Welcher Hund passt zu mir ? :D

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    • Welcher Hund passt zu mir ? :D

      Hej ich bin 23, hatte schon einen Hund (eher gesagt Familienhund) bin mit ihm aufgewachsen, nun wird es Zeit wieder einen an meiner Seite zu haben :D
      Ich bin eigl. recht aktiver Mensch brauche nur manchmal nen kleinen tritt :D (letzter Hund war ein Mischling)
      Ich bin jemand der gerne mit seinem Hund kuschelt, spielt, lange spazieren geht auch mal wandern, einer der schlau ist und auch keine scheu vor Wasser hat.

      Ich habe schon 2 Hunde in die engere Auswahl geholt und zwar zwischen Rhodesien Ridgeback und Magyar Vizsla

      Wollte eure Meinung und auch gerne Erfahrungen. Gerne auch andere Rassen als Vorschlag :D
    • Hallo! :hello:

      Was waren die „Familien-Mischlinge“ denn (geschätzt) für Rasse-Mixe?

      Hast du Ahnung von Jagdhunden?

      Weil, - beide deiner Wunschrassen gehören in diese Gruppe.

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Hallo, wie kommst du denn auf diese beiden Rassen? Außer der Optik haben die ja wenig gemeinsam.

      Zum Kuscheln: Das kann man meiner Meinung nach nicht an einer Rasse festmachen.

      Spielen: Tendenziell ist es so, dass Rüden verspielter sind. Ich kenne jedoch mehrere RR die nicht viel spielen. Sie gehören zwar zu den Laufhunden, aber sind doch"urtümliche" Hunde.

      Lange Spazieren gehen und wandern: Das kann prinzipiell jeder Hund, der anatomisch noch annähernd ein Hund ist (ordentlich Nase, keine krummen Stummelbeine,...). Wobei ich persönlich beim Wandern einen Hund mit 20kg doch praktischer finde, als einen mit 40kg. Ich war mit meinem Großen schon viel wandern und es gab immer wieder Passagen, an denen ich ihn tragen musste.

      Schlau: Das liegt wohl im Auge des Betrachters :D Eine Bulldogge ist auch schlau, nur eben stur

      Keine Scheu vor Wasser: das ist bei den meisten Rassen Gewöhnungssache, wobei Retriever schon eine Vorliebe für Wasser haben.


    • Moin!
      Ich finde das immer recht schwierig, einen Tip bez. Rasse o.ä. anhand von 2,3 Deiner Aussagen zu geben.
      Ich persönlich würde an Deiner Stelle mal in ein Tierheim oder sowas gehen, Probegassi mit evtl. Kandidaten machen und dann einfach einen der endlos vielenTierschutzhunde adoptieren.
      Die TH Mitarbeiter kennen die Hunde meistens auch schon und wissen darum auch obs passen könnte mit Euch :)
      Wie gesagt, ich würde!
      Ach ja, viele Hunde kennen auch ihre Rassebeschreibungen gar nicht und sind oft ganz anders drauf, als die Rasse eigentlich zu sein hat.
      "Ein Hund ist ein wunderbares Wesen, welches nicht primär den Spaziergang, sondern den sichern Platz im Rudel als Wichtigstes empfindet und auch dringend braucht!" :Hund-smile:
      (Stefan Wittlin, Schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tomstep ()

    • Hi,
      lange Wanderungen kannst du mit fast jedem gesunden Hund mit normalem Körperbau machen.
      @tinybutmighty geht mit ihrem Chihuahua und der Yorkiehündin ausgedehnte Touren. ;)
      Schlau, na ja. Kommt drauf an, was du vorhast. Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, einen normal intelligenten Hund zu haben.
      Es reicht für Tricks, paar Kommandos und jede Menge Blödsinn. Aber er ist nicht so schlau, dass er mich ständig austricksen will. :D

      Mich würde auch interessieren, was für einen Mix ihr hattet, wie er so vom Wesen her war.
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...
    • Mich würde auch interessieren, wie du auf die Rassen kommst.

      Magyar Vizslas sind ja momentan ziemlich in Mode und da muss man sehr genau auf den richtigen Züchter achten, um einen wesensfesten, nervenstarken Hund zu bekommen, wobei Vizslas generell Sensibelchen sind. Sie sind gelehrig und aktiv, vielseitig - wollen aber schon beschäftigt werden. Zwar kenne ich Vizslas, die mit normalem Gassiprogramm sehr zufrieden sind, aber generell sollte bei der Rassewahl schon ein gewisses hundesportliches Interesse vorhanden sein, v.a im Bereich der Nasenarbeit - Mantrailing uns Stöbern etwa bieten sich da an. Hat man Pech erwischt man ein Exemplar mit gut Jagdtrieb und muss dann viel Zeit ins Trainig stecken, kämst du damit zurecht?


      Auch Rhodesian Ridgebacks sind Modehunde. Wenn man sich die Rassegeschichte mal ansieht wird aber rasch klar dass es keine Hunde für jedermann sind. Oft haben sie einen enormen Jagdtrieb, sodass sie niemals ohne Leine laufen können. Da braucht es dann im Bestfall die Möglichkeit eines sicher umzäunten Grundstücks, auf dem der Hund mal frei rumrennen kann.
      Hinzu kommt oft Territorialverhalten - Besuch zu empfangen kann somit in Stress ausarten und erfordert bei manchen Ridgebacks viel Training.
      Auch mit anderen Hunden sind viele Ridgebacks im Erwachsenenalter nicht mehr gut verträglich. Für die Hundewiese zB ist das definitiv die falsche Rassewahl.



      Muss es denn wirklich ein Welpe sein? Auch in Tierheim finden sich viele nette Hunde, die zu deinen Anforderungen passen würden.
      ♡-liche Grüße von Lina, Chihuahua Rex und Yorkie Jasmin
    • Hallo Chrissi,

      ich schließe mich meinen Vorschreibern dahingehend an, dass ich die Infos noch etwas zu "dünn" finde, um auf dieser Basis fundierte Ratschläge geben zu können. Kuscheln, spielen und lange spazieren gehen kann mit jedem Hund klappen, und die meisten Hunde wollen auch alles das (außer das Kuscheln vielleicht; da gibt es Kandidaten, die das eher überflüssig finden ^^ ). Was ich damit sagen will: Dafür braucht es keine Jagdhundrasse; jeder Chihuahua, jeder Malteser, jeder Shi Tzu kann und möchte lange spazieren gehen und spielen! Dass die meisten Hunde dieser Rassen nur langweilig um den Block latschen.... Na ja, das ist eine Entscheidung des Halters, nicht des Hundes. :rolleyes:

      Entscheidest du dich für eine Arbeitsrasse wie z. B. den Viszla, solltest du bereit sein, mehr zu machen als "nur " spazieren gehen und spielen. Solche Hunde möchten echte Aufgaben haben, etwa eine Hundesportart wie Mantrailing, Dummyarbeit, Obedience, Agility o. Ä. Du solltest also bereit sein, nein, du solltest dich darauf freuen, mindestens einmal pro Woche auf einem Hundeplatz zu stehen und zusätzlich die Hundesportübungen ggf. auch mehrmals pro Woche auf eigene Faust mit deinem Hund zu trainieren. Andernfalls gibt dein Arbeitshund dir höchstwahrscheinlich "den Tritt", den du nach eigener Aussage manchmal brauchst - das kann dann aber ein sehr unangenehmer Tritt werden. ;)

      In diesem Sinne habe ich auch etwas Schwierigkeiten mit deiner Aussage, du möchtest einen "schlauen" Hund. Das "Otto-Normalprogramm" (Grunderziehungskommandos, einfache Tricks usw.) kann jeder Hund lernen. Prinzipiell liegt meistens viel mehr am Halter als am Hund. Wenn der Hund ein Signal nicht erlernt, ist meistens der Halter zu dusselig, es ihm beizubringen, nicht der Hund, es zu lernen. :saint: Besonders "schlaue" Hunde bringen aber die Herausforderung mit, dass sie zum einen auch dementsprechend gefordert werden müssen, denn ansonsten schlägt ihre Intelligenz in eine Kreativität um, mit der sie sich dann selbst Aufgaben "suchen". Zum anderen erkennen besonders intelligente Hunde blitzschnell jede Inkonsequenz ihres Besitzers und nutzen sie aus.
      Zur Wasserfreude: Hier habe ich etwas andere Erfahrungen gemacht als @19Kenia98: Ich glaube, es liegt schon sehr stark am "Typ" des Hundes. Meine Hunde gehen zum Beispiel gerne ins Wasser, aber sie mögen nicht schwimmen. Ich hab da schon alles Mögliche versucht, vom Locken mit Leckerlies übers Spielzeug-Reinwerfen bis hin zu "Ich gehe ins Wasser und komme nicht eher wieder raus, als bis du zu mir geschwommen bist!" Fazit: Nur Letzteres hat einen meiner Hunde mal dazu gebracht, mehr als zwei bis drei Züge zu schwimmen. Und sobald er bei mir war, wollte er ganz, ganz schnell zum Ufer zurück und mochte danach immer noch nicht freiwillig schwimmen. Was ich daraus gelernt habe: Wenn ein Hund nicht schwimmen mag, hat es keinen Sinn, ihn zu nötigen. Er tut es vielleicht um sein Frauchen willen, aber nicht, weil er es angenehm findet - und wo liegt dann der Sinn? Wenn du also Wert auf Wasserfreude legst, würde ich da schon rassemäßig ein wenig nach schauen. Die Retriever gelten z. B. als durchaus wasserfreudig. Bei den beiden von dir genannten Rassen bin ich mir da nicht so sicher. Sie sind ja beide kurzhaarig und zumindest vom RR weiß ich, dass sein Fell so extrem dünn ist, dass jeder Wassertropfen sofort bis auf die Haut durchsickert. Zudem kommen diese Hunde aus Afrika und wurden nie zur Wasserarbeit eingesetzt - ich schätze eher nicht, dass ein solcher Hund ein "Seehund" wird. ;)

      Das wären mal so meine ersten, spontanen Gedanken.

      Viele Grüße
      Amica
    • tomstep schrieb:

      Ich persönlich würde an Deiner Stelle mal in ein Tierheim oder sowas gehen, Probegassi mit evtl. Kandidaten machen und dann einfach einen der endlos vielenTierschutzhunde adoptieren.
      Wäre auch mein Rat...

      Gruß
      Birgit
      Mein Leben dauert viel kürzer als deins. Jede Trennung von dir macht mich traurig.
      Denk bitte immer daran: Du hast mich genommen <3 !
    • Also ich würde das ganze jetzt auch nicht unbedingt an einer Rasse fest machen, aber natürlich hat man da so seinen Hundegeschmack. Wir haben jetzt seit 3 Wochen einen Drahthaar Vizsla Welpen, wir hatten davor aber schon einen Drahthaar Vizsla Mix, haben somit schon Erfahrung mit der Rasse. Ob sie wirklich für Anfänger geeignet sind... Puuuh würde ich jetzt fast mal mit Nein beantworten. Aber es kann natürlich auch gut gehen, wenn es dir eher ums Aussehen, als wie um die tatsächlichen Eigenschaften dieser Rassen geht dann würde ich auch ins Tierheim oder zu Tierschutzvereinen, da wirst du mit Sicherheit fündig. Spazieren und wandern wird ein Mischling der diesen Rassen ähnlich sieht mit Sicherheit genauso und Wasser ist finde ich immer eine Charaktersache, kenne Labbis die Wasser lieben aber auch welche die nur mit den Füßen plantschen wollen und mehr auch nicht.
      Und Schlau sind doch alle Hunde auf ihre Art, da würde ich mich auch nicht unbedingt an eine Rasse halten.
    • tinybutmighty schrieb:


      Magyar Vizslas sind ja momentan ziemlich in Mode und da muss man sehr genau auf den richtigen Züchter achten, um einen wesensfesten, nervenstarken Hund zu bekommen, wobei Vizslas generell Sensibelchen sind. Sie sind gelehrig und aktiv, vielseitig - wollen aber schon beschäftigt werden.
      So ist es. Vizslas sind Jagdhunde von sehr großem Arbeitseifer (damit körperlichem Bewegungsdrang), überschäumendem Temperament und sehr großer Sensibilität. So im Durchschnitt der Rasse.
      Gezüchtet für die unendlichen Weiten Ungarns. Kilometerfresser mithin.
      Das ist eine schwierige Mischung, die gehandelt werden will. Diese Hunde arbeiten zielorientiert (im Wortsinne) und MIT ihrem Führer. Richtig gearbeitet sind das supertolle Hunde und auf den Hund warten ist Vizsla-Führern fremd. Den guten jedenfalls. Ein paar Leckerli werfen und ein paar Kommandos üben reichen nicht mal im Ansatz.

      Ich denke nicht, dass Du mit so einem Hund klarkommst. Kämst Du das, müsstest Du hier nicht fragen, weil Du dann wüsstest, was Du kannst.

      Ich schliesse mich meinen Vorschreibern an, schau Dich im Tierheim nach einem geeigneten Begleiter um.
      Viele Grüße
      Dieter

      Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Führer. Treu und aufrichtig wird er Dein sein, bis zum letzten Schlag seines Herzens.
      Du schuldest ihm, sich dieser Hingabe würdig zu erweisen.
    • Hallo Chrissi,

      da Hunde (Rassen) ja sehr unterschiedlich sein können wäre es besser erst einmal zu gucken, was man selbst für ein Mensch ist.
      Zwar ist ein Hund ein Hund, aber in den meisten sind gewisse Eigenschaften durch gezielte Zucht über Jahrhunderte sehr stark verankert.
      Beispiel:
      Während z.B. bei Hütehunden sehr viel Wert darauf gelegt wurde, dass diese eng mit dem Menschen zusammenarbeiten (daraus entwickelte sich der sogenannte "Will to please") mussten Herdenschutzhunde sehr eigenständig arbeiten und viele Entscheidungen selbst treffen (manche verwechseln das mit Sturheit, während die Hunde im Grunde nur den Befehl des Menschen in Frage stellen und gucken, ob der überhaupt gerade sinnvoll ist).
      Viele Rassen hätten halt gern eine Aufgabe (Ball werfen ist dabei keine Aufgabe) und es kommt hier darauf an, was du bieten kannst und mit welchen Eigenschaften du vieleicht auch nicht so gut klar kommen würdest.

      Deshalb würde ich mir für mich erst einmal folgende Fragen beantworten:

      1. Bin ich aktiv oder eher gemütlich?
      a. Bedeutet aktiv, dass ich gern wandere oder treibe ich nebenbei auch Sport und der Hund kann mich begleiten?

      2. Habe ich generell Interesse an Hundesportarten, wie z.B. Agility, Zugarbeit, Dummytraining, Tricks lernen, Mantrailing.....? Die Palette ist da riesig, von Action bis hin zu ruhigeren Dingen. Oder reichen mir längere Wanderungen oder einfache Spaziergänge?

      3. Mach dir eine Liste:
      Welche Eigenschaften sollte der Hund haben, damit ihr gut harmoniert?
      Was ist in Ordnung und was sollte er möglichst gar nicht haben? (Man muss aber immer damit rechnen, dass es doch anders kommen könntet - es gibt auch immer mal Ausnahmen, wie nichtjagende Jagdhunde oder ähnliches - trotzdem sind aber die meisten Dinge bei Rassehunden recht vorhersehbar)
      Lust auf Zusammenarbeit, Drang zur Selbstentscheidung, ruhiger, aktiver, darf er wachsam sein oder soll er alle Menschen toll finden, wäre Jagdverhalten oder Bellen ein Riesenproblem oder akzeptabel....?

      4. Wie wohnst du?
      Grosse Rassen sind im 4. Stock ohne Fahrstuhl eher nicht so gut aufgehoben. Im Notfall solltest du hier den Hund tragen können, falls er mal nicht so viele Treppen steigen kann.

      Wenn du alles zusammen hast und dir ein genaueres Bild vom Zusammenleben mit deinem Hund machen konntest, dann kannst du nach dem Aussehen gehen.
      Und es bleiben sicher recht viele Rassen übrig, die dir dann noch gefallen.
      Ich z.B. finde Malamute wunderschön, aber ich würde im Leben nicht mit einem glücklich werden - und er sicher auch nicht mit mir.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Viele tolle Ratschläge gab es nun schon und ich kann mich nur noch anschließen. Ich finde, beide von dir genannten Rassen nicht gerade Anfänger tauglich. Ebenso nicht, wenn man zwar aktiv ist, aber dafür einen Arschtritt benötigt. Diese Hunde wollen arbeiten!

      Ebenso kann ich dir nur ans Herz legen: geh ins Tierheim und schau wer den Herz anspricht. Die Mitarbeiter dort können dir schon vom Charakter erzählen und so sieht man sehr gut, wer zu dir passt.
      Die können dich besser beraten als jeder User hier im Forum.

      Du bist 23 Jahre jung. Stehst du schon fest im Leben? Hast du einen Job? Wie machst du es mit einem Hund, wenn du bei der Arbeit bist? Wie lange muss der Hund alleine sein? Kannst du dir einen Hund auf Dauer leisten? Vom Geldbeutel und von der Zeit!
      Alles Dinge die man unbedingt beachten sollte.
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3
    • Neu

      Ridgebacks sind SEHR, SEHR anspruchsvoll, sehr eigenwillig und ausgesprochen schwer dazu zu bringen, das zu tun, was man will. Sie entscheiden das jedes Mal selbst. Da die Hunde hier aus der Gegend kommen, wo ich lebe, gibt es hier eine ganze Menge davon, auch wenn sie jetzt meist nicht mehr für die Löwenjagd eingesetzt werden, aber ehrlich gesagt würde ich mir freiwillig keinen Ridgeback zulegen, außer ich wäre sehr tolerant, was das Nichtbefolgen von Befehlen angeht. ;) Ohne Leine spazierengehen ist in der Stadt oder dort, wo andere Hunde sind, praktisch unmöglich. Hier leben die Hunde meistens auf riesigen Farmen, da ist das weniger ein Problem, denn sie gehen allein spazieren. Ich kenne hier auch einen Halter von zwei Ridgebacks, der sie ziemlich gut erzogen hat, aber das ist eher die Ausnahme und sehr viel Arbeit, vom ersten bis zum letzten Tag des Lebens des Hundes. Denn der Hund wird Dich immer wieder testen, ob er Dich nicht dazu bringen kann, dass Du ihm gehorchst, nicht er Dir. :)

      Was "schlau" angeht: Meine Hündin, die Ende letzten Jahres gestorben ist, weil sie alt war, war extrem schlau. Aber das ist sehr anstrengend. Sie war ein Pitbull-Basenji-Mix aus dem Tierheim (vielleicht auch noch andere Rassen dabei), und sie war so schlau, dass man ihr kaum etwas vormachen konnte. Sie hat immer genau gewusst, was Sache ist. Deshalb hat sie auch immer eigene Entscheidungen getroffen, denn ich glaube, sie hielt uns Menschen in vielen Dingen für dumm. :) Also wenn Du einen schlauen Hund hast, dann solltest Du selbst das verkraften können, dass Dein Hund Dich ständig austrickst oder nicht ernstnimmt. :) Und dass Du nie ohne Leine spazierengehen kannst.

      Ich würde auch sagen: Geh ins Tierheim. Da findest Du garantiert einen Hund, der zu Dir passt.
    • Neu

      Brandeis schrieb:

      Was "schlau" angeht: Meine Hündin, die Ende letzten Jahres gestorben ist, weil sie alt war, war extrem schlau. Aber das ist sehr anstrengend. Sie war ein Pitbull-Basenji-Mix aus dem Tierheim (vielleicht auch noch andere Rassen dabei), und sie war so schlau, dass man ihr kaum etwas vormachen konnte. Sie hat immer genau gewusst, was Sache ist. Deshalb hat sie auch immer eigene Entscheidungen getroffen, denn ich glaube, sie hielt uns Menschen in vielen Dingen für dumm. :) Also wenn Du einen schlauen Hund hast, dann solltest Du selbst das verkraften können, dass Dein Hund Dich ständig austrickst oder nicht ernstnimmt. :) Und dass Du nie ohne Leine spazierengehen kannst.
      Das hat nicht unbedingt was mit "schlau" zu tun, sondern damit, dass dein Hund einfach eigenständig war, was Basenjis ja nunmal sind. Der hat halt seine Intelligenz dafür ausgenutzt.

      Meine Großpudel Hündin aber bspw ist auch sehr intelligent und lernt verdammt schnell, die hört aufs Wort und kann überall frei laufen.

      Das liegt einfach schlich daran, ob man nen eigenständigen Hund hat, der alles auf eigene Faust macht oder einen Hund der gerne mit Menschen zusammen arbeitet,aber nicht daran, dass der Hund intelligent ist.
      Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und dem Pü.





    • Neu

      Julia schrieb:

      Brandeis schrieb:

      Was "schlau" angeht: Meine Hündin, die Ende letzten Jahres gestorben ist, weil sie alt war, war extrem schlau. Aber das ist sehr anstrengend. Sie war ein Pitbull-Basenji-Mix aus dem Tierheim (vielleicht auch noch andere Rassen dabei), und sie war so schlau, dass man ihr kaum etwas vormachen konnte. Sie hat immer genau gewusst, was Sache ist. Deshalb hat sie auch immer eigene Entscheidungen getroffen, denn ich glaube, sie hielt uns Menschen in vielen Dingen für dumm. :) Also wenn Du einen schlauen Hund hast, dann solltest Du selbst das verkraften können, dass Dein Hund Dich ständig austrickst oder nicht ernstnimmt. :) Und dass Du nie ohne Leine spazierengehen kannst.
      Das hat nicht unbedingt was mit "schlau" zu tun, sondern damit, dass dein Hund einfach eigenständig war, was Basenjis ja nunmal sind. Der hat halt seine Intelligenz dafür ausgenutzt.
      Meine Großpudel Hündin aber bspw ist auch sehr intelligent und lernt verdammt schnell, die hört aufs Wort und kann überall frei laufen.

      Das liegt einfach schlich daran, ob man nen eigenständigen Hund hat, der alles auf eigene Faust macht oder einen Hund der gerne mit Menschen zusammen arbeitet,aber nicht daran, dass der Hund intelligent ist.
      Ich sehe das ähnlich wie @Julia
      Ich habe Perros und die sind auch wahnsinnig intelligent, besitzen dazu aber auch eine sehr grosse Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen.
      Sie bleiben immer in meiner Nähe und hören sehr gut.
      Bei ihnen war es anfangs nur wichtig, wirklich sehr schnell (3 Sek.-Regel) zu belohnen, weil es bei ihnen im Hirn halt ständig rattert und sie möglichst nicht fehlverknüpfen sollen.
      Und sie neigen manchmal dazu auszuprobieren, wie sie an ein ihnen wichtiges Ziel kommen können - da braucht man durchaus schon mal Humor.
      Beispiel:
      Rassetypisch war Willow als Welpe Fremden gegenüber sehr zurückhaltend. Also hat sie immer dann ein Stück Käse bekommen, wenn sie sich draussen hat anfassen lassen oder nur mal an einem Fremden geschnuppert hat - Käse gab es auch nur bei dieser Übung.
      Nachdem sie sich schon erwartungsvol vor die Leute setzte, wollte ich das langsam ausschleichen lassen. Das wiederum fand Willow blöd, weil sie den Käse toll fand.
      Also hat sie angefangen an den Leuten hochzugehen, wenn mal einer stehen blieb - nicht mit ucht anspringen, sondern vorsichtig die Pfoten auf die Oberschenkel der Leute gesetzt. Sobald die sie auch nur angeguckt haben hat sie sich zu mir umgedreht und wollte für den Kontakt belohnt werden.
      Das hat ewig gedauert, bis sie das sein liess - manchmal versucht sie es noch.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Neu

      Ja, diese Eigenständigkeit ... Das stimmt schon. Das hat nicht unbedingt was mit Intelligenz zu tun. Aber schlau UND eigenständig ist auf jeden Fall eine Herausforderung. ;)

      Ich wollte aber eigentlich nur darauf hinweisen, weil der TE nach einem schlauen Hund gefragt hatte, dass es die auch im Tierheim gibt, dass das nicht rassespezifisch ist. Oder ja, manche Rassen sind eben mehr darauf gezüchtet als andere, aber im Tierheim gibt es trotzdem auch ohne Rasse Hunde jeder Art, welche, die mehr mit Menschen zu tun haben wollen, welche, die eher weniger mit Menschen zu tun haben wollen, schlaue, nicht so schlaue ...

      Ich bin einfach immer dafür, diesen Hunden eine Chance zu geben, statt sich einen Welpen vom Züchter zu holen. Denn im Tierheim gibt es wirklich jede Art von Hund, die man sich nur wünschen kann.