Trocken und Nassfutter gesucht

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    • Trocken und Nassfutter gesucht

      Moin ihr Lieben,

      Ich barfe Nacho. Er verträgt es auch gut und frisst es gut, aber aus verschiedenen Gründen überlege ich, ob er nicht wieder Fertigfutter bekommt.
      Weil...
      -Es doch erheblich mehr Zeit kostet als Fertigfutter hinzustellen. Mit den geänderten Schichtzeiten und Schule aktuell ist das einfach nervig, sag ich ganz ehrlich.
      -wir sind häufiger mal weg und ich hab da keine Möglichkeit was einzufrieren, und er verträgt Futterumstellungen leider sehr, sehr schlecht

      Also möchte ich jetzt auf jeden Fall mal schauen, was ich alternativ machen könnte.

      Ich fütter zweimal am Tag, könnte auch gerne dann morgens TroFu abends nass sein (ich bin da nicht auf dem neuesten Stand, was gemischtes Füttern angeht, worauf müsste ich da achten?)
      Wenn man jetzt sagt, man sollte nur eines füttern, dann würde es TroFu werden, weil ich keine Dosen zum Wandern mitnehmen kann, ganz einfach.

      Ich weiß spontan nicht mehr, was er vom Züchter bekommen hat, aber er roch da ein bischen sehr nach Hund. Ich hab dann auf Real Nature umgestellt, da hatte er halt ziemlich viel Output, was auch der Grund war, warum ich mich mit dem Barfen auseinander gesetzt habe.

      Futter für den Urlaub umstellen war eine Tortur, ich bin am Ende bei Trocken Barf gelandet, was immer noch nicht so gut vertragen wurde (gut, könnte man erst richtig sagen wenn man es mehr als 2 Wochen gibt..), aaaaber...er mag es auch einfach nicht so gerne. Das bringt mir dann auch nichts.

      Wenn jemand Anregungen für mich hat wäre ich ganz dankbar.
      Getteidefrei sollte es aber sein.

      Liebe Grüße
    • Ui, das ist schwierig. Frage 10 Hundehalter und du bekommst 20 Meinungen...

      Was bei Hund X super funktioniert und gut vertragen wird heißt noch lange nicht, dass es bei deinem Hund auch funktioniert...

      Mir persönlich ist immer wichtig, dass die Inhaltsstoffe Lebensmittelqualität haben, und dass die tierischen Nebenerzeugnisse genau deklariert sind (damit kein Horn, Huf, Fell, Kot und Urin im Futter ist!!).

      Der Fleischanteil sollte hoch genug sein, allerdings ist das manchmal etwas schwierig zu beurteilen, weil manchmal der Fleischanteil als Frischfleisch angegeben wird, und manchmal schon im getrockneten Zustand, das kann jeder Hersteller halt deklarieren wie er mag, und das kann halt dann manchmal etwas verwirrend sein.
      Wenn da bei TroFu steht, "Frischfleisch über 70%", dann heißt das aber nicht, dass die getrockneten Pellets aus 70% Fleisch bestehen, sondern das Wasser ist entzogen, und der Gehalt ist viel viel niedriger, so um die 40% vielleicht noch, allerdings wieviel niedriger exakt ist schwer zu beurteilen, hängt von der Fleischart auch etwas ab und welche (vorher wasserhaltigen) Bestandteile da sonst noch drin sind... Das ist die Freiheit der Deklaration...

      Dann geht's weiter mit den Kohlenhydraten. Will man gar keine drin haben? Oder nur halt kein Getreide? Also ist Mais und Kartoffel noch ok? Oder eher auch das nicht?

      Möchte man ein Futter, in dem schon Kräuter zugesetzt sind? Oder füttert man das lieber separat zu?

      Sollen auch Öle drin sein? Hat der Hund vielleicht das ein oder andere Zipperlein, worauf man beim Futter dann achten sollte?

      Ist der Hund sehr aktiv? usw usf...

      Ich empfehle Futter immer sehr individuell, je nach Hund :)
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • ich würde auch immer achten, dass nicht viel, oder am besten gar keine chemischen Zusatzstoffe zugesetzt sind. Da gibt es durchaus Futter wo die "normalen" Inhaltstsoffe wie Fleisch, Gemüse u.ä. hochwertig genug sind und auf den Zusatz von künstlichen Vitaminen u.s.w. weitesgehend verzichtet werden kann.
      Aber, wie Heike ja auch schon schrieb, DEIN Hund muss es vertragen, sonst nützt ja auch der beste Inhalt eher wenig.
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:
    • Ich barfe selber aus diversen Gründen nicht mehr. Morgens gibt es Dose, entweder von Lukullus oder Kiening, weil ein Teil davon in die Kongs wandert. Abends gibt es meistens Trockenfutter von GranataPet, zwischendurch Fleisch und Fisch roh, gekocht oder gebraten mit Kartoffeln und Gemüse. Oder eben geeignete Essensreste, ich schmeiße nichts weg. ;)

      Meine vertragen die gemischte Fütterung gut, es liegen zwischen den beiden Mahlzeiten normalerweise aber auch 10-12 Stunden. Ich würde bei so einer kompletten Umstellung erst mit einer Art anfangen und wenn Nacho das über ein paar Wochen gut verträgt, kann man Nassfutter probieren.
    • Hallo, danke schonmal für eure Antworten.

      Mir wäre auch wichtig, dass die Qualität stimmt und da kein Müll drin ist.
      Ich bin selbst kein riesen Fan von Trockenfutter, alleine aus dem Hintergrund als Katzenhalter. Und wenn ich die Deklaration von TroFus lese wird mir zum Großteil auch unwohl. Aber vollständig nass geht nicht.

      Also wird erstmal nur auf Trockenfutter umgestellt.

      Ich hab jetzt noch Futter für 7 Wochen, in der Zeit wird sich was ordentliches finden lassen, aber ob Nacho das dann auch ordentlich verträgt ist halt die andere Frage.

      Kohlenhydrate sind okay für mich, nur kein richtiges Getreide. Hätte ich jetzt sonst demnächst auch beim Barf zugefüttert, weil Nacho einfach immer sehr schlank ist und schlecht zunimmt.

      Ich schau mir jetzt mal die Marken durch, die die Katzen als NaFu bekommen, ob da fürn Hund beim TroFu was ordentliches bei wäre.
    • Wir füttern seit Jahrzehnten unsere Hundemeute mit Trockenfutter, und habe bisher (toitoitoi) auch mit Allergikern gute Erfahrungen gemacht. Unsere Hunde sind alle in gutem Zustand, auch die Senioren halten sich gut. Ich möchte zwar später einmal auf Selbstgekocht umstellen, aber bei 7+ Hunden und häufige Abwesenheit (waren auch schon 12), ist und bleibt Fertigfutter die beste Alternative, sofern man nicht eine Gefriertruhe und 1 Tag fürs Vorkochen opfern kann. Feuchtfutter aus der Dose nur, wenn der Hund keine Zähne oder Probleme in der Kehle hat.

      Welche Marke kann ich dir nicht sagen, denn ich wohne in USA. Aber ich kann dir zwei Dinge mitgeben:
      Wechsele langsam von einer Futterart zur anderen, und auch von einer Marke zur anderen. Die Umstellung kann durchaus eine Woche dauern! Manche machen hier ihre Fehler... und wundern sich dann, wenn ihr Hund das neue Futter nicht verträgt. Hunde, vor allem empfindliche und alte, wollen eine Futtersorte haben, wechsle die Marke nicht zu oft (siehe oben). Andere Fleischsorte derselben Marke geht, aber auch hier kann es zu Problemen kommen. Daher: Hund ist kein Mensch, der ständig Abwechslung haben muss.

      Das zweite ist: Vorsicht mit den neuen Hülsenfrüchten als Getreideersatz Futtersorten, vor allem in Zusammenhang mit Geflügel als Protein. Sie müssen unbedingt Taurin zugesetzt bekommen, sollte auf der Packung extra gekennzeichnet sein. Sonst kann es, eventuell, in seltenen Fällen zu Herzschwäche kommen.

      Viel Glück und berichte, wie es gegangen ist.
    • Nanouk verträgt ja recht viel nicht. Ich habe immer wieder verschiedene Dosen probiert, aber entweder er hatte Durchfall oder er wollte es nicht fressen.

      Vor kurzem bin ich dann auf die Fresco Complete Plus Lamm Dosen gestoßen und Nanouk liebt es und verträgt es perfekt :thumbsup:

      Trockenfutter habe ich noch nicht das perfekte gefunden...am besten geht momentan Happy Dog Neuseeland, aber auch mehr recht als schlecht...ich versuche gerade ganz langsam mal Wolfsblut green valley einzuschleichen, aber bis ich da was aussagekräftiges drüber sagen kann, wird es wohl dauern :whistling:

      Nanouk bekommt zwischen 16 und 18 Uhr entweder Barf oder Dose und gegen 22 Uhr eine Handvoll Trockenfutter.


    • tomstep schrieb:

      ich würde auch immer achten, dass nicht viel, oder am besten gar keine chemischen Zusatzstoffe zugesetzt sind. Da gibt es durchaus Futter wo die "normalen" Inhaltstsoffe wie Fleisch, Gemüse u.ä. hochwertig genug sind und auf den Zusatz von künstlichen Vitaminen u.s.w. weitesgehend verzichtet werden kann.
      Aber, wie Heike ja auch schon schrieb, DEIN Hund muss es vertragen, sonst nützt ja auch der beste Inhalt eher wenig.
      Das stimmt so leider nicht. Sämtliche Fertigfutter müssen auf eine gewisse Temperatur erhitzt werden. Dabei gehen viele Vitamine und Nährstoffe kaputt (z.B. die B Vitamine). Ein Fertigfutter ohne Zusatzstoffe kann unmöglich bedarfsdeckend sein. Es braucht tatsächlich einige Zusatzstoffe um den Nährstoffverlust durch das Erhitzen zu ersetzen.


    • 19Kenia98 schrieb:

      Sämtliche Fertigfutter müssen auf eine gewisse Temperatur erhitzt werden.
      ... außer kaltgepresste Futter. ;)
      Ich weiß gerade nicht sicher, ob diese komplett ohne chemische Zusätze auskommen, aber das Kaltpressen ist definitiv wesentlich nährstoffschonender.
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi
    • Ja, die Sache mit dem "kalt"gepressten Futter...

      www.lumpi4.de schrieb:

      Beim Herstellungsvorgang wird das Futter in Form eines bröseligen Teigs aus getrockneten Zutaten in eine geschlossene Trommel gefüllt, in der eine Walze läuft. In der Wand dieser Trommel sind Löcher, die dem Teig bzw. dem Futter seine Form geben sollen. Die Wand ist sehr dick: Durch die Dicke der Trommelwand kommt es in den Form-Löchern aufgrund der Reibung zu einem massiven Gegendruck, wodurch die Futterbestandteile so stark erwärmt und verdichtet, dass die Kleberstoffe aktiv werden (andernfalls würden die einzelnen Pellets zerbröseln). Es ist unmöglich, eine Verklebung der einzelnen Futter-Komponenten zu erreichen, ohne dass eine gewisse Temperatur entsteht. Innerhalb der Pellets entwickelt sich eine Temperatur von mindestens 90 °C, an ihrer Außenseite Temperaturen von mindestens 130°C. Je glatter das Pellet, desto höher der Pressdruck, und damit auch die Temperaturen, die sich entwickeln.


    • Ich bin jetzt bei den Großen auch aus diversen Gründen weg vom Barfen.

      Bei Rennen und Staffelwochenenden etc. ist es einfach lästig, immer das Fleisch dabei haben zu müssen und mit drei großen Hunden kann ich es mir auch einfach nicht so leicht leisten und Toshi hats auch nicht so gut vertragen, also immer wieder Durchfall etc.

      Die Brownies bekommen jetzt High Energy TroFu von Dogsport Company, was sie sehr gut vertragen und darauf bekomm ich auch immer nen schönen Rabatt :thumbsup:
      Und zusätzlich gibt's noch Fleisch, also keine Innereien etc. und extra Fett.
      Damit fahren wir recht gut und Toshi hat sogar etwas zugenommen.

      Chihiro bekommt auch das TroFu und statt Fleisch bekommt sie Hermann's Dosen, was sie auch sehr gut verträgt. Also konstant guten Output und allgemein kein Bauchgrummeln etc. und das bei allen drei.

      Die zwei kleinen bekommen weiterhin Barf, da sie s gut vertragen.

      Der kleine CC wird wohl von Anfang an alles bunt gemischt bekommen, sollte sich raus stellen, dass er irgendwas davon nicht verträgt, kann man s immer noch weglassen.
      Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und dem Pü.





    • 19Kenia98 schrieb:

      tomstep schrieb:

      ich würde auch immer achten, dass nicht viel, oder am besten gar keine chemischen Zusatzstoffe zugesetzt sind. Da gibt es durchaus Futter wo die "normalen" Inhaltstsoffe wie Fleisch, Gemüse u.ä. hochwertig genug sind und auf den Zusatz von künstlichen Vitaminen u.s.w. weitesgehend verzichtet werden kann.
      Aber, wie Heike ja auch schon schrieb, DEIN Hund muss es vertragen, sonst nützt ja auch der beste Inhalt eher wenig.
      Das stimmt so leider nicht. Sämtliche Fertigfutter müssen auf eine gewisse Temperatur erhitzt werden. Dabei gehen viele Vitamine und Nährstoffe kaputt (z.B. die B Vitamine). Ein Fertigfutter ohne Zusatzstoffe kann unmöglich bedarfsdeckend sein. Es braucht tatsächlich einige Zusatzstoffe um den Nährstoffverlust durch das Erhitzen zu ersetzen.
      na ja, auch das stimmt nicht so ganz.
      Ich weiss natürlich auch, Hundefutter und alle speziellen Vorlieben, Vor-/Nachteile., u.s.w. sind ein Riesenthema ;) und das finde ich auch ganz gut, dass es so ist.
      "Ich würde" sagt ja eigentlich schon, dass auch meine Aussage keinesfalls der Weisheit letzter Schluss sein soll, aber wie Amica auch schon schrieb gibt es auch sehr viele kaltgepresste Futter und auch Futterhersteller, die evtl. Vitamin-/Nährstoffverluste mit natürlichen Zusätzen substituieren. Von Nassfutter jetzt mal mal ganz abgesehen. Kaltgepresstes Trockenfutter wird mit Zugabe von Hitze, in Form von Wasserdampf (ca.70°C), hergestellt.
      "Nachdem die Rohwaren schonend vermengt wurden, wird die daraus entstehende Masse im Anschluss, mit Hilfe einer speziellen Kaltpressanlage, miteinander gepresst.
      Durch das Herstellungsverfahren mit niedrigen Temperaturen ergibt sich der Vorteil, dass die Nährstoffe, Vitamine und Mineralien optimal erhalten bleiben." (Copyright © 2017 | Ärzte für Tiere)
      Aber wie gesagt, das ist lediglich meine Meinung und wahrlich keine Ernährungsberatung ;( o.ä. für Hundefutter.
      Viele Hunde sind ja auch noch ziemlich hart im Nehmen. Die Vertragen ihr Leben lang mitunter den größten Mist an Futter und werden dennoch steinalt.
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:
    • ich hatte auch lediglich Ärzte für Tiere zitiert, aber das ist ja recht wurscht. Denn "die daraus entstehende Masse wird im Anschluss, mit Hilfe einer speziellen Kaltpressanlage, miteinander gepresst."
      Also kalt gepresst.
      Aber wie gesagt, ich wollte nie die absolut genauen Herstellungsverfahren beschreiben, in Frage stellen, oder sonst etwas.
      Wichtig für mich wäre eigentlich nur, was im Endeffekt im Napf landet und da glaube ich (!) halt, dass möglichst wenige Laborzusätze, wenn Alternativen bestehen, einfach sinnvoller sind.
      Wie dem auch sei, ich habe nun das Gefühl, ich zerlabere das Thema und das ist nicht wirklich gut. Die Frage war ja die nach Anregungen für Futter und nicht nach genauen Herstellungsverfahren.
      Ich persönlich bin sowieso kein Fan von Trockenfutter, aber das ist lediglich mein persönliches "Ding" und auch nicht das Thema ;(
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

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    • Julia schrieb:




      Der kleine CC wird wohl von Anfang an alles bunt gemischt bekommen, sollte sich raus stellen, dass er irgendwas davon nicht verträgt, kann man s immer noch weglassen.
      Ich hab gerade etwas gebraucht, weil ich dich nicht mit einem Cane Corso verbinden konnte, es hat dann aber noch klick gemacht :rolleyes:
      Ein weiterer Hund ist übrigens auch ein Aspekt, warum ich vom Barf wegkomme. Je nachdem wie sich unsere Arbeits und Alltags Situation entwickelt, soll eventuell nächstes bis übernächstes Jahr ein weiterer Hund einziehen, und den zusätzlichen Zeitaufwand und Gefriertruhenplatz hab ich nicht und möchte ich dann auch nicht. Also für mich ist klar, dass der eventuelle zweite Hund nicht gebarft wird.

      @tomstep ich finds vollkommen ok wenn auch über Herstellungsverfahren diskutiert wird, dann lern ich auch was dazu und vielleicht hilft das auch bei der Entscheidung, was so kommen wird.
      Ich bin auch kein Trockenfutter Fan, würden meine Katzen wegen der Nieren zB nie bekommen. Deswegen würde ich auch ganz gerne irgendwann dann gemischt füttern, aber würde dann jetzt erstmal mit TroFu anfangen, wie gesagt, etliche Dosen beim Trekking mitschleppen wird einfach nichts.

      Ich werde beim nächstes Katzenfuttereinkauf mal schauen, ob sie eine Marke da haben, die ich mir jetzt so ausgeschaut habe, und dann schonmal ein kleines paket mitnehmen und gucken, ob Natsch das mag und wie er es so als Snack verträgt.
    • Es sind schon genug hilfreiche Antworten dabei, die ich bezugl. TroFu nur bestätigen kann, denn ich füttere schön über 30 Jahre trocken. Ohne Probleme.
      Ab und an mal die Sorten ändern, mehr braucht es eigentlich nicht.
      Und natürlich, ausreichend Wasser zur Verfügung stellen.
    • tomstep schrieb:

      19Kenia98 schrieb:

      tomstep schrieb:

      ich würde auch immer achten, dass nicht viel, oder am besten gar keine chemischen Zusatzstoffe zugesetzt sind. Da gibt es durchaus Futter wo die "normalen" Inhaltstsoffe wie Fleisch, Gemüse u.ä. hochwertig genug sind und auf den Zusatz von künstlichen Vitaminen u.s.w. weitesgehend verzichtet werden kann.
      Aber, wie Heike ja auch schon schrieb, DEIN Hund muss es vertragen, sonst nützt ja auch der beste Inhalt eher wenig.
      Das stimmt so leider nicht. Sämtliche Fertigfutter müssen auf eine gewisse Temperatur erhitzt werden. Dabei gehen viele Vitamine und Nährstoffe kaputt (z.B. die B Vitamine). Ein Fertigfutter ohne Zusatzstoffe kann unmöglich bedarfsdeckend sein. Es braucht tatsächlich einige Zusatzstoffe um den Nährstoffverlust durch das Erhitzen zu ersetzen.

      Wie wäre es, wenn man sich endlich einfach von dem Gedanken Chemisch = schlecht verabschieden würde? Der schlechte Ruf der Chemie kommt aus dem Unverständnis, was Chemie eigentlich ist. Und auch von den Praktiken gewisser Firmen, die zweifelhafte Abfallprodukte ungefiltert in die Umwelt lassen. Es ist dem Körper wurschtpiepegal, ob das Vitamin C aus der Zitrone extrahiert oder in einem Reaktor künstlich hergestellt wurde. Da ist nichts, aber auch rein gar nichts, was einen Unterschied ausmachen würde.

      Wirklich. Murmel Ehrenwort.
    • Es gibt Millionen von Hunden, die werden mit dem billigsten Discounter-Industriefutter gesund uralt.
      Und es gibt massenweise Hunde, die kommen mit dem Industriekram nicht klar und "blühen" mit Barf oder sonst natürlicher(er) Ernährung regelrecht auf.

      Der Begriff der besseren "Bioverfügbarkeit" bei natürlichen Vitaminen ist wissenschaftlich lange anerkannt.

      Wenn ich mir die teils irren Mengen an zugefügten Vitaminen und Spurenelementen in Trockenfuttern anschaue - damit ginge ein gebarfter Hund regelrecht durch die Decke.
      Viele Grüße
      Dieter

      Wenn es im Himmel keine Hunde gibt - dann will ich da nicht hin.
    • Dieter schrieb:


      Der Begriff der besseren "Bioverfügbarkeit" bei natürlichen Vitaminen ist wissenschaftlich lange anerkannt.
      Es gibt keinen chemischen Unterschied zwischen einem natürlichen Vitamin und einem künstlich hergestellten. Die Anzahl der Atome und deren Anordnung sind in beiden gleich. Wären sie es nicht, wäre eines davon kein Vitamin C.
      Was den Unterschied zwischen einer Zitrone und einem künstlich hergestellten oder einem extrahierten Vitamin C darstellt, sind die Zusatzstoffe, die es in einer Zitrone gibt und in der Reinsubstanz natürlich nicht. Sollten sich also in der Zitrone (um bei dem Beispiel zu bleiben) Bioenhancer befinden, dann wird die Aufnahmegeschwindigkeit (und um die geht es) von Vitamin C im Körper (eventuell) gesteigert. Diese Bioenhancer lassen sich wiederum künstlich herstellen, so zum Beispiel das Piperin. Ob's Sinn macht, wenn man alles aus einer Frucht oder Wurzel mitgeliefert bekommt, lasse ich dahingestellt.

      Nach 10 Jahren Chemiestudium mit naturwissenschaftlichen Doktor-Abschluss erzählt mir keiner was vom Unterschied von künstlich hergestellter und natürlicher L-+-Ascorbinsäure. ;)