socke in the house - unser neues leben mit socke

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    • so - und jetzt ich zum x-ten mal...

      am kommenden dienstag habe ich einen termin mit einem hundetrainer -
      der einzige weit und breit, der einzeltraining anbietet.
      ich muss ca. 1 std fahren, aber das ist völlig ok , wenn der gute "herr meier" sich socke und mich gemeinsam
      ansieht und mir hinweise geben kann, woran ich arbeiten muss, was ich mit socke üben soll, worauf ich achten soll.

      telefonat mit ihm zur terminabsprache:
      "welche probleme gibt es?" - "keine nennenswerten... ich mag eine trainerbegleitung, um einen
      tiefenentspannten hund an meiner seite zu haben" - .... pause .... "aha... ok"

      offenbar melden sich bei hundetrainern nur menschen, die probs mit ihren hunden haben.
      ich mag aber jetzt tips haben, wie ich socke "entspannen" kann, obwohl er nicht wirklich angespannt ist.

      (die vorgenannten probleme mit dem verlassen des grundstücks und seiner neugierde verbuche ich mal
      unter völlig normal für welpen)


      beispiel heute:
      brautpaar mit baby (fast exatk so alt wie socke :) aber nicht so schnell gewachsen wie socke... :D )
      socke empfängt die gäste recht cool, kommt mit an den "besprechungstisch" in seinem gewohnten umfeld.
      socke ist neugierig, aber gut zurückhaltend! - es ist nicht notwendig, ihn körperlich zurückzuhalten.

      nach ca. 3 - 5 min sitzen am tisch knurrt socke "leicht"!!!
      natürlich habe ich schiss, dass er "gegen das baby knurrt"- und so war es auch.
      aber ein "nein" als abbruchsignal hat funktioniert.

      gott sei dank sind die brautleute hundemenschen und haben schwer entspannt reagiert.

      weitere 5 min später: schnüffeln am baby, schnüffeln an babys hand, abbruch von mir, bevor er anfängt an babys hand zu knabbern,
      weil seine milchzähne echt zu scharf sind, als dass es für eine baby-hand ok wäre.

      im weiteren nur noch positves ab und an mal schnüffeln, überwiegend aber entspanntes liegen neben dem baby.

      trotz des guten verlaufs heute macht mich sein knurren unsicher! - sowas geht gar nicht!

      ich erhoffe mir also von einem "guten hundetrainer", dass er sockes verhalten einschätzen kann
      und dass er mein verhalten gegenüber socke einschätzen kann und uns hinweise geben kann.

      ich bin wirklich sehr gespannt, was "herr meier" uns "über uns" sagen kann und welche hinweise er uns geben kann.


      ach und noch:
      versuch heute beim spaziergang auf freiem feld:

      ich hab heute mal einen spielball mitgenommen, den socke im haus schon kennt.
      hab den ball draussen mehrere male geworfen - sockes interesse war schnell "auf null"
      trotz leckerli käse... ok... schnüffeln nach anderen hunden auf dieser riesengrossen hundewiese
      waren definitiv interessanter als ein dämlicher ball.

      ok - unser hund ist kein hund, den man mit spielzeug begeistern kann.
      oder doch? - ich probiere es die tage noch mal!

      jaaaaa - ich höre ja jetzt auf mit all meinen berichten... sorry..

      gibt es eine "zuviel-geschreibse-grenze", bei der man des forums verwiesen wird? :whistling: =O

      ulla :hello:
      socken machen nicht nur die füsse warm ♥
    • sockenfrau schrieb:

      jaaaaa - ich höre ja jetzt auf mit all meinen berichten... sorry..
      Nööö, das machste nicht!! :ergeben: :ergeben:
      UND,,,entschuldige Dich doch bitte nicht, für Deine Beiträge!! :tatschel:

      sockenfrau schrieb:

      gibt es eine "zuviel-geschreibse-grenze", bei der man des forums verwiesen wird?
      Sicher nicht, aber es gäbe "Mecker", wenn da nichts mehr käme!! 8o
      Übrigens,,,die Bilder, sind allerliebst!! :love: :love:

      L.G.
    • Moin Ulla.... erstmal tolle Foto s.... ich hoffe Ihr habt Euch ein bißchen erholt..
      Wo wart Ihr denn, oder hab ich das überlesen?

      Nicht böse sein.... aber für mich liest es sich so, als wärst Du total angespannt und nicht Socke....... versteif Dich doch nicht so darauf, das er unbedingt tiefenentspannt werden soll........der is noch so jung!!!!

      Na mal sehen, was der Trainer sagt!!!!


      LG MARTINA
    • Hey,

      sry, du hattest ein bisschen durcheinander zitiert, aber passt:

      Also, am Tor kann ich halt gut schauen, ob und wer da kommt. Wenn du das nicht kannst, dann würde ich einfach konsequent bleiben. ehrlich gesagt würde ich da kein Signal (Kommando) aufbauen, sondern es als "alltägliches und normales" Verhalten ansehen. Also zum Tor gehen, und erst raus gehen, wenn Socke ruhig hinter dir ist. Du kannst ihn ja ruhig und geduldig (das schwerste daran) mit den Beinen wieder hinter dich schieben.
      Aber es geht, ich mache das gerade mit einer Dogge :whistling:

      Bei so vielen Hunden (die ja auch nicht alle gechillt zu sein scheinen) wäre mir selbst die Gefahr zu hoch, dass Socke zu viele schlechte Erfahrungen macht. Dann lieber unterwegs nette HH ansprechen oder suchen (bei uns auf dem Dorf machen das anche auch schon per Kleinanzeigen oder FB). Ansonsten mal den Trainer fragen.

      Alles in allem - sei mir nicht böse - finde ich, du erwartest ganz schön viel von einem jungen Hund.
      Vieles kommt einfach mit der Zeit. Ich finde es weniger wichtig, was der Hund an Signalen kann, sondern dass er weiß, wann ich welches Verhalten erwarte.
      Das ist meiner Meinung nach auch der "einzig richtige Weg" - zumindest merke ich momentan, wie unglaublich mir das in die Karten spielt. Ich kann einfach mit ihm raus gehen, bin im Kopf ganz wo anders. Statt aufzupassen und im richtigen Moment das richtige Signal zu rufen - belobe ich richtiges Verhalten. In jetzt gut 3 Wochen "Sparprogramm" hat er sich gestern abend rausgenommen, einen Hundekumpel im Feld zu begrüßen, ohne mich darüber zu informieren. Sonst nichts, obwohl wir abends in der Dämmerung unterwegs sind und er außerhalb komplett frei läuft. ich finde, das ist für einen 2jährigen Rüden, der sicher noch nicht fertig ist, ne super Leistung.
    • CC Enzo schrieb:

      .
      .
      .Alles in allem - sei mir nicht böse - finde ich, du erwartest ganz schön viel von einem jungen Hund.
      Vieles kommt einfach mit der Zeit. Ich finde es weniger wichtig, was der Hund an Signalen kann, sondern dass er weiß, wann ich welches Verhalten erwarte.
      jep!!! da sagst du genau das, was ich denke! - erwarte ich zuviel von einem 18 wochen alten hund?????
      ich will alles so gut wie möglich machen und habe dabei angst, ihn zu überfordern.
      ich habe die realistische einschätzung verloren - vergleiche ihn mit scotti - der war aber schon 6 monate alt, als er zu uns kam
      und hatte einen völlig anderen charakter!

      und auch bei scotti gab es einige baustellen, die frau aber gerne vergessen hat! - so nach und nach fallen sie mir ein!


      heute gab es zum ersten mal einen moment, in dem ich echt "panisch" war.


      meine schwiegermutter (79 jahre alt) hatte 10 jahre lang einen (sorry... wirklich unsozialen) jack russel parson - biene war ihr name.
      sie hat schon gequietscht, bevor scotti überhaupt in ihrer nähe war. irgendwie hat sie niemals gelernt, sich unter hunden zu bewegen.
      auch eine begegnung mit der tiefenentspanntesten hündin, die ich kenne führte "mit biene" zum eklat....

      bei einem hundefrisörtermin, bei dem die hundefrisörin biene "am galgen" festgemacht hat,
      ist biene panisch vom tisch gesprungen, die frisörin hat verucht, sie aufzufangen und sie dabei so unglücklich an eine kante des tisches geknallt,
      dass biene in der kommenden nacht an inneren verletzungen im alter von 10 jahren gestorben ist... ?( :thumbdown:

      meine schwiemu konnte nicht ohne hund sein und hat nach nur 3 wochen nach bienes tod
      einen ca. 14 - 16 jährigen russel-mix aus einem tierheim geholt.

      meinen vollen respekt dafür! (es macht so viel sinn, wenn ältere menschen sich älterer hunde annehmen! - GREAT!)

      sie will charlie - einem damals schwer übergewichtigen hund mit einem offensichtlichen forunkel am after,
      eine gnadenstelle geben. - sie hat mit ihm geübt, hat sich um seine ernährung gekümmert - er hat gut abgenommen, ist angekommen
      im neuen zuhause!

      und dann vor drei wochen... whäääm... er ist zusammengebrochen, hat sich plötzlich übel stinkend-nass entleert...
      er hatte lt. tierarzt eine milzentzündung! =O - er hat sie überstanden dank ganz, ganz liebevoller pflege und
      dank eines befreundeten tierarztes. (der vater meines mannes war auch tierarzt)


      eben diesen charlie, der jetzt grad wieder auf die beine kommt, nachdem er offenbar einen komplettausfall der hinterläufe hatte,
      haben wir heute abend besucht...

      das alljährliche "erster-advent-familientreffen" steht an und ich habe gesagt: nein! - ich komme nicht mit!
      ich bleibe mit socke zuhause - ich kann socke noch nicht wirklich einschätzen, die hunde kennen sich nicht,
      mindestens 15 menschen wuseln umher.. nöööö - das wollte ich nicht.

      mein mann meinte: ok... dann machen wir das kennenlernen in ruhe vor dem advent-treffen - also heute!

      wir sind also hingefahren, ich mit socke die strasse langgelaufen, mein mann mit seiner mutter und mit charlie
      uns auf meinem rückweg entgegengekommen. (überlegung: socke nimmt meinen mann bei socke wahr)

      die erste begegnung war gut.
      ging auch draussen troztdem beide an der leine waren recht gut.
      akzeptanz will ich es mal nennen.
      bisi angespannt, aber dann auch echt ENTSPANNT auf beiden seiten.

      gemeinsamer rückweg zum elternhaus meines mannes - ca. 150m - alles entspannt.

      beide hunde ins haus - "hausbewohner charlie" zuerst ins haus - socke danach.
      socke benimmt sich jugendlich... stöbert überall, erkundet charlies liegestätten,
      charlie interessiert, aber sehr ruhig.
      man spricht, man erzählt, die hunde schnüffeln an sich herum - alles noch sehr chillig.

      plötzlich springt socke in seiner "kängeruh-manie" hoch - irgendwas hat ihn erschreckt. - ich haben null ahnung, was es war,
      obwohl ich beide hunde genau beobachtet habe! ?(

      sehr kurz danach knurrt socke charlie an - echt böse! - als nicht son kurzer warn-laut, sondern echtes knurren!

      mein mann geht mit socke in einen nebenraum, charlie entspannt sich, alles gut.
      ca. 15 min später lässt mein mann socke wieder in den raum, in dem charlie ist, socke kommt zu mir und

      :shocked: :shocked: :shocked: startet fast sofort einen echten knurr-zähne-fletsch-angriff :shocked: :shocked: :shocked: auf charlie!

      ich hab unserem socke echt kurz mit dem halsband die kehle abgedrückt, damit er ablässt!
      panik! :cursing: :cursing: :cursing:

      was ist vorgegangen in socke? das war ein echter angriff! WARUM? - ein junger hund in alter von 4 monaten
      greift einen kranken alten hund an, der wirklich (für mich ersichtlich) NULL negatives ausgesendet hat.... :?:

      niemand hat heute abend schaden genommen, aber seit ca. 19 uhr denke ich doch:
      ich HABE EIN PROBLEM MIT UNSEREM HUND! - das war nicht nachvollziehbar :S

      ok --- ich bin wieder runtergekommen, konnte mit socke kuscheln, wie immer,
      ABER... sein "angriff" beschäftigt mich doch sehr!

      bin gespannt, was hundetrainer meier dazu sagt!

      oder habt ihr eine idee dazu???? bitte immer ran mit hinweisen!

      ulla :hello:
      socken machen nicht nur die füsse warm ♥
    • sockenfrau schrieb:

      jep!!! da sagst du genau das, was ich denke! - erwarte ich zuviel von einem 18 wochen alten hund?????
      Ich denke mir man kann schon ein bisschen von einem 18 Wochen alten Hund erwarten aber man darf nicht erwarten, dass es einfach wird ihm das beizubringen was man von ihm möchte. Also der erwachsene Hund versteht schneller, dass er am Gartentor hinter dem Menschen bleiben soll als der Junghund der möglichst schnell aus dem Garten raus und flitzen möchte.

      Bezüglich der Situation mit Charlie würde ich warten was der Hundetrainer dazu sagt. Ich kenne es von meinen Hunden, dass der Hund im eigenen Haus den Besuchshund anknurrt.

      Was ich mir vorstellen könne ist, dassSocke nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ vorgegangen ist. Irgendeinen Auslöser wird es gegeben haben.

      Konflikte unter Rüden können sich laut und dramatisch anhören und man erschreckt sich wenn man das nicht kennt aber wenn keiner verletzt wurde ist da oft viel „Show“ dahinter. Ich würde natürlich trotzdem ein Auge auf Hundebegegnungen haben.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • Knurren ist schon eine deutliche Warnstufe. Du solltest dich vielleicht noch mal an die Grundlagen erinnern. Wenn du die Hunde genau beobachtet hast, ist dir bestimmt einiges entgangen, bevor Socke geknurrt hat. Ich verlinke mal die Eskalationsleiter

      Am besten, ließt du das Thema dazu noch durch teamschuleblog.wordpress.com/2…tionsleiter-des-hundes-2/
      Du musst Socke noch kennen lernen. Seine Körpersprache wird anders sein als die von Scotti. Du hast auch Scotti über mehrere Jahre gekannt und Socke erst seit wenigen Wochen.

      Ich finde knurren an und für sich nicht schlimm. Ich finde es nur schlimm, wenn erst die Halter dann bemerken, dass ein Konflikt vorliegt. Ich versuche nach Möglichkeit, meine Hunde gar nicht erst zu diesem Stadium zu bringen. Caro knurrt eh nicht, aber Kiara schon.
      Bei Kiara war es eine zeitlang so schlimm bei Hundebegegnungen, dass sie einige Stufen der Eskalationsleiter übersprungen hat. Wir fingen bei "Zähne zeigen" an. Inzwischen mit Hilfe unserer Trainerin und meiner Beobachtung kann Kiara alle zwischenstufen wieder zeigen und weiß, dass ich in Notfall eingreife.
    • Weißt du, Sockenfrau, seit ich dich hier lese, würde ich die gern eine große Tüte Ommmmms :ommmm: :ommmm: :ommmm: :ommmm: :ommmm: :ommmm: verordnen.
      Zum Einnehmen, Einreiben und Ein- und Ausatmen.

      Du ließt dich zwar irgendwie lustig, aber auch - so ist mein Empfinden - tiiiiierisch gehetzt.
      Wenn du deinem Hund gegenüber so bist, wie du hier schreibst, dann wundert mich nicht, dass der latent unter Stress steht.
      Bitte nicht falsch verstehen! Ich mein das nicht böse!!! Ich versuch dir nur mal zu "spiegeln", wie du bei mir ankommst und was du in mir auslöst. Und das ist: du machst mich kribbelig.
      Vielleicht Socke auch?
      Und obwohl Socke, Socke heißt, ist er alles andere als eine coole Socke - die du - auch so lese ich dich - aber doch sooooooo gerne hättest!!!
      Vielleicht wird Socke ja mal cool - vielleicht aber auch nicht.
      Im Moment ist er nichts anders als ein - wie mir scheint - sehr schnell überforderter Junghund.
      Und für diese Überforderung sorgst du, indem du ihn z.B. einer solchen Situation wie der mit Charlie überhaupt erst aussetzt.
      Hätte es nicht gereicht die beiden sich draußen bei einem kleinen gemeinsamen Gang einfach mal kennen lernen und unter Umständen nur auf Distanz beschnüffeln zu lassen?
      Und gut. Ende des Treffens.
      Und dieses Ganze: Drinnen und überall rumschnüffeln und dann knurren und raus aus dem Zimmer und wieder rein in das Zimmer und Eskalation... das finde ich persönlich so überflüssig wie`n Kropf. Und Socke ja scheinbar auch.
      Ich wette, sein überschießendes Verhalten rührte genau daher. Dem war das zuviel. Einfach viel zuviel.

      Ach, und als ich das von der Hundegruppe am Strand gelesen habe, habe ich innerlich die Hände überm Kopf zusammengeschlagen und gedacht: zuviel, einfach zuviel! Und für diesen Hund, dem diese Erwartungen übergestülpt werden und der so wenig beschützt wird, allemal. Alles zuviel.

      Ich würde mich an deiner Stelle ganz ernsthaft mal hinsetzten und überlegen:
      Sehe ich wirklich Socke oder ist mein Bild von seinem Vorgänger noch so präsent, dass ich gar keine Antenne für die Bedürfnisse meines neuen Hundekindes habe?!?
      Mein Rat:
      Findest euch doch erstmal, bevor du Socke mit Erwartungen überhäufst.
      Und ich rede nicht davon, dass du ihn nicht erziehen sollst, aber mir scheint dein Tempo und deine Erwartungshaltung einfach total überzogen.

      Aber vielleicht sagt der Hundetrainer Meier mit kleinem m ja was ganz anderes.
      Ich bin gespannt. :)

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Moin!
      Also ich denke mal, Socke kommt/ist in die Pubertät mit 5 Monaten (fast) und fängt immer mehr an Grenzen zu erkunden, wird also immer schwieriger. So ein richtiger Flegel quasi. Das ist erstmal nur ein Erklärungsversuch, ändert natürlich nichts daran, ihn weiter zu erziehen.
      Allerdings mit Bedacht. Sehr oft ist weniger im Endeffekt mehr. Langsam und dafür lieber wirklich nachhaltig wäre das, wie ich vorgehen würde.
      Also lieber deutlich weniger erwarten, aber das dann richtig.
      Ich denke nur, dass es schwieriger, also durchaus auch nerviger wird ihm Grenzen aufzuzeigen und erwünschtes wie auch unerwünschtes Verhalten zu bestärken oder eben auch abzuändern. Liebevolle, aber durchaus konsequente Erziehung ist, denke ich, das was nun weiter passieren muss.
      Für mich (!) war sein Benehmen auch nicht unbedingt ein Alarmsignal, eher so eine Art pubertärer, flegelhafter Grenzen- / Konkurrenztester.
      Lass ihn langsam bei Euch ankommen und komm Du/Ihr mind. genau so langsam bei ihm an. Auch lass ihn einfach das sein was er ist, ein junger pubertierender Hund der sich und alles andere im Leben langsam kennen lernen muss und vor allem darf.
      Ich bin auch sehr gespannt, was Dein Hundetrainer vor Ort dazu meint wie Socke sich da benommen hat.
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tomstep ()

    • Ich hab es ja auch schon geschrieben..... Socke soll der perfekte Hund werden. Aber warum eigentlich? Gibt es das uberhaupt? Warum muss Er mit zu den Hochzeits Events usw? Lass Ihn erstmal erwachsen werden und dann siehst Du ob Er sich für solche Dinge eignet.... Und wenn nicht auch nicht tragisch.....mir persönlich ist "unperfekt" eh lieber....Charakter Koppe sozusagen. ..Grins ! LG Martina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von StarskySmilla ()

    • Mir ist diese ganze perfekte Erzieherei auch zu viel.............ich mag es lieber normaler und lockerer für den Hund!
      Aber vielleicht liege ich da auch falsch, egal!

      Liegt vielleicht daran, dass ich nur 2 Zwerge habe und ich schon zu alt für das ganze Perfekte erziehen bin. Außerdem finde ich es zz auch übertrieben, sich sofort einen Hundetrainer zu suchen.
      Warum läßt du dich nicht erstmal allein auf deinen Hund ein, lernst ihn besser kennen und verstehen und reagierst mit Geduld und Liebe.

      Finde übrigens die Meinung von Martina sehr okay.

      GlG und bin auch mal gespannt auf die Meinung des Hundetrainer's
      :ciao:


    • sockenfrau schrieb:

      jep!!! da sagst du genau das, was ich denke! - erwarte ich zuviel von einem 18 wochen alten hund?????
      ich will alles so gut wie möglich machen und habe dabei angst, ihn zu überfordern.
      ich habe die realistische einschätzung verloren - vergleiche ihn mit scotti - der war aber schon 6 monate alt, als er zu uns kam
      und hatte einen völlig anderen charakter!

      und auch bei scotti gab es einige baustellen, die frau aber gerne vergessen hat! - so nach und nach fallen sie mir ein!
      Socke ist Socke und nicht Scotti ;)

      Setzt dich heute abend mal hin, und dann schreibst du alles auf, was Socke können soll. wenn du die Liste fertig hast, dann markierst du dir die 3 wichtigsten Sachen. Die hängst du dir an den Kühlschrank und den Rest kannst du mal schööön streichen - mit Edding! :whistling:

      Mir ging es teilweise nicht anders - aber man kommt nicht voran, wenn man so viel Druck in sich hat.

      Ich sage dir jetzt mal ganz ehrlich folgendes:
      Enzo kann, im Vergleich mit anderen Hunden seines Alters hier - nichts. Er macht weder sofort Sitz wenn ich das sage, noch kommt er auf einen Rückruf freudig zu mir gelaufen :whistling: Auf einen Rückruf muss gerne erst mal ganz wichtig gepinkelt werden. Er führt mich mit Freude mal vor. Aber, wenn es drauf ankommt - kann ich mich auf das Mausezähnchen ganz gut verlassen.

      Wie hab ich das gemacht: Ich hab auch so eine Liste geschrieben:
      1. Raus gehen soll Spaß machen und entspannen
      2. Zu Hause ist Ruhe im Hund
      3. Er kann alleine bleiben

      Ich bin lange mit der Schleppleine unterwegs gewesen. Anders waren die Spaziergänge ein Graus. Mit der Schleppleine konnte er nicht weg, also konnte ich mich entspannen und auch mal einen Blick auf die Natur genießen. Schwupps, heute geht das ohne Schleppleine.

      Socke wird bald in die Pupertät kommen oder fängt gerade an. Da brauchst du Nerven aus Drahtseilen - und nicht noch den Druck, was er alles können soll.

      Und jetzt gebe ich dir mal die Highlights, die mir immer so in Bezug auf Enzo rausrutschen:
      - Nöh, Menschen rennt er fast gar nicht mehr um
      - Was er kann? Sabbern, im Weg liegen, Schnarschen und jeden Tag nen Kilo Fleisch fressen
      - Apportieren? Lauf mal los :evil:
      - Nee, wir müssen weiter, heute ist doch Spa-Tag :rolleyes:
      - Was? Ach der Kratzer... Joh, beim kuscheln heute morgen hat er sich ungünstig gestreckt...

      ...und ganz ehrlich, wenn man das auf Signale bezieht, dann kann er "steh" und "guten Appetitt" wirklich zuverlässig. Sitz geht auch noch... Nach außen hab ich aber einen sehr gut erzogenen Hund. Warum? Weil ich weiß, wann er was kann und wie das für ihn Sinn macht. Enzo ist kein Hund, der was aus Gehorsam macht, der Gefallen möchte. Aber er hat begriffen, dass er recht viel (für ihn tolles) darf, wenn ich mich auf ihn verlassen kann.
      Solange er an der Ecke stehen bleibt, kann er das Feld rauf und runter ackern wie er will. Solange er andere Menchen/Hunde/Radfahrer etc. anzeigt und nicht hin geht, muss er nicht an die Leine. Solange er zu mir kommt, muss er keine anderen Hund abwehren - das mache ich.

      Die Situation bei deiner Schwiegermutter schätze ich wie folgt ein:

      - Socke kann sich nicht drauf verlassen, dass du irgendwas regelst. Wenn er mit ca. 10 Junghunden im Freilauf ist, kannst du das nämlich gar nicht schaffen
      - der JRT ist alt und angeschlagen. DA GEHÖRT KEIN ANDERER HUND DRAN - schon gar nicht ein Jungspund in die eigene Wohnung.
      - Ich bin mir recht sicher, dass der JRT aus Selbstschutz/Unsicherheit sehr dezent "provoziert" hat. Dass Socke dann drauf reagiert ist logisch - sry, aber das habt ihr Menschen echt verkackt!

      Wenn ich Enzo zu Besuch irgendwo mit ihn nehme, dann darf er sich im Haus neben mich legen - so lange die Leine ist.
      Bei der Schwiegeroma darf er mit dem JRT in den Garten. Gespielt wird, wenn beide Lust haben. Fangen beide an sich zu verfolgen, muss Enzo ganz schnell wieder neben mir liegen (der JRT darf dann aber auch nicht zu mir oder Enzo).

      Es wird immer einen Reitz geben, der stärker ist als das gelernte Signal. Deshalb ist es einfach das Wichtigste, dass Socke sich auf dich verlassen kann.
      Enzo und Streber-Hund - da beide so ein Jahr alt - spielen auf einer Wiese. Auf der anderen Seite der Wiese krachen 2 Autos ineinander (nicht schlimm, war auf dem Feldweg, waren also nicht sooo schnell unterwegs). Beide Hunde inkl. ihrer HH am anderen Rand der Wiese erschrecken.
      Streber-Hund läuft - trotz Rückruf und Notfall-Rückruf - fluchtartig an seinem HH vorbei ins Feld. Da dort erst mal ganz lange nichts kommt - nicht so schlimm.
      Enzo zuckt ordentlich zusammen, schaut sich panisch um - ich reiße die Hände hoch "hier bin ich Spacki, komm schnell her" und er rennt zu mir und ich nehme ihn in den Arm. :love:

      Dumm auf der Wiese/Bank sitzen und warten, was da kommt - check
      Schilder, Luftballons und was sich sonst noch so ins Feld verirrt aufs Letzte untersuchen und schönfüttern - check
      "komisches und unheimliches" freudig untersuchen - check
      gefährliches von ihm abhalten - check
      interessante Stellen an der Leine abschnüffeln - check
      Wild beobachten, sogar dem Hund zeigen - check
      sitz, platz & Fuß... können wir morgen üben :whistling:

      Enzo kann übrigens noch ganz gut an der Leine gehen... und sich in den geackerten Feldern wälzen :thumbsup:

      Ich habe übrigens keinerlei Interesse mehr dran, dass wir den Rückruf noch mal richtig hin bekommen. Er bleibt zuverlässig stehen und ich kann ihn dann einsammeln, das reicht (mir) ;)
    • Marlis schrieb:

      Mir ist diese ganze perfekte Erzieherei auch zu viel.............ich mag es lieber normaler und lockerer für den Hund!
      Aber vielleicht liege ich da auch falsch, egal!
      Nein, tust du nicht.


      Liebe Sockenfrau, relax! Das ist der Rat, den ich dir geben möchte. Hör auf, dich und den Hund unter Druck zu setzen. Solange der Hund nichts wirklich Schlimmes tut, ist alles im Lot. Ich hätte viel zu tun, wenn ich ständig an meinen sieben herumerziehen wollte. Durch Lob und wenn's sein muss, ein "No!" lernen sie ganz entspannt, was gut ist und was nicht. Manchmal muss ich etwas wiederholen, aber ohne aufgeregtem Druck.

      Alle unsere Hunde dürfen ins Bett und in die Küche. Keiner darf Essen vom Tisch klauen. Jeder darf zuerst hinaus, solange ich nicht No! sage, dann bin ich die Erste. Ging diese Erziehung in einem Tag? Garantiert nicht.

      Aber ich glaube, und das drückt sich schon in deinem Auswahlverfahren des Hundes aus, dass du eine übersteigerte Erwartung an deinen Hund und das Leben mit ihm hast. Entwickle Freude an der Kommunikation mit einem anderen Lebewesen als dem Menschen, akzeptiere die Tatsache, dass es eben ein Hund und kein Mensch ist und gewöhne die eine relaxte Einstellung an. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und was das Erreichen von Lernzielen ist, gibt es bekanntlich mehrere Wege, wie nach Rom eben auch.
    • Hallo Ulla!

      Dann "haue" ich auch mal in die Kerbe. ;)

      sockenfrau schrieb:

      erwarte ich zuviel von einem 18 wochen alten hund?????
      Meine Antwort: JA!

      Socke ist jetzt geschätzte 9 Wochen bei euch. Du hast einen sehr hohen Erwartungsdruck, was Socke alles können sollte und hast dabei etwas ganz elementares vergessen: Zeit!

      ICH habe den Eindruck, dass Socke noch nicht wirklich bei euch "angekommen" ist. Er hat noch keine Sicherheit, kein Vertrauen zu euch, steht aber ständig unter Druck, alles richtig machen zu müssen. Kurz - er hat Stress ohne Ende!

      Das Socke mit 18 Wochen schon in der Pubertät ist glaube ich nicht. Größere Hunde sind da eher Langsamentwickler, die fangen meist erst so mit frühestens 8 Monaten an, und davon ist Socke noch weit entfernt.

      Klar kannst und sollst du ihm Grenzen setzen, keine Frage. Doch lass ihn doch erst mal Hund sein, gib ihm Sicherheit, auch eine gewisse Routine, an der er sich orientieren kann. Lasse ihn Vertrauen zu euch fassen!

      Und zu dir auch noch etwas. ;) Schraube deine Erwartungshaltung erst mal komplett zurück! Ein so junger Hund ist NICHT perfekt! Und bitte vergleiche ihn nicht mit Scotti!!! Socke ist ein völlig anderer Hund! Wegen dieser Angst kam nach Hexes Tod bei mir KEIN Schäferhund ins Haus - ich hätte immer verglichen. :whistling: Und ja, man muss sich selbst bei jedem neuen Hund komplett umstellen. Was beim Vorgänger klappte muss beim Nachfolger noch lange nicht funktionieren! Oder man muss es, entsprechend seinem Charakter, völlig anders gestalten und aufbauen.

      Noch etwas, was bereits angesprochen wurde. Bleibe gelassen! Erwarte nicht zu viel, erwarte eigentlich erst mal gar nichts und lasse dich voll auf Socke ein! Beobachte ihn, wie er auf welche Situationen reagiert, lerne ihn kennen! Je gelassener DU bist, desto gelassener wird Socke. Noch ist das Kind nicht in den Brunnen gefallen, doch du musst in erster Linie an DIR arbeiten! Das ging mir bei jedem meiner Hunde auch immer so. ;) Aber es funktioniert wenn man dazu bereit ist! :thumbup:

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      Wulf und Dumbledore

      Edit:

      StarskySmilla schrieb:

      Wir wollen in erster Linie Spass haben.....müssen müssen wir nix
      Genau DARUM geht es! Der "Rest" kommt dann fast von alleine! :thumbsup:
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • DogGirl schrieb:

      Weißt du, Sockenfrau, seit ich dich hier lese, würde ich die gern eine große Tüte Ommmmms :ommmm: :ommmm: :ommmm: :ommmm: :ommmm: :ommmm: verordnen.
      Zum Einnehmen, Einreiben und Ein- und Ausatmen.

      Du ließt dich zwar irgendwie lustig, aber auch - so ist mein Empfinden - tiiiiierisch gehetzt.
      Wenn du deinem Hund gegenüber so bist, wie du hier schreibst, dann wundert mich nicht, dass der latent unter Stress steht.
      Bitte nicht falsch verstehen! Ich mein das nicht böse!!! Ich versuch dir nur mal zu "spiegeln", wie du bei mir ankommst und was du in mir auslöst. Und das ist: du machst mich kribbelig.
      Vielleicht Socke auch?
      Und obwohl Socke, Socke heißt, ist er alles andere als eine coole Socke - die du - auch so lese ich dich - aber doch sooooooo gerne hättest!!!
      Vielleicht wird Socke ja mal cool - vielleicht aber auch nicht.
      also erstmal an euch alle:

      vielen, vielen dank für die kritik!
      es ist wirklich gut, dass ihr mich mal zurechtstutzt! - das meine ich wirklich ernst.

      JA! ich erwarte zu viel von socke und das merke ich ja auch selber.
      mein "druck" ist, dass ich bis ca. mitte mai täglich relativ viel zeit für ihn habe und dann geht bei mir das absolute (arbeitstechnische) chaos los.
      wenn ich es bis dahin nicht geschafft habe, ihn "in mein arbeitsleben zu integrieren", dann wird's eng!
      wenn er bis dahin nicht mitkommen kann zu meinen arbeitseinsätzen, dann muss er alleine zuhause bleiben.
      das würde er (so, wie er jetzt im moment drauf ist) auch schaffen, aber das ist nicht das ziel!


      JAAAA - ich verstehe euch alle - meine ziele und sein charakter - da müssen wir erstmal schauen, ob das überhaupt übereinkommen kann.

      aber beruflich bedingt weiss ich einfach, dass ich den sommer über komplett unterwegs sein werde und wenn ich es nicht hinbekomme,
      dass er mich dabei begleitet, dann wird er recht viel allein sein (bzw. mit einem gassigänger unterwegs sein) und das ist nicht meine idealvorstellung.

      ich versuche es mal anders zu erläutern:
      mich hat es immer schwer genervt, wenn junge eltern telefonisch nicht erreichbar waren, wenn man nicht klingeln durfte, damit das baby nicht wach wird,
      wenn alle immer nur im "pppssssssst-modus" unterwegs waren, damit das baby ja nicht gestört wird.

      so haben wir unseren sohn von anfang an (echt von der krankenhauszeit an) immer vielen menschen, viel musik - später dann
      viel umbaulärm am neuen haus ausgesetzt und: das kind schlief am besten, wenn der bosch-hammer lief... :thumbsup:
      (anmerkung am rande: unser sohn ist tiefenentspannt und der tollste mensch, den ich neben meinem mann kenne...)

      so ähnlich ist jetzt eben mein gedanke bei socke! - ich mag ihm jetzt, in seiner welpen-/junghundphase alles zeigen,
      was in seinem erwachsenendasein auf ihn zukommen wird. - ihm quasi mein chaos-arbeitsleben als "das normale" präsentieren.
      daher setze ich ihn diesem ganzen stress aus, in der hoffnung, meinen alltag zu seinem alltag zu machen, es für ihn normal erscheinen
      zu lassen, ständig irgendwo hinzufahren, im auto zu warten, wieder weiterzufahren, mit vielen menschen in grossen säalen zu sein,
      herumwuselnde leute... mein arbeitsalltag eben...)

      jetzt kommt leider wieder ein vergleich zu scotti...
      (ja: ich habe verstanden: es sind zwei unterschiedliche wesen - ich muss aufhören zu vergleichen!)
      als er bei uns einzog war mein arbeitsleben ein völlig anderes, viel entspannteres.
      ich habe fast permanent von zuhause aus gearbeitet und alles war easy-going. - ich hatte mega-viel zeit für herrn hund
      und war dadurch sicherlich auch wesentlich entspannter als heute.

      jetzt war aber die entscheidung: ein neuer pfotenfreund? - ja! - - das geht aber nur, wenn er permanent bei mir ist.
      DAS war mein ansatz. DAS ist der grund, warum ich versuche, so viele infos in den hund zu packen, wie nur möglich.
      so schnell wie möglich...

      das beinhaltet aber natürlich auch, dass er gut abrufbar sein muss (ja--- ich weiss... zu früh), dass
      er niemanden anspringt, niemanden belästigt, dass er in sich selbst ruht....

      und ja: ich weiss, das das echt eine gratwanderung ist und ich dabei nicht wirklich entspannt bin
      und socke selbstverständlich meine anspannung spürt.

      mal kurz was positives:
      heute zum beispiel:
      10 uhr: hund beknuddeln zum "guten morgen" (mein mann hat das schon gegen 7 uhr getan, socke in den garten gestellt und mit ihm getobt)
      10.20 uhr: losfahren, kunden besuchen, sachen laden, - dann entspanntes spazieren gehen auf ganz weiten wiesen mit viel spass, ohne lerneinheiten.
      einfach nur gemeinsam erkunden - ca. 30 minuten - GREAT.
      13 uhr: deko in einer grossen halle, 6 fremde menschen, auto ausladen, in der halle rumwuseln.
      socke hat sich nach ca. 15 min. der saalerkundung in die mitte des saales auf seine grüne matte gelegt und tiefentspannt geschlafen,
      bis ich ihm gegen 15 uhr "gesagt habe, dass wir jetzt nach hause fahren".
      DAS war genau das, was ich für unsere gemeinsame zukunft sehe! - wenn ich arbeiten muss, wartet er tiefenentspannt,
      DANACH ist er wieder dran und ich habe nur für ihn zeit!

      JA: socke ist erst seit 5 wochen bei uns
      JA: ich erwarte sehr viel von ihm... aber nur, damit er immer bei mir sein kann!
      JA: die aktion "kennenlernen charlie" hätte nur draussen stattfinden sollen und danach schluss.
      ABER da die familie meinte, ein gemeinsames advent-treffen müsse sein wie immer
      und niemand hat meinen einwand gelten lassen, dass ich socke noch nicht gut genug kenne für so eine familienzusammenkunft ....
      daraus ist dieses dämliche kennenlernen von familienhund charlie und neuzugang socke entstanden;
      ... und so mächtig schief gelaufen!

      weitere anmerkung zu diesem treffen: ICH hätte socke nicht wieder ins wohnzimmer zu charlie gelassen, weil
      mir recht klar war, dass diese paarung nicht entspannt ist... mein mann ist immer so unterwegs: die hunde klären das schon unter sich.. X/

      phuuu - ich hab jetzt sicher nicht auf all eure guten hinweise und ratschläge reagiert.
      ihr habt aber mit sicherheit alle recht, dass ich zuviel will, zu unentspannt bin
      und socke zu wenig möglichkeit gebe, erstmal anzukommen und sich als wesen einzubringen.

      ich versuche, mehr AUF IHN zu hören!

      danke, dass ihr mir so helft und: ich nehme sehr gerne viele, viele oooohhhmmms an!
      ich versuche, mich runterzufahren! - DANKE!

      ulla :hello:
      socken machen nicht nur die füsse warm ♥
    • Hallo Ulla!

      sockenfrau schrieb:

      vielen, vielen dank für die kritik!
      es ist wirklich gut, dass ihr mich mal zurechtstutzt! - das meine ich wirklich ernst.
      Das ist kein "zurechtstutzen", das ist auch positive Kritik. ;) Und auch "Danke", dass du nicht geich flüchtest wenn du nicht das hörst, was dir im Zweifel nicht gefällt! :thumbup:

      sockenfrau schrieb:

      aber beruflich bedingt weiss ich einfach, dass ich den sommer über komplett unterwegs sein werde und wenn ich es nicht hinbekomme,
      Und da ist es wieder. "wenn ich es nicht hin bekomme". DU baust DIR Druck auf! Ulla, bis zu den Events ist noch viiiiel Zeit! Nutzt sie, um so besser werden Socke und du damit klar kommen. Und mit "nutzen" meine ich nun, dass ihr euch einfach besser kennen lernt und Vertrauen aufbaut.

      sockenfrau schrieb:

      ich mag ihm jetzt, in seiner welpen-/junghundphase alles zeigen,
      was in seinem erwachsenendasein auf ihn zukommen wird
      Er ist doch quasi ein Baby, lasse es laaaangsam auf ihn zukommen!

      sockenfrau schrieb:

      und ich dabei nicht wirklich entspannt bin
      Und das scheint mir das (dein) Grundproblem zu sein. ;) Werde du, oder versuche es zumindest, ruhiger zu werden. Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird - alte Altersweisheit. :D Dann wird Socke auch ruhiger, hoffentlich.

      Und mal ehrlich, du machst das doch eigentlich ganz gut. Du bist für Socke da, zeigst ihm die Welt. Aber alles mit dem erst mal nötigen Grundvertrauen! Denn wenn das stimmt, dann kommt der "Rest" oft wirklich von fast ganz alleine (mit natürlich auch Training ;) ).

      Ich habe das Gefühl, dass ihr das schaffen könnt! :)

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • @sockenfrau

      Ich glaube, wir sind uns in vielen Verhaltensweisen sehr ähnlich.
      Auch ich, bin im Umgang mit Micky, sehr unentspannt, habe absolut keine Geduld ( was ich Dir nicht unterstelle!!) UND vergleiche ihn ständig, wenn auch unbewusst, mit seinem Vorgänger.
      Ich bin jedoch sicher, dass Du und Socke es hinbekommen und ihr Beide ein ganz tolles Team sein werdet!! <3

      @Wusan
      Dein Beitrag, ist klasse und auch ich, fühlte mich angesprochen,,,im positiven Sinne.
      Ich habe so Einiges darin entdeckt, was zu 100% auch auf mich zutrifft!!

      L.G.