Welche Rasse ist die richtge für meine Nachbarn?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Welche Rasse ist die richtge für meine Nachbarn?

      Hallo Ihr Lieben,

      hier sitzen ja so richtige Fachleute/ Hundekenner und deshalb meine Frage an Euch.
      Meine Nachbarn wollen sich einen Hund anschaffen. Der 20-jährige Sohn hat viel mit mir und den Hunden zusammen gemacht und verfügt über ein solides Fachwissen.
      Nun geht es um die Rasse. Die Familie möchte einen Welpen. Evt. Westi. Über einen Mini-Aussie haben sie auch nachgedacht. Sie haben ein Haus mit Grundstück und es ist meistens jemand Zuhause. Nun habe ich einen gewissen Einfluss und möchte natürlich dass sie sich den richtigen Welpen/ Rasse nehmen. Wir haben uns einen Mini-Aussie- Züchter angeschaut, ich habe da allerdings grösste Bedenken. Nächstes Jahr, im Sommer soll sie dann einziehen.
      Nun zu meiner Frage: kennt ihr gute Züchter von Kleinhunden wie Westi, Cairn-Terrier o.Ä.?

      Gruß
      Birgit
      Mein Leben dauert viel kürzer als deins. Jede Trennung von dir macht mich traurig.
      Denk bitte immer daran: Du hast mich genommen <3 !
    • Wegen der Rasse. Ich weiß nicht ob die Mini-Aussies vom Wesen her zu empfindlich sind für meine Nachbarn.

      Doch der Schnauzi wäre was vom Typ. Am liebsten ne Olga, aber nochmal schwarz will die Nachbarin nicht :shocked: .
      Mein Leben dauert viel kürzer als deins. Jede Trennung von dir macht mich traurig.
      Denk bitte immer daran: Du hast mich genommen <3 !
    • Wenn jemand mit einem Mini-Aussie liebäugelt, frage ich mich immer: Warum ein Mini?
      Viele Leute glauben, der Mini-Aussie sei ein "Aussie light", was anscheinend auch von vielen Mini-Züchtern so verkauft wird ("Die Minis haben keinen Hütetrieb", "Die Minis sind im Gegensatz zum Aussie super Familienhunde", "Die Minis sind viel unkomplizierter als die Aussies" etc.) Fakt ist aber: Die Minis sind echte Aussies. Gezüchtet wird einfach nur mit Aussies, die kleiner sind als im Rassestandard festgelegt. Der Nachteil des Mini im Vergleich zum "echten" Aussie ist, dass die Minis keine anerkannte Rasse sind. Sprich: Es gibt keine "geordnete" Zucht unter dem Reglement eines Zuchtverbands. Und da Aussies durchaus zu nicht gerade anfängergerechtem Verhalten neigen können, würde ich, wenn es denn in Richtung Aussie gehen soll, einen seriös gezüchteten Aussie mit Papieren, am besten von einem sehr erfahrenen Züchter, bevorzugen.
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi
    • Mal davon abgesehen, dass man einen Mini-Aussie kaufen kann und bekommt dann ausgewachsen einen in normaler Größe - ist einer Bekannten von mir passiert. Die Elterntiere waren zwar klein, aber im Wurf gab es welche, die einfach viel größer wurden als gedacht. Jetzt hat sie nen Aussie, der über "large" im Agi springen muss, so war's eigentlich nicht gedacht... :|
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • wie wäre denn ein Beagle?
      Gut, die sind in der Regel passionierte Jäger, aber sonst sind die meisten Beagle absolut Familien-Kompatibel, nett, zutraulich, u.v.m. Auch könnte man mit nem Beagle Hundesport, nahezu aller Art machen, wenn man dazu irgendwann Bock hätte. Die Größe und die Farbe wären vermutlich auch in Ordnung?
      Gute Beagle Züchter gibt es garantiert auch.

      hier wäre nur zur Info der Link zum Beagle Club Deutschland (bei evtl. Interesse?): beagleclub.de/
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von tomstep ()

    • @Amica: Wie unterscheidet sich der Mini Australien Shepherd vom Mini American Shepherd denn der ist vom VDH anerkannt: vdh.de/welpen/mein-welpe/minia…-shepherd-nationale-rasse außer natürlich was die Rassebezeichnung angeht (und das Herkunftsland?)?

      Ich kann verstehen, dass man kleine bis mittelgroße Hunde bevorzugt. Wie wäre es mit einem Sheltie? Ich kenne aus einem anderen Hundeforum eine Halterin die neben einem Aussie einen Sheltie hat und habe Shelties als leichtführig kennengelernt.

      Beagle finde ich toll aber da würde ich mit Jagdtrieb rechnen.

      Lupo schrieb:

      Nun zu meiner Frage: kennt ihr gute Züchter von Kleinhunden wie Westi, Cairn-Terrier o.Ä.?

      Ich würde immer zuerst auf der VDH-Seite gucken. Da kann man natürlich auch "Pech" habe aber man unterstützt auf jeden Fall keine Hinterhofvermehrer, die sich als "Hobbyzüchter" bezeichnen.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • Hallo,

      danke für Eure Antworten.

      ATuin schrieb:

      Oder in Pfeffer und Salz
      Mögen sie nicht.

      tinybutmighty schrieb:

      Wie stehen sie zu Jagd-, Wach- und Schutztrieb?
      Nix von dem soll sie haben.
      Hundesport werden sie auch nicht machen. Spaziergänge und dann und wann mal mit an den Arbeitsplatz (Pflegeheim) nehmen.
      Viel Kontakt zu meinen Hunden.

      tomstep schrieb:

      wie wäre denn ein Beagle?
      Ich finde Beagle total toll. Sehe allerdings in unserer wald- und wildtierreichen Umgebung ein riesiges Problem. Wir werden viel zusammen spazieren gehen und die Hunde laufen frei.

      Gruß
      Birgit
      Mein Leben dauert viel kürzer als deins. Jede Trennung von dir macht mich traurig.
      Denk bitte immer daran: Du hast mich genommen <3 !
    • Schleppleine dran und fertig. Es gibt ja reichlich passionierte Jäger bei allen Hunden und wirklich wissen tut man das erst, wenn der eigene Hund da ist. Alles zuvor sind ja nur Vermutungen und auch Aussies oder Shelties, oder ... können Jäger sein/werden.
      Aber gut, dass sind ja alles lediglich spontane Ideen, ohne die Hintergründe, die Leute, u.s.w. zu kennen.
      Die meisten Herdenschutz - Hunde sind gering, oder gar nicht Jagdbegeistert. Aber in der Regel sind die groß bis sehr groß und auch da kann man einen Jäger erwischen. Dana zum Glück nicht :thumbsup:
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von tomstep ()

    • StarskySmilla schrieb:

      Ich finde man kann hier kaum einen vernünftigen Rat geben........
      Da müssen sich die Nachbarn von Birgit nu erstmal selber klar werden......

      LG MARTINA
      Ich tu mich auch immer mehr als schwer mit Empfehlungen für eine Rasse, wenn ich die Menschen noch nicht einmal kenne, also gar kein „Gefühl“ für die zukünftigen Hundemenschen entwickeln kann.

      @Lupo ich rate generell immer zu einer Anschaffungsberatung bei einer wirklich fähigen Hundetrainerin bzw. -trainer. Wenn die Menschenkenntnis haben und Sachverstand über Rassen, Hundeverhalten und -bedürfnisse, (was sie bei guter, umfassender Ausbildung und entsprechender Erfahrung haben sollten... :) ) dann kann das ein sehr sinnvoller, erhellender und hilfreicher Termin sein.

      Und es wäre ein fachkundiger Externer. :thumbup:
      Wenn du da was rätst und die kommen hinterher mit dem Hund überhaupt nicht klar, dann lastet auf dir eine Art „Verantwortung“, die auch nicht wirklich gut ist...

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • StarskySmilla schrieb:

      Da müssen sich die Nachbarn von Birgit nu erstmal selber klar werden......

      LG MARTINA
      Das wäre sehr gut.


      DogGirl schrieb:

      @Lupo ich rate generell immer zu einer Anschaffungsberatung bei einer wirklich fähigen Hundetrainerin bzw. -trainer. Wenn die Menschenkenntnis haben und Sachverstand über Rassen, Hundeverhalten und -bedürfnisse, (was sie bei guter, umfassender Ausbildung und entsprechender Erfahrung haben sollten... ) dann kann das ein sehr sinnvoller, erhellender und hilfreicher Termin sein.

      Und es wäre ein fachkundiger Externer.
      Wenn du da was rätst und die kommen hinterher mit dem Hund überhaupt nicht klar, dann lastet auf dir eine Art „Verantwortung“, die auch nicht wirklich gut ist...
      Danke Carola, das ist ein super Tip :thumbup: . Das ich da nicht selbst drauf gekommen bin :rolleyes: .

      Gruß
      Birgit
      Mein Leben dauert viel kürzer als deins. Jede Trennung von dir macht mich traurig.
      Denk bitte immer daran: Du hast mich genommen <3 !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lupo ()

    • Lupo schrieb:

      Nix von dem soll sie haben.
      Hundesport werden sie auch nicht machen. Spaziergänge und dann und wann mal mit an den Arbeitsplatz (Pflegeheim) nehmen.
      Dann ist ein (Mini-)Aussie wohl sowas von raus! ;)
      Ich schließe mich @tinybutmighty an und würde hier einen kleinen Begleithund sehen. Auch einen Beagle finde ich unter diesen Umständen nicht geeignet. Ja, jeder Hund kann einen (unerwartet starken) Jagdtrieb entwickeln, der ihn notfalls lebenslang an die Schleppleine verbannt. Aber hier besteht ja offenbar von Anfang an gar nicht der Wille, einen Jagdhund seiner Veranlagung gemäß auszulasten. Einen Beagle anzuschaffen und sich einfach zu sagen, "Bleibt der halt sein Leben lang an der Schlepp, damit ich keine Arbeit mit dem Jagdtrieb habe", das kann nicht Sinn der Sache sein, finde ich!!

      CrazyDogs schrieb:

      @Amica: Wie unterscheidet sich der Mini Australien Shepherd vom Mini American Shepherd denn der ist vom VDH anerkannt: vdh.de/welpen/mein-welpe/minia…-shepherd-nationale-rasse außer natürlich was die Rassebezeichnung angeht (und das Herkunftsland?)?
      Hui, da hast du mich kalt erwischt! ;) Ich hatte kürzlich noch "Mini AUSTRALIAN Shepherd" gegoogelt und dort gefunden, sie seien nicht von der FCI anerkannt - ein Hinweis, dass sie unter anderem Namen ("Mini AMERICAN Shepherd") anerkannt seien, fand sich dort nicht. Allerdings habe ich doch den Eindruck, dass sie hierzulande nicht offiziell gezüchtet werden. Denn wenn du auf der von dir verlinkten Seite auf "Vereine & Züchter" klickst, landest du beim "Club für Australian Shepherds Deutschland e.V." - also bei dem Verein, der die Standard-Aussies züchtet. Bei der Recherche nach den Minis habe ich diesen Zuchtverein hier gefunden: masce.de/ Dort steht aber nirgends, dass sie zum VDH gehören.... Also scheint es trotz allem so zu sein, dass man, wenn man einen Mini-Aussie möchte, maximal auf einen Dissidenz-Zuchtverein zurückgreifen kann (wie seriös dieser hier ist, vermag ich nicht zu beurteilen!).

      Liebe Grüße
      Amica
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi
    • tomstep schrieb:

      Aber gut, dass sind ja alles lediglich spontane Ideen, ohne die Hintergründe, die Leute, u.s.w. zu kennen.
      mit ziemlicher Sicherheit wird wirklich jede, von wem auch immer vorgeschlagene Rasse Nachteile innerhalb der angegebenen sogenannten "Rasseeigenschaften" aufzuweisen haben und wenn jemand keine Arbeit mit egal welcher Rasse haben will, dann bleibt eigentlich wirklich nur noch ein Stoffhund übrig finde ich.
      Zugegeben, manchmal (oder sogar öfter?) wäre das dann auch die bessere Wahl.
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:
    • tomstep schrieb:

      tomstep schrieb:

      Aber gut, dass sind ja alles lediglich spontane Ideen, ohne die Hintergründe, die Leute, u.s.w. zu kennen.
      mit ziemlicher Sicherheit wird wirklich jede, von wem auch immer vorgeschlagene Rasse Nachteile innerhalb der angegebenen sogenannten "Rasseeigenschaften" aufzuweisen haben und wenn jemand keine Arbeit mit egal welcher Rasse haben will, dann bleibt eigentlich wirklich nur noch ein Stoffhund übrig finde ich.Zugegeben, manchmal (oder sogar öfter?) wäre das dann auch die bessere Wahl.
      Und trotz alledem sind die Rassen der FCI-Gruppe 9 im Allgemeinen deutlich weniger fordernd als ein Hund, der als passionierter Jäger/Hüter/Bewacher etc. gezüchtet wurde. ;)
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi