Lefzen und Pfoten jucken und sind rosa

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    • Lefzen und Pfoten jucken und sind rosa

      Hallo zusammen.

      Mein 4 jähriger rumänischer Mischling Lucky

      hat die letzen Wochen zunehmend Probleme mit seinen Pfoten und Lefzen.
      Bis gerade eben war ich gar nicht so sicher ob es sich dabei überhaupt um ein Problem oder eine Krankheit handelt, da es bis auf gelegentliches Kratzen und rosane Haut oben auf den Pfoten und um die Schnauze keine weiteren Symptome gab.
      Doch heute hat sich eine kleine Schwellung im Mundwinkel gebildet und es scheint ihn auch immer mal wieder zu jucken, die Pfoten sowie auch die Schnauze.
      Auch Haare verliert er meiner Ansicht nach sehr viele, trotz regelmäßigem Bürsten.
      Milben oder ähnliches Ungeziefer habe ich augenscheinlich nicht gesehen, auch nicht zwischen den Ballen an den Pfoten. Ich weiß aber das Lucky eine starke Milbenallergie (Stärke 5 von 5) gegen sämtliche Milbenarten hat, unter anderem Hausstaubmilben.

      Der Weg zum Tierarzt fällt mir etwas schwer, da Lucky zum Einen schon sehr schlechte Erfahrungen dort gesammelt hat (durch zu wenig Narkosemittel während der Kastration aufgewacht) und weil die Tierärzte in der Gegend am liebsten erstmal Antibiotika geben bevor sie dem eigentlichen Problem auf den Grund gehen.
      Daher schreibe ich jetzt erst mal hier, in der Hoffnung das jemandem diese Symptome bekannt vor kommen.
      Der nächste Weg würde dann in eine gute, aber weiter entfernte Tierklinik führen.

      Hier noch ein paar Bilder der betroffenen Stellen:




      Das zweite Bild ist schon etwas älter, an dem Tag sah man es besonders gut.


      Ich dachte an eine eventuelle Nahrungsunverträglichkeit, doch trotz verschiedenem Futter hat sich nicht geändert.
      Aktuell bekommt er abwechselnd Trockenfutter (Naturavetal Lachs) und Nassfutter (Boos, Anifit/Geflügel, Wild, Lachs). Rind und Lamm verträgt er nicht gut.

      Gruß Andreas
    • Hey @LuckyLuke123 bis auf die Bilder 2 und 6, kann ich nichts erkennen. Auf Bild2 sieht man die rosa Lefze sehr gut, auf Bild 6 das dünne Fell an der Pfote.
      Grasmilben können jetzt zum Herbst hin natürlich wieder ein Propblem seibn.
      Es kann natürlich auf eine Leckekzem ausgelöst durch zb eine Futtermittelallergie sein, der Gedankengang war ganicht so schlecht. Ob es das ist, also die Futtermittelallergie, findest du aber nicht durch einen Wechsel der Marke heraus. Die Wahrscheinlichkeit das in der neuen Sorte ebenfalls Futtermilben sind oder derselbe/ dieselben Inhaltstoff/e auf den er bereits reagiert hat ist sehr hoch. Um eine Futtermittelallergie festzustellen oder auszuschließen musst du eine Ausschlussdiät machen.
      Ganz grob fängt man dabei mit eine Proteinquelle an die der Hund noch nicht kennt, noch nie im Futter oder Leckerchen hatte. Wir das vertragen nimmt man ein Gemüse dazu. Wird das vertragen eine Kohlenhydratquelle.
      Reagiert der Hund auf irgendwas geht man einen Schritt zurück, wartet bis die Symptome sicher abgeklungen sind und gibt dann was anderes.

      LG, Bananenhamster
    • Moin!
      Mmmh, das ist immer recht schwierig anhand einiger Bilder zu beurteilen, auch weiß man ja nicht, gegen was er noch alles allergisch sein könnte.
      Mir fallen da sofort die ollen Futtermilben ein.
      Allergien gegen Futtermilben sind fast so häufig wie gegen Hausstaubmilben und viele Tiere sind gegen beide Milbenarten gleichzeitig allergisch. Das Immunsystem reagiert dabei sowohl auf die Milben selbst als auch auf den Milbenkot mit einer überschießenden Reaktion. Typischerweise zeigen betroffene Hunde und Katzen z.B. Juckreiz und entzündete Haut (atopische Dermatitis). Häufig wird dann vermutet, dass es sich um eine Allergie gegen Nahrungsbestandteile im Futter (z.B. Ei oder Rindfleisch) handelt. Eine Futterallergie kann mit einer Futtermilbenallergie kombiniert sein, muss es aber nicht.
      Diagnostiziert werden kann eine Futtermilbenallergie durch einen Hauttest (Pricktest) oder einen Bluttest.
      Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, wie Vorratsmilben in Tierfutter gelangen können:

      1. Bereits die Rohstoffe können mit Milben kontaminiert sein, z.B. Getreide.
      2. Beim Verarbeiten und Abfüllen des Futters können Milben aus der Umgebung in die Futterverpackung gelangen, wenn die Anlage z.B. mit Staub oder Mehlresten verunreinigt ist.
      3. Bei der Lagerung zu Hause besiedeln Vorratsmilben aus dem Hausstaub das Futter. Das Risiko einer Kontamination steigt, je länger Trockenfutter gelagert wird. Ist das Futter nicht in einer luftdicht verschlossenen Verpackung, sondern z.B. im offenen Futtersack, geht die Besiedelung mit Futtermilben umso schneller.

      Also, so ganz abwägig wäre das nicht und ein Allergietest wäre zumindest einen Versuch Wert
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:
    • Hallo und danke euch für eure Antworten.

      @Bananenhamster Luckys Schnauze ist normalerweise Schwarz. Vorne unter der Nase, so wie auch in der Seitenansicht. Das rosane was du bei der Seitenansicht siehst, ist heute neu dazu gekommen und auch ziemlich geschwollen. Deshalb auch das Bild von oben herab fotografiert.
      Ich dachte da vielleicht an eine Entzündung im Mundwinkel oder irgendwas in dieser Richtung. Auf der anderen Seite ist alles normal, man sieht also dort einen schwarzen Mundwinkel.

      @tomstep Den Allergietest beim Doc hatte er ja schon, daher die bekannte starke Milbenallergie. Auch gegen Futtermilben.

      Die Idee mit den Futtermilben ist nicht verkehrt. Da stellt sich mir direkt die Frage ob ich nicht einfach das Futter mal beim Tierarzt auf Milben untersuchen lassen kann.

      Ich bin aber schon mal sehr beruhigt das noch keiner mit irgend einer schlimmen Mittelmeerkrankheit oder ähnlichem gekommen ist hier. ;)
      Werde mich mal schlau machen und euch weiter auf dem Laufenden halten wenn ich etwas rausfinde.

      Gruß Andi
    • Sie können sich dann nicht vermehren, aber selbst tote Milben würden die Allergiesymptomatik genau so auslösen. Selbst Milbenkot löst diese Reaktionen ja aus.
      Futter wegschmeissen und neues kaufen und dann in einem Luftdichten Behälter (gibts ja lang im Handel) lagern und die Näpfe regelmäßig gründlich reinigen.

      "Die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen bei der Futterlagerung sind:
      • Benutzen Sie ein luftdicht verschlossenes Behältnis zur Lagerung des Futters.
      • Öffnen Sie den Futterbehälter nur kurz, um die tägliche Ration zu entnehmen und nutzen Sie dafür einen sauberen (abgewaschenen) Futterbecher, Futterlöffel oder Ähnliches.
      • Waschen Sie den leeren Futterbehälter regelmäßig heiß aus.
      • Vorratsmilben finden sich auch auf Nahrungsmitteln für den menschlichen Verzehr, z.B. außen an Mehlverpackungen. Lagern Sie das Tierfutter deshalb getrennt von anderen Nahrungsmitteln.
      • Vorratsmilben leben auch im Hausstaub. Wahre Milbenbrutstätten sind z.B. Matratzen, Polster, Tierbetten etc.. Lagern Sie Trockenfutter deshalb bitte nicht neben dem Hundebett oder Ähnliches.
      • Futtermilben sind in großer Menge in Heu und Stroh zu finden. Eine Lagerung von Hunde- oder Katzenfutter im Stall ist deshalb auch nicht zu empfehlen. Allergische Hunde und Katzen können nach einem Stallbesuch Probleme bekommen.
      Je kürzer Sie das Trockenfutter bei sich zuhause lagern, desto geringer ist das Risiko einer Milbenkontamination. Sie können entweder:
      • häufiger kleine Futtersäcke kaufen, statt alle paar Monate einen großen, oder
      • einen Teil des Trockenfutter eingefrieren, da Vorratsmilben in der Tiefkühlung nicht überleben (also nicht einwandern oder sich weiter vermehren können)."
      • Zitat: von Dr. Hoelter
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:
    • Danke euch für die Antworten.

      @Hennesks

      LuckyLuke123 schrieb:

      Aktuell bekommt er abwechselnd Trockenfutter (Naturavetal Lachs) und Nassfutter (Boos, Anifit/Geflügel, Wild, Lachs). Rind und Lamm verträgt er nicht gut.

      @tomstep

      Danke dir, gute Infos!


      @Lesko und @Dieter

      Nur Nassfutter wäre da auch meine erste Wahl.
      Gerade die Komplettmenüs von z.B. Anifit sind ja durchaus sehr hochwertig und haben direkt sämtliche Zusätze mit drin. Sie sind zwar wirklich recht teuer, verglichen mit Trockenfutter, aber ich kann mir nicht vorstellen das man beim ordentlichen barfen günstiger weg kommt. Der Hund braucht ja trotzdem zum Großteil Muskelfleisch und das möglichst nicht in Supermarkt-Antibiotika-Qualität. Wenn man da noch alle Zusätze mit einrechnet damit der Hund genug von jedem Nährstoff hat, was ich sowieso schon sehr schwierig finde, bleib ich doch lieber direkt bei einem guten Nassfutter. ;)
    • die Idee ist glaube ich die beste Alternative. Es gibt durchaus viele hochwertige Nassfutter, wie auch Komplett - Barf Menüs fürs Hundchen. Wer keine Lust hat sich so arg viel mit Barf zu beschäftigen, kann durchaus Menüs vom Barf Dealer oder eben gutes NaFu geben.
      Ich finde ja immer, man muss nicht aus allem eine wissenschaftliche Disziplin kreieren.
      Gutes (!) Futter, egal ob Barf, selbst gekocht, aus der Dose, u.s.w. ist entscheidend und nicht unbedingt irgend eine Überzeugung des "Fütterers" :P ! Zugegeben, die habe ich zwar auch :saint: , aber es gibt ja bekanntlich mehr als nur schwarz + weiß ;)
      Erstmal ist ja die Hauptsache, die Futtermilben zu verbannen :thumbsup:

      Nachtrag:
      Bezüglich Kosten bei Futter, niemals nur den Preis des Futters bewerten, sondern in der Bewertung immer auch die Mengenempfehlungen mit einbeziehen. Oft sind scheinbar recht günstige Futter im Endeffekt genau so teuer oder noch teurer als hochwertige Futter, denn sehr oft muss man dann pro Tag eine viel größerer Menge geben als bei hochwertigen Futtern.
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tomstep ()

    • Ich möchte hier einwerfen, dass es nicht viel zum Auslösen einer allergischen Reaktion braucht. Sophie hat eine Flohallergie, ein Biss eines Flohs reicht aus, um bei ihr eine Reaktion auszulösen. Wie bei einer Bienenallergie beim Menschen, da reicht ein Stich aus. Also nicht gleich an Milbenbefall denken, sondern auch einen einsamen Kontakt mit einer Grasmilbe in Betracht ziehen. Dummerweise klingen solche Allergieschübe nicht nach zwei Minuten ab, teilweise musst du mit drei, vier Wochen rechnen. Drum dauern auch Allergietests durch Ausschlussverfahren so lange.

      Ich vermute hier keine Futtermittelallergie, sondern eher eine saisonbedingte Allergie, wie sie Cody hat. Wenn du zum TA gehst, frage gezielt nach Allergie und nach Kortison. Ja keine Hochdosis Kur, aber nach einer Niedrigdosis. Spricht die an, ist der Beweis angetreten und du kannst dich auf die Suche nach dem Allergieauslöser begeben.

      Antibiotika werden übrigens hier nicht aus Jux und Tollerei gegeben, sondern der TA will bakterielle Infektionen, die durch die geschädigte Haut eindringen können, vorbeugen. Ob du sie ablehnst, musst du vom Ausmaß der Kratz- und Beißschäden machen. Gerade an den Pfoten ist mit offenen Hautstellen nicht zu spaßen.


      ANMERKUNG: Nur etwa 1% aller allergischen Hunde sind auf Getreide (Mais, Soja) allergisch. Die meisten sind es auf Geflügel. Der häufigste Allergieauslöser ist übrigens der Floh und da reicht ein einziger aus, den er sich im Garten von einem Igel holt. Als nächstes Gräser … .
    • @Dieter Mit "Zusätzen" meine ich in erster Linie alles was noch zum Fleisch dazu kommt. Sei es die richtige Menge Knochen/Kalk/Kalzium/Phosphor, die verschiedenen Fette, verschiedene Vitamine (unterschiedliches Gemüse) oder ähnliches. Oder auch ganz allgemein das richtige Verhältnis von Fett/Proteinen/Kohlehydraten/Vitaminen und Mineralstoffen.

      Keine Frage, wer sich damit auskennt und so füttert macht alles richtig. Aber wenn ich mir mal durchrechne was mich alleine schon das Fleisch vom Bauern oder Metzger pro Kg kosten würde und das Vergleiche mit den ca 4€ die ich am Tag für eine 800g Dose (Komplettmenü) ausgebe,

      kann ich mir nicht vorstellen, dass ich damit günstiger weg komme.
      Mal ganz abgesehen davon das man eben wirklich sehr viel Wissen braucht und es im Vergleich zu einer Dose sehr viel arbeit macht.
    • @Murmel Danke für den Tipp mit dem Kortison, das werde ich auf jeden Fall versuchen.
      Ich habe auch nichts im allgemeinen gegen Antibiotika. Wenn sie benötigt werden ist das völlig in Ordnung. Aber es gibt halt verschiedene "Arten" von Tierärzten. Einige versuchen solche starken Medikamente so gut es geht zu vermeiden und andere sehen sie anscheinend als Wundermittel gegen alles.
      Einige Ärzte suchen gezielt nach den Ursachen der Probleme, andere behandeln nur die Symptome.
      Mit meinen beiden Tierärzten hier im nächsten Ort bin ich was das angeht leider völlig unzufrieden, deshalb gehts im Zweifelsfall in die eine Stunde entfernte Tierklinik.
      So eine Antibiotikabehandlung zieht zumindest bei Lucky auch immer mehrere Wochen Magen-Darmprobleme mit sich, die sich nur durch eine Darmsanierung mit Symbiopet und ähnlichem wieder in den Griff kriegen lassen.
    • Hallo Andi!

      Wieso hast du unsere Betty geklaut? Umoperiert und Lucky genannt? X( ;) :D :D :D Lucky ist der "gespuckte" Betty!

      Darf ich mal fragen, wo du lebst? Und hast du mal rund um den Schniedel und Po von Lucky geschaut, ob es da auch auftritt? So wie das aussieht sind in erster Linie Schleimhäute und Pfoten betroffen. :thumbdown: Wäre, gerade für Hunde aus dem osteuropäischen Bereich, sogar ein Hinweis auf eine Autoimmunkrankheit.

      KANN sein, MUSS nicht sein! Doch das sollte dann am besten ein guter Dermatologe beurteilen. Die wenigsten Tierärzte kennen sich umfassend mit Dermatologie aus, was aber bei der Komplexität dieses Fachgebietes auch irgendwie verständlich ist.

      Warum gehe ich nun in diese Denkrichtung? Betty, auch Rumänin, hat ähnliche Probleme bei ihrer Scheide. :( Und zum Glück bisher nur da. Wir sind da auch gerade am abklären lassen.

      Vielleicht hilft dir dieser Denkansatz ja. Vielleicht ist es aber tatsächlich auch "nur" die Allergie. Ich wünsche es euch!

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Hallo Wulf,

      danke dir auch für deine Antwort.

      Na dann kannst du mir ja bestimmt auf die Sprünge helfen welche Rassen da mit drin stecken, da bin ich schon seit 4 Jahren am rätseln... :D
      Ich meine teilweise einen Malinois zu erkennen, aber sicher bin ich mir da nicht.

      Wir leben in Eitorf in NRW, das ist etwa bei Hennef/Siegburg.

      Also der Bereich um seinen Hintern und um den Schniepel sieht für mich jetzt ganz normal aus. Was nur auffällt, je näher man zum Ansatz der Beine, also quasi zu den Achseln der Vorder- und vor allem Hinterläufe kommt, desto rosaner und haarloser wird er.
      Sah für mich bisher aber normal aus, hab ich mir also noch keine Gedanken zu gemacht.
      Hab aber auch keinen zweiten Hund hier zum vergleichen, kann auch mal ein paar Bilder machen falls das hilft.

      Eine Autoimmunkrankheit wäre natürlich übel. Wurde die denn bei Betty schon diagnostiziert?
      Ich wollte jetzt wegen der bekannten Milbenallergie so vorgehen, dass ich für die nächsten 2 Wochen die Ernährung umstelle nur auf Nassfutter und auch keine "trockenen Leckerchen" wie Pansen und Co. mehr gebe. Auch seine Bereiche in der Wohnung wollte ich direkt mal desinfizieren wegen Hausstaubmilben. Wenn im Garten allerdings Grasmilben sind, wird es schwierig. Aber wie gesagt, zwischen den Ballen an den Pfoten sieht man nichts.

      Bessert sich dann nichts, wollte ich mal wie Murmel vorgeschlagen hat den Doc nach einer niedrigen Dosis Kortison fragen, um abzuklären ob es überhaupt eine Allergie ist.
      Danach wäre der Dermatologe sicher auch keine schlechte Idee.
      Aber so ein Dermatologe für Haustiere ist sicher nicht einfach zu finden oder?


      Gruß Andi
    • Ich würde zuerst einen Dermatologen hinzu ziehen. Sollten es nämlich irgendwelche Hautmilben sein, müssen die schleunigst bekämpft werden. Und dazu benötigst du einen Fachmann.
      Wenn du sowieso in eine Tierklinik fahren möchtest, dann erkundige dich mal, ob die einen Dermatologen haben!
      Grüsse von Susanne mit Bruno


      Nerversäge und Glücksfall --- auch Bruno genannt
    • @LuckyLuke123
      Moin nochmal.
      Die Konsultation eines Dermatologen, oder eines TA der sich damit gut auskennt würde ich auch als erstes in Angriff nehmen.
      Du schriebst doch von einer Tierklinik in erreichbarer Nähe. Ruf doch einfach mal dort an, schildere kurz die Problematik und frage nach einem TA der sich mit Hautproblemen gut auskennt. Muss ja nicht zwingend ein Derm. sein. Wäre ideal gut, aber ein TA, der sich oft mit so etwas beschäftigt, wäre ja schon mal sehr erfolgversprechend denke ich.
      Die Fahrerei dorthin ist etwas lästig, aber ich vermute mal die Wahrscheinlichkeit einer Hilfe wäre deutlich größer.
      Auch wären Tests auf die sog. Mittelmeerkrankeiten sicher sehr sinnvoll. Also Krankheiten wie z.B. Babesiose, Leishmaniose, u.s.w.
      Hier ist mal ein Merkblatt zu den meisten sog. Mittelmeerkrankeiten beim Hund, einfach mal zur Info für Dich:

      tierfreunde-helfen.de/index.ph…att-mittelmeerkrankheiten
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:
    • Hallo Andi!

      Hm, Hennef. Da würde mir als erster Anlaufpunkt die Tierklinik Gießen einfallen. Die haben auch einen Bereich für Dermatologie. Wenn du da zum "normalen" TA gehst und der etwas auffälliges feststellt kann vielleicht sofort ein Spezialist des entsprechenden Fachbereichs zu Rate gezogen werden. Wir waren/sind bei Frau Dr. Stefanie Peters in der Tierklinik Birkenfeld (Eifel). Ist zwar eine elende gurkerei dort hin, doch die Frau hat wirklich Ahnung von Hautsachen. :thumbup:

      Cortison würde ich nicht machen, ohne einen Dermatologen draufschauen gelassen zu haben. Es hilft zwar meistens, doch ist die Wirkung zeitlich begrenzt und das Problem kommt relativ schnell wieder. Damit werden die Symptome behandelt, nicht aber die Ursache.

      LuckyLuke123 schrieb:

      Eine Autoimmunkrankheit wäre natürlich übel. Wurde die denn bei Betty schon diagnostiziert?
      Nö, seit heute ist Autoimmun ausgeschlossen! :freu: Bei Betty sind es zum Glück "nur" Bakterien, die man recht einfach bekämpfen kann! :freu: Aber selbst wenn es Autoimmun gewesen wäre hätte Betty Glück gehabt, da es räumlich sehr begrenzt wäre und man es mit einer Cortisonsalbe hätte behandeln können. Wären alle Schleimhäute betroffen gewesen, wäre das echt übel.

      LuckyLuke123 schrieb:

      Na dann kannst du mir ja bestimmt auf die Sprünge helfen welche Rassen da mit drin stecken
      *lach*
      Diesen Rätselspaß habe ich schon lange aufgegeben... :haumichweg:

      Liebe Grüße und gute Besserung für Lucky,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy