Jagdhunde nur für Jäger / Hütehunde nur für Hirten?

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    • Ich kann das nicht so gut in Schrift " rüberbringen " wie es oben gesagt wurde.
      Bezüglich : Einheitshund
      Vlt. habe ich mich falsch ausgedrückt.

      Ich möchte keinen.
      Aber wenn jetzt nur Hunde ihrem Zweck entsprechend gezüchtet werden sollten.
      bekamen die Jäger alle einen Jagd- Spür- oder Stöber Hund
      Und was die Jägerschaft noch so braucht.
      Die Wachgesellschaften dementsprechend auch.
      Mäuse - Ratten , werden mechanisch gejagt, also gibt es diese Rassen die ursprünglich dazu gezüchtet wurden auch nicht mehr.
      Und - Achtung Ironie -
      Bernie der Bernhardiner mit dem Rumfäßchen , stirbt leider auch aus, die Bergwacht arbeitet effektiver.
      Alle Hunde wurden halt so gezüchtet wie man sie braucht.
      Bestimmt würde auch einmal ein Hund für die Familie gezüchtet, das ist halt dann der Einheitshund.
      Problem,solch einen " Einheitshund'" möchte ich nicht haben !
      Alles andere wurde bereits gesagt.
    • Yacc0 schrieb:

      Mäuse - Ratten , werden mechanisch gejagt, also gibt es diese Rassen die ursprünglich dazu gezüchtet wurden auch nicht mehr.
      "Ratting" also Rattenjagd mit bspw. Jack- und Parson Russell wird immer noch gerne gemacht. Zum Beispiel auf Geflügelhöfen.
      Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und dem Pü.





    • Julia schrieb:

      Yacc0 schrieb:

      Mäuse - Ratten , werden mechanisch gejagt, also gibt es diese Rassen die ursprünglich dazu gezüchtet wurden auch nicht mehr.
      "Ratting" also Rattenjagd mit bspw. Jack- und Parson Russell wird immer noch gerne gemacht. Zum Beispiel auf Geflügelhöfen.
      Hoffe/ glaube das wissen viele ihrer Besitzer gar nicht? 8o
    • Genau, wo ich oben den Beitrag von Julia lese, fallen mir wieder ihre Hunde ein, hochspezialisierte Renner. Dafür leben sie und was anderes wollen sie nicht.

      Mit entsprechender Erziehung kann das dann auch jeder Labbi? Nicht so schnell aber genauso ausdauernd?

      Es gab großartige Hundeleute mit Weitsicht und Visionen, die bestimmte Hunde für bestimmte Zwecke gezüchtet haben, etwa Herr von Stephanitz mit den Schäferhunden. Oder Herr Korthals, der den Griffon-Korthals "erschaffen" hat.
      Oder Freiherr von Zeydlitz und Neukirch, der den Deutsch-Drahthaar aus diversen Rassen gezüchtet und Anlagen- und Leistungsprüfungen "erfunden" hat. So auch die Deutsch-Kurzhaar-Leute, die aus dem plumpen Hektor I (1872) den heutigen feinnervigen DK züchteten und mit dessen Zuchtgeschichte der Name Prinz Solms zu Braunfels und Dr. Kleemann untrennbar verbunden sind.

      Oder die teils längst vergessenen großen Kynologen im Jagdhundelager, Konrad Andreas etwa, fast 50 Jahre Zuchtleiter der Hann. Schweisshunde. Er hat zweimal nach den Weltkriegen aus den Trümmern der Population die heutigen hochspezialisierten und extrem leistungsstarken Schweisshunde geformt.

      Alles Deppen, die keine Ahnung hatten? Jeder Fiffi vom Vermehrer des geringsten Misstrauens kann die Leistungen der o.a. Rassen ersetzen?
      Viele Grüße
      Dieter

      Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Führer. Treu und aufrichtig wird er Dein sein, bis zum letzten Schlag seines Herzens.
      Du schuldest ihm, sich dieser Hingabe würdig zu erweisen.
    • Lesko schrieb:

      Andy lässt fragen, ob's da noch freie Stellen als Rattenfänger gibt.


      glaube nicht. Hier z.B. betreiben die 4 Hofkatzen Ratting :P und diese Monster fressen die Nager auch noch ;(
      "Ein Hund ist ein wunderbares Wesen, welches nicht primär den Spaziergang, sondern den sichern Platz im Rudel als Wichtigstes empfindet und auch dringend braucht!" :Hund-smile:
      (Stefan Wittlin, Schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist)
    • Findet Olga die Rattlerin gar nicht gut das ihr die Arbeit weg genommen wird :motz: .
      Zwei Mäuse in 2 Jahren ist schon sehr mau... :(

      Gruß
      Birgit
      Mein Leben dauert viel kürzer als deins. Jede Trennung von dir macht mich traurig.
      Denk bitte immer daran: Du hast mich genommen <3 !
    • Dieter schrieb:

      Genau, wo ich oben den Beitrag von Julia lese, fallen mir wieder ihre Hunde ein, hochspezialisierte Renner. Dafür leben sie und was anderes wollen sie nicht.

      Mit entsprechender Erziehung kann das dann auch jeder Labbi? Nicht so schnell aber genauso ausdauernd?

      Es gab großartige Hundeleute mit Weitsicht und Visionen, die bestimmte Hunde für bestimmte Zwecke gezüchtet haben, etwa Herr von Stephanitz mit den Schäferhunden. Oder Herr Korthals, der den Griffon-Korthals "erschaffen" hat.
      Oder Freiherr von Zeydlitz und Neukirch, der den Deutsch-Drahthaar aus diversen Rassen gezüchtet und Anlagen- und Leistungsprüfungen "erfunden" hat. So auch die Deutsch-Kurzhaar-Leute, die aus dem plumpen Hektor I (1872) den heutigen feinnervigen DK züchteten und mit dessen Zuchtgeschichte der Name Prinz Solms zu Braunfels und Dr. Kleemann untrennbar verbunden sind.

      Oder die teils längst vergessenen großen Kynologen im Jagdhundelager, Konrad Andreas etwa, fast 50 Jahre Zuchtleiter der Hann. Schweisshunde. Er hat zweimal nach den Weltkriegen aus den Trümmern der Population die heutigen hochspezialisierten und extrem leistungsstarken Schweisshunde geformt.

      Alles Deppen, die keine Ahnung hatten? Jeder Fiffi vom Vermehrer des geringsten Misstrauens kann die Leistungen der o.a. Rassen ersetzen?

      Also ich vermute mal, dass diese Freaks nicht alles Deppen waren, zumindest was die Hundezucht betraf.
      Aber von diesen hochspezialisierten Hunderassen, die durch die Züchtungen dieser und anderer Leute entstanden sind, gibt es doch vermutlich (!) lange nicht mehr diesen Bedarf wie vor 100 und mehr Jahren und somit (auch vermutlich) auch nicht mehr so viele Spezialhunde.
      Klar sollten diese Superspezialistenhunde, wenn es denn noch welche gibt, möglichst auch nur in die Hände von entsprechenden Spezialisten gelangen. Das sehe ja sogar ich ein!
      Allerdings wird es dann in absehbarer Zeit auch einige sog. Spezialrassen kaum noch geben, außer evtl. als sog. Showlinien. Das wäre aber dann vermutlich auch nicht wirklich schlimm.
      Ob ich das nun gut oder schlecht finde ist ja ziemlich wurscht. Das sind alles nur meine persönlichen Vermutungen und richtig Ahnung von Hundezucht u.s.w. habe ich erkennbarer Weise nun wirklich nicht!
      "Ein Hund ist ein wunderbares Wesen, welches nicht primär den Spaziergang, sondern den sichern Platz im Rudel als Wichtigstes empfindet und auch dringend braucht!" :Hund-smile:
      (Stefan Wittlin, Schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist)
    • tomstep schrieb:

      Also ich vermute mal, dass diese Freaks nicht alles Deppen waren, zumindest was die Hundezucht betraf.
      Aber von diesen hochspezialisierten Hunderassen, die durch die Züchtungen dieser und anderer Leute entstanden sind, gibt es doch vermutlich (!) lange nicht mehr diesen Bedarf wie vor 100 und mehr Jahren und somit (auch vermutlich) auch nicht mehr so viele Spezialhunde.
      Klar sollten diese Superspezialistenhunde, wenn es denn noch welche gibt, möglichst auch nur in die Hände von entsprechenden Spezialisten gelangen. Das sehe ja sogar ich ein!
      Allerdings wird es dann in absehbarer Zeit auch einige sog. Spezialrassen kaum noch geben, außer evtl. als sog. Showlinien. Das wäre aber dann vermutlich auch nicht wirklich schlimm.
      Das waren richtig gute Kynologen, von der Sorte gibt es kaum noch welche.

      Zumindest im Jagdbereich gibt es den Bedarf, es gab noch nie so viele Jäger wie heute, noch nie so viele Rehe wie heute und von Schwarzwild ganz zu schweigen. Das alles muss bejagt werden und dazu gibt es eben Jagdhunde. Teilweise haben die aber andere Aufgaben bekommen, Vorsteher für die Feldarbeit braucht es hier kaum noch. Daher wurden Drahthaar und Co. ein wenig umgezüchtet und arbeiten heute u.a. an Schwarzwild.
      Die müssen nicht zu Spezialisten, die müssen anlagengerecht arbeiten, das muss nicht Jagd sein. Aber arbeiten müssen sie, das kann man nicht "aberziehen", wie es hier teilweise Glauben gemacht werden soll.

      Und sicher wird sich irgendwann eine Showlinie für bestimmte Jagdhunderassen entwickeln. Zum einen ist das schon vielen dieser Rassen so ergangen (siehe Cocker-Spaniel oder JRT) - aber was spricht - siehe Labradore als selbsterziehender Familienhund - gegen einen grenzdebilen Deutsch-Drahthaar, der fast befürfnislos nebenher trottet.
      Viele Grüße
      Dieter

      Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Führer. Treu und aufrichtig wird er Dein sein, bis zum letzten Schlag seines Herzens.
      Du schuldest ihm, sich dieser Hingabe würdig zu erweisen.
    • @ Dieter
      Soviel Jäger wie noch nie ?
      Oder soviel Menschen mit Jagdschein wie noch nie ?
      Ich kenne mehrere von diesen" Sonntagsjägern", diese haben mit meiner kindlich naiven Vorstellung vom Jäger, der auch ," Hüter" des Waldes sein sollte nichts gemein?
      Weiter fragst du
      "Was spricht dagegen einen Draht haar als Familienhund der einfach nebenher trottet,"?
      Nichts, wenn man nicht mehr braucht oder will !
      Aber ich möchte einen Hund der fordert und keinen Mitläufer, ein Wesen mit eigenem Willen.
      Ein Wesen was mich belohnt oder bestraft wenn ich es verdient habe.
      Das und noch viel mehr spricht für mich dagegen !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yacc0 ()