familien, zu der der Hund oder seine wilden Brüder und Cousins gehören. Einmal ausgebildet, ist diese Familie festgelegt. Der Hund mag das Dog Sharing tolerieren, das heißt aber nicht, dass er nicht heim will. Zu seiner Familie.

      Natürlich kann man den Hund an einen Aufenthalt bei den Eltern oder Kindern oder guten Freundin gewöhnen, so dass er sich dort wohlfühlt. Sehen wir bei uns. Es hängt auch ein bisschen von der Rasse ab. Man kann ja alles Mögliche ihnen zumuten. Aber der Hund braucht ganz klar EINE Familie, zu der er gehört. Wobei Familie auch ein Single sein kann. Oder eine Herde Schafe.
    • Bananenhamster schrieb:

      Wenn der Autor dieses Textes derselben Mann wie auf den Bildern im Artikel ist, dann hat er ein paar Jahre Emanzipation und Feminismus verschlafen.
      :haumichweg: Tschuldigung, habs gelesen und musste lachen.
      Aber der Bericht hat schon die Kernaussage: lieber nicht Hund teilen.
      Ich könnte es auch nicht wegen der Emotionen :ommmm: und die Sehnsucht :heul: .

      Gruß
      Birgit
      Mein Leben dauert viel kürzer als deins. Jede Trennung von dir macht mich traurig.
      Denk bitte immer daran: Du hast mich genommen <3 !
    • Ich brauchte zum Glück nur 1x im Leben einen Hund "teilen".
      Mein Drahthaarfox´l Pucky musste für ein knappes Jahr 5 Tage die Woche zu meiner Oma.
      Ich hatte so einen langen Arbeitsweg das ich manchmal 12 Stunden nicht da war.

      Ich fand Pucky war zufrieden, aber nicht wirklich glücklich mit der Situation.
      Trotz Absprache bekam der Hund natürlich zu viel Futter/Lecker und wurde immer fetter.
      Oma war auch bei der umsetzung der Regeln nicht in der Lage sie einzuhalten.
      Wenn Hundi etwas nicht machen wollte, ach Gottchen, sie ist doch brav, muss sie auch nicht.
      Die Freude wenn ich sie abends abholte war riesig, Pucky überschlug sich fast.
      Zuhause fiel sie dann oft in einen komatösen Schlaf, ich hatte nichts mehr von meinem Hund.
      Ich denke sie kam bei Oma nicht zur Ruhe, ihr fehlten die Regeln, die Struktur ihres Lebens.
      Das wäre vielleicht anders gewesen wenn sie es so schon immer gekannt hätte.

      Pucky und ich waren froh wie diese Zeit vorbei war. Erst da fanden wir wieder richtig zueinander.
    • Dalila schrieb:



      Die Freude wenn ich sie abends abholte war riesig, Pucky überschlug sich fast.
      Zuhause fiel sie dann oft in einen komatösen Schlaf, ich hatte nichts mehr von meinem Hund.
      Ich denke sie kam bei Oma nicht zur Ruhe, ihr fehlten die Regeln, die Struktur ihres Lebens.
      Das wäre vielleicht anders gewesen wenn sie es so schon immer gekannt hätte.

      Pucky und ich waren froh wie diese Zeit vorbei war. Erst da fanden wir wieder richtig zueinander.
      Marla ist morgens auch manchmal bei meiner Oma (84), wenn meine Eltern arbeiten sind und ich noch nicht zurück bin. Höchstens 3-4 Stunden (sie kann allein bleiben, aber sie muss ja gefüttert werden). Wenn ich sie dann abhole, oder meine Mutter von der Arbeit kommt, fällt sie auch quasi sofort in einen komatösen Schlaf und schläft erstmal ewig. Ich führe es darauf zurück, dass meine Oma sie kaum schlafen lässt, bzw. sie ständig zu textet 8|
      „Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben.“
      (unbekannt)

      Kati mit Marla :love:
    • Kati88 schrieb:

      Ich führe es darauf zurück, dass meine Oma sie kaum schlafen lässt, bzw. sie ständig zu textet

      Das wird es sein.
      Der Hund wird "unterhalten".
      A ist es schön das so ein liebeswertes Wesen da ist. Da muss man sich mit unterhalten, auch Erwartungen wecken. Ob es ums rausgehen geht, Lecker abstauben oder Streicheleinheiten ohne ende.
      B nicht das der Hund langeweile bekommt und traurig rumliegt.
      Das Wohlbefinden wird da ja gerne an den eigenen Bedürfnissen gemessen.
    • 2 Sachen die mir spontan einfallen, will ich einfach mal in den Raum werfen und zur Diskussion stellen, niemand sollte es persönlich nehmen oder zu ernst:
      1. Wer „bekommt“ den Hund über die Feiertage? Klingt jetzt vielleicht banal, aber es sind ja auch Kinder involviert ...
      2. Wie soll der Vertag aussehen? Also rechtlich vom Notar abgesichert (geht das überhaupt) oder einfach zwischen euch? Der Hund kann doch nur einer Person gehören oder ist das in Deutschland anders? Da wurde ja schon angesprochen was ist wenn er jemanden beißt ...
    • Die Hunde meiner Tochter sind ja auch in Teilzeit bei uns und wir nehmen sie auch manchmal in der Urlaub mit. Für die Hunde erstmal kein Problem, da Lady ja dann wieder da ist, wo sie aufgewachsen ist und auch Freya war vom ersten Tag an täglich bei uns zu Besuch (mit meiner Tochter). Solange Jemand da ist, ist alles ok aber Freya hat starke Verlustängste wenn sie (mit Lady) allein in einer Wohnung ist. Ansonsten geniesen beide das ruhigere und geregeltere Leben bei uns (statt zwei Kleinkinder + gestressten Eltern) und relaxen gerne.

      Einen Welpen wöchentlich wechselnd zu betreuen geht nach meiner Meinung garnicht.
      Auch das es keine Lieblingsbezugsperson geben wird, könnt ihr getrost komplett vergessen! Ansonsten wurde ja schon alles angesprochen.

      Vorschlag:
      Jede Familie schafft sich einen eigenen Hund an. (freie Rassenwahl aber ein Geschlecht)
      Ihr Besucht euch von Anfang an häufig.
      Wenn die Hund dann min 6 Monate alt sind, lasst ihr sie erst kurz -> Stunden -> über Nacht bei der anderen Familie (nicht tauschen sondern die hat solange 2 Hunde).
      Dann sind Urlaub (ohne Hund :thumbdown: 8| ) / Krankheit usw auch kein Problem, weil es ja eine eingeübte Pflegefamilie gibt.
      Wenn nur Älle so wäret, wie i sei sodd! :rolleyes: :saint: