Opa 13,7

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    • Angel1987 schrieb:

      Ist Krebs beim Hund genauso wie beim Menschen? Ist die Chance höher das unserer das auch in seinen Genen trägt?
      Es ist genauso wie beim Menschen - nämlich genauso wenig vorhersagbar.
      Bloß weil eine Person in deiner Verwandtschaft Krebs hat, heißt das noch lange nicht, dass du auch Krebs bekommen musst, denn es gibt diverse äußere Einflüsse, die Krebs begünstigen/auslösen können. Wenn fünf Personen in deiner Verwandtschaft dieselbe Krebsform bekommen, ist es schon eher naheliegend, dass es da eine genetische Komponente gibt. Aber Krebs ist grundsätzlich keine Krankheit, bei der man sagen kann: "Hat man das Gen XY, erkrankt man auf jeden Fall." Es geht immer nur um erhöhte (oder eben nicht erhöhte) Risiken.

      Was ich damit sagen will: Nur weil eine Schwester deines Hundes jetzt an Krebs gestorben ist, sagt das nichts, aber auch gar nichts, über das Risiko deines Hundes aus, an Krebs zu sterben. Da müsste es im Stammbaum deines Hundes schon Häufungen geben, um irgendeine Schlussfolgerung über Risiken ziehen zu können.

      Ich kann dich und deinen Thread hier wirklich verstehen. Natürlich beschäftigt es einen, wenn der geliebte Fellfreund sichtlich alt wird und einem klar wird, dass das Ende nicht mehr unendlich weit entfernt ist. Aber man kann sich in diese Angst auch reinsteigern. Und ich habe das Gefühl, du läufst gerade Gefahr, genau das zu tun. Genieße die Zeit mit deinem Hund! Und verschwende sie nicht damit, irgendwelche Krankheitsrisiken für ihn zu berechnen - selbst wenn Risiken da sein sollten, du kannst sie ohnehin nicht ändern.

      Viele Grüße
      Amica
    • Amica schrieb:

      Angel1987 schrieb:

      Ist Krebs beim Hund genauso wie beim Menschen? Ist die Chance höher das unserer das auch in seinen Genen trägt?
      Es ist genauso wie beim Menschen - nämlich genauso wenig vorhersagbar.Bloß weil eine Person in deiner Verwandtschaft Krebs hat, heißt das noch lange nicht, dass du auch Krebs bekommen musst, denn es gibt diverse äußere Einflüsse, die Krebs begünstigen/auslösen können. Wenn fünf Personen in deiner Verwandtschaft dieselbe Krebsform bekommen, ist es schon eher naheliegend, dass es da eine genetische Komponente gibt. Aber Krebs ist grundsätzlich keine Krankheit, bei der man sagen kann: "Hat man das Gen XY, erkrankt man auf jeden Fall." Es geht immer nur um erhöhte (oder eben nicht erhöhte) Risiken.

      Was ich damit sagen will: Nur weil eine Schwester deines Hundes jetzt an Krebs gestorben ist, sagt das nichts, aber auch gar nichts, über das Risiko deines Hundes aus, an Krebs zu sterben. Da müsste es im Stammbaum deines Hundes schon Häufungen geben, um irgendeine Schlussfolgerung über Risiken ziehen zu können.

      Ich kann dich und deinen Thread hier wirklich verstehen. Natürlich beschäftigt es einen, wenn der geliebte Fellfreund sichtlich alt wird und einem klar wird, dass das Ende nicht mehr unendlich weit entfernt ist. Aber man kann sich in diese Angst auch reinsteigern. Und ich habe das Gefühl, du läufst gerade Gefahr, genau das zu tun. Genieße die Zeit mit deinem Hund! Und verschwende sie nicht damit, irgendwelche Krankheitsrisiken für ihn zu berechnen - selbst wenn Risiken da sein sollten, du kannst sie ohnehin nicht ändern.

      Viele Grüße
      Amica

      Hallo,
      Du bist nicht die erste die mir das erzählt hat. Viele haben mir gesagt das ich im augenblick überreagiere, was das thema betrifft. Ich hoffe das ich es bald wieder auf meinen Kopf bekomme. Vielen lieben dank das du so ausführlich darüber geschrieben hast <3

      Liebe Grüße
      Angel
    • Zum ersten: Nein, das Umziehen macht euren Hunden nichts, denn es ändern sich die wesentlichen parameter eines Hundeleben nicht. Ihr seid da, die Hundebetten sind da, alles kein Problem. Wir sind schon oft mit Hunden umgezogen, und nie hatten wir den Eindruck, dass sie das alte Zuhause vermissten.

      Krebs ist in uns. Krebs ist etwas, das bei dem extrem komplizierten Vorgang der Zellteilung einfach passieren kann. Ein chemischer Vorgang funktioniert nie zu 100%, es gibt immer Ausfälle. Ein kleiner Fehler, der später große Auswirkungen hat. Er kann vererbt werden, aber Vererbung ist ebenfalls ein sehr komplizierte Angelegenheit.

      Daher keine Panik, aber sei wachsam. Immer.
    • Angel1987 schrieb:

      Du bist nicht die erste die mir das erzählt hat.
      Dann haben meine Worte ja hoffentlich umso mehr Gewicht. ;)
      Es ist halt echt so: Es gibt Hunde, die 16 Jahre alt (und älter) werden. Dann hättet ihr - du und dein Hunde-Opi - noch über zwei Jahre Zeit. Willst du dir diese letzten zweieinhalb Jahre komplett versauen, weil du nur noch über mögliche Krankheiten oder seinen ganz bestimmt baldigen Tod nachdenkst? Vielleicht bleibt dein Hund kerngesund und schläft irgendwann mit 16+ Jahren friedlich ein!