Monge Trockenfutter

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    • Monge Trockenfutter

      ...mit Trockenfutter kenne ich mich nicht wirklich aus - wie findet ihr die Zusammensetzung?


      Ich war mit dem barf in letzter Zeit nicht so zufrieden und hatte einen Bekannten gefragt, ob er nicht noch eine Idee habe.
      Darauf gab er mir einen Sack von dem Futter und ich hab das Mal blind gefüttert. (Ich vertraue ihm da wirklich)

      Enzo bekommt es jetzt seit 4 Wochen. Der Kot hat sich schnell angepasst, Ohren sind unverändert und ich stelle auch sonst nichts negatives fest.

      Da ich mir mit der Umstellung nicht soo sicher war, habe ich die Zusätze (Collagen, MSN & Teufelskralle) erst mal weg gelassen. Beim barf hat man das nach 2 Tagen gemerkt. Er hat seit dem nichts mehr bekommen.

      Enzo ist deutlich fitter und agiler, wacher und das Fell glänzt nur noch.
      Von der Empfehlung her müsste er 720gr bekommen, ich hatte die ersten drei Wochen 700gr gegeben und jetzt bekommt er 600gr.
      optisch hat er schon etwas zugelegt, das hab ich beim barf nicht geschafft.

      Von dem, was ich über Trockenfutter mit meinem Halbwissen zusammen bekomme, ist es nicht das grüne vom Ei. Da Enzo es aber so gut verträgt werde ich es mal weiter füttern.

      Gibt es was bedenkliches in den Inhaltsstoffen?
    • Danke.

      Enzo würde es dauerhaft bekommen.

      Die „schlimmste“ Nebenwirkung war heute nach gut 5km „Nöh, zum Auto gehen wir jetzt nicht, hier lang waren wir noch nicht“ und es waren in Summe über 10km.
      Bei dem Wetter habe ich sonst die Strecke in 2 Gängen gemacht... danach war ich halt erst mal müde :whistling:

      Mein Bekannter hat 5 CC‘s, 4 werden gebarft, der 5te bekommt das TroFu von dem Hersteller. Er meinte, manche vertragen weniger Fleisch besser.
    • CC Enzo schrieb:

      Er meinte, manche vertragen weniger Fleisch besser.
      Da hat er völlig Recht.
      Es gibt - nicht wenige übrigens - Hunde, die können die 80 : 20 Standard-Barf-Ration nicht vertragen, das ist einfach zu viel an tierischem Protein.

      Oft kann man das "zuviel" nicht direkt sehen, die Hunde haben schlechtes Fell, immer mal Probleme mit den Ohren, kniebeln sich viel an den Pfoten rum, haben gerne mal Verdauungsprobleme, haben schüttere Stellen im Haar, wirken müde, unlustig und matt und und und.
      Vielfach wird dann ein Zusatzmittel gefüttert, was die ganze Geschichte - es kommt ja "noch mehr" rein - oft noch verschlimmert oder jedenfalls nicht verbessert.

      Das Futter oben ist hypoallergen, hat knapp 23% Fischanteil (von den 8% frischem Fisch bleibt nach Umrechnung auf den Feuchtgehalt des Futters [ca. 10%] nicht mehr so viel übrig, die paar Prozent Fischöl und hydrolisierte Knorpel und Krustentiere lasse ich mal aussen vor).
      Reis ist der einzige Kohlenhydratträger, die sonstigen Inhaltsstoffe entsprechen auch den üblicherweise in Trockenfutter zugesetzten Mengen.

      Das Futter ist kohlenhydratlastig, der Anteil beträgt gut 50%, das ist ebenfalls ein üblicher Wert bei Trockenfuttern.

      Soweit so normal also.

      Es gibt einen uralten medizinischen Grundsatz, der da lautet: "wer heilt, hat Recht".

      Enzo geht es mit dem Futter deutlich besser, das spricht dafür, dass er entweder - siehe oben - die übliche Menge tierischen Anteil nicht vertragen hat oder eine bestimmte Sorte Fleisch nicht. Oder Innereien nicht, oder Knochen nicht oder ein Zusatzmittel nicht oder ein Zusatzmittel in Verbindung mit Leber, Niere oder sonstwas nicht oder, oder oder.

      Und man kann den Grundsatz oben gut abwandeln: "das bedarfsdeckende Futter, was der Hund gut vertragen kann (hier sogar unter Betrachtung der Barf-Erfahrungen) passt und ist richtig. Fertig.

      Egal, was manche Weltuntergangsapologeten nun von kaputtem Magen, Vergiftung etc. sagen. Es gibt Millionen von Hunden, die werden mit Trockenfutter gesund uralt. Es gibt auch viele Hunde, die kommen mit Barf besser klar. Es kommt halt auf das einzelne Tier an, nicht auf eine Fütterungs-Ideologie.

      Fazit:

      1. Das Futter ist mindestens ein durchschnittliches Trockenfutter.

      2. Es ist hypoallergen und Enzo verträgt es gut.

      3. Du solltest es weiterhin füttern :) .
      Viele Grüße
      Dieter

      Wenn es im Himmel keine Hunde gibt - dann will ich da nicht hin.
    • @CC Enzo

      Was Du beschreibst, wie Enzo das Futter verträgt und wie er sich verhält, würde ich es auch weiterhin geben.

      Da, schließe ich mich @Dieter, voll umfänglich an!!

      Dieter schrieb:

      Fazit:

      1. Das Futter ist mindestens ein durchschnittliches Trockenfutter.

      2. Es ist hypoallergen und Enzo verträgt es gut.

      3. Du solltest es weiterhin füttern
      L.G.
    • Danke euch, besonders @Dieter für die gute und ausführliche Erklärung!

      Murphy hatte auch hauptsächlich TroFu, da gab es halt zwischendurch mal Pansen oder so. Ich war mir mit der Zusammensetzung nicht sicher.

      Das hypoallergene haben wir erst mal genommen, weil Enzo das TroFu vom Züchter nach einiger Zeit nicht gut vertragen hatte. Daher hatte ich ihn ja aufs barfen umgestellt. Ich hatte ja alles langsam eingeschlichen und genau beobachtet.
      Mir hat es irgendwie nicht gefallen, dass er trotz höherer Rationen nicht zugenommen hat. Beim Fett war ich auf 25% im Winter und er bekam noch Kartoffeln eingeschlichen dazu. Trotzdem ist er jetzt schon fast ein Duracell Hase :thumbsup:

      Wie auch immer, es geht ihm gut bzw besser! :love: Und Gewicht scheint optisch auch ran zu kommen.
      (Er hatte/hat eine gute Figur, ich hätte gerne aber so 2-3kg „Reserve“ drauf)

      Wenn es so bleibt wäre das super: füttern kann ihn dann jeder ganz einfach, deutlich weniger Arbeit und mein Geldbeutel freut sich auch ( 12kg = 55€). Das ist die Hälfte vom barf. Dafür hab ich gleich mal ein Leuchtgeschirr bestellt :whistling:

      Enzo frisst es gern und er erinnert mich wie sonst an die Fütterungszeiten. Lediglich mit dem trinken muss ich aufpassen, er trinkt weiterhin nicht in der Wohnung, ich lasse ihn also öfter zum trinken raus - das passt.

      @Dieter: Hast du eine Idee, warum er jetzt ohne Zusätze (Collagen, MSN & Teufelskralle) so gut zurecht kommt? Im Futter finde ich nichts in die Richtung, oder?
      Ich habe für den „Vergleich“ die Daten aus dem Frühjahr genommen. Da war er genauso im Training was die Muskulatur angeht und die Temperaturen waren vergleichbar...

      Ich könnte mir das nur mit dem fast fertigen Wachstum (er ist jetzt 2,5 Jahre alt) und/oder fertigem Hormonspiegel heranziehen...
    • Collagen ist ja zunächst mal - abgesehen von der Wirkung - nichts anderes als Protein. Und das bekommt er ja mit der Nahrung - erstmal egal ob Barf (ca. 20%) oder Trockenfutter (Rohprotein 24%, verwertbar ca. 20%) genug.

      Collagen, MSN u. Teufelskralle sind ja Mittel gegen Gelenkschwierigkeiten. Arthrose kann Enzo kaum haben, also hast Du das vermutlich eher vorsichtshalber gegen Wachstumsschwierigkeiten gegeben, die bei großen und schweren Hunden immer mal vorkommen.

      Es ist gut vorstellbar, dass Enzo einfach die Kohlenhydrate braucht. Der Kohlenhydratstoffwechsel ist einfach und geht schnell (denk mal an Traubenzucker, wie der schnell der für den Körper verfügbar ist, das ist nichts anderes), der Fettstoffwechsel ist für den Organismus wesentlich aufwändiger.

      Hunde, die körperlich hart ran müssen (etwa Jagdhunde während der Saison), kriegen zwischendurch etwas Traubenzucker und laufen weiter wie nix Gutes, gebarfte Jagdhunde bekommen teils komplizierte Energieriegel, Pemmikan, getrocknetes Fett oder allerlei Spezialkram. Und es dauert deutlich länger, bis die wieder "anspringen".
      Es gibt Schlittenhundeleute, die füttern wie die Eskimos. Weils halt so ist und die Musher sonst einen Hirnriss kriegen und das Ganze nicht mehr ursprünglich genug ist. Dabei übersehen sie, dass die Schlittenhunde früher ruhiger arbeiten und keine Rennen laufen mussten. Mithin den Energiebedarf nicht hatten und auch kaum älter als 5 Jahre wurden. Dann hatten sie es klimamäßig, fütterungsmäßig und auch sonst hinter sich und wurden zu Pelzen verarbeitet.
      Die eiern da vielfach mit schierer Butter rum, damit die Viecher ihre Extremleistungen bringen können.

      Kann also gut sein, dass Enzo mit Barf seinem Energiebedarf immer irgendwie etwas "hinterhergelaufen" ist, das passte einfach nicht für ihn. Zumal er ja viel Energie fürs Wachstum brauchte.

      Enzo kommt ohne die Mittel klar, weil er sie einfach nicht braucht. Vielleicht haben sie auch ein wenig kontraproduktiv gewirkt.

      Gerade wenn man besorgt ist, alles richtig machen will und noch eine anspruchsvolle Rasse hat, ist man versucht, "zu viel des Guten" zu tun. Ist ja nicht so, dass ich das nicht kennen würde.

      Vor 40 Jahren kannte ich mal eine Dogge, die war bis 1,5 Jahre mehr lahm als sonstwas, obwohl sie hervorragend gefüttert und bei Figur gehalten wurde. Dann war das weg.

      Der Hund zeigt Dir, dass die Fütterung richtig ist. Daher würde ich mit diesem Futter weitermachen.
      Viele Grüße
      Dieter

      Wenn es im Himmel keine Hunde gibt - dann will ich da nicht hin.
    • Danke!

      Die Zusätze hat er wegen der HD bekommen. Ich hatte ihn ja mit 13 Monaten schon checken lassen. Das Bild hier ist von diesem Jahr, da war er gut 2 Jahre alt.
      Laut TA ist die Hüfte echt nicht schön, aber er hat ausreichend Muskeln und wir haben die Freigabe hobbymäßig jeden Sport machen zu dürfen.



      Den Traubenzucker merke ich mir mal, den kann ich ja einfach im Wasser auflösen, wenn es mal sportliche Tage werden :)
    • @Chicca die Empfehlung war für Hunde im Hof und Garten, Wohnungshunde würden noch mal weniger bekommen. Ich denke also, dass es von der Menge her passt.
      ob er zugenommen hat oder nicht kann ich nur optisch sagen. Ich kann auch nicht sicher sagen, ob nun 60 oder 65kg wiegt. Kann auch sein, er hat in 6 Monaten 70kg - ohne dass es optisch auffällt...

      Ich werde aber so schnell nicht mehr aufs barfen gehen, er hat 20% über der empfohlenen Menge bekommen und Kohlenhydrate über gekochte Kartoffeln oder Reis zusätzlich haben auch nie zu SO einer Energie geführt.

      Der Hund ist im Verhalten ganz anders, viel mehr so, wie er eigentlich sein sollte.

      Den Hinweis mit dem Zucker nehme ich aber gerne ernst und werde die andere Sorten darauf prüfen.
    • Zucker und Kohlenhydrate kann man hier fast gleichsetzen, es gibt genug Hunde, die kommen ohne Kohlenhydrate nicht klar.
      Sicherlich ist Fett energetisch "wertiger", aber die reine "Fett als Energielieferant-Nummer ist schlicht Ideologie, weiter nichts.

      Mir erschliesst sich allerdings nicht, wo in dem Futter 3 verschiedene Zucker enthalten sein sollen. Und was das für Zuckerarten sind.

      Zucker ist ja nicht a priori schlecht, denken wir mal an die Polysaccharide in den hoch gelobten Grünlippmuschel-Präparaten.
      Viele Grüße
      Dieter

      Wenn es im Himmel keine Hunde gibt - dann will ich da nicht hin.
    • Ich schliesse mich hier Dieter vollumfänglich an.

      Ich bin mittlerweile auch wieder fast vom Barf weg - hauptsächlich bekommen sie jetzt Trockenfutter und ab und an frisch. Damit fahre ich viel besser und die Hunde sind zufriedener und sehen besser aus.
      Letztendlich ist es einfach am Wichtigsten wie es dem Hund geht, nicht was der Mensch sich vorstellt.

      Das Röntgenbild sieht wirklich nicht so schick aus.
      Bei meiner Rasse hätte der Hund damit womöglich keine Probleme (Hochleistungssport sollte man halt nicht machen). Aber Enzo hat natürlich mehr an Größe und Gewicht zu tragen. Da muss man echt mehr aufpassen.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Perra schrieb:

      Ich bin mittlerweile auch wieder fast vom Barf weg - hauptsächlich bekommen sie jetzt Trockenfutter und ab und an frisch. Damit fahre ich viel besser und die Hunde sind zufriedener und sehen besser aus.
      Letztendlich ist es einfach am Wichtigsten wie es dem Hund geht, nicht was der Mensch sich vorstellt.
      Ich höre immer öfter von Züchtern, die wieder vom barf weg gehen... Aber jetzt nicht, weil es "einfacher" ist (da stehen Wolfter für ein paar hundert Euro und ganze Küchen wurden angelegt), sondern weil es vielen Hunden besser geht.

      Aber ja, Enzo bekommt, was er verträgt. Ob ich zwischendurch noch mal einen Putenhals zum knabbern geben kann, muss ich noch testen. Erstmal möchte ich ganz sicher sein, dass er das Futter wirklich gut verträgt. Er bekommt es jetzt seit 6 Wochen. An den Tagen, wo es vom Chef noch was extra gibt - da pupust er schon ganz nett. Also habe ich das jetzt mal verboten und werde es weiter beobachten.
    • @StarskySmilla ich habe jetzt schon von vielen TÄ gesagt bekommen, dass die richtige Zusammensetzung des Futters in den ersten 2 Jahren (solange der Hunde wächst) wichtig ist. Füttert man danach nicht mehr so hochwertig, dann treten die Spätfolgen ein wenn der Hund lange sein mögliches Alter überschritten hat.
      klar, wenn man nur noch dreck füttert, kann das auch vorher passieren.

      Allergien kommen ja immer häufiger vor und daher habe ich von Anfang an darauf geachtet, dass Enzo bestimmte Tiere nicht bekommt. Sprich: er kennt Rind, Huhn/Pute, Fisch und Schaf.
      ich habe z.B. bewusst keinen Strauß, den ich mit einem straußenhof gut bekommen könnte.
    • Ich glaube nach wie vor, dass gerade allergische Hunde mit dem barfen besser fahren, WENN sie Zusätze im industriellen Futter nicht vertragen. So wird das auch bei Enzo sein, das TroFu vom Vorbesitzer hat er schlecht vertragen (merradog). So hätte ich halt auch vorher nach einem anderen TroFu suchen können, aber in Italien hab ich nicht gesucht...

      Was mich schon immer geärgert hat ist die Arroganz, mit der manche Barfer an den Tag treten. Ich habe anderen HH gesagt, dass ich barfe und warum. Hab aber niemals gesagt „alles andere ist Schrott“ eher „ist halt auch Sau viel Arbeit“.
      Die EB, die mit den letzten Plan für Enzo erstellt hat, barft einen ihrer Hunde und dem anderen kocht sie. Sie sagt auch, der Hund bekommt was er verträgt!