Die freilaufenden Hofhunde und meine Hunde, die Artgenossen nicht leiden können

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    • Die freilaufenden Hofhunde und meine Hunde, die Artgenossen nicht leiden können

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      Hallo liebes Forum, :hello:



      wie einige mitbekommen haben, bin ich umgezogen und wohne wieder ländlich. Nur ist hier alles etwas anders als dort, wo ich aufgewachsen bin.

      Wir haben hier einige viele Hofhunde. Etwa ein drittel ist hinter einen Zaun, das andere drittel an einer Ketter und die übrig gebliebenen Hofhunde laufen frei herum, wobei sie ihre Grundstücke auch für Ausflüge verlassen.



      Um die letztere Kategorie geht es in diesem Thread.

      Kiara (wird in einen Monat 15 Jahre, 43 cm Schulterhöhe bei einem Gewicht von 14 kg, Altersbedingt taub) ist kein Freund von Artgenossen. Sie muss Artgenossen in Ruhe kennen lernen (z.B. bei einem gemeinsamen Spaziergang) und hat dann in der Regel danach kein Problem mit diesen. Im schlimmsten Fall werden diese Hunde mit Nicht-Beachtung bestraft.

      Kiara kommuniziert aber auch sehr gut und deutlich. Sie droht also schon aus der Entfernung bei freilaufenden Hunden, geht dann einen Schritt auf den Hund zu, zieht dann die Lefzen hoch und bei einer Unterschreitung von zwei Meter schnappt sie ab.

      Ich musste Kiara schon zusammennähen lassen, weil „Die tut nix!“ sie schwer verletzt hat.

      Jedenfalls haben wir hier einige Hunde der Kategorie „Tut nix“, die unbeobachtet herumlaufen. Die meisten sind Sennenhunde (Appenzeller, Großer Schweizer und Berner), dann noch einige Labradore, ein Golden Retriever. Der kleinste Vertreter und die einzige Ausnahme in der Größe ist ein kleiner Shih Tzu. Hinzu kommen noch einige Mischlinge, aber auch eher in der Kategorie 50 cm und 25 kg aufwärts.



      Ich kann nicht dreimal täglich ins Auto steigen, um den Hofhunden zu entkommen.



      Folgendes habe ich mir schon überlegt.

      Kiara einen Maulkorb umlegen, bis ich am Feld bin. So gehe ich nicht die Gefahr ein, dass sie doch mal einen Hund verletzt. Ich kann Kiara dann ruhig abschnappen lassen, habe aber dann auch noch den Hintergedanken (dies ist bereits schon mal passiert), dass der andere Hund sich dies vielleicht zwei Mal gefallen lässt, aber beim dritten Mal meint: „Okay, lass uns kämpfen“. Es kann aber auch gut sein, dass der Hofhund uns sieht und eher denkt: „Och nee“ und ich meine Ruhe habe.



      Kiara keinen Maulkorb umlegen, damit sie sich, sollte der Hofhund nicht freundlich sein, verteidigen kann. Finde ich halt nicht so geil.



      Was ich bisher getan habe:

      Hofhund mit Leckerchen aus reinem Pferdefleisch beworfen -> interessiert den Hofhunden nicht

      Wenn keiner Beobachter da war, habe ich Kiara auch abschnappen lassen, wenn sie ihre vorigen Warnungen ignoriert haben (was zu 100 % leider der Fall war).

      Kiara und Caro im Fahrradanhänger gesetzt und an der Gegend vorbei. Auch kein dauerhaft möglicher Zustand.

      Caro zum Hofhund schicken, damit sie diesen Ausbremst. Geht allerdings schief, da spätestens dann Kiara auf den Hofhund der von der Seite oder meistens von hinten kommt, wahrnimmt.



      Was schwierig umzusetzen ist:

      Abblocken, da Caro, wenn Kiara anfängt zu warnen, ebenfalls vollständig am Rad dreht

      Mit Wasser bespritzen: So nah will ich die Hunde gar nicht haben



      Vielleicht habt ihr ja noch Ideen.



      Liebe Grüße

      Isa
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      Ich würde mir eine/zwei Wurfketten zulegen.
      Sobald Kiara warnt (macht sie ja sauber) dem Hund vor die Füße schmeißen. Reicht das nicht, würde die zweite treffen. Spätestens nach ein paar Wiederholungen dürfte auch der letzte Hofhund kapiert haben, dass ihr nicht begrüßt werden wollt.
      Allerdings weiß ich nicht, ob das für dich praktikabel ist. Wenn ich es noch richtig weiß, hast du ja Probleme mit dem räumlichen Sehen. Aber so auf 2 oder drei Meter geht vielleicht mit etwas Übung auch nach Gefühl.
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...
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      tinybutmighty schrieb:

      Kommen die Hunde in freundlicher Absicht auf euch zu oder sind die eher aggro drauf?
      Das würde mich auch interessieren, und ich bin grad ehrlich bissle überrascht von der Problematik.

      Ich lebe ja auch sehr ländlich, im Allgäu mit mehr Höfen und Kühen als Einwohnern, zumindest kommt es mir manchmal so vor ;) .

      Und dementsprechend natürlich auch massig Hofhunde, die meisten auch bei uns tatsächlich Sennenhunde. Und die machen hier einfach nur "ihren Job", indem sie einen Blick aufs Grundstück haben und zur "Abschreckung" dienen.

      Kommen manchmal raus wenn man vorbeiläuft, schauen, riechen einem hinterher, verfolgen einen manchmal 10 oder 20 Meter, bleiben dann stehen und trotten wieder zurück zu ihrem Hof, das war's.

      Pepper ist ja auch so eine Krawallnudel. Jeder neue fremde Hund wird erstmal kräftig angekeift. Die Hofhunde hier interessiert das gar nicht, das wird eher ignoriert, manchmal versuchen sie etwas näher zu kommen, aber meistens reicht es ihnen, dann ein Stück mitzutrotten und dann eben wieder umzudrehen...

      Mittlerweile haben meine Mädels (und ja, sogar auch Pepper!) ein paar Bekannte unter den Hofhunden, bei denen sie sich sogar freuen wenn wir vorbeikommen und fiepsen wenn sie grad nicht da sind ;) .

      Deswegen hätte es mich jetzt auch echt interessiert, wie genau diese Hofhunde bei dir "drauf sind"...
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
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      Gegenfrage: was spricht dagegen die Höfe mal ohne Hunde abzuklappern, sich kurz vorzustellen und die Situation zu schildern?

      Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen Hofbesitzer, der dich versteht und Dir wenigstens sagen kann „meiner reagiert so und so“. Oder „...dann ruf ich ihn, wenn ich euch sehe“.

      Wir haben hier bei den Hofhunden eher die „dicke Schnauze und ich kusche vor jeden Chi“ Kategorie...
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      Lesko schrieb:

      Ich würde mir eine/zwei Wurfketten zulegen.
      Sobald Kiara warnt (macht sie ja sauber) dem Hund vor die Füße schmeißen. Reicht das nicht, würde die zweite treffen. Spätestens nach ein paar Wiederholungen dürfte auch der letzte Hofhund kapiert haben, dass ihr nicht begrüßt werden wollt.
      Allerdings weiß ich nicht, ob das für dich praktikabel ist. Wenn ich es noch richtig weiß, hast du ja Probleme mit dem räumlichen Sehen. Aber so auf 2 oder drei Meter geht vielleicht mit etwas Übung auch nach Gefühl.
      Ich habe noch meine Bullterrierabwurfscheiben. Eine Disc habe ich immer dabei. Auch wenn ich keine dritte Dimension kenne, kann ich schon einschätzen, wie weit ich werfen muss. Nur interessiert es die Hunde wenig und ich muss zurück laufen und die Disc wieder einsammeln. Unpraktisch mit Kiara und Caro an der Leine, wenn der Hofhund da stehen bleibt ;)

      tinybutmighty schrieb:

      Kommen die Hunde in freundlicher Absicht auf euch zu oder sind die eher aggro drauf?
      Zum Glück mit freundlicher Absicht. Halt in der "Tut nix" Manier, nur dass sie halt auch nicht in der Lage sind, die Körpersprache von Kiara ernst zu nehmen. Sie probieren alle in Labrador-Manier aus, ob sie es ernst meint, und ob sie ihre Meinung in den letzten zehn Sekunden geändert hat.

      Easy schrieb:

      tinybutmighty schrieb:

      Kommen die Hunde in freundlicher Absicht auf euch zu oder sind die eher aggro drauf?
      Das würde mich auch interessieren, und ich bin grad ehrlich bissle überrascht von der Problematik.
      Ich lebe ja auch sehr ländlich, im Allgäu mit mehr Höfen und Kühen als Einwohnern, zumindest kommt es mir manchmal so vor ;) .

      Und dementsprechend natürlich auch massig Hofhunde, die meisten auch bei uns tatsächlich Sennenhunde. Und die machen hier einfach nur "ihren Job", indem sie einen Blick aufs Grundstück haben und zur "Abschreckung" dienen.

      Kommen manchmal raus wenn man vorbeiläuft, schauen, riechen einem hinterher, verfolgen einen manchmal 10 oder 20 Meter, bleiben dann stehen und trotten wieder zurück zu ihrem Hof, das war's.

      Pepper ist ja auch so eine Krawallnudel. Jeder neue fremde Hund wird erstmal kräftig angekeift. Die Hofhunde hier interessiert das gar nicht, das wird eher ignoriert, manchmal versuchen sie etwas näher zu kommen, aber meistens reicht es ihnen, dann ein Stück mitzutrotten und dann eben wieder umzudrehen...

      Mittlerweile haben meine Mädels (und ja, sogar auch Pepper!) ein paar Bekannte unter den Hofhunden, bei denen sie sich sogar freuen wenn wir vorbeikommen und fiepsen wenn sie grad nicht da sind ;) .

      Deswegen hätte es mich jetzt auch echt interessiert, wie genau diese Hofhunde bei dir "drauf sind"...
      Leider sind die Hunde hier anders drauf. Die wollen jeden Gassigeherhund kontakten. Die, die "Gefährlich" sind, sind auch zum Glück gesichert (Zaun oder Kette). Die laufen uns hinterher, kommen immer näher und ignorieren Kiaras Körpersprache. Solche Hofhunde, wie du sie beschreibst, kenne ich ja noch von früher und die waren nie ein Problem. Sie akzeptierten aber auch Kiaras Körpersprache.

      CC Enzo schrieb:

      Gegenfrage: was spricht dagegen die Höfe mal ohne Hunde abzuklappern, sich kurz vorzustellen und die Situation zu schildern?

      Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen Hofbesitzer, der dich versteht und Dir wenigstens sagen kann „meiner reagiert so und so“. Oder „...dann ruf ich ihn, wenn ich euch sehe“.

      Wir haben hier bei den Hofhunden eher die „dicke Schnauze und ich kusche vor jeden Chi“ Kategorie...
      Ich weiß ehrlich gesagt nur bei zwei der Hofhunde, wo die wohnen. Der Shih Tzu wohnt gut 150 Meter von mir entfernt und sie passen inzwischen auf (Kiara ist ja hier auch im Vorteil). Die anderen kommen immer wieder von einen anderen Grundstück runter. Hier sind die Grundstücke dichter aneinander und entsprechend ist es schwierig, nur anhand der Position der Hundes zu ermitteln, wohin er nun gehört. Bei dem schwarzen Labrador kann ich nicht mal sagen, in welcher Straße er wohnt. Man trifft ihn einfach überall an und er läuft auch echt weit bei einem mit. Ich weiß von einer anderen Hundehalterin nur, dass er Balou heißt.
      Die anderen Hunde laufen uns dann einfach "nur" nach, nachdem Kiara ihre Meinung kommuniziert hat und bleiben irgendwann stehen.
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      Ehrlich?
      Bei dem Labrador handelt es sich ja nicht um einen Hofhund, sondern um den typischen gelangweilten Hund, der gern alleine Gassi geht, weil's sonst anscheinend keiner macht.
      Ich würde mal gucken, ob ich den mal strategisch günstig treffe. Dann die Leinen deiner Hunde an einen Gartenzaun gehängt und so auf den Hund zu, dass du zwischen ihn und deine beiden kommst.
      Wenn du überzeugend auftrittst und ihn eindrucksvoll blockst, bin ich fast sicher, dass dann Ruhe ist. Der ist ja nicht auf Streit aus.
      Ich glaube, dass viele Tutnixe die menschliche Körpersprache besser akzeptieren als die Hündische. Wenn er vor Kiara keinen Respekt hat, dann vielleicht vor dir.
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...
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      Isa, eine Lösung hab‘ ich nicht, aber eine Frage:
      Sind Kiara und Caro von den Hunden gestresst?

      Lani ist ja auch eine Abschnapperin vor dem Herrn.
      Wenn ihr einer - aus ihrer Sicht - zu nah kommt, dann kriegt der ne Ansage.
      Das ist für sie aber „nichts Schlimmes“, d.h. sie klärt das für sich und geht zum Tagesgeschäft über (wirkt also nicht „aus der inneren Ruhe gerissen“) und ich bin ja auch noch da, um allzu anhänglichen Tutnixen auch noch guten Weg zu wünschen... 8o

      Weil, ich denke, wenn Caro und Kiara damit gut klarkommen, brauchst du dir vielleicht (hoffentlich) gar nicht solche Sorgen zu machen. Dann spielt sich das irgendwann auch ein. Besser als wenn es dich jetzt vermehrt ebenfalls stresst...

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
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      Okay, das ist zumindest schon mal gut, dass es keine aggressiven Hunde sind, sondern nur distanzlose "Hallo-Sager".

      Da finde ich prinzipiell auch, wenn ein Hund souverän genug ist und das kann, darf er solchen Exemplaren gerne mal eine Ansage machen. Manchmal nützt es ja doch, die meisten Hunde kapieren zumindest nach ein paar Malen, dass es besser ist, sich vom Artgenossen fernzuhalten.

      Allerdings ist Kiara ja auch nicht mehr die Jüngste und darum vielleicht auch nicht mehr so in der Lage, mit solchen Situationen souverän umzugehen? Wenn sie da deine Unterstützung braucht, würde ich sie natürlich nicht hängenlassen.

      Meiner Erfahrung nach sind freundliche "Tutnixe" durch eine imposante Körpersprache und verbales Wegscheuchen meist durchaus zu beeindrucken. Also: Groß machen, evtl aufstampfen/Schritt nach vorne, laut und bestimmt "Hau ab!"

      Drastischere Maßnahmen würde ich bei Hunden ergreifen, die zB so grobmotorisch sind, dass sie deine Hunde körperlich verletzen würden in ihrem Überschwang. Da ist mMn dann durchaus körperlicheres Eingreifen zB durch einen Tritt gerechtfertigt, bevor noch der eigene Hund verletzt wird.

      Aber bei freundlich gesinnten Hofhunden, die sich wirklich friedlich nähern, könnte es evtl. tatsächlich auch helfen,selbst gelassen zu bleiben. Füe Caro und Kiara sind diese Hofhund-Begegnungen ja recht neu, aber vielöeicht arrangieren sie sich ja damit, weil es ja vermutlich auch immer wieder dieselben Hunde sind?
      ♡-liche Grüße von Lina, Chihuahua Rex und Yorkie Jasmin
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      Mein Weg wäre: Ich würde an deiner Stelle Manuel mitnehmen und einen Eimer Wasser. Sobald sich ein Hofhund nähert bekommt der Hund die Dusche seines Lebens, entweder von Manuel oder von dir. Einer behält die Hunde an der Leine bei sich und der andere kümmert sich um den Hund. Auf Hundehunde die meine Hunde belästigen habe ich so gar keine Lust. Und das lernt der Hofhund so nachhaltig, dass er sich dann fernhält.

      Wenn es mit einem Hofhund mal zu einer Auseinandersetzung kommt ist nicht mal ein zweiter Hundehalter da der sich um seinen Hund kümmert. So eine Situation möchte ich nicht erleben.

      Vorher rede ich natürlich mit dem Hundehalter.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
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      CrazyDogs123 schrieb:

      Mein Weg wäre: Ich würde an deiner Stelle Manuel mitnehmen und einen Eimer Wasser. Sobald sich ein Hofhund nähert bekommt der Hund die Dusche seines Lebens, entweder von Manuel oder von dir. Einer behält die Hunde an der Leine bei sich und der andere kümmert sich um den Hund. Auf Hundehunde die meine Hunde belästigen habe ich so gar keine Lust. Und das lernt der Hofhund so nachhaltig, dass er sich dann fernhält.
      Umpf!


      :haumichweg:

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
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      Isa schrieb:

      Hier sind die Grundstücke dichter aneinander und entsprechend ist es schwierig, nur anhand der Position der Hundes zu ermitteln, wohin er nun gehört. Bei dem schwarzen Labrador kann ich nicht mal sagen, in welcher Straße er wohnt.
      Ok, dann hat das definitiv nichts mit den Hofhunden zu tun so wie ich sie nennen würde bzw. kenne. Für mich sind das dann einfach irgendwelche Hunde, die sich selbst überlassen sind und halt in der Gegend rumstromern, in grober Umgebung ihres Zuhauses...

      Das ist dann tatsächlich was völlig anderes als der klassische Hofhund, der bewegt sich nämlich nicht weit von seinem Grund und Boden den er bewachen soll weg...


      Aber trotzdem, ich würde vielleicht nicht unbedingt irgendwelche radikalen Maßnahmen wie Wasser verspritzen, Ketten oder Discs werfen anwenden. MIR persönlich wäre dann die Gefahr zu groß, dass der Hund da nur lernt, dass alle die vorbeilaufen eine potentielle Gefahr darstellen. Und dann nähert er sich das nächste Mal nicht mehr von vorne sondern von hinten... :|

      Ich würde auch eher versuchen, das Gespräch mit den Besitzern zu suchen, bevor ich fremde Hunde, von denen ich nicht weiß wie sie reagieren werden und die ja erstmal zwar unhöflich, aber dennoch freundlich daher kommen, mit irgendwas bewerfe - du willst da ja noch ne Weile wohnen bleiben, oder? ;) Nicht falsch verstehen, ist nicht böse gemeint...
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
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      Isa schrieb:

      Hier sind die Grundstücke dichter aneinander und entsprechend ist es schwierig, nur anhand der Position der Hundes zu ermitteln, wohin er nun gehört.
      Naja, aber es ist doch eher ländlich und die Hof-Hunde sind nicht alle am gleichen Tag wie ihr dazu gezogen. Wenn die dem einen nicht gehören, dann weiß er aber bestimmt, wenn sie dann halt gehören. :thumbup:
      Schlimmstenfalls hält man dich für etwas übervorsichtig, dass du dir so Gedanken machst. Klar, kann auch sein du bekommst ein "ist mir scheißegal, dann halten sie ihre Tölen an der Leine" zu hören, aber das sind dann einfach Nieder-Menschen.

      Sicher kann dir auch der ein oder andere HH weiter helfen. mal davon ab, dass ich noch etwas warten würde... Wenn ihr die Hunde regelmäßig trefft - die anderen sind ja auch nicht dumm - wereden die schon checken, dass deine keinen Bock auf sie haben.

      Ich vermute -und kann das wirklich gut nachvollziehen- du machst dir wegen der üblen Erfahrungen ein paar Sorgen zu viel. :love:
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      Die Hunde sind zum Glück friedlich. Ich bin da ja auch noch entspannt, da mir bisher keiner doof gekommen mit vorrigen pöbeln oder ähnliches. Sie kamen auch bisher nicht frontal, sondern von der Seite oder von hinten.
      Caro ist stark sehbehindert und bellt herum. Sie ist von der Situation auch danach noch gestresst und erinnert sich an die Orte, wo die Hofhunde waren, um halt dort gleich gestresst rein zulaufen.
      Kiara hingegen ist von der Situation nicht lange gestresst. Sie beobachtet erst, warnt und wenn der Hund dann weg ist, interessiert sie sich für diesen nicht mehr. Hier und da guckt sie über die Schulter, ob sie noch verfolgt wird.
      Wenn ich merke, dass der Hofhund über einen längeren Zeitraum (also nach mehrfachen treffen) Beratungsresistenz ist, dann würde ich zu härten Maßnahmen übergehen.
      Ich habe leider einige schlechte Erfahrungen gemacht, kann aber doch andere Hunde gut einschätzen und sehe auch an Kiara, wenn ein Hund nicht freundlich ist. Sie klärt das soweit ganz gut.
      Wie @tinybutmighty schrieb, wird Kiara aber auch nicht mehr so ernst genommen wie früher. Die Hofhunde erkennen wohl, dass Kiara ein alter, nicht mehr fitter Hund ist. Caro zum Beispiel wird gar nicht ernst genommen.
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      Isa schrieb:

      Die Hofhunde erkennen wohl, dass Kiara ein alter, nicht mehr fitter Hund ist. Caro zum Beispiel wird gar nicht ernst genommen.
      Ja, das ist blöde.
      Ich hoffe sehr, dass sich das bald erledigt und die Hof- und sonstwas-Hunde euch unbehelligt ziehen lassen. Dann kannst du mit Caro üben, dass nix mehr los ist... :rolleyes:

      Allgemeine Rücksichtnahme würde so einen Hickhack gar nicht erst nötig machen... aber das ist leider pure Illusion... :/

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)