die kleinen Sandflöhe

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    • Wir sind bei der Challenge dabei aber ich möchte noch ein paar Tagen üben bis die Hunde sicher wissen was sie tun sollen wenn ich die Klingel hinstelle. Mogli macht das schon sehr gut und ist fast schon ein bisschen übermotiviert.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
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      Vor 2 Tagen hatten wir unsere erste Stunde. Ich war schon sehr aufgeregt und hab mich tierisch gefreut, dass ich jemand gefunden hatte, der uns das beibringt.

      Keksi und ich, wir gehen fährten.

      Die wohl urbanste Beschäftigungsart für einen kleinen Spaniel und wohl auch die anstrengendste und ja, die Zwerge waren nach einer Stunde platt, hungrig und müde. Ich habe nicht schlecht gestaunt.

      Anfangs durfte ich viel Theorie hören, was da im Gelände passiert, was der Hund da tut und wie er die Fährte aufnimmt und verarbeitet. Dann wurde mir gezeigt, wie man so eine Anfängerfährte tritt und absichert und wie man die kleinen Überraschungen (inform von Geflügelwürstchen) auslegt, wie man auf die Fährte geht und sie später wieder verlässt. Alles Dinge, von denen ich null Ahnung hatte, seeehr spannend!



      ja und dann ging es los. Keksi durfte mit der Nase auf den Boden und arbeiten. Und ich war erstaunt, wie der kleine Kerl das gleich umsetzte. Wenige Meter und er hatte verstanden, was zu tun ist und blieb auf der Spur und erarbeitete sich so den Jackpot am Ende der Fährte.

      Dann durfte ich meine erste Fährte selbst treten und auslegen. Auch die hat der kleine Spaniel mit Bravour abgearbeitet. Auf den letzten Metern war er dann unkonzentriert, man merkte, dass die Birne alle war. Wiedu durfte es probieren und sie machte das ebenfalls toll! Auch Nessa durfte auf die Spur und siehe da, sogar der Minikleinenichtsnutzhund wusste gleich, was zu tun ist.

      Es war ein erstaunlicher Tag, ich habe viel gelernt und darf nun üben, bis zum nächsten Mal. Dann geht es an die ersten Winkel, wenn "geradeaus" sitzt.



      die ganze Strecke, es waren gut 50 Meter, enorme Strecke für das erste Mal.
      LG Martina ^^ und die Schmetterlinge :pfote:
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      Fährten finde ich total interessant und allgemein Nasenarbeit. Das lastet die Hunde schön aus, fährt sie aber nicht hoch.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
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      Ich hab es noch nicht richtig mit Fährte. Gibt's da ein gutes Buch für? Sämtliche Versuche bisher eine auszulegen waren totale Flopps. Voll uninteressant für das Schnauz :sleeping: ( bzw war alles Andere Interessanter als meine Amateur-Fährte)
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
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      Hallo Martina!

      O ja, Fährte ist klasse für die Hunde! :thumbsup: Und deine Wusels :love: scheinen ja wirklich aufZack zu sein, wenn sieso schnell verstanden haben, was ihre Aufgabe ist. :thumbup:

      Wiedu schrieb:

      es waren gut 50 Meter, enorme Strecke für das erste Mal.
      Das ist in der Tat für den Anfang eine ganz schön lange Strecke, an der die Hunde schon zu "knabbern" haben. Wir fangen da immer mit kürzeren Fährten an und machen dafür schon mal 2 Stück à 10-20 Metern. Wichtig ist anfangs halt erst einmal, das die Hunde verstehen, was man von ihnen will.

      Arbeitet ihr mit 2 Abgangshölzern? Die Fährte ist übrigends schön ausgetreten für den Anfang, eine richtige "Autobahn". :thumbup: Oder war die Spur durch das Gelände quasi vorgegeben?


      @ Lisa

      Terri_Lis_07 schrieb:

      ( bzw war alles Andere Interessanter als meine Amateur-Fährte)
      Nicht zwingend. Schnauz hat nur noch nicht wirklich verstanden.

      Schau doch mal bei "Nasenarbeit" hier im Forum, da habe ich versucht, die ersten Schritte aufzuzeigen, wie wir da so anfangen. Vielleicht hlft es dir ja bis zur Zeit auf den Hundeplatz.

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
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      Ja, das glaube ich auch. Sie hat dann Kreuz und quer gesucht und immer wieder das Suchen unterbrochen weil es woanders interessanter war. Weil sie Fährtenhunde in der AT hat, wird sie das also bestimmt hinkriegen wenn sie das Prinzip verstanden und Interesse dran gefunden hat. Kann also nur ich falsch gemacht haben. Ich mach ja viel alleine, aber das hab ich noch nicht hin bekommen :whistling:
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
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      Wusan schrieb:



      Wiedu schrieb:

      es waren gut 50 Meter, enorme Strecke für das erste Mal.
      Das ist in der Tat für den Anfang eine ganz schön lange Strecke, an der die Hunde schon zu "knabbern" haben. Wir fangen da immer mit kürzeren Fährten an und machen dafür schon mal 2 Stück à 10-20 Metern. Wichtig ist anfangs halt erst einmal, das die Hunde verstehen, was man von ihnen will.
      Arbeitet ihr mit 2 Abgangshölzern? Die Fährte ist übrigends schön ausgetreten für den Anfang, eine richtige "Autobahn". :thumbup: Oder war die Spur durch das Gelände quasi vorgegeben?
      Erst mal vielen Dank an alle für Eure Kommentare, freue mich darüber sehr.

      @Wusan: ja, es war eine lange Strecke, ich hab mich auch gewundert, denn ich hatte von Erzählungen anderer Hundehalter auch 10-20m im Kopf. Aber die Trainerin meinte nu: "ach, wir machen mal gleich ein bissel mehr, das sehr ich Deinen Hunden an, dass die das gleich kapieren, doo mache'mer gleich emol rischidsch!"

      Normalerweise steckt ein Holz, ich weiß. Und am Anfang, damit wir es nicht aus den Augen verlieren, an jedem Winkel eins oder an den Verleitungen. so hat sie es mir erkärt und abei die Hölzer sinnbildlich in den Boden gesteckt (sie stand auf der Abgangplatte und wollte die nicht verlassen).

      Die Autobahn hat die Trainerin getrampelt. Die Wiese ist vollkommener, ungenutzter Wildwuchs, das ist ein Brandsicherungsstreifen des dorf befindlichen Gaslagers. Am Zaun entlang ist ein Trampelpfad, dort laufen die Leute spazieren, auf der Wiese hält sich kaum jemand auf, nur Wildschweine, die sie regelmässig durchpflügen.

      Gestern habe ich an anderer Stelle meine erste, eigene Spur getrampelt. Nicht so lang wie die erste und habe sie mit Keks 3x abgearbeitet. Er macht das wirklich toll, sehr ruhig und konzentriert. Beim letzten Mal hab ich ihn dann losgemacht und zur Endbelohnung ein Spielzeug geworfen. Dann ist er mit dem Spielzeug im Maul die komplette Fährte zurück gelaufen und hat sie nochmal abgeschnüffelt. Ich fand das so süss, er kann gar nicht genug bekommen, davon.
      LG Martina ^^ und die Schmetterlinge :pfote: