Woher habe Eure Hunde Ihren Namen?

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    • Nanouk war als Welpe fast ganz weiß und sehr plüschig. Wie ein kleiner Eisbär eben. Ich habe als Kind gerne "Der Kleine Eisbär Lars" angeschaut. Der Name "Lars" gefällt mir nicht, aber in der Serie gibt es einen Husky Namens "Nanouk" und so kam ich zu dem Namen.

      Wo ich schon bei Serien/Filmen mit Schnee war, sollte der zweite Hund da auch irgendwie dazu passen. Es gibt ein Video von Diego und seinen Geschwistern mit dem ersten Staubsaugerkontakt. Diego ist der einzige, der sich davon nicht irritieren lässt und absolut mutig ist. Wie ein Löwe. Löwen gibt es in keinem mir bekannten "kalten Filmen", aber einen Tiger, einen Säbelzahntiger :D


    • Cleothecat schrieb:

      Ich spreche es hart aus, also wie bei Judith.

      Mein Mann sagt manchmal zum Spaß unser "Jaquelinchen", quasi "Schakelinchen" :D :D :D

      Irgendwie kann man einen sehr schönen Namen immer auch verhunzen :whistling:
      Haha, jetzt weiß ich immer noch nicht, wie du sie aussprichst!

      Ja wie in Ja?
      Ja wie in Scha?
      Ja wie Tscha?

      :D

      Ezio ist Ezio Auditore da Firenze, die Tochter hat ihn so benahmt. Mein Mann hat daraus Easy gemacht, obwohl Ezio Auditore viel besser zu ihm passt, denn easy ist da nichts.

      Chica … sollte frech und was neues sein. Es passt.

      Nikki … hieß schon so, als sie aus dem Tierheim als Pflegling kam, und Name und Hund blieben bei uns.

      Cody … der ist uns zugelaufen, und der Sohn einer Mitarbeiterin hieß so, und uns hat der Name gefallen.

      Sonic … das ist der Hund der Tochter, den sie aus Platzgründen und weil Sonic Ortswechsel gar nicht verträgt (ein Hund, den man nicht einfach in Urlaub nehmen kann). Ihr Ex hat ihn so genannt, weil er so schnell ist. Wir rufen in Son-son (gesprochen sansan).

      Ebony … die Farbe. Schwarz.

      Sophie … kam mit dem Namen auf ihren Papieren zu uns und hat ihn behalten. Miss Sophie … das passt zu ihr.

      Edit: Den Link bei Ezio hat sich von allein eingestellt. ?(
    • Hier behielten beide Tierschutzhunde ihren Namen einfach.

      "Rex" finde ich auch ganz witzig für einen Chihuahua. Und der Name passt gut zu seinem Selbstbewusstsein ;)

      "Jasmin" ist für mich eigentlich eher ein Menschenname. Anfangs wollte ich sie darum auch umbenennen, vielleicht in "Tilly" oder "Bliss". Aber...sie ist nun mal eine Jasmin :D
      ♡-liche Grüße von Lina, Chihuahua Rex und Yorkie Jasmin
    • Murmel schrieb:

      Haha, jetzt weiß ich immer noch nicht, wie du sie aussprichst!
      Haha, ich hätte vielleicht dazu sagen sollen, dass ich das deutsch ausgesprochene Judith meine, und nicht englisch ausgesprochen :D

      Aber Christine hat es ja aufgeklärt! ;)
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Ich habe schon mit 9 oder 10 gesagt „Irgendwann bekommt ich einen braunen Labrador, der Marla heißen wird!“ wie ich auf diesen Namen gekommen bin? Keine Ahnung! 12 Jahre später war es dann so weit und auch der Name ist geblieben. Marla bedeutet soviel wie „die Strahlende“, was ja schon ganz gut zu ihr passt, wenn sie ein Mensch wäre, würde sie immer strahlen und gute Laune verbreiten, trotz allem. Bei der Züchterin hieß sie „Jula“, ich habe ganz kurz überlegt den Namen zu behalten, aber Marla stand einfach schon so viele Jahre fest...
      „Was uns so fest mit Hunden verbindet, ist nicht ihre Treue, ihr Charme oder was es sonst noch so sein mag, sondern die Tatsache, dass sie nichts an uns auszusetzen haben.“
      (unbekannt)

      Kati mit Marla :love:
    • Ein schöner Thread :love:

      Mein erster Hund war ein Goldie und wurde Marco getauft :cursing: fand ich ganz ätzend :thumbdown: bei mir hieß er nur Dicker :love:

      Danach kam mein erster Tierschutzhund namens Anton. Fand ich cool, also hat er den Namen behalten :D


      Dann kam Oskar. Er hieß im Tierheim Mr. Mister 8| Ging gar nicht :thumbdown: In der alten RTL-Serie Nicola war der Serienhund Oskar. Den Namen fand ich damals schon so toll ^^ Und als ich meinen Oskar sah, dachte ich das passt ^^


      Nala hieß beim Tierschutz noch Ylvie Fand ich auch ganz ätzend. Da ich großer Disneyfan bin, wurde sie nach „Der König der Löwen“ benannt <3
      Es gibt ein Leben ohne Hund, es lohnt sich nur nicht!
    • Mir fiel ein, ich habe euch die Namensgebungs-Geschichte meiner Hunde schon mal erzählt...
      Hier...

      „Als mein Kromfohrländer geboren wurde, wußte ich nach einer Woche, dass der kleine zweitgeborene Rüde aus dem 5er Wurf meiner werden würde.
      Die Züchterin wollte gerne, dass jeder der Welpeninteressenten aus einem alten plattdeutschen Namensbuch für den A-Wurf ihrer Hündin den Rufnamen aussucht, der dann auch der Stammbaum-Name werden sollte...
      Alfke hieß also amtlich „Alfke von der Melkstroot“.
      Ich wäre ohne dieses plattdeutsche Namensbuch nie und nimmer auf den Namen Alfke gekommen. Ich kannte den Namen vorher gar nicht. Aber als ich diesen Namen dann für den kleinen Kerl entdeckt hatte, paßte plötzlich kein anderer mehr.
      Alfke war Alfke - ein ausgesprochen seltener Name für einen ausgesprochen besonderen Hund.

      ...

      Die Geschichte von Lanis Namensfindung beginnt für mich sehr traurig, nämlich mit dem Abschied von Alfke. Ich musste ihn mit 13 Jahren am 9.August 2010 einschläfern lassen und auch wenn alles unvermeidlich und völlig in Ordnung war - so in Ordnung dieser Schritt eben sein kann -, hat mich der Abschied von diesem kleinen Kerl damals doch völlig aus der Bahn geworfen.

      Die Regenbogenbrücke ging mir nicht aus dem Kopf...aus vielen Gründen...
      Auch deshalb nicht, weil damals im August 2010 der Titel „Somewhere over the Rainbow“ im Rahmen einer Fernsehwerbung andauernd lief. VOX bewarb irgendeine geplante Programmaktion und ständig hörte ich dieses „Regenbogen-Lied“ und zwar in der Version eines Sängers, den ich bewußt vorher noch nie gehört hatte... Ich kannte ihn auch nicht.
      Erst als dieser Sänger bzw. seine Musik mich „verfolgten“ fing ich an, mich zu interessieren, wer da sang...
      Das Gefühl verfolgt zu werden, entstand so:
      Der Abschied von Alfke kam damals sehr plötzlich innerhalb einer Woche und es war die erste Woche meines - eigentlich unseres - Sommerurlaubs.
      Wegfahren hatte ich nicht geplant - war mit Opa Alfke nicht mehr so ne gute Idee -, sondern ich wollte mich mit ihm zuhause erholen und es uns gutgehen lassen.
      Ich hatte mir z.B. lange im Vorfeld eine Massage gebucht. Bei uns im Ort gibt es eine Physiopraxis, die auch Wellnessmassagen anbietet, und ich hatte einfach mal so die „Loumi-Loumi-Massage“ gebucht, irgend eine hawaiianische Entspannungstüdelüt-Geschichte.. Klang gut. Als ich zum Termin da hin bin, war ich alles andere als entspannt und hoffte nur, das ein bisschen genießen zu können und mal kurz aus meiner Trauer geholt zu werden...
      Das klappte aber nur bedingt, denn während der Massage, dudelte eine Musik im Hintergrund... schon wieder die Stimme aus der VOX-Werbung vom somewhere over the Rainbow-Lied - allerdings sang er hawaiianische Lieder auf der CD in der Massagepraxis. Aber ich war 1000% sicher, dass es der selbe Sänger ist...
      Dann hab ich gegoogelt und einen hawaiianischen Sänger namens Israel Kamakawiwoʻole kurz IZ gefunden. Der war im Juni 1997 gestorben - in dem Jahr, in dem Alfke im Juli geboren wurde.
      Nun glaube ich nicht an Reinkarnationen - aber an Zufälle auch nicht.
      Und deswegen fand ich es schon bemerkenswert und irgendwie irre, dass der Hawaiianer IZ ausgerechnet in der Zeitspanne seinen posthumen Durchbruch in Deutschland „feierte“ (der Titel lief dann in seiner Interpretation auch hoch und runter in den Radiostationen), als für mich der Rainbow-Song von einer besonderen, sehr, sehr emotionalen Bedeutung war
      Irgendwann stieß ich dann in meiner ganzen „Hawaii-Recherche“ auf den Namen Lani.
      Plötzlich war er da.
      Er bedeutet Himmel. In manchen Interpretationen auch „vom Himmel gefallen“.
      Und das passte dann im Verlauf unseres Zusammenkommens so sehr auf das kleine Kooikerlein, dass es für diese kleine Hündin keinen besseren Namen hätte geben können
      ...“

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Ein toller Thread und schön, zu erfahren, wie Eure Lieblinge zu ihren Namen gelangten,,, <3

      Den Namen Tobby, hatte unser Sohn damals vorgeschlagen und irgendwie, passte er zu dem aufgeweckten Kerlchen. <3

      "Micky", ist auf Herrchen's Mist gewachsen.
      Keine Ahnung, wie er auf diesen Namen kam,, :whistling:
      Habe mich dann aber damit einverstanden erklärt.

      L.G.
    • unser allererster Cocker hieß Strolch, nach dem Film Susi & Strolch.

      Der zweite kam aus Dänemark und trug schon den Namen DAN (gesprochen DENN), den übernahmen wir einfach, da er praktisch zu rufen war. Einsilbig, kurz und knackig.
      War nur blöd, wenn die Leute fragten: "wie heißt der denn?" dann kam die Antwort: Dan! Wie ein Echo, da kamen sich die Leute immer verarscht vor :haumichweg: Ich fand das lustig.

      Maya kam vom Bauernhof. Sie hatte keinen Namen als sie zu uns kam. Im Auto auf der Heimfahrt diskutierten wir. Meine Tochter schlug den Namen Maya vor und der kleine Hund kuckte sie freudig an. Alle anderen Namen fand sie uninteressant. So wähle sich Maya ihren Namen selbst.

      Benji aus dem Tierschutz hieß Benno. Er hasste seinen Namen, hatte damit wohl nur noch mehr Schläge und Prügel verknüpft. Wir suchten etwas änliches vom Klang her, um ihm nicht auch hier noch Stress zu machen. Benji (sprich Benschi) fand er scheinbar lustig und reagierte bald auf den "schi"-Laut. So blieb es dabei.

      Dizzy aus dem Tierheim, mit ü10 lästig und entsorgt, trug den glorreichen Namen Trixie. Ich finde den scheuslich! Dizzy, das englische Wort für "schwindelig" passte super zu dem alten, sturen Zauselkopf und hatte zudem einen ähnliche Klang wie der gewohnte Name. So wurde aus Trixie einfach Dizzy und das alte Mädel hörte bei uns noch 4 Jahre gut darauf.

      Keksi kam mit dem Namen "Explosive Dynamite..." Was ein Blödsinn! Wie soll man das rufen. Nachdem wir den kleinen Irrwisch zuhause hatten, ihm bei seinem Treiben zusahen wurde schnell klar, dass wir uns da einen kleinen Scherzkeks ins Haus geholt hatten. So blieb der Name Keks an meinem Bub hängen.

      Nessa war der Herzenshund meines Mannes. Er durfte sich einen Namen aussuchen und wollte etwas Fürstliches für sein kleines Hundemädel. Er wollte gerne eine Baronesse. Da es ein O-Wurf war wurde es dann die Kurzform "Onessa Golden Beauty..." So blieb letztendlich der Rufname Nessa.

      Chilli hieß "...Charming Butterfly" und wurde in ihrem Zuhause Jil (sprich Dschill) gerufen. Als wir das Bündel Elend nach den schlimmen Beissvorfällen übernahmen wollten wir ihr nicht nur ein neues, glückliches Leben ermöglichen sondern auch deshalb einen neuen Namen geben. So wurde aus Jil kurzerhand Chilli.

      Wiedu heißt Wiedu weil ich schon immer eine Wiedu haben wollte. Ich mag aussergewöhnliche Namen, inbesondere Wiedu, weil er einfach lustig ist und immer wieder Verwirrung stiftet. Es stehen ja oft Leute bei uns am Zaun und fragen nach den Hunden. So eine kleine, plüschig-wuselige Meute sieht man ja nicht oft und alltäglich. Dann wird oft gefragt: "wie heißt denn der da?... Wie heißt denn die Kleine?... und wie heißt die Rote?" "Ja die heißt Wiedu!" ... .... kurzes Nachdenken vor dem Zaun... Gegenfrage: "echt? Wie ich" , "Nein, Wiedu!" ... ich grinse... "also Karin?"... "Nein, Wiedu!"... "Aber ich heiße doch Karin!"... mindestens 3 lachen jetzt schon...
      Es dauert manchmal einfach eine Weile, bis alle es verstehen. Das bleibt in Erinnerung und schafft schöne Momenente :gutgemacht:

      Cherry Pie ist der Rufname von Ysta. Cherry war mir zu nahe an Chilli, desahlb musste ich für die Maus einen anderen Namen suchen, der sich vom Klang von den anderen 4 gut unterscheidet. Ysta ist schwedisch und bedeutet "Käse machen". Das passt einfach wunderbar zu einem kleinen, wuseligen, neugierigen Welpen. So wurde aus dem Kirschkuchenkind ein Käsekind.
      LG Martina ^^ und die Schmetterlinge :pfote:
    • Coco wurde zu Merlin
      Mein erster Hund (Rüde) war aus dem C-Wurf und hiess "Coco" Aguas Arriba.
      Coco fand ich schlimm, das klang für mich eher nach Po..nodarstellerin.
      Zu der Zeit hatten wir auch Ratten, unter anderem eine blonde mit Namen Merlin.
      Da Coco auch blond war bestanden die Kinder darauf, dass er ebenfalls Merlin heissen soll - ich wollte gern Morpheus, wurde aber eben überstimmt.

      Fuego wurde zu Neo
      Zu Merlin zog dann "Fuego" Aguas Arriba - Fuego passte zwar, weil es Feuer bedeutet und der Welpe ordentlich Feuer im Popo hatte, aber das ist echt blöd auszusprechen und zu rufen.
      Die Kinder haben es damals nicht hin bekommen.
      Aus Fuego wurde dann Neo, weil er eben der "Neue" war und ich auch Matrix Fan (ich bekam ja schon keinen Morpheus).

      Piedra Preciosa wurde zu Willow

      Als wir Concurrido "Piedra Preciosa" aus Finnland abholten, hätte ich den Namen Piedra als Rufnamen gar nicht so schlecht gefunden. Ich hatte meinem ältesten Sohn allerdings versprochen, dass er den Namen auswählen darf. Er entschied sich für Willow, weil er zu der Zeit meine alte "Buffy-im Bann der Dämonen"-Serie für sich entdeckt hatte und die Hexe Willow klasse fand.
      Und eigentlich kann unsere Willow auch manchmal eine echt sture Hexe sein - aber eher wie die kleine Hexe aus dem Buch, man ist ihr einfach nie böse.

      Donde Vas wurde zu Smilla

      Also der Name Buena Onda "Donde Vas" ging mal gar nicht, das war uns von Anfang an klar.

      Eigentlich wollte ich immer eine Ylvie, aber das zerschlug sich schlagartig beim ersten Welpenbesuch. Smilla ist im Dezember geboren und im Januar lag ordentlich Schnee. Die Züchterin machte die Tür auf, die Welpen stürmten raus und meine Madame fetzte wie eine irre mit gesenktem Kopf durch sämtliche Schneewehen - da war klar, dass das nur eine Smilla sein kann, aber niemals eine zarte Ylvie.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Meine erste Hündin hieß Cora, aber ich hatte mir eine Tanja gewünscht. Schon beim Züchter wurde sie Tanja gerufen. Das war damals ein seltener Name.

      Dann kam Britta. Sie sollte der Hund meines Vaters werden und das erste Jahr bei mir bleiben, bis er in Rente ging. Er hatte sich Bärbel ausgewählt und im Wurf waren 2 Hündinnen: Bärbel und Britta. Da mir Britta besser gefiel und ich sie auch ausbilden sollte, blieb dann Britta bei mir.

      Dascha war die nächste Hündin. Der Name passte hervorragend zu ihr. Klein, schnell und sehr passioniert. Für mich gab es keinen anderen Namen für sie.


      Janne war sanft und liebevoll, aber nicht 100%ig mein Hund, den ich mir gewünscht hatte.


      Inzwischen war Britta gestorben und mein Vater suchte eine Nachfolgerin. Ich durfte aussuchen, beim Züchter sollte sie Anka heißen. Ich überredete ihn, das a in e zu tauschen und so kam Anke zu uns. Sie sollte ein paar Wochen bei mir bleiben bis sie "aus dem Gröbsten" raus und stubenrein ist. Mein Vater war damals nicht mehr der Jüngste und ich wollte es ihm leichter machen. Als Anke 4 Monate alt war, konnte ich ihm das selbstbewußte Teufelchen nicht geben. Mein Mann schlug vor, ich solle ihm Janne geben.

      Sie war 1 1/2 Jahre alt und hatte ihre Prüfungen schon hinter sich. Mit dieser Lösung waren wir alle hoch zufrieden.


      Ich wollte nie einen Rüden behalten. Aber es gibt einige Namen, die mir schon immer gefallen haben und deshalb gab es in meinem N-Wurf einen Niklas.

      Niklas war verkauft, mir gefiel dieser Welpe so gut. Nachdem er abgeholt worden war, bekam ich starke Kopfschmerzen.
      Am nächsten Tag rief der Käufer an, seine Frau hätte allergisch auf den Hund reagiert. Also nahm ich ihn zurück. Als er wieder hier war, waren auch meine Kopfschmerzen weg.
      Er wurde mein Seelenhund.

      Als Anke alt war, kaufte ich eine Tochter von Niklas und nannte sie Nike nach der griechischen Göttin Nike von Samothrake.


      Danach gab es im T-Wurf wieder einen meiner Lieblingsnamen. Tristan war unser Liebling und meine Tochter hätte ihn gerne gehabt, was sich dann aber mit der Ausbildung als schwierig herausstellte. Sie war Studentin und in der Stadt gab es nicht die Möglichkeiten wie bei mir auf dem Lande. Sie nahm dann gelegentlich den nun schon etwas älteren Niklas mit und ich konnte mich Tristans Ausbildung widmen.


      Für meinen V-Wurf konnte ich mir eine Hündin aus meinem Zwinger ausleihen und so kam ich zu Varis. Der Name bedeutet "Wüstenblume" und das gefiel mir.

      Varis war ein alsolut einmaliger Hund, was mir jeder bestätigte, der sie kennenlernte.

      Xanthie war eine Tochter von Varis. Ihr Name ist abgeleitet von Alexander Girardi (der Liebling von Wien in den 20er Jahren).


      Zarie heißt eigentlich Zaris und war einem Käufer fest zugesagt. Das hat sich dann zerschlagen und sie blieb bei mir. Zaris und Varis - das ging ja gar nicht, deshalb nannte ich sie Zarie. Hätte ich von Anfang an gewußt, dass sie bleibt, hätte sie einen anderen Namen bekommen. Aber nun hatten wir uns schon daran gewöhnt.


      Für meine Jüngste ist Cairi der absolut passende Name, ich habe ihn aus einem Buch.

      Der Name bedeutet: Ein Einzelgänger, der an sich immer hohe Anforderungen stellt und versucht sie zu bewältigen.

      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Ich habe ja nur von den Momentanen erzählt, aber hier nun der Rest.

      Bonny hieß mein erster Hund, da war ich zwölf, daher war's auch der Hund meiner Mutter. Eine Große Münsterländer Hündin, die wir Bonny nannten, obwohl im Zuchtschein Anja vom Schwarzenbach stand. Mit Bonny habe ich im Schnellkurs nicht nur Hundehaltung sondern auch Jagdhund gelernt - nach einigen Wirrungen und Irrungen - d.h. nach Fallenlassen aller gutgemeinten Ratschläge und Annehmen derer meines Biologielehrers, Jäger, Verhaltensforscher und späterer Zoodirektor, wurden wir ein Team. Sie starb mit 1o vermutlich an Parvo.

      Cora, eine bildhübsche, sanfte und folgsame Colliehündin. Sie hieß schon so, als wir sie abgemagert und verfilzt einem Mann abkauften, der sie von seiner Ex bekommen hatte und seine neue Frau den Hund nicht mochte (sie hatte selbst einen), Cora gehörte meiner Mutter, ich zähle sie allerdings mit zu meinen, denn sie verbrachte viel Zeit bei mir, wenn meine Eltern auf Reisen waren oder in Südafrika lebten. Sie verstarb entweder an Leukämie oder, was ich heute als wahrscheinlicher ansehe, an Hemangiosarcoma.

      Susi wurde mein Seelenhund. Sie hatte ihren Namen auch schon, und ich mochte ihn. Susis Mutter war ein Cockerspaniel, Vater "irgendsoein Jagdhund", die Schwangerschaft ungeplant und der Abnehmer kam mit ihrem Temperament nicht klar, so hatte er sie einfach im Treppenhaus angebunden. Sie war 9 Monate alt, als sie kam und blieb Susi. An ihr habe ich meine Kenntnisse der Hundeerziehung ausgelebt. Hundesport gab es damals nicht, aber viele Spaziergänge. Sie ging mit mir ausreiten, sie saß im chemischen Institut in Erlangen in unserem Schreibzimmer und bekam Besuche, dann zogen wir um nach Coburg, wo wir meinen Mann kennenlernten. Der war in der Jagdausbildung und so durfte Susi endlich zeigen, was sie wirklich in sich hatte. Nach der Brauchbarkeitsprüfung konnte sie ihre Fähigkeiten viele Jahre unter Beweis stellen.

      Annie, war an der Autobahn ausgesetzt, es war Silvester und Susi und ich schafften es, sie in Sicherheit zu bringen. Damals musste man in Erlangen die Feuerwehr anrufen, und der gute Mann bat mich dringend, den etwa 2 Jahre alten Hund zusammen mit Cora und Susi zu behalten, was für mich als Studentin, die nach dem Abschluss einen Job suchte, eine Herausforderung war. Annie war eine fürchterliche Mischen, sie sah aus wie ein Berner Sennenhund auf Bassetbeinen. Da passte nichts zusammen. Aber sie war sehr lieb. Nachdem sie eine Weile bei meinen Eltern bleiben musste, bis ich Job und Wohnung beisammen hatte, verblieb sie bei meinen Eltern und wurde der Liebling meines Vaters. Sie musste im Alter von etwa 12 wegen Nierenversagen eingeschläfert werden.

      Diana. Der Name ist Programm und die Wahl meines Mannes. Eine Bayrische Gebirgsschweißhündin, mit Papieren und so. Bildhübsch, klug, ruhig, sicher auf der Fährte. Ich habe sie ausgebildet und geführt. Sie hat viel von Susi gelernt. Sie ist mit uns in die USA umgezogen und hier war dann erst mal Schluss mit der Jagd. Aber sie war schon betagt, mit knapp 15 mussten wir sie wegen Nasenkrebs einschläfern lassen.

      Sammy. Er kam ebenfalls in einer Silvesternacht bei unserem ersten (kurzen) USA Aufenthalt zu uns, war etwa 6 Monate alt und ein vorwiegend schwarzer, sehr haariger Border Collie. Extrem scheu, noch scheuer als BC es allgemein sind. Jeder noch so kleine Schritt vorwärts war ein Erfolg. Er hat mich gelehrt, dass Vertrauen mit Geduld erarbeitet werden muss. Ich mag den Namen Samuel/Sammy, und deshalb bekam er ihn. Sammy liebte Diana, sie war sein Leitstern. Er war allergiegeplagt, aber am Ende, als seine Diana gegangen war, hat er einfach aufgegeben. Er wurde 13.

      Lady. Lady wurde in USA schwanger als "Streuner" gefunden, das kann von ausgesetzt bis verlaufen alles heißen. Meine Freundin adoptierte sie und nannte sie nach Lady and the Tramp. Lady war 9 Monate alt. Als die Tochter meiner Freundin ein Kind gebar und der Ehemann Hunden nichts abkonnte, musste Lady weg. So kam sie zu mir und behielt ihren Namen. Lady liebte Agility und die Obstwiese mit ihren Fährten. Sie wurde mein zweiter Seelenhund. Sie verstarb mit 11 an Lungenkrebs.

      Ginger, wir nannten sie so wegen ihrer Farbe. Sie kam zu unserem Rudel Diana, Sammy, Lady und Hexi. Sie war eine Boxermischung. Stur, verspielt, menschenfreundlich. Sie machte auch Agility: Eine Runde perfekt und dann war Feierabend. Sie war ein Streuner, der schon einmal im Tierheim gesessen hatte, 1-3 Jahre alt und verstarb mit 15+.

      Das sind die Ehemaligen, mit Ausnahme von Zeus und Peaches, die unserer Tochter gehörten, aber immer mit uns im Haus lebten. Zeus war ein Husky und Peaches eine Pomeranian. Die Namen bekamen sie von der Tochter.

      Dann gab es noch Hexi, ein Rauhhaardackel, den wir der Schwiegermama vermittelten. Als sie ins Heim musste, behielten wir sie. Sie verstarb mit 18 Jahren, und der Name passte genau. :)
    • Außer Taja hatten alle schon ihre Namen und auch mehr oder weniger drauf gehört. Billy, Akimo, Chinouk.
      Taja wurde vom Tierschutz Sarah genannt. Und ich hatte zu der Zeit eine Kollegin Namens Sarah, mit der keiner klar kam. Das ging gar nicht. Da Madame aber sowieso auf nichts gehört hat, haben wir sie Taja genannt. Kann man so schön lang ziehen wenn sie nicht hört.
      Taaaaajaaaaa…...
      LG
      Petra mit Demon+Yoomee
      und Chinouk+Taja im Herzen <3
    • Hier sind viele tolle Geschichten dabei.

      Amica schrieb:


      Wie sie zu dem Namen "Lucy" kam, weiß ich gar nicht; ich glaube, sie hat ihn einfach ausgewählt, weil sie findet, dass er schön klingt...

      Ich hätte, wenn sie deine Neigung zur Inspiration aus Büchern teilt, spontan auf Narnia getippt. Lucy Pevensie / Königin Lucy die Tapfere. :)




      Als Alois einzog, wollte ich keinen klassischen Hundenamen. Etwas, das zu uns als Familie passt, zugleich gut rufbar ist und doch irgendwie niedlich. Den Ausschlag gab eine Marionette bei uns im Flur: Aloisius Hingerl, Dienstmann Nummer 172

      Kurz: Ein Münchner im Himmel - ein klassische münchnerische Erzählung



      Wer ~ 10 Minuten Zeit hat:



      Ein Omen. :D Alois, hier wie dort, ist dienstbeflissen, gutherzig, grantig, gemütlich und genussfreudig.

      ... was bin ich froh, dass meiner zumindest Radler in Ruhe lässt. :D




      Mamas Hündin sollte namentlich zu Alois passen. Es war von Anfang an klar, dass sie nur ordentlich mit Mama an der Leine flanieren können soll, gesellschaftsfähig adrett-erzogen.. aber sonst von Mama heillos verhätschelt wird. Mamas kleinen Prinzessin. Und so wurde es namentlich eine Kaiserin: Elisabeth. Sissi. :love:


      Als sie leider viel zu früh verstarb, kam eine andere Hündin als Seelentrösterchen.

      Irgendwie hatte keiner die Nerven, sich um einen neuen Namen zu bemühen. Auch wenn wir den Namen Bacira irgendwie seltsam fanden. Wir machten ihn mit ‚Baghira‘ weicher. Aber ihr glaubt gar nicht, wieviele Schwarze Katzen Witze es über kleine weiße Hunde gibt. :rolleyes:


      Ausschlaggebend war ein Freudscher Verspre.. gut, Verbrüller, als sie entdeckte, dass sie ein Terrier ist. Aus Baghira wurde ‚Bazi‘; auf bayerisch so viel wie „Schlitzohr“. Passte & blieb. :love:
    • Mieps schrieb:

      Ich hätte, wenn sie deine Neigung zur Inspiration aus Büchern teilt, spontan auf Narnia getippt. Lucy Pevensie / Königin Lucy die Tapfere.
      Wäre durchaus denkbar, wenn ich den Namen ausgesucht hätte. Ich mag Narnia nämlich sehr. <3
      Aber meine Sis ist nicht ganz so literaturaffin und hat meines Wissens Narnia nie gelesen (höchstens einen oder zwei der Filme mal gesehen).
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi
    • Enzo hatte seinen Rufnamen schon vom Vorbesitzer. Das wollte ich dann nicht noch mal ändern, bzw. konnte ich mit dem Chef in den ersten Tagen auf nichts anderes einigen... Eigentlich heißt er ja Enrico und ich fand das total daneben, bis seine Züchterin mir erzählte, dass er nach dem Tierarzt benannt ist, den das ganze Rudel zu der Zeit (sie ist nach Enzo´s Wurf umgezogen) total liebte...

      Gerufen wird er allerdings meistens "Spackie" und nur Enzo oder mit ganz hoch offiziellen Namen, wenn der Herr mal so gar nicht meine Meinung teilt.