Adopt - don´t shop

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    • @tinybutmighty ich bin auch kurz davor mir einen Hamster zu holen :thumbsup:
      Und das tatsächlich auch aus dem Tierschutz :thumbsup:
      Eigentlich habe ich nach Aquarien geschaut weil mich @Julia angesteckt hat, dann kam aber eins zum nächsten und jetzt schaue ich mir diese Woche ein Aquarium mit einem Hamster drin an :haumichweg:
    • Monstie schrieb:

      @tinybutmighty ich bin auch kurz davor mir einen Hamster zu holen :thumbsup:
      Und das tatsächlich auch aus dem Tierschutz :thumbsup:
      Eigentlich habe ich nach Aquarien geschaut weil mich @Julia angesteckt hat, dann kam aber eins zum nächsten und jetzt schaue ich mir diese Woche ein Aquarium mit einem Hamster drin an :haumichweg:
      Wie cool! Gibt es hier eigentlich einen Nager-Thread? Könnten ansonsten zum Plaudern einen eröffnen.
      ♡-liche Grüße von Lina, Chihuahua Rex und Yorkie Jasmin
    • tinybutmighty schrieb:

      Monstie schrieb:

      @tinybutmighty ich bin auch kurz davor mir einen Hamster zu holen :thumbsup:
      Und das tatsächlich auch aus dem Tierschutz :thumbsup:
      Eigentlich habe ich nach Aquarien geschaut weil mich @Julia angesteckt hat, dann kam aber eins zum nächsten und jetzt schaue ich mir diese Woche ein Aquarium mit einem Hamster drin an :haumichweg:
      Wie cool! Gibt es hier eigentlich einen Nager-Thread? Könnten ansonsten zum Plaudern einen eröffnen.
      voll gerne :thumbsup:
    • Ich bin zur Zeit nicht oft online und kann mich daher jetzt erst dazu äußern.....

      tinybutmighty schrieb:

      Schon komisch dass man sich über "Asopt don't shop" echauffiert, gleichzeitig aber Leute mit anderer Ansicht als "militante Tierschutzuschis"bezeichet und das gar nicht problematisch zu finden scheint...

      Nur, weil ich Hundezucht aus moralischen Gründen ablehne und der "Pro Zucht"-Argumentation nicht folge, bin ich weder militant noch ne TS-Uschi.
      Ich finde es immer recht traurig, wenn man gleich alles so extrem auf sich selbst bezieht und sich gleich persönlich angesprochen fühlt.
      Den Schuh solltest du dir wirklich nicht anziehen (ich hasse diesen Spruch eigentlich, aber er passt gerade so gut).

      1. Ich habe niemanden persönlich und direkt angesprochen.
      2. Ich habe nirgendwo alle Menschen mit Tierschutzhund über einen Kamm geschoren und verurteilt.
      3. Ich habe nicht alle Menschen, die sich für Tierschutz einsetzen über einen Kamm geschoren (dann hätte ich mich ja auch selbst damit angemacht).
      4. Ich habe extra das Wort "militant" davor gesetzt um zu verdeutlichen, dass hiermit die Tierschützer gemeint sind, die sozusagen in den Ecken lauern und nur darauf warten, dass sie meckern können. Sei es im Netz, wenn z.B. jemand nach einem Labrador-Züchter fragt oder nach Fotos von Rassehunden. Oder seien es die die schon eine Scheibe einschlagen wollen, wenn ein Auto mit Hund Ende September unter einem Baum geparkt wurde und der Besitzer gerade zum Bäcker rein gehuscht ist.
      Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass du zu solchen Fanatikern gehörst (Fanatiker ist hier meine persönliche Ansicht). Auch das Wort Tierschutzuschi selbst wird doch seit Jahren ausschliesslich für genau solche Personen genutzt, nicht für Tierschützer allgemein. Theoretisch hätte ich also das Wort militant gar nicht davor schreiben müssen, dachte aber, dass vielleicht nicht jeder das kennt (scheint ja nun auch so zu sein).

      Das hat also nichts damit zu tun, dass man eine Meinung hat sondern damit, dass man versucht seine Meinung anderen mit "psychischer Gewalt" versucht aufzudrängen. So nach dem Motto - nur wer einen Hund aus dem Tierschutz holt liebt Tiere. Und tatsächlich habe ich genau solche Sprüche schon von so militanten Tierschutzuschis um die Ohren gehauen bekommen.
      Aber wie schon geschrieben, ich habe dich eigentlich nicht für so eine Person gehalten, weshalb du dich nicht angesprochen fühlen solltest.
      Würde es ein Gegenstück zur Tierschutzuschi in der Zucht geben hätte ich auch kein Problem damit, dass das hier erwähnt wird. Da würde ich mich auch nicht angesprochen fühlen, denn ich kann sehr gut akzeptieren, wenn jemand seinen Hund im Tierschutz kauft.
      Nur kenne ich bislang solche "Zuchtuschis" einfach nicht und mir ist noch nie so ein Züchter begegnet.

      tinybutmighty schrieb:



      Mich nervt, dass eine Person, die ne andere Meinung hat, sofort von allen Seiten als unwissend, uninformiert, militant dargestellt wird. Die Gegenseite ist aber genauso festgefahren und militant.
      Du schiebst dir den schwarzen Peter doch selbst zu, weil du dich grundlos persönlich angesprochen fühlst.
      Ich habe dich doch nirgendwo als unwissend und militant bezeichnet. Ich habe von einer bestimmten Personengruppe gesprochen, die sich so verhält, nicht vom Tierschützer an sich.

      tinybutmighty schrieb:



      Es wird immer genug ungewollte Hunde geben, die ein Zuhause suchen. Oder werden Leute aufhören, sich zu trennen, ins Ausland zu ziehen, zu versterben, Tierhaarallergien zu entwickeln etc.? Ja, diese Argumentation ist in meinen Augen schwach. Die Realität zeigt doch ein anderes Bild.
      Da hast du vollkommen Recht......
      Aber ich frage mal ganz direkt nach:
      Woher kommen denn die meisten Hunde, die ein Zuhause suchen?
      Schau mal auf den Seiten der Tierheime. Da findest du Mischlinge, Mixe, oder "Listenhunde" die eingezogen wurden und häufig aus dubiosen Quellen stammen.
      Solange diesem Markt nicht Einhalt geboten wird. Wird es diese Hunde immer haufenweise im Tierheim geben.
      Was nutzt es denn langfristig wenn ich einen Hund aus dem Tierheim hole, aber Lieschen Meier schon den nächsten Wurf Mopsterrier da liegen hat?
      Das ist doch ein undurchbrechlicher Kreislauf - schau dir mal die Kleinanzeigen an.
      Und ganz ehrlich?
      Sollte nicht das Ziel sein, dass die Tierheime leerer werden?
      Das passiert aber nur, wenn man kaum noch Spontankäufe tätigen kann und das "Vermehren" von Hunden kontrollierter ablaufen würde.
      Denn genau diese Spontankäufe sitzen dann doch am Ende meist in den Tierheimen.
      Die Fälle die du genannt hast, machen doch einen kleineren Teil aus.

      Ich bin halt eher dafür, dass man die "Nachproduktion" von UPS Würfen und Privatvermehrung strenger kontrolliert und das Problem da anzufassen, wo es entsteht.
      Es nutzt ja nichts am Ende des Fließbandes zu stehen und ins Schwitzen zu geraten, weil die Päckchen immer schneller und in größeren Mengen ankommen.
      Und daran sind die Züchter ja nicht Schuld, die machen ja den allerkleinsten Teil aus.
      Ein Übel sollte man da an der Wurzel fassen, wo es entsteht.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • tinybutmighty schrieb:

      Ich glaube das halt nicht, dass es so schnell keine Hunde mehr gäbe, die ein Zuhause suchen. Dafür ist die Menschheit in meinen Augen (!) schlicht zu grausam und selbstsüchtig. Ich denke, wir gehen da eimfach von unterschiedlichen Grundannahmen aus, was doch auch seine Berechtigung hat.
      Da hast du recht, es wird durch ein Zuchtverbot nicht weniger Hunde geben, aber mehr arme Hunde. Händler und Vermehrer sind nicht blöd und werden auf den Zug aufspringen um mit immer mehr Würfen diese entstandene Lücke zu füllen.
    • Dagegen kann man ja vorgehen, dagegen gehört eh längst härter vorgegangen. Aber ich glaube nunmal nicht, dass das erwas ist, dass weltweit zu 100% verhindert werden kann...

      @Perra Joa ne is klar, psychische Gewalt, weil ich meine Meinung habe und die Frechheit besitze, diese zu äußern, auch wenn ich allein damit dastehe? Ich denke, jeder darf seine Ansicht haben und auch bei dieser bleiben :)
      Es wiederholen die Argumente sich ja ohnehin nur mehr.

      Und ja, mir fällt schon auf, dass Menschen mit anderer Ansicht hierzu sehr schnell als "Tierschutzuschis" bezeichnet werden und das finde ICH nunmal abwertend, ich betitele ja Züchter die es wageb ihre Meinug zu vertreten auch nicht als Züchter-Zenzis. Und gerade wenn man ein Problem mit dem "Adopt don't shop"-Spruch hat, sollte man doch selbst dann nicht plakative Begriffe verwenden.

      Und ja, mag sein, dass du mich nicht direkt ala unwissend und militant bezeichnet hast, aber letzteres wurde mir dann ja auch von jemand anderem vorgeworfen. Aber ja, subjektiv habe ich schon den Eindruck, es entsteht in Foren sehr schnell eine Eigendynamik bei solchen Reiztehemen und ein großer Druck wird aufgebaut, wenn die Mehrheitsmeinung von einer Einzelperson nicht übernommen wird.
      Da hilft es dann wohl nur, jede Meinung stehenzulassen und nicht immer wieder mit denselben Argumenten, die halt ein jeder anders gewichtet, Öl ins Feuer zu gießen.

      Du scheinst dich ja übrigens umgekehrt auch angesprochen zu fûhlen - ich habe schließlich überhaupt nicht an dich gerichter geschrieben oder einen Beitrag von dir zitiert. Du musst dich also gar nicht verteidigen :)
      ♡-liche Grüße von Lina, Chihuahua Rex und Yorkie Jasmin
    • Ich denke mal wir sind hier alle der Meinung, dass man dringend was tun muss um das planlose vermehren von Hunden zu unterbinden.
      Und ich denke wir sind uns einig, dass es schön ist, wenn ein Hund überlegt in diese Welt kommt und vom ersten bis zum letzten Tag Liebe und Geborgenheit erfährt und ein schönes Leben bei einer netten Familie hat.
      Das ist wohl der kleinste gemeinsame Nenner würde ich sagen.
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?
    • Kraeutergeist schrieb:

      Ich denke mal wir sind hier alle der Meinung, dass man dringend was tun muss um das planlose vermehren von Hunden zu unterbinden.
      Das spricht doch ganz klar für eine Welt in der es nur Rassehunde gibt (geben darf :| )! ^^
      • Strenge Regeln für die Züchter
        - u. a. das in den Verkaufsverträgen steht, dass der Hund nur kolo an den Züchter zurückgegeben werden darf (war bei unseren Züchtern eh schon) das bremst Vermehrer und unüberlegtes Aufgeben von Hunden + verknappen den Second-Hand Markt
        - Haltungsbedingungen usw.
      • nur geeignete Tier dürfen sich fortpflanzen
        - nicht nur durch Shows und Körungen, sondern auch vorgeschriebene Gen-Tests
        - Qualzuchten in den Rassestandarts verbieten
        - sollte die durchschnittliche Gesundheit der Tiere fördern
      • Gute Züchter lassen erst belegen, wenn sie genug vorgesiebte Interessenten haben
        - keine Überschussproduktion und durch die resultierenden Wartezeiten keine Spontankäufe (z. Zt. Flut von Corona-Welpen :S )
      • die höheren Welpenpreise sieben die Käufer nochmal (ja - für die alte Oma wird es dann evtl. eng)
      Sind das eigentlich nicht die Ziele des Tierschutzes?
      Jedes Tier kommt nur geplant auf die Welt und hat im Vorhinein eine (soweit vorhersehbar) vernünftige Familie in die es kommt. :love:

      Ich weis, liest sich erstmal provokant und ich weise nochmal darauf hin, dass ich nichts gegen Mischlingen habe, nur gegen eine sinn & sorglose Produktion von ihnen.
      Wenn nur Älle so wäret, wie i sei sodd! :rolleyes: :saint:
    • Ja ist schon ein bisschen provokant.
      Klar, der Grundgedanke ist letztendlich das - aber vermutlich ist nur Rassehunde am Ende auch nicht realistisch umzusetzen, wenn man sich ansieht wie es hier und da um den Genpool und die Gesundheit steht. Da müsste man sich auch was überlegen.
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?
    • Neu

      tinybutmighty schrieb:


      @Perra Joa ne is klar, psychische Gewalt, weil ich meine Meinung habe und die Frechheit besitze, diese zu äußern, auch wenn ich allein damit dastehe? Ich denke, jeder darf seine Ansicht haben und auch bei dieser bleiben :)
      Warum ziehst du dir den Schuh schon wieder an und stellst das so hin, als habe ich dich persönlich gemeint?
      Ich finde das keine nette Art zu diskutieren, indem man Dinge ganz anders darstellt, als sie offensichtlich geschrieben waren.
      Das ist dann kein diskutieren mehr, sondern ein "den anderen mit Vorwürfen überschütten und der Verdrehung von Sachlagen".
      Ich betone nochmal: Ich habe dich hier gar nicht gemeint und auch nicht Menschen, die ganz normal ihre Meinung äußern, sondern eigentlich eine ganz andere Sparte Menschen und das habe ich auch ausreichend erklärt.
      Wenn du dich jetzt selbst in diese Ecke stellst ist das dein Problem, aber ich habe nicht gesagt, dass du dich da hin stellen sollst.
      Ausser du gehörst tatsächlich bei denen die z.B. bei FB Rassehundebesitzer oder-suchende richtiggehend angehen und ja, da solange herumhacken (teilweise zusammengerottet), dass das an psychischer Gewalt grenzt.
      Dann bleib halt in deiner selbstgemachten Ecke stehen, aber gib mir nicht die Schuld dafür, dass du dich selbst anscheinend so siehst.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Neu

      KuNiRider schrieb:

      Kraeutergeist schrieb:

      Ich denke mal wir sind hier alle der Meinung, dass man dringend was tun muss um das planlose vermehren von Hunden zu unterbinden.
      Das spricht doch ganz klar für eine Welt in der es nur Rassehunde gibt (geben darf :| )! ^^
      • Strenge Regeln für die Züchter
        - u. a. das in den Verkaufsverträgen steht, dass der Hund nur kolo an den Züchter zurückgegeben werden darf (war bei unseren Züchtern eh schon) das bremst Vermehrer und unüberlegtes Aufgeben von Hunden + verknappen den Second-Hand Markt
        - Haltungsbedingungen usw.
      • nur geeignete Tier dürfen sich fortpflanzen
        - nicht nur durch Shows und Körungen, sondern auch vorgeschriebene Gen-Tests
        - Qualzuchten in den Rassestandarts verbieten
        - sollte die durchschnittliche Gesundheit der Tiere fördern
      • Gute Züchter lassen erst belegen, wenn sie genug vorgesiebte Interessenten haben
        - keine Überschussproduktion und durch die resultierenden Wartezeiten keine Spontankäufe (z. Zt. Flut von Corona-Welpen :S )
      • die höheren Welpenpreise sieben die Käufer nochmal (ja - für die alte Oma wird es dann evtl. eng)
      Sind das eigentlich nicht die Ziele des Tierschutzes?
      Jedes Tier kommt nur geplant auf die Welt und hat im Vorhinein eine (soweit vorhersehbar) vernünftige Familie in die es kommt. :love:

      Ich weis, liest sich erstmal provokant und ich weise nochmal darauf hin, dass ich nichts gegen Mischlingen habe, nur gegen eine sinn & sorglose Produktion von ihnen.
      Und tatsächlich ist es das, was ich meine.
      Tierleid hört erst dann auf, wenn Zucht kein ungeschützter Begriff mehr ist und nicht mehr mal eben so nebenbei von jedem gemacht werden dürfte, sondern gewisse "Vorlagen" benötigt (für einen Angelschein muss man auch einen Kurs machen und eine Prüfung ablegen).
      Theoretisch könnte das aber auch Mischlinge einschliessen, wenn es nur um die Zucht selbst geht, das müsste man ja nicht trennen.
      Ich denke nur, es würden sich dann halt viele anders überlegen und auf Würfe verzichten, wenn es z.B. Regeln geben würde und man eben auch richtige Ausgaben hat:
      - der Eintritt in einen Verband erforderlich wäre mit Kontrollen durch Zuchtwart, Begutachtung der Zuchtstätte, Abnahme der Zuchtstätte...alles im Einklang mit den Mindesthaltungsbedingungen des Tierschutzgesetzes, z.B. Zugang zum Garten, Mindestgröße der Flächen......
      - Belegung eines Pflichtseminars zum Thema Decken, Aufzucht, Geburt und Aufzucht, Genetik
      - Vorlage von Mindestuntersuchungen des Hundes, z.B. Pflicht von HD Röntgen und Augenuntersuchung, Gentests von Merleträgern etc.
      - Würfe ausserhalb einer Zuchtanmeldung müssten dann mit Bussgeld geahndet werden und zwar so, dass es auch weh tut

      Natürlich würde es weiterhin Hunde geben die ein Zuhase suchen, wie @tinybutmighty schon geschrieben hatte.
      Aber es wären halt wesentlich weniger, denn wer nur 1x Welpen von seiner Hündin will wird sich den Aufwand und die Ausgaben 3x überlegen (allein die Absicherung eines Gartenteils, Welpenspielgeräte, Auslauf drinnen, Kosten für Untersuchungen, Verbandsgebühr und Co - da ist man schnell ein paar tausend Euro los).
      Ebenso wären die Hunde so kontrolliert, dass sie nicht mehr bei jeder Läufigkeit belegt werden. Man mag gar nicht glauben, wie oft das nämlich auch hier in Deutschland passiert. Das wären zig Würfe weniger.
      Und dann wären auch viel mehr Kapazität übrig, um im Ausland besser helfen zu können.
      Klar, was letztendlich in Spanien passiert können wir nicht ändern. Aber wir können es auch nicht ändern, wenn wir immer nur Hunde von dort kaufen und sich das Grundproblem nicht löst. Aber vielleicht kann man das Problem schon mal im eigenen Land lösen.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
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      Tierschutz in aller Ehre, aber man muss auch sagen, dass Tierschutz Tierleid fördert.

      In den Tierheimen (Perreras) sitzen hunderte, tausende Hunde auf engem Raum, kämpfen täglich um genügend Futter und nicht selten kommt es zu Beißvorfällen, die auch manchmal tödlich enden. Viele Hunde sitzen dort über Jahre hinweg! In den Tötungsstation geht es ähnlich zu, wobei es da oft sogar Einzelzwinger gibt und der Zustand nach wenigen Wochen/Monaten für die Hunde beendet wird. Und dann gibt es genügend Tierschützer, die holen Hunde aus den Tötungsstation, um sie in eine Perrera zu stecken. Da muss man sich doch ernsthaft fragen, ob das den Tieren gegenüber fair ist?! (Achtung, ich bin kein Befürworter von Tötungsstation!)

      Dass es viele „Tierschutzwelpenzüchter“ gibt, ist ja hinlänglich bekannt. Würden die nicht mit Kusshand gegen ordentlich Geld von den Tierschützern „gerettet“ werden, gäbe es deutlich weniger davon.

      Und was mir besonders sauer aufstößt, ist der illegale Welpenhandel. Einfach mal so Welpen an der Grenze beschlagnahmen, das geht nämlich gar nicht. Kurzfristig ja, aber gegen die Zahlung einer Strafe und ggf. Kaution müssen die Welpen wieder zurück an ihre Besitzer gegeben werden. Die armen Welpen müssen aber ja gerettet werden, also kaufen die Tierschützer sie ab. Ein Bombengeschäft :whistling:


      Achja, man soll ja nicht meckern ohne Lösungsvorschlag. Also, konsequente Kastration von Streunern, kein Freikaufen mehr von Hunden (für die Generation von Hunden scheiße, aber andernfalls wird munter weiter produziert) und strenge Grenzkontrollen ohne Beschlagnahme, sondern direkt hohe Strafe und zurückschicken.


    • Neu

      @Perra Na wenn du eh nicht mich meinst sondern eine ganz andere Sorte Mensch hättest du mich ja gar nicht verlinken und zitieren müssen :) Aber du hast ja eine Punkt für Punkt Aufzählung an mich gerichtet die dann ja scheinbar gar nicht mich betrifft.
      Ich habe ehrlich gesagt auch keine Ahnung, was da suf Facebook scheinbar in manchen Gruppen abgeht oder auch nicht, bin zwar auch auf FB sehr aktiv und vertrete durchaus meine Meinung, aber solche Beiträge kenne/beachte ich eigentlich gar nicht. Dass auf FB gerne mal die Hemmungen völlig verlorengehen, ist mir nicht unbekannt, so ist das halt auf einer so großen Plattform des Öfteren...

      Und zu deinen Worten "Nur kenne ich bislang solche "Zuchtuschis" einfach nicht und mir ist noch nie so ein Züchter begegnet." - naja, das ist ja nicht verwunderlich, nennt sich im Fachjargon "Confirmation Bias" - und bedeutet, dass wir alle die Welt eben durch eine subjektive Brille wahrnehmen. Wir tendieren dazu, Informationen und Erlebnisse, die unsere jeweilige Meinung bestätigen, stärker zu gewichten, als Infos und Erlebnisse, die unserer eigenen Ansicht widersprechen - davon kann sich eben niemand freimachen.
      Ich finde darum kann man hier schon auch hinterfragen, ob das tatsächlich so ist oder nur die eigenen Vorurteile bestätigt. Ja, ich kenne auch Tierschützer, die in meinen Augen überstrikt agieren und sich herablassend verhalten, und auf der anderen Seite eben auch Züchter, deren Praktiken mir sauer aufstoßen - so ist mir ist ûber eine Freundin mit Rassehunden eine Züchterin bekannt, die bereits behördliche Probleme bekam, da sie ihre Hunde überwiegend in Boxen hielt. Und eine Chihuahuazûchterin, die hier in AT oft auf Messen mit Ausstellung anzutreffen ist, und alte Hunde die nicht mehr zur Zucht taugen regelmäßig aussortiert (mag sein dass andere damit kein Peoblem haben, ich finde es eben fürchterlich).

      Dass es Extreme nur auf einer Seite gibt, wage ich jedenfalls sehr stark zu bezweifeln.
      ♡-liche Grüße von Lina, Chihuahua Rex und Yorkie Jasmin
    • Neu

      Persönlich überlege ich halt auch, ob es wirklich für jeden Hund toll ist, wenn man ihn von der Straße holt.
      Ich meine, wenn der da aufgewachsen ist, nix anderes kenn, auch nicht wirklich einen Bezug zu Menschen hat etc.
      Da frage ich mich ob konsequentes kastrieren und evtl Impfung mit diesen Impfködern, wie man es in D ja auch lange bei Füchsen gemacht hat, sinnvoller ist - und natürlich generell eine Versorgung, soweit möglich. Ich meine jetzt, ob es vielleicht aus der Sicht des Hundes besser ist, nicht aus der sicht des Menschen.
      Aus Sicht des Menschen ist er dennoch ganz arm dran, klar, verständlich. Aber wie ergeht es denn dem Hund, der nix anderes kennt, wenn der aus seinem Verbund gerissen und in eine Familie gesteckt wird, was er gar nicht kennt und evtl gelernt hat, dass Menschen böse sind? Tut man dem wirklich einen gefallen?

      Also das trifft bestimmt nicht auf jeden Hund zu, der sich auf der Straße rumtreibt und man sollte deifinitiv schauen ob man nicht Hunde die zutraulich sind vermitteln kann und evtl auch, dass Welpen gar nicht erst auf der Straße aufwachsen. Aber Puh... ich hoffe man versteht was ich meine?

      Ansonsten klar: illegaler Welpenhandel, unkontrolliertes "züchten" muss man echt bestrafen!
      Kastrationsprogramme für Streuner sollte man konsequent umsetzen und diese nach Bedarf vor Ort versorgen - nicht jedem gehts in einer Familie besser.
      Man muss aber auch ein Bewusstsein dafür schaffen, damit man nicht immer nur bestraft und kastriert - sondern langfristig auch das eigentliche Problem abstellt.
      Wir müssen ja so wie so denken. Warum dann nicht gleich positiv?
    • Neu

      tinybutmighty schrieb:

      Und zu deinen Worten "Nur kenne ich bislang solche "Zuchtuschis" einfach nicht und mir ist noch nie so ein Züchter begegnet." - naja, das ist ja nicht verwunderlich, nennt sich im Fachjargon "Confirmation Bias" - und bedeutet, dass wir alle die Welt eben durch eine subjektive Brille wahrnehmen. Wir tendieren dazu, Informationen und Erlebnisse, die unsere jeweilige Meinung bestätigen, stärker zu gewichten, als Infos und Erlebnisse, die unserer eigenen Ansicht widersprechen - davon kann sich eben niemand freimachen.

      Ich glaube nicht, dass beim Thema Zucht alles nur durch eine subjektive Brille wahrgenommen wird.
      Ich denke, dass bei vielen Menschen bei der Meinungsbildung einfach die Erfahrungen, die sie im Lauf der Zeit gemacht haben, eine Rolle spielen.

      Ich habe seit Jahrzehnten sehr viele seriöse Züchter kennengelernt, weil ich im BK und im SV sportlich unterwegs war - und da hat man dann schon sehr viel persönlichen Kontakt zu Züchtern, sprich - man kennt auch die häuslichen Verhältnisse und weiß, wie sie ihre Zucht betreiben. Meine eigenen Hunde waren auch immer von seriösen Züchtern - bei den meisten hab ich den Welpen-Werdegang bei den Besuchen beim Züchter miterlebt.
      Ich weiß also aus persönlicher Erfahrung, dass sehr viele Züchter ihre Zucht mit sehr viele Liebe betreiben und dass es deren Bestreben ist, die Rasse gesundheitlich und wesensmäßig voranzubringen.

      Deshalb finde ich es schon sehr mutig von dir, die Erfahrungen anderer Leute einfach mit "subjektiver Brille" abzutun.

      Ich finde deine Einstellung, ausschließlich Nothunde zu dir zu nehmen, sehr gut!

      Aber zu einer echten Meinungsbildung über das Zuchtwesen wäre es m.E. nötig, dass du dich erstmal intensiv längere Zeit durch persönlichen Kontakt (nicht in Foren, sondern im realen Leben) zu diversen Züchtern darüber informierst, welche Einstellung diese Leute haben und wie sie an die Zucht herangehen. Besuche Züchter, sprich mit ihnen, schau dir an, wie ihre Welpen 8 Wochen lang aufwachsen und verfolge mit, welche Anstrengungen es erfordert, einen Hund zur Zuchtreife zu bringen.

      Wenn du dann immer noch der Ansicht bist, dass die seriöse Zucht verboten werden muss, dann ist das in Ordnung. Es ist eben deine Meinung.


      Aber im Moment urteilst du sehr gewagt über einen Bereich, bei dem du null Erfahrungen hast....einfach nur so.....weil du denkst, dass alle Züchter Kacke sind.

      Mir scheint fast, dass du eine subjektive Brille auf hast. :D
      Liebe Grüsse von Doris und Paul
    • Neu

      Es gibt natürlich schwarze Schafe unter den Züchtern. Und das nicht unbedingt wenige. Daher unterscheiden wir hier im Forum doch schon unter seriösen Züchtern und Vermehrern. Zu Vermehrern können entsprechend auch Verbandszüchter gehören.
      Daher gibt es ja auch den bekannten Slogan: "Augen auf beim Welpenkauf!".

      Man sollte sich vorher informieren, wie man seriöse Züchter erkennt und woran man einen seriösen Tierschutz erkennt. Es ist leider die Aufgabe des Käufers, dies zu erkennen. Ein Hinweis bei einer Zucht kann schon mal bedeuten, dass der Hund Papiere hat. Aber auch diese Info ist inzwischen den Vermehrern bekannt und drucken die Papiere quasi selber.

      Vor den Kauf muss man als Käufer halt wahnsinnig viel Recherchieren: Der Verein, die Zuchtordnung. Entspricht das meinen Vorstellungen? Macht der Züchter noch weitere Untersuchungen z.B.?
      Finde ich den Züchter überhaupt in den Verein wieder? In der Regel sind dort alle Züchter aufgelistet. Finde ich ihn dort nicht, stimmt etwas mit dem Züchter nicht. Finger weg!

      Sehr wichtig ist halt, den Züchter kennen zu lernen, bevor die Welpen da sind. So kann man Objektiv an die Sache rangehen und ist nicht mit einer Rosa-Roten-Brille benebelt.
    • Neu

      @Hanca Ich habe nirgendwo ausgeschlossen, dass ich auch eine subjektive Brille trage.

      Quote
      und bedeutet, dass wir alle die Welt eben durch eine subjektive Brille wahrnehmen. Wir tendieren dazu, Informationen und Erlebnisse, die unsere jeweilige Meinung bestätigen, stärker zu gewichten, als Infos und Erlebnisse, die unserer eigenen Ansicht widersprechen - davon kann sich eben niemand freimachen.
      Unqote

      Alles klar? ;)
      ♡-liche Grüße von Lina, Chihuahua Rex und Yorkie Jasmin
    • Neu

      Und im Übrigen finde ich es immer etwas problematisch, zu sagen eine Meinug zu XY darf man erst quasi erst vertreten wenn man damit x persönliche Erfahrungen gemacht hat. Wo endet das dann?

      Man soll sich nur mehr an Diskussionen über, Hausnummer, Corona-Regeln äußern, wenn man eine Anzahl von x Personen kennt, die daran erkrankt sind? Und eine kritische Meinug zum Impfthema darf erst haben, wer x Hunde bzw Menschen nach einer Impfung mit eigenen Augen hat sterben sehen? Und man darf erst die Ansicht vertreten, dass es man es nicht gut findet, Kinder zu schlagen, wenn man selbst welche hat oder eien wissenschaftliche Studie zum Thema langfristge Auswirkungen auf die psychische Gesundheit geschlagener Kinder mit durchgeführt hat?

      Ich kennne selbst mehrere Züchter, habe Freunde, die vom Züchter gekauft haben - und ja ich nehme mir das Rect heraus, meine Meinung zu behalten, genauso, wue du bei Themen wie Impfen oder Kastration eine sehr klare Ansicht hast, die ein anderer vielleicht als schrecklich uninformiert und engstirnig empfindet :)
      ♡-liche Grüße von Lina, Chihuahua Rex und Yorkie Jasmin
    • Neu

      sie hat aber auch deutlich mit zumindest einem Beispiel beschrieben, wie man diese subjektive Wahrnehmung immerhin ein klein wenig objektiver gestalten könnte. Meinungen darf natürlich trotz allem jeder haben, dass soll ja lediglich die subjektive Sichtweile etwas relativieren!
      Je besser und umfassender ich mich informiere, umso besser oder besser gesagt realistischer kann meine Meinungsbildung sich dann gestalten.
      Auch das es schlechte Züchter vermutlich in etwa genau so oft gibt wie auch schlechte Tierschutzorgas hat hier doch eigentlich auch so ziemlich jede/r erwähnt. Das ist ja hier überhaupt kein Diskussionspunkt finde ich!
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

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