Suche ein gutes Mittel zum Aufbau des Immunsystems

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    • Suche ein gutes Mittel zum Aufbau des Immunsystems

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      Hallo,

      unserem Benji wurden 6 Zähne gezogen, darunter auch die 2 Reisszähne oben und seitdem hat er diverse gesundheitliche Probleme. Er hatte Durchfall, Probleme mit dem Rücken und auch noch eine geschwollene Lymphdrüse, die sicher mit der Zahn-OP zusammenhängt. Ich war auch schon beim Tierarzt, seine Blutwerte sind in Ordnung und er bekam eine Schmerzspritze. Seitdem geht es mit dem Rücken besser.
      Ich suche jetzt ein gutes Mittel zum Aufbau des Immunsystems.
      Danke für Tipps.
      LG.
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      Hallöchen!
      Ich finde ja, man muss da mit irgendwelchen Mittelchen ziemlich vorsichtig sein, denn das kann gar nichts bewirken, oder aber auch auch ziemlich in in die Hose gehen. Vielleicht hilft Dir ja dieser Artikel etwas bei Deinen Überlegungen weiter. Eine möglichst umfassende Information kann ja eigentlich nie schaden denke ich.


      Hundetipps für ein starkes Immunsystem. Wie kann ich das Immunsystem meines Hundes unterstützen, aufbauen oder stärken?

      Angeboten wird für Hunde so einiges, aber nicht alles ist auch sinnvoll. Propolis, Hagebuttenschalen, Kräutermischungen, Heilpilze, Kolostrum, Probiotika, Spirulina, Cistus, Katzenkralle, Kollodiales Silber, Echinacea, Apfelessig, Goldene Paste oder Tomatenmark sind nur einige Beispiele der weiten Welt der Gesundheitspräparate.
      Bevor man sich jedoch eines oder gleich mehrere dieser Präparate für seinen Hund kauft, sollte man zunächst abklären, was das Immunsystem beeinflusst. Denn viele Faktoren belasten die körpereigene Abwehr und schwächen sie dadurch. Vier wichtige Faktoren stellen wir hier vor:
      1. Ruhezeiten und Schlaf: Ein ausgeschlafener Hund ist ein gesunder Hund.
      17-21 Stunden Ruhe benötigt ein Hund pro Tag, um verdauen, verwerten, regenerieren und auch lernen zu können. Zur Ruhe zu kommen und „abschalten“ zu lernen, ist eines der wichtigsten Dinge die der Welpe bzw. Junghund lernen darf. Ist die Nachtruhe gestört, durch Schmatzen, Gras fressen, Übelkeit, Bauchschmerzen, unbewältigte Ereignisse des Vortages, schwächen die fehlenden Ruhezeiten das Immunsystem immens. Möchte der Hund den ganzen Tag spielen, Frauchen durch das Haus begleiten und in der Hundebetreuung mit den anderen Hunden toben, wirkt sich das ebenfalls nachteilig auf die Körperabwehr aus.
      2. Ernährung: Nährstoffe für eine starke Abwehr.
      Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hat Einfluss auf unser gesamtes Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des Körpers. So komplex die Aufgaben des Immunsystems sind, so sehr ist es auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen angewiesen. Einzelne Zellen des Immunsystems müssen ständig „nachproduziert“ werden. Es müssen daher alle benötigten Substanzen, die der Körper nicht selbst herstellen kann, täglich in ausreichender Menge durch die Nahrung aufgenommen werden,um diese Funktionen ausüben zu können. Die fettlöslichen Vitamine A, D, E, die wasserlöslichen B-Vitamine und die Spurenelemente Zink, Selen und Mangan seien hier beispielhaft genannt. Mit diesen können wir unseren Hund nicht über Obst und Gemüse versorgen, sondern über Innereien wie beispielsweise Leber. Aber auch hier gilt: Viel hilft nicht viel. Denn die fettlöslichen Vitamine und Spurenelemente können wir auch überdosieren.

      WAU!
      Hagebuttenschalen werden gerne verabreicht, weil sie viel Vitamin C enthalten. Dieses kann der Hund, im Gegensatz zum Mensch, aber selbst herstellen. Sie sind aber nicht nur reich an Vitamin C. Wusstest ihr, dass Hagebuttenschalen sehr viel Kupfer enthalten? Ganze 4.091µg/100g. Führen wir dem Körper zu viel Kupfer zu, kann sich dies in folgenden Symptomen zeigen:
      Entstehung freier Radikale, welche Zellschädigungen verursachen können
      Emotionale Labilität, Nervosität
      Entzündliche Prozesse in Darm, Gelenken, Atemwegen usw.
      Epilepsie, Hyperaktivität
      Leberstörungen
      Müdigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen
      Zinkmangel

      Denn Kupfer ist ein Gegenspieler von Zink. Es vermindert die Aufnahme von Zink und erhöht die Zink-Ausscheidung über die Nieren. Für die Gesundheit ist Zink aber unverzichtbar, denn die Abwehrfunktion unseres Körpers ist maßgeblich vom Zinkhaushalt abhängig. Das gilt auch für Hunde.
      Die Abwehrzellen des Körpers benötigen Zink, das Spurenelement besitzt außerdem eine antivirale Wirkung und verbessert gleichzeitig die Schleimhautstruktur, sodass das Anheften und Eindringen von Viren erschwert wird. Daher rührt auch seine Fähigkeit beim Menschen, die Dauer von Erkältungen zu verkürzen. Außerdem wirkt Zink antioxidativ, also freien Radikalen entgegen, es unterstützt zudem die Wundheilung, reguliert die Schilddrüsen- und Sexualhormone und spielt eine wesentliche Rolle bei der Gehirnfunktion und psychischen Stabilität. Ein wahrer Nährstoff-Allrounder also, den man nicht durch übermäßige Kupferaufnahme behindern sollte.
      3. Stress: Wie Stress das Immunsystem steuert.
      Sowohl vorübergehender akuter Stress als auch lang andauernde Belastungen verändern die Arbeit des Immunsystems. Verminderte Ruhezeiten, Jahreszeitenwechsel, läufige Hündin in der Nachbarschaft, Streit in der Familie, Krankheit, Entzündungsprozesse, Umgebungswechsel (Urlaub), Kälte, Hitze, Futterumstellung, Dauerbeschäftigung, Dauerfütterung mit Leckerchen, Überflutung mit Umweltreizen, unklare Beziehungsstrukturen… die Liste der Stressoren für den Hund ist lang. Es werden alle Stresshormon­systeme aktiviert und die inneren Organe reagieren mit erhöhter Alarmbereitschaft. Dazu gehört die Reaktion des Herz-Kreislaufsystems, mit erhöhtem Blutdruck, beschleunigter Herztätigkeit, erhöhtem Zellstoffwechsel und Durchblutung von Gehirn, Sinnes­organen und Muskulatur. Akuter Stress kurbelt das Immunsystem kurzzeitig an, dauerhafter Stress schwächt es hingegen stark: Die Anfälligkeit für Erkrankungen steigt. Psychosoziale und psychische Faktoren verändern das Nerven-, Hormon- und Immunsystem und haben damit entscheidenden Einfluss auf Gesundheit und Krankheit. Daneben kann auch die Ernährung den Stress beeinflussen. Sie kann ihn im negativen Fall auslösen oder verstärken, sie kann ihn im besten Fall aber auch hemmen. Psyche, Ernährung, Nervensystem und die Immunabwehr beeinflussen sich gegenseitig.
      Tipp: Gönnt Euren Hunden doch ruhig einmal zwei "Sonntage" in der Woche, an denen sie einfach nur schlafen, kuscheln und essen dürfen. Herrlich, wer von uns genießt so einen gemütlichen Sonntag nicht?!
      4. Darm: Eine starke Abwehr beginnt im Darm.
      Darm und Immunsystem stehen in enger Verbindung miteinander. Ist der Darm geschwächt, verliert das gesamte Immunsystem an Stärke. Und umgekehrt kann es bei einer Abwehrschwäche zu Störungen im Magen-Darm-Trakt kommen. In der Darmschleimhaut finden sich mehr als 70 Prozent der körpereigenen Immunzellen. Etwa 90 Prozent aller Antikörper werden hier gebildet. Die „guten“ Bakterien sind wichtige Partner des Immunsys­tems. Funfact: Wir Menschen tragen etwa 2-3 Kilogramm dieser nützlichen Darmbewohner mit uns herum. Neben der Immunmodulation ist es eine wichtige Aufgabe der Darmmikrobiotika, Vitamine und kurzkettige Fettsäuren zu produzieren, die Nährstoffverwertung zu erhöhen, körpereigene und körperfremde Schadstoffe abzubauen, die Darmschleimhaut aufzubauen und den Darm vor krankheitserregenden Viren, Bakterien, Pilzen oder Parasiten zu schützen. Und auch bis zu 90 Prozent unseres Wohlfühlbotenstoffs Serotonin werden im Darm synthetisiert und gelagert. All diese Aufgaben können jedoch nur bewältigt werden, wenn die Darmbesiedelung ausgewogen ist. Psyche, Ernährung, Nervensystem und Immunabwehr beeinflussen sich auch hier gegenseitig.

      Wie finde ich das richtige Präparat für meinen Hund?

      Wenn eine gesunde Balance von Stress und Entspannung, eine ausgewogene Ernährung und Darmgesundheit gegeben sind, kann man sich bei seinem Tierarzt, Tierheilpraktiker oder Ernährungsberater über ein geeignetes Präparat beraten lassen, dass das „Immunsystem“ des Hundes unterstützt. Jeder Hund ist individuell und so individuell sollte auch das Präparat ausgewählt werden. Das Präparat, welches den einen Halter bei Facebook in Lobeshymnen ausbrechen lässt, muss nicht für den eigenen Hund passen. Wie schon am Beispiel der Hagebuttenschalen erläutert, ist es nicht so, dass die „Natur“ immer unbedenklich und teils inflationär mit 3+ Präparaten täglich seinen Weg in den Napf finden muss. Insbesondere Kräutermischungen enthalten häufig Heilkräuter, die ebenso wie Heilpilze keinesfalls ohne fundierte Diagnose und exakte Berechnung verabreicht werden sollten.


      Eine abgesicherte Diagnose ist unerlässlich, um den Gesundheitsstatus eines Hundes abzuklären und somit zu entscheiden, ob, und wenn, was für ein Präparat eine für den Hund wertvolle Unterstützung darstellt. Denn nicht immer ist es, wie es scheint. Um zwei Beispiele zu nennen: Der Hund mit der Schniefnase hatte eigentlich eine Zahnwurzelentzündung. Jeder kann sich sicherlich vorstellen, wie schmerzhaft diese für den Hund war und dass hier weder mit Propolis noch mit Kräutermischungen geholfen wäre. Der Hund, der „sich immer wieder etwas einfing“, hatte Giardien und eine beginnende Bauchspeicheldrüsenentzündung. Auch hier wäre dem Hund mit keinem der eingangs genannten Präparate geholfen gewesen.

      Ein umfassendes großes Blutbild gibt Hinweise auf den Organstatus, das Immunsystem und womit es gerade beschäftigt ist (Bakterien, Pilze, Viren, Parasiten, Autoimmungeschehen). Eine umfassende große Kotuntersuchung dient der weiteren Abklärung auf erwünschte oder unerwünschte Darmbewohner. Dabei gilt: ein Befund ist immer nur so gut wie derjenige, der ihn durchführt. Ich berate Euch gerne hinsichtlich geeigneter Labore.

      Fazit: Das Immunsystem zu stärken, bedeutet, den Hund als Individuum zu begreifen, sowohl mit seinen individuellen Nährstoffbedürfnissen und rassenspezifischen Veranlagungen als auch in Wechselwirkung und Beziehung zu seinem Halter und seinem Lebensumfeld.
      Checkliste für ein starkes Immunsystem:
      • ausgewogene Ernährung
      • regelmäßige Bewegung
      • gesunde Balance von Stress und Entspannung
      • genügend Schlaf und Ruhe
      • ausreichende Wasseraufnahme
      • regelmäßige Gesundheitschecks
      Ich wünsche Euch und Euren Hunden eine gesunde und fröhliche Herbst- Winterzeit.
      Eure Caroline




      Quelle:
      Gesundes Hundeleben
      "Einen Hund als Zeitvertreib zu sehen, ist falsch und äußerst egoistisch. Der Hund ist ein höchst sensibles, liebebedürftiges und intelligentes Lebewesen. Er ist keine lebendige Gehilfe, sondern ein wunderbares Wesen, welches nicht primär den Spaziergang, sondern den sichern Platz im Rudel als Wichtigstes empfindet und auch dringend braucht!" :Hund-smile:
      (Stefan Wittlin, Schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist)
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      Welche Probleme hat Benji denn jetzt noch genau? Du schreibst ja, er HATTE Durchfall - also ist der Durchfall jetzt weg? Du schreibst, er HATTE eine geschwollene Lymphdrüse, die aber wohl von der OP herrührte - das heißt, auch dieses Problem ist inzwischen passé? Und die Rückenprobleme scheinen sich ja auch deutlich gebessert zu haben... Was genau ist denn dann der Grund, warum du 'jetzt noch' ein Präparat für das Immunsystem suchst?

      Ich frage deswegen, weil man, wie in dem von @tomstep geposteten Artikel (den ich sehr differenziert und gut finde) schon geschrieben wurde, mit Nahrungsergänzungsmitteln oder anderen "Präparaten" sehr vorsichtig sein sollte. Ich hatte mir vor ein paar Jahren auch mal Gedanken über Unterstützungsmethoden für das Immunsystem gemacht, weil sich meine Hunde zu der Zeit beide einen Husten eingefangen hatten. Da ich dies von meinem ersten Hund überhaupt nicht kannte, fürchtete ich, es könnte mit einem geschwächten Immunsystem zusammenhängen. Letztendlich habe ich aber, in Absprache mit meinem Tierarzt, nichts weiter gemacht, außer auf eine ausgewogene Ernährung, Bewegung an der frischen Luft bei jedem Wetter sowie ausreichend Ruhe zu achten. Damit hat sich alles ganz von selbst wieder eingependelt. :)
      Irgendwelche Präparate würde ich persönlich nicht ohne Absprache mit einem Tierarzt meines Vertrauens geben, denn wie schon in dem Artikel geschrieben, kann selbst ein harmlos anmutendes Mittel wie Hagebuttenpulver es in sich haben. :/

      Viele Grüße und gute Besserung an Benji :pfote:
      Amica
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      Hallo tomstep und amica,

      vielen Dank für die sehr ausführlichen Infos. Es ist richtig, dass man sich genau informieren soll, bevor man dem Hund irgendein Mittel gibt, was vielleicht teuer ist, aber nicht viel bewirkt oder sogar kontraproduktiv ist.

      Der Durchfall war nach 1 Tag ohne Nahrung und mehreren Tagen Schonkost wieder weg. Der Rücken ist wieder weitgehend in Ordnung, aber Benji ist nicht mehr so lebhaft. Ich gehe regelmäßig (3mal tgl.) mit ihm spazieren, ohne ihn zu überfordern. Er schläft auch viel und hat bei uns generell seine Ruhezeiten. Wenn wir ruhen, dann ruht er auch (gemeinsame Mittagspause).
      Die geschwollene Lymphdrüse ist noch da und wird beobachtet.
      Ich habe ihm auch ein Bett für Hunde mit Rückenproblemen gekauft. Er legt sich abends rein, aber irgendwann in der Nacht steht er auf und liegt dann auf dem Teppich.

      Benji hat zeitweise einen übersäuerten Magen und ist auch sehr wählerisch, was sein Futter anbetrifft. Ausserdem ist er generell sehr sensibel, soll heissen: Er jault schon, bevor ihm was wehtut. Er war ein sehr, sehr ängstlicher Hund, als ich ihn mit einem Jahr bekam und musste erst lernen, die Angst abzulegen, was wir mit Hilfe von Welpenschule und später Hundeschule gut in den Griff bekommen haben.
      Ich suche allerdings immer noch die richtige Nahrung für ihn, weil er einen so empfindlichen Magen hat. Selbst gekochtes Hühnchen mit Reis ist oft ein Problem.
      Barfen kann ich aus Zeitgründen nicht (ich pflege meinen Mann nach einem Schlaganfall), deshalb muss ich auf Dosennahrung zurückgreifen. Trockennahrung kann er jetzt wegen den fehlenden Zähnen nicht mehr fressen (oder nur eingeweicht). Ist also alles nicht so einfach.
      Ich versuche jetzt ein wenig Majukahonig unters Futter zu mogeln, der ja auch im Maulbereich helfen kann und hoffe, dass er ihm etwas hilft. Ausserdem gebe ich ihm etwas Heilerde ins Futter, was ja bei Übersäuerung helfen soll.
      Was ist mit Propolis oder Echinacea? Falls das für Hunde geeignet ist und Benji es frisst.
      Bin für jeden Tipp dankbar.
      LG.
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      Von Zusätzen, die man geben könnte oder besser nicht geben sollte, hab` ich keine Ahnung und kann dir deshalb auch keine Mittel für Benji empfehlen.
      Was ich allerdings an deiner Stelle machen würde, ist mir neben dem Tierarzt - wenn er nur schulmedizinisch versiert ist - einen guten Naturheilpraktiker für Tiere zu suchen, dem ich den Hund auch direkt vorstellen würde. Ich find´s in solchen Fällen immer besser, den Patienten einem Menschen, der Ahnung hat, zu präsentieren, weil über die gesamte Erscheinung des Tieres, etc. und konkretes Nachfragen, sich ja doch mitunter ein ganz anderes Bild ergibt, als das, was man selbst zu haben glaubt.
      Solche Mittel-Empfehlungen - vor allem bei einem "angeschlagenen" Hund wären mir auch viel zu heikel...

      Und noch etwas...
      Du schreibst, Benji sei nicht mehr so lebhaft.
      Das kann natürlich am Älterwerden liegen und/oder daran, dass es ihm akut nicht gut geht, - es kann aber auch daran liegen, dass er vielleicht andere Reize, andere Motivation braucht, -was anderes als spazieren gehen, gerade wenn er da körperliche Probleme hat...
      Spielt ihr was zusammen? Irgendwelche Suchspielchen oder sowas? Hat Benji damit schon Erfahrung gemacht? Macht ihm sowas Spaß?
      Gerade die nicht mehr so fitten Hunde brauchen auch was, um - angemessen - gefordert und beschäftigt zu sein, sonst kann es auch zu einem "Langeweile-Teufelskreis" kommen...

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
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      DogGirl schrieb:

      Was ich allerdings an deiner Stelle machen würde, ist mir neben dem Tierarzt - wenn er nur schulmedizinisch versiert ist - einen guten Naturheilpraktiker für Tiere zu suchen, dem ich den Hund auch direkt vorstellen würde. Ich find´s in solchen Fällen immer besser, den Patienten einem Menschen, der Ahnung hat, zu präsentieren, weil über die gesamte Erscheinung des Tieres, etc. und konkretes Nachfragen, sich ja doch mitunter ein ganz anderes Bild ergibt, als das, was man selbst zu haben glaubt.
      Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich bin ja selbst Tierheilpraktiker, würde aber auf die Ferne keine Ratschläge oder Empfehlungen geben, sondern immer nur wenn ich das Tier selbst sehe, untersuchen kann, erleben kann und mit dem Besitzer über das Tier gesprochen habe.

      theralupa.de ist eine Datenbank für unter anderem Tierheilpraktiker, vielleicht findest du ja dort jemanden in deiner Nähe.
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
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      Ich kann Dir empfehlen, Dich über CDL-Tropfen zu informieren. Dazu gibt es bei Amazon auch ein umfassendes Buch.
      Anfangs war ich skeptisch. Nachdem ich es, ganz vorsichtig beginnend, ausprobiert habe, hatte ich bei den Hunden und auch bei mir selbst einige verblüffende Erfolge, auch für das Immunsystem.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
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      Hallo liebe Hundefreunde,

      danke für Eure Hinweise und Tipps.
      Sicher ist Benji ruiger geworden, weil er ja kein junger Hund mehr ist mit seinen 11 Jahren, aber er war immer sehr lebhaft und quirlig, was jetzt sichtbar nachgelassen hat. Ich vermute, dass er auch Probleme mit den Gelenken hat und das nasskalte Wetter ist nicht gerade förderlich. Ich merke aber auch, dass es besser wird, wenn wir unterwegs sind. Das tut ihm und mir gut.
      Leider war er noch nie der Hundetyp, den man mit Ball oder Stöckchen werfen beschäftigen konnte. Er ist immer gerne gesprungen und gerannt und das hat eben sehr nachgelassen. Aber ich versuche schon, ihm Anreize zu geben, damit es ihm nicht langweilig wird (so gut es meine Zeit erlaubt).
      Über Tierheilpraktiker muss ich mich erst informieren. Wir leben hier auf dem Land, da gibt es nicht viele Tierärzte.
      Schattenfell: CDL Tropfen habe ich auch, aber die sind doch sehr stark im Geschmack. Wie gibst Du sie denn den Hunden? Ich werde mir das Buch mal ansehen und ggf. bestellen.
      LG, Hilde
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      silkpaint1939 schrieb:

      CDL Tropfen habe ich auch, aber die sind doch sehr stark im Geschmack. Wie gibst Du sie denn den Hunden? Ich werde mir das Buch mal ansehen und ggf. bestellen.
      Ich gebe sie in ein wenig Milch. Da ist der Geschmack kein Thema.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
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      Ich habe den Hunden CDL noch nicht gegeben - mangels Krankheit.

      Ich selbst nehme es aber bei Erkältungen, beispielsweise, und ich finde den Geschmack ehrlich gesagt nicht so schlimm.
      Beim Hund würde ich sie (die Tropfen) einfach in Wasser verdünnt mit einer Spritze ins Maul spritzen. Dann ein Gutti hinterher. Fertig.
      Liebe Grüsse von Doris mit Hans und Paul
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      @silkpaint1939,

      Vieles, was Du über Deinen Schatz beschreibst, erinnert mich an Micky.
      Sensibel, ängstlich, empfindlich, etc,,,
      Was das Immunsystem angeht,,,
      Hast Du schon einmal mit dem TA gesprochen, ob er dem Hund Aufbauspritzen geben könnte???
      Unserem ersten Hund, haben die Spritzen damals sehr gut geholfen.
      Leider weiß ich nicht mehr, was er genau bekommen hat.
      Ein guter THP, wäre natürlich auch super,
      Vielleicht, findest Du ja doch einen, der halbwegs gut erreichbar ist.
      Ich drücke die Daumen, für den Schnuffel und wünsche alles Liebe und Gute. <3

      L.G.
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      Ich würde nichts geben, bevor ich nicht genau weiß, dass körperlich nichts vorliegt.
      Mir persönlich ist das alles viel zu wage, was du berichtest

      Wenn ich nun richtig gelesen habe geht es am Ende noch darum, dass er sehr wählerisch mit dem Futter ist, übersäuert zu sein scheint, nicht mehr so agil ist und die Lymphdrüse angeschwollen ist.

      Welche denn? Und nur eine?
      Was genau hat denn der TA alles untersucht?
      Und was genau ist mit den Gelenken? Du schreibst nur du vermutest... das ist keine Diagnose. Was sagt denn der TA dazu?
      Wurde etwas untersucht, geröngt oder geschallt?
      Was sagt denn das aktuelle Blutbild aus? Sind Entzündungen vorhanden? Arbeiten die Organe ordentlich?

      Ich würde insgesamt erst mal ein Tagebuch über Futter und evtl. Folgen (Übersäuerung), Bewegung und Wetter anlegen und dann dem TA zur Beurteilung vorlegen

      Welches Futter gibst du denn aktuell? Und wie kommst du darauf, dass der Magen übersäuert ist?
      Die Übersäuerung kann auch damit zusammen hängen, was der Hund alles zu sich nimmt
      Für viele Hunde ist es auch zu lange, wenn sie abends gefüttert werden, bis sie morgens etwas bekommen, sie erbrechen evtl. Schleim in der Nacht oder früh am Morgen, Da hilft am späten Abend oder früh morgens einen Hundekeks zu geben
      Kann aber auch mit Medikamenten zusammenhängen, die er genommen hat oder nehmen musste. Wenn es so ist, und er immer noch Medikamente nehmen muss, dann wäre vll ein Magenschoner angesagt.

      Ursprünglich wolltest du etwas um das Immunsystem aufzubauen, ich für mich denke, dass man hier noch mehr abklären muss, um ganz pauschal etwas zu geben.

      Das Immunsystem des Hundes sitzt im Darm, dann kläre doch erst mal diese Dinge ab, damit er wieder frisst und die Nährstoffe vom Futter wieder aufgenommen und verwertet werden können. Leckereien, wie selbst gemachte Fleischbrühe, gekochtes Hühnerfleisch oder Yoghurt, Frischkäse, ab und zu ein Ei würden evtl. hierbei helfen

      Der nächste Schritt wäre dann für mich, den Kot auf fehlende Bakterien untersuchen zu lassen, bzw. nachschauen zu lassen, ob sich "falsche" Bakterien darin befinden. Das kannst du evtl zeitgleich machen
      Wurde denn der Kot auf Bakterien untersucht?
    • Neu

      Hallo chicca,

      leider habe ich Deine Antwort erst jetzt gelesen. Ich habe nicht immer Zeit, um am Computer zu sitzen, weil mein Mann mich braucht. Ausserdem habe ich noch 3 Katzen, die auch versorgt werden wollen und mit Haus und Garten bin ich mehr als ausgelastet.

      Also, Benji wurden vor 14 Tagen 6 Zähne gezogen. Danach fing das mit seinem Rücken an und später hatte er 1 Tag Durchfall, der wieder wegging.
      Ich bin zum TA, das Blutbild war in Ordnung, er hat ihm eine Spritze gegeben gegen die Rückenschmerzen, die nach 2 Tagen wieder weg waren. Das mit der geschwollenen Lymphdrüse habe ich erst vor 2 oder 3 Tagen bemerkt und in Zusammenhang mit der Zahn OP gebracht.
      Wenn die (einseitige) Lymphdrüse am Unterkiefer Anfang der Woche nicht abgeschwollen ist, gehe ich wieder zum Tierarzt, denn dann könnte doch noch etwas in einem Zahn zurückgeblieben sein. Es waren aber keine Entzündungswerte im Blut.

      Ich koche ihm ab und zu etwas Hühnchen, gebe auch Frischkäse, Ei habe ich noch nicht probiert. Wäre auch einen Versuch wert. Ich gebe ihm z.Z. noch gekochte Haferflocken zum Futter, da er die gut verträgt und etwas Heilerde, einfach, damit der Magen und Darm stabiler wird. Abends bekommt er vorm Schlafengehen immer noch etwas Zwieback, damit habe ich auch das Spucken in den Griff bekommen. Er bekommt auch 3 Mahlzeiten, damit er seinen Magen nicht überlädt.

      Ich will einfach, dass es unserem Hund gutgeht. Er macht meinem Mann viel Freude und hilft ihm, seine Krankheit zu tragen und mich hält er fit.

      LG, Hilde