Hundeinfo

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    • Hallo
      Ich habe da mal eine Frage.
      Und zwar haben wir seid letzten Mittwoch einen fast 2jahre alten Australian shepherd bekommen.
      Zu meiner Frau und unserer Tochter hat er jetzt schon ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Sohn wird es so langsam. Zu mir kommt er aber garnicht lässt sich von mir auch so gut wie garnicht streicheln und wenn ich ihn rufe kommt er auch nicht.
      • Könntest du mir eventuell sagen was ich tun kann?
    • Herzlich willkommen im Forum. :hello:

      Mein Tipp: Abwarten. Den Hund nicht bedrängen und ihn auch nicht rufen wenn er dann sowieso nicht kommt. Irgendwann sucht er Kontakt zu dir, vielleicht aber erst in ein paar Wochen.

      Vielleicht hat er schlechte Erfahrungen mit Männern.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • Willkommen :knochen:

      Sehe ich wie @CrazyDogs123.

      So schwer es fällt, der Hund gibt den Takt vor.Wenn er will, wird er Kontakt aufnehmen. Wenn du ihn bedrängst, wird er weiter zurück schrecken. Benehme dich so, als wenn es das natürlichste auf der Welt ist, dass er da ist aber suche keinen Kontakt!
      Du bist ihm suspekt und er muss erst begreifen, dass von dir keine Gefahr ausgeht! Diese Erkenntnis kannst du nicht erzwingen!
      Grüsse von Susanne mit Bruno


      Nerversäge und Glücksfall --- auch Bruno genannt
    • Du musst den Hund nicht ignorieren als würde er nicht existieren. Also freundlich ansprechen ist natürlich okay oder ihm sein Futter hinstellen. Aber nicht zum streicheln/zur Kontaktaufnahme rufen oder dich z.B. neben ihn setzen wenn er irgendwo liegt um ihn zu streicheln.

      Beweg dich ganz normal in der Wohnung und freu dich wenn der Hund irgendwann mal zu dir kommt um an dir schnüffeln. Aber dann erst mal nicht streicheln.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • Moin Alex!
      Meine Dana war sehr ähnlich als ich sie vor 1 Jahr adoptiert habe. Fremde Männer sind noch immer nicht ihre Freunde, aber auch sie hat in ihrer frühen Kindheit sehr schlechte Erfahrungen mit Männern machen müssen. Also ist so ein Verhalten ja mehr als verständlich finde ich.
      Wie CrazyDogs123 + Hennesks schon schrieben. Bedräng den Wuffel keinesfalls, versuch "ganz normal" mit ihm umzugehen.
      Lass ihn von sich aus auftauen, das wird er garantiert (irgendwann).
      Ich würde ihn schon begrüßen. Nicht so wild, eben "ganz normal". Versuch ihm ein Leckerchen zu Begrüßung zu geben. Also ab und zu, nicht auf Dauer oder immer. Versuch ihn vorsichtig etwas neugierig auf Dich und Dein Verhalten zu machen. Biete im z.B. auch mal ein Spiel, oder irgend eine Beschäftigung die er mag an. Aber nie etwas an Reaktionen erwarten. Wenn er sich einlässt prima, wenn nicht, später, am nächsten Tag oder so nochmal testen.
      Versuch ihn auch mal öfter (oder nur Du ?) zu füttern.
      Das alles kann wirklich ewig und drei Tage dauern, aber wenn es dann mal gefruchtet hat, ist Eure Bindung kaum noch kaputt zu machen.
      Bei meiner Dana hat das gefruchtet! Sie hört prima, läuft nicht weg, sucht von sich aus Körperkontakt, passt auf und verteidigt ihr Revier + mich mittlerweile.
      "Einen Hund als Zeitvertreib zu sehen, ist falsch und äußerst egoistisch. Der Hund ist ein höchst sensibles, liebebedürftiges und intelligentes Lebewesen. Er ist keine lebendige Gehilfe, sondern ein wunderbares Wesen, welches nicht primär den Spaziergang, sondern den sichern Platz im Rudel als Wichtigstes empfindet und auch dringend braucht!" :Hund-smile:
      (Stefan Wittlin, Schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist)
    • Herzlich Willkommen! :hello:

      Wir haben auch einen Aussie (inzwischen vier Jahre alt), der auch ein Problem mit fremden Menschen hat. Und fremd seid ihr für euren Hund ja bisher noch, da er ja nicht als Welpe zu euch kam und erst kurz bei euch lebt.
      Unsere Hündin braucht es tatsächlich, dass fremde Menschen sie völlig ignorieren. Und zwar wirklich so, als sei sie gar nicht da. Sie anzuschauen, ist schon zu viel! Beachtet ein Fremder sie wirklich überhaupt gar nicht, traut sie sich meistens relativ schnell, mal gucken zu kommen. Wobei dieses "relativ schnell" auch davon abhängt, wie vertrauenserweckend der jeweilige Mensch auf sie wirkt; bei manchen geht es schneller, bei anderen dauert es länger. In jedem Fall macht man alles sofort wieder kaputt, wenn man zu früh anfängt, mit ihr zu reden oder sie auch nur anzuschauen. Ich persönlich würde dir daher tatsächlich raten, mal auszuprobieren, was passiert, wenn du wirklich so tust, als sei der Hund überhaupt gar nicht da.

      Liebe Grüße und viel Erfolg
      Amica
    • Vielen Dank für eure Hilfe.
      Im Haus wenn ich am Fernsehe gucken bin kommt er manchmal an und ich kann ihn streicheln kraulen hinterm Ohr und so.
      Wenn ich dann nach draußen gehe läuft er hinterher lässt sich aber nicht streicheln und kommt auch nicht her.
      Wenn meine Frau und unser Sohn mit dem Hund spielen z. B. Mit dem Fußball und ich mit spiele fängt er an zu bellen ☹️als wenn er sie beider beschützen möchte.
    • Wo habt ihr den Hund denn her? Welche Erfahrungen hat er vor euch gemacht?

      Hütehunde und fremde Menschen ist immer so eine Sache.

      Mein Border Collie findet fremde Menschen...naja, unnötig. Er möchte nichts mit ihnen zu tun haben. Wenn sie ihn bedrängen, wird er schon auch mal laut und deutlich. Für euren Aussie seid ihr nunmal noch fremd und viele Hunde sind Männern gegenüber skeptischer als Frauen. Lass ihm Zeit und bedränge ihn nicht. Was meinem Rüden oft hilft, ist wenn z.B. Besuch einfach ab und zu mal ein Leckerchen wirft. Aber wirklich bloß das. Er möchte dabei weder angeschaut noch angesprochen werden.

      Meine Tante hat ihn vor einiger Zeit mal ziemlich bedrängt, weil sie ihn unbedingt streicheln wollte. Die hat es bei ihm wirklich verkackt. Selbst jetzt nach fast 1 Jahr findet er sie richtig sch****. Hütehunde sind einfach sehr sensibel. Lass ihm so viel Zeit wie er braucht.
    • CrazyDogs123 schrieb:

      Mein Tipp: Abwarten. Den Hund nicht bedrängen und ihn auch nicht rufen wenn er dann sowieso nicht kommt. Irgendwann sucht er Kontakt zu dir, vielleicht aber erst in ein paar Wochen.

      Vielleicht hat er schlechte Erfahrungen mit Männern.
      Dem ist nichts mehr hinzu zufügen!!!
      Blake hatte damals Angst vor meinem Mann gehabt, denn es war auch ein Mann gewesen, der Blake damals auch Leid zugefügt hatte. :( Blake hatte das meinen Mann auch "spüren " lassen, dass er ihn nicht mag. Blake hatte meinem Mann nämlich regelmäßig in einen seiner Schuhe Pipi :pipi: gemacht. :haumichweg: :haumichweg:
      Wenn mein Mann nicht daran gedacht hatte, seine Schuhe zu kontrollieren, hatte er des Öfteren morgens nasse Strümpfe gehabt!! :haumichweg: :haumichweg: :haumichweg:
      Das hatte sich nach ungefähr einem 3/4 Jahr so langsam gelegt und dann war Blake meinem Mann gegenüber auch langsam zugänglicher geworden. :Hund-smile:
      Aber wie schon gesagt, lasse dem Hund die Zeit, die er braucht!!! :ommmm:
      Liebe Grüße, Silvia mit Sammy und Blake!

      Ein Hund der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch der lügt!!!! :Hund-smile:
    • Das fällt für mich unter das, was die anderen als "sich aufdrängen" bezeichnen: Du schnappst den Hund, fährst mit ihm an einen völlig fremden Ort und dort soll er dann mit dir irgendetwas leisten. Ich finde es dafür viel zu früh. Dein Hund ist offensichtlich noch nicht vollständig bei euch "angekommen" und vertraut euch, insbesondere dir, noch nicht wirklich. Da finde ich es nicht richtig, so etwas von ihm zu verlangen.
      Was ihr machen könnt, ist: Nur du fütterst ihn. Im Idealfall stellst du ihm nicht einfach einen Napf hin, sondern rollst ihm einen Teil des Futters, Brocken für Brocken, über den Boden. (Dabei aber ganz ruhig bleiben und ihn nicht mit Stimme oder Gesten "aufputschen" wollen. Das würde ihn wahrscheinlich nur einschüchtern.) Er muss dafür nichts machen. Kein "Sitz", gar nicht. Du schenkst ihm die schönen Sachen einfach. Es geht nur darum, dass er das Gute immer und ausschließlich von dir bekommt.

      Viele Grüße
      Amica
    • Alex!

      Brrrrrr, langsam Brauner!

      Alex schrieb:

      Was haltet ihr davon wenn wir bzw nur ich mit ihm zur hundeschule gehe? Würde das etwas bringen?
      Es KÖNNTE helfen! Allerdings nur, wenn ihr eine HuSchu findet, die ohne Ruck oder andere körperlichen "Angriffe" auf den Hund arbeitet!

      Grundsätzlich hilft für das Miteinander alles, was man gemeinsam macht. Es kann trotzdem sein, dass Hund dann alles freudig mitmacht, dich aber trotzdem am Abend auf dem Sofa mit dem Hintern nicht anschaut. Ich bleibe dabei, die Zauberformel heißt ZEIT!!! Hund muss von sich aus wollen, nicht du! ;)

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Das ist doch egal. Gewohnheiten kann man ändern. ^^
      Wenn du nicht einfach nur abwarten, sondern aktiv an eurer Beziehung arbeiten möchtest, dann wäre das (in meinen Augen) das Mittel der Wahl. Hundeschule und ähnlichen Heckmeck halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für kontraproduktiv. Was nicht heißen soll, dass ihr das nicht später zusammen machen könnt! Aber eben erst, wenn ein gewisses Grundvertrauen da ist.