dog-university - was haltet ihr davon?

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    • dog-university - was haltet ihr davon?

      guten abend zusammen!

      ich will hier keine werbung machen... will nur fragen, ob jemand von euch die you-tube-videos von dog university kennt?

      nachdem in der letzten woche ein 3,5 monate alter mischling aus labbi und pudel bei uns eingezogen ist,
      beschäftige ich mich wieder intensiv mit den "basics" und bin dabei auf videos von dog university gestossen.

      hat jemand von euch gedanken dazu? - ich finde, dieser daniel macht das recht gut, recht klar - mir hat's gut gefallen!

      ich bin jetzt unsicher, ob ich ein you-tube-video hier verlinken kann/soll/darf, daher lasse ich es lieber und
      gebe nur den suchbegriff: doguniversity an.

      in meinem "früheren hundeleben" mit unserem scotti war ich völlig begeistert von erzeihungsvideos
      von der hundeteamschule von anita balser - finde ich auch jetzt noch gut!

      beim suchen nach "neuen" hundeerziehungsvideos bin ich eben bei dog university hängengeblieben.
      finde diese sequenzen eindeutig, kann damit auch meinen familienmitgliedern vermitteln, was ich
      mit socke üben möchte.

      ich würde mich über einen austausch zum erziehungsansatz von dieser hundeschule sehr freuen!

      ulla :hello:
      socken machen nicht nur die füsse warm ♥
    • Ich halte nichts von einem Online-Hundetraining weil es meiner Meinung nach fehlt, dass ein Trainer auf die Körpersprache vom Hund und von dem Menschen guckt.

      Ich bin auch für den Besuch einer Hundeschule und war mit meinen Jungs in zwei guten Hundeschulen bzw. bin es noch.

      Anleitungen wie man Tricks aufbaut gucke ich mir gern auf YouTube an aber das sind auch "nur" Tricks und ich gucke immer welcher Trick zu meinen Hunden passt.

      Und mir persönlich gefällt das Foto nicht auf dem der Trainer den Hund auf dem Arm hält. Ich denke meinen Hunden würde es nicht gefallen wenn ich sie so festhalte. Klar, das ist "nur" ein Bild aber es ist mir aufgefallen...
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • StarskySmilla schrieb:

      Ich bin grundsätzlich kein Freund sowas..... kann also nicht beurteilen, ob gut oder schlecht......
      Es muß ja jeder für sich selber den richtigen Weg....

      Ich schließe mich Martina an.

      Ich hab` ein paar der Videos angesehen und fand sie in Ordnung. Ob sie wirklich gut sind, kann ich nicht beurteilen.

      Zumindest gehören sie nicht zu den Videos, wo ich gleich sage: Oh mein Gott. :shocked: :D :D


      Das ist aber auch echt eine Sache, wo man wirklich für sich selbst entscheiden muss, ob es einem was bringt oder nicht.

      Ich seh manchmal Videos von einer Hundetrainerin, die ich persönlich richtig, richtig, richtig schlecht finde. Grottenschlecht.
      Da hab` ich kürzlich mal einen sehr begeisterten Kommentar drüber gelesen und dachte mir: Habern wir dieselben Filmchen gesehen? :haumichweg:
      Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi
    • na ja, ich finde das mind. so sinnvoll wie Bücher über Hunderziehung. Es gibt gute und nicht so gute und ob nun etwas spezielles für einen persönlich sinnvoll ist oder nicht, dass muss man selbst austesten denke ich mal.
      Irgendwo her sollten wir ja alle unser Hintergrundwissen beziehen und alles ausschließlich auf Gefühl und Erfahrung beruhen zu lassen, reicht nicht aus denke ich. Man kann ja durchaus auch 30 Jahre etwas aus Erfahrung falsch machen (siehe z.B. der Umgang mit Hunden in manchen "alten" Schäferhundvereinen).
      Ich persönlich finde ja alles (na gut, vieles) an verschiedenen Erziehungstips und Tricks erstmal im Grundsatz gut und wie gesagt, man sollte dann halt jeden speziellen Tip für sich selbst und seinen Hund analysieren und sich das für einen persönlich Beste und/oder Sinnvollste herausziehen.
      Ich finde dann auch nicht entscheidend, ob es nun ein Buch, online, oder sonst wie ist. Die Form oder Art der Vermittlung von Tipps alleine sagt über die Qualität nicht wirklich etwas aus glaube ich.
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:
    • Ich kannte es bis eben nicht und habe mal 3 (wahllos ausgesuchte) Vidios auf youtube geschaut.

      Diese Vidios fand ich gut.
      Gut gemacht so dass man gerne zuschaut, angenehme Stimme, angenehm erzählt und, was natürlich das Wichtigste ist, gute Inhalte.
      Bzw, meiner Ansicht nach wird in den Vidios modernes Fachwissen vermittelt, mit positivem Blick auf den Hund (dmait meine ich den Hund als Sozialpartner der zwar erzogen werden will, aber auch Bedürfnisse hat - anstatt den Hund als reinen Befehlsempfänger zu sehen).

      Ich habe nicht den Eindruck dass dieser "Daniel" mit seinen Vidios einen Hundetrainer und komplexes, individuelles Training ersetzen will.
      Das kann man mit allgemeinen Infos ja auch gar nicht.

      Ich sehe die Vidios als eine von vielen Möglichkeiten, sich Fachwissen über das Thema "Hund" anzueignen.
      Ob ich nun im Forum lesen, ein Hundebuch lese, einen Blog lese, mich mit Hundehaltern auf der Wiese austausche oder mir eben ein allgemeines Vidio anschaue, ist mir dabei relativ wurscht.

      Es werden einfach Basics und Tips vermittelt - mehr nicht.
      An einigen stellen dachte ich zwar "Ok, da gehe ich nicht zu 100% mit, und dort hätte ich noch das und das zusätzlich erwähnt" - aber so geht es mir auch bei Büchern oder früher in der Hundeschulgruppe.

      Ich finde es auf jeden fall eine gute art sich zu informieren. doguniversity gehört mMn zu den besseren Informationskanälen auf Youtube.
      Allerings sind Vidios im Allgemeinen nicht meine Hauptinformationsquelle (ich kann mir Infos die ich gelesen habe einfach deutlich besser mekren als Infos, die ich gehört habe).
    • Ich hab‘ jetzt nur einmal kurz auf seiner HP geguckt und kann mir von daher zu den Trainings-Inhalten gar keine Meinung bilden...

      Aber grundsätzlich käme - wenn ich es bräuchte - für mich und meinen Hund nur jemand als Trainer in Frage, der/die sich auf uns als individuelles Team einstellt.
      D.h., ich erwarte von einem Dienstleister in Sachen Hundeerziehung, dass er sich auf mich mich und meinen Hund einlässt und mir keine - von mir aus auch vielfach als tauglich erwiesene - Methode „überstülpt“.
      Denn, was bei dem einen Mensch-Hund-Team bestens klappt, kann bei dem anderen gar nicht fruchten oder im schlimmsten Fall sogar aus einem Problemchen erst ein richtiges entstehen lassen.

      Bücher, Online-Seminare oder auch große-Gruppen-Kurse sind für mich bestenfalls Inspiration - aber wenn ich konkreten Rat und spezielle Hilfe brauche, dann suche ich mir ein lebendiges, leibhaftiges Gegenüber, bei dem ich persönlich ziemliche Anforderungen an seine/ihre Aus-bildung und auch Aus-strahlung habe 8o .
      Das muss zu mir und meinem Hund passen. :)
      Ein abgeschlossenes Studium in Psychologie, ein paar „normale“ erforderliche HundeTrainer-Fortbildungen und -Praktika und der 11er reichen mir eher nicht. ;)

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Ich denke, solche Videos sind eine Alternative zu Hundebüchern, aber nicht zu einer Hundeschule.

      Manche Vorgehensweisen kann man in Videos anschaulicher darstellen als in einem geschriebenen Text, finde ich. Ein Beispiel: Neulich las ich in einem Hundebuch einen Abschnitt über eine Methode zum Training der Leinenführigkeit. Dabei wurde der Hund in einer speziellen Weise am Geschirr angeleint und die Autorin hatte sich nun bemüht, dies möglichst verständlich und kleinschrittig in dem Text zu erklären. Ich musste den Abschnitt dreimal lesen und mich dabei richtig anstrengen, mir das Geschriebene bildlich vorzustellen, um ihr folgen zu können. In einem Video hätte man das einfach innerhalb einer Minute zeigen können, wie der Hund angeleint wird, und jeder hätte es vermutlich sofort nachmachen können. Für sowas haben Videos einen deutlichen Mehrwert, finde ich.

      Eine andere Problematik wird in den Videos aber nicht behoben: Sobald der eigene Hund sich bei einem Trainingsschritt X anders verhält als in dem Buch/Video beschrieben, steht man ggf. auf dem Schlauch. Hier liegt meiner Meinung nach der echte Mehrwert einer Hundeschule: Da ist ein Trainer, der sich jedes Mensch-Hund-Team live anschaut und individuelle Tipps geben kann.

      Auch wichtig finde ich im Hinblick auf Videos, dass die jeder Hinz und Kunz veröffentlichen kann. Während Buchverlage ja i. d. R. Wert darauf legen, dass ihre HundebuchautorInnen renommierte Tierärzte/Hundetrainer o. Ä. sind, gibt es eine solche Selektion bei Youtube ja nicht. Deshalb finde ich es bei Trainingsvideos noch wichtiger als bei Büchern, das Gezeigte kritisch zu hinterfragen, denn der "Trainer" in dem Video könnte jemand sein, der überhaupt keine Ahnung von Hunden hat! (Natürlich ist das bei Büchern auch wichtig. Nur weil jemand Hundetrainer ist, heißt das ja noch lange nicht, dass ich seine Methoden vertretbar finden muss; zudem kann man auch Bücher im Selbstverlag rausbringen, ohne Kontrolle irgendeines Verlags.)

      Insofern finde ich, man kann durchaus Trainingsvideos zurate ziehen; in Kombination zu Hundebüchern oder auch als Ersatz für Bücher, wenn man mithilfe von Videos besser lernen kann. Eine Hundeschule ersetzen solche Videos aber meiner Meinung nach genauso wenig wie Bücher, und der gesunde Menschenverstand bzw. das Bauchgefühl sollten beim Anschauen solcher Videos niemals ausgeschaltet werden.

      Liebe Grüße
      Amica
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi
    • Ich schließe mich den Meinungen hier an, ganz generell finde ich schon, dass man sich aus einem Video durchaus auch Tipps abschauen kann, wie man dies oder jenes einen Hund lehren kann, eben wie aus Hundebüchern auch,

      aber:

      CrazyDogs123 schrieb:

      weil es meiner Meinung nach fehlt, dass ein Trainer auf die Körpersprache vom Hund und von dem Menschen guckt.
      Das halte ich bei der Erziehung für essentiell. Das Training muss zum jeweiligen Hund passen. Jeder Hund lernt anders, manchen muss man mehr Hilfestellung bieten bis sie was kapieren als anderen, bei manchen funktioniert lehren mit Leckerchen sehr gut, andere fahren dadurch sehr schnell hoch und werden hektisch, da sollte man anderes belohnen usw. Und das sieht eben ein guter (!!) Trainer, der das Team kennenlernt und dann dementsprechend anleiten kann.
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • leider kann ich in unserer nähe keine hundeschule finden, die "meinen ansprüchen" gerecht wird.

      will sagen: wenn im für jeden zugänglichen "haus/hütte" die zuckerwürfel auf einen niedrigen tisch,
      für jeden hund gut erreichbar stehen....
      wenn kleinkinder der hundeschulebetreiber unbeaufsichtigt rumwuseln...
      nöööö, - dann bin ich raus!

      wenn so "naturburschen" meinen, sich als hundetrainer profilieren zu müssen und ein treffen
      von 4 welpen absolut nicht in den griff bekommen, geschweige denn auf das wesen
      der einzelnen welpen/junghunde eingehen... nööööö, dann bin ich auch raus.

      ich finde leider in unserer nähe keine hundeschule, in der ich mich wohlfühlen/gut aufgehoben fühlen könnte.

      daher habe ich den weg der videos gesucht!

      auch, um meiner familie klarzumachen, was ich in der erziehung für wichigt halte
      und wie man dieses ziel (einschränken meines bereichs / was bedeutet NEIN / wie bin ich interessant für meinen hund,
      wie unglaublich wichtig ist konsequentes handeln, und vieles mehr...)

      dafür finde ich kurze erziehungsvideos... möglichkeiten, einem hund klarzumachen, was man von ihm erwartet, wirklich gut.

      selbstverständlich würde ein guter hundetrainer auf die körpersprache des hundes eingehen!
      aber wenn es vor ort keine gute hundeschule gibt????

      daher suche ich gute videos zur erläuterung einer eventuellen methode, unserem hund
      klarzumachen, was wir von ihm möchten.

      ulla :hello:
      socken machen nicht nur die füsse warm ♥
    • kenne die Videos auch und finde sie absolut ok.
      Gut dafür sich Anregungen zu holen und vllt. auch mal einen Lösungsansatz für ein kleines Problemchen. Gedankenanstupser und Auffrischen des Wissens, das manchmal in den Gehirnwindungen eingelagert wurde.
      Aber auch ich denke, dass so etwas keine Hundeschule ersetzen kann.
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3
    • Susa schrieb:

      Aber auch ich denke, dass so etwas keine Hundeschule ersetzen kann.

      Da bin ich mir nicht sicher....
      Es kommt immer auf das Angebot an, welches sich in erreichbarer Nähe findet.

      Bei uns ist es nämlich so, wie bei Ulla: Hier in der Gegend gibt es keine einzige Hundeschule, die meinen Ansprüchen genügt. Ich habe diesbezüglich mit mehreren Hunden einiges ausprobiert und hatte bei allen den Eindruck, dass man sich dabei den Hund mehr versaut, als dass man was gut macht.

      Sehr gut wäre für die Erziehung meine SV-Ortsgruppe, denn da wird wirklich auf jeden Hund einzeln und gezielt eingegangen, aber da hat mir der Ablauf des Trainings nicht mehr gefallen. Für 15 Minuten Unterordnung und 15 Minuten Schutzdienst muss ich 4 Stunden Vereinsleben mitnehmen - und das dreimal die Woche. Macht Sinn und Spaß, wenn man sportlich ambitioniert ist. Wenn man nur einen gut erzogenen Begleithund haben will, ist es nicht passend.

      So habe ich also mittlerweile die Suche aufgegeben und mach` mein eigenes Ding. Was auch kein Problem ist - glücklicherweise hab` ich ja genügend Erfahrung.

      Trotz dieser Erfahrung lerne aber auch ich immer weiter dazu, und die besten Tipps für verschiedene Probleme habe ich nicht in Hundeschulen erhalten, sondern .....im Internet. :thumbsup:

      Für mich persönlich ist bei einem Problem der Meinungsaustausch vieler User in einem Forum tausendmal ergiebiger als die Ansicht eines einzelnen Trainers in einer Hundeschule. Hat man Pech, erwischt man einen Trainer, der Schei.... ist. Und versaut dann alles.

      Und dasselbe gilt natürlich auch für Videos von Trainern im Internet. Nicht alles, was da kursiert, ist gut.

      Bei den Videos von Doguniversity fällt mir übrigens schon mal die ruhige Ausstrahlung des Trainers positiv auf. Sowas ist für mich wichtig. :thumbsup:


      Eigentlich wäre es ganz interessant, generell mal diverse Videos verschiedener Trainer genauer anzugucken und zu analysieren, ob sie gut sind oder nicht, und welche empfehlenswert sind.
      Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi
    • Hanca schrieb:

      Hat man Pech, erwischt man einen Trainer, der Schei.... ist. Und versaut dann alles.
      Da kann ich auch ein Lied von singen... leider...
      Nur soviel, ich bin sehr froh, dass Easy nicht mehr länger nachtragend ist, bei dem was ich zu Beginn alles auf Anraten eines "Trainers" mit ihr veranstaltet habe... :(

      Mit Pepper hab ich dann gar keine Hundeschule mehr besucht, sondern mich auf mich, mein Gespür und Tipps verlassen, teilweise von Freunden und teilweise tatsächlich auch aus dem Internet...

      Ganz alleine auf das Internet oder Videos oder Bücher hätte ich mich aber dann doch nicht verlassen, einfach weil man selber nicht alles sieht, wenn man in der Situation steckt. Da ist es schon gut, wenn von außen jemand Neutrales, Objektives und Unemotionales drauf schaut, was man so macht. Das muss nicht unbedingt ein Trainer sein, in meinem Fall sind es gute Freunde, selbst Hundebesitzer, die das ein oder andere sehen was mir entgeht, weil ich einfach zu nah dran bin.
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Easy schrieb:


      Ganz alleine auf das Internet oder Videos oder Bücher hätte ich mich aber dann doch nicht verlassen, einfach weil man selber nicht alles sieht, wenn man in der Situation steckt. Da ist es schon gut, wenn von außen jemand Neutrales, Objektives und Unemotionales drauf schaut, was man so macht. Das muss nicht unbedingt ein Trainer sein, in meinem Fall sind es gute Freunde, selbst Hundebesitzer, die das ein oder andere sehen was mir entgeht, weil ich einfach zu nah dran bin.
      Das finde ich einen ganz wichtigen Punkt.
      Selbst wenn man mit seiner gemachten Erfahrung als Hundehalter autonom in den meisten Bereichen bestens klar kommt, kann so ein Blick und Rat von außen manchmal Gold wert sein 8o
      Denn - zumindest mir geht es so - bei noch so viel Selbstreflexion, hat man manchmal „blinde Flecken“ und übersieht Manches... :huh:
      Und den Blick von außen kann ein Video oder ein Buch nun mal leider nicht ersetzen.

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Susa schrieb:

      Aber auch ich denke, dass so etwas keine Hundeschule ersetzen kann.
      Hier möchte ich ein wenig widersprechen. ;)

      Ich stehe auf dem Standpunkt, besser KEINE hundeschule als eine schlechte Hundeschule! Wenn ich mir meine bisherigen Hunde so anschaue und das, was aus ihnen geworden ist und mir dazu vorstelle, was aus ihnen geworden wäre, hätte ich mich immer auf die Trainer der durchaus besuchten Hundeschulen verlassen hätte: Es wäre eine Katastrophe geworden!

      KEIN Trainer ist auf den jeweiligen Charakter von Hexe :love: und Merlin :love: eingegangen, geschweige denn auf mich bzw. die Beziehung zwischen Hund und mir. Da wurde nur Schema "F" abgespult und wenn es mal nicht so gut lief, dann wurde in die alte "Trickkiste" gegriffen und es wurde geruckt. Spätestens da habe ich mich verabschiedet und machte mein eigenes Ding. Und das anscheinend nicht mal soooo schlecht. ;) (An dieser Stelle nochmals ein Dank an Bessy :love: , die mir gezeigt hat, wie es nicht funktioniert!)

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Susa schrieb:

      Oh auf jeden Fall Wulf! Ich bin bei meinem Kommentar natürlich davon ausgegangen, das man nur eine gute Hundeschule in Betracht zieht und auch besucht, die auch mit den Methoden lehrt, hinter denen man selbst steht.

      Was übrigens für Anfänger problematisch sein kann, weil sie ja erstmal keine Vorstellung davon haben, was gut ist und was nicht.
      Ob eine Hundeschule gut ist, weiß man eigentlich erst dann, wenn man selbst einige Erfahrung hat - und die bekommt man leider häufig nur dadurch, dass der Hund erstmal versaut wurde. :rolleyes:



      Wenn ich beispielsweise daran denke, wieviele Anfänger sich in Foren melden und erzählen, dass der Trainer ihnen Tipps gegeben hat, wie sie den Welpen erziehen müssen, damit er nicht dominant wird. :rolleyes:

      Eine Bekannte, deren Hund trotz Hundeschule partout nicht leinenführig wurde und gezogen hat wie ein Ochse, wurde in jeder Stunde aufgefordert, ihn endlich kastrieren zu lassen - sonst würde das nie was werden mit dem Fußgehen.

      Mein Otto ist in einer Gruppenstunde, als alle Hunde im Kreis lagen, mal aufgestanden und hat Wirbel in die Ordnung gebracht, weil er spielen wollte, und ich bekam dafür den Kommentar: Wäre er kastriert, würde sowas nicht passieren.
      In dieser Hundeschule wurde mit Halti und solchen Wurfdingern gearbeitet, die man den Hunden nachwirft, wenn sie was falsch machen.

      Natürlich kann man so mit den Hunden arbeiten - aber ich finde das nicht so optimal.

      Wie soll aber ein Anfänger, der null Ahnung von Hundeerziehung hat, nun rausfinden, welche Trainingsmethode gut ist und welche nicht?
      Liebe Grüsse von Doris und den Jagdraubtieren Paul und Rudi
    • Hanca schrieb:

      Wie soll aber ein Anfänger, der null Ahnung von Hundeerziehung hat, nun rausfinden, welche Trainingsmethode gut ist und welche nicht?
      Naja, also zuerst würde ich mal mit Vernunft und Bauchgefühl arbeiten. Das haben die meisten neu-HH aber wohl noch nicht soo...
      Dann gibt es im Internet viele Anhaltspunkte und auch Züchter/TS können einem dazu was sagen.

      Es kommt mMn nämlich auch auf die Rasse, bzw. den Charakter und den Körperbau des Hundes an. Darauf muss der Trainer halt eingehen können.

      Ich bin auch nur über Empfehlungen zu meiner Trainerin gekommen und kann sie echt nur weiter empfehlen. Bei ihr wird jeder Hund so trainiert, wie es passt. Neben vielen Weiterbildungen ist sie auch immer offen für neues.
    • Stimmt, als Anfänger hast du keine Chance.
      Hinzukommt dann auch häufig noch der "Gruppen-druck", d.h. selbst wenn einem etwas komisch vorkommt, möchte man sich ungern vor der Gruppe so exponieren, dass man als einziger Nörgler da steht...
      Das Selbstvertrauen haben in solchen Situationen die wenigsten... - leider.


      Mir ging das ja in meiner Anfänger-Zeit mit Alfke mit "Trainer-Fehlgriffen" haargenau so.
      Ich hatte sogar Einzeltraining bei einem norddeutschen "Hundetrainer-Guru", der mir für meinen Hund, - dessen Aggression-Motivation nichts anderes als pure Unsicherheit war, - ein fernbedientes Sprühhalsband aufgeschnackt hat. Weil der Hund nur so gestoppt werden könne in seinem aggressiven Treiben. :rolleyes: Und ich dachte und hoffte, der Mann wird es doch wohl wissen...

      Ich habe danach Jahre gebraucht, Alfke wieder zu stabilisieren :(

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Hanca schrieb:

      Wie soll aber ein Anfänger, der null Ahnung von Hundeerziehung hat, nun rausfinden, welche Trainingsmethode gut ist und welche nicht?
      Normalerweise würde ich sagen: Indem man auf sein Bauchgefühl hört und Hundetrainer nicht für "'Götter" hält deren Tipps immer gut sind und hinterfragt ob man die Trainingsmethode, die ein Trainer vorschlägt mit seinem Hund umsetzen möchte und ob es, wie in deinem Beispiel, Sinn macht den Hund kastrieren zu lassen damit er aus dem Platz nicht aufsteht oder nicht mehr an der Leine zieht.

      Ich weiß aber, dass manche Hundehalter nicht über dieses Bauchgefühl verfügen und manchmal sträuben sich mir die Haare wenn ich in Foren bei Fragen zu einem Problem mit dem Hund lese was ein Trainer empfohlen hat. Aber was manche Hundehalter sich ohne Trainingsvorschläge eines Trainers so überlegen um ein Problem zu lösen ist auch nicht immer besser. Da fehlt dann völlig das Bauchgefühl für Hunde. ;)

      Ich hatte Glück und war bzw. bin in zwei guten Hundeschulen, die ich empfehlen kann und bin nur einmal an eine Trainerin geraten, die ich nenne es mal "ihre Komfortzone nicht verlassen wollte". ;)
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier