"Sportfährte"

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    • Edit @ Selina!

      CrazyDogs schrieb:

      Kann ich für meine Drei die gleiche Fährte nutzen oder muss bzw. sollte ich eine neue Fährte legen?
      Ich würde es nicht machen. Habe mich gerade mit Astrid noch einmal darüber unterhalten. Da wird dann so viel drüber gelatscht, dass der zweite und der dritte Hund es denkbar schwer haben. Und wenn man Pech hat, ist Hund dann so gefrustet, dass er den Spass daran verliert. Also: jeder Hund bekommt seine eigene Fährte. :thumbup:

      Wollte ich noch einmal ergänzt haben.

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Kleines Update:
      Wir sind jetzt zumindest vorübergehend auf Waldboden gewechselt. Wir haben glücklicherweise viel Buchenwald. Also kein Reisig auf dem Boden, dafür jede Menge Laub. Normale Schrittlänge funktioniert gut, Bögen auch. Winkel hab ich noch nicht gemacht.
      Ich gebe jetzt mehr Leine.
      Andy sucht schön zielstrebig. Und ich sollte in Zukunft Klopapier mitnehmen. Nicht für die eigentliche Verwendung sondern zum Markieren.
      Ich musste mich nämlich heute auf meinen Hund verlassen wo es langgeht. :rolleyes:
      Und ja, er hat alles richtig gemacht. :D
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...
    • Super Petra und Andy! :thumbsup:

      Wenn Andy noch 2 bis 3 mal bei normaler Schrittlänge keine Probleme mit Bögen hat kannst du schon mit stumpfen Winkeln anfangen. Also ca. 45° nach rechts oder links ab einem bestimmten Punkt. Mit 90° Winkeln oder noch spitzer würde ich noch warten.

      Lesko schrieb:

      Und ich sollte in Zukunft Klopapier mitnehmen. Nicht für die eigentliche Verwendung sondern zum Markieren.
      :haumichweg:

      Im Wald kannst du wunderbar Kreide verwenden, am besten in weiß. Damit Markierungen an die Bäume malen, in welche Richtung es weiter geht und an welcher Seite du am Baum vorbei gegangen bist. Und zwar so, dass du die Markierung auch von vorne sehen kannst! Also wenn du mit Andy die Fährte absuchst. Da entwickelt jeder dann so seinen eigenen "Zeichensatz". ;) Und Klopapier kannst du dann auch weiter zuhause verwenden... :D

      Probier`s mal aus. :)

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Hallo Petra!

      Vorab: :concrats: :concrats: :thumbup:

      Das sieht schon richtig gut aus! :thumbup:

      Gut fand ich, dass du Andy erst hast absitzen lassen, dann zum Abgang geführt hast und das Kommando gegeben hast (wahrscheinlich zumindest, denn gehört habe ich nichts ;) ). Auch schön, dass du Andy erst an relativ kurzer Leine hast anfangen lassen zu suchen und als er sicherer wurde, ihm auch mehr Leine gegeben hast. :thumbup: Bögen laufen kann Andy auch schon, das hat er gut gemacht. :thumbup:

      Aufpassen musst du für dich noch, wenn Andy stoppt, um Leckerchen aufzunehmen. Da läufst du manchmal noch ein oder zwei Schritte nach. War jetzt nicht dramatisch, da ihr einen größeren Abstand hattet, aber achte beim nächsten Mal einfach drauf. ;)

      Womit ich keine Probleme habe ist, wenn Andy sich vergewissert, ob er noch richtig ist, die Fährte also nach rechts und links verlässt. Was aber nicht geht ist, dass er umdreht und die Fährte zurück bearbeitet, weil er vielleicht ein Lecker übersehen hat. Dann ist das halt so, da muss er halt drauf verzichten. Im Zweifel kann er nach dem Jackpot die Fährte nochmal zurück absuchen, um die Leckerchen zu finden, aber auf der eigentlichen Fährte ist das ein No-Go.

      Unterm Strich: SEHR gut gemacht! Einige Kleinigkeiten noch, doch das sieht schon verflixt gut aus für einen Hobby-Fährter! :thumbsup: Weiter so! :thumbsup:

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Danke. *rotwerd*
      Wie kann ich denn verhindern, dass er kurz rückwärts läuft? Verbal weiterschicken?
      Ich bin mir manchmal unsicher, ob er die Fährte kurz verloren hat oder zurück kommt. Das geht echt alles tierisch schnell.

      Da darf ich noch ne Weile üben. ER kann das Suchen ja. :D
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...
    • Hallo Petra!

      Lesko schrieb:

      Ich bin mir manchmal unsicher, ob er die Fährte kurz verloren hat oder zurück kommt.
      Das ist auf dem Video eigentlich recht eindeutig zu sehen. Wenn Andy zurück läuft (zum überlaufenem Lecker), ist das zielorientiert, wenn er sich vergewissern will, dann sieht es etwas planlos aus. :D

      Was mir noch aufgefallen ist, Andy ist anfangs etwas übermotiviert. Deshalb hat er wohl auch die Leckerchen überlaufen. Ab einem drittel der Fährte wird er "etwas" ruhiger und sucht konzentrierter, und damit auch "sauberer", vom Vergewissern mal abgesehen, doch das darf Suchhund.

      Frage: Hast du, als Andy abgesessen hat vor der Fährte, dann erst die Leckerchen an den Abgang gelegt? Oder lagen die schon vorher da?

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Die lege ich vorher, zusammen mit der Fährte.
      Ja, das Rumgewusel am Anfang ist Übermotivation. So isser halt oft.

      Ich komme mir vor wie damals bei der Fahrschule. Lenken, schalten, bremsen, Gasgeben und gleichzeitig auf den Verkehr achten.... :D
      Soviel gleichzeitig. :S
      Ich brauche noch ein paar Fahrstunden....
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...
    • Hallo Petra!

      Lesko schrieb:

      Die lege ich vorher, zusammen mit der Fährte.
      Ah, dann zeigst du die Leckerchen am Abgang. Dann hätte ich evtl. eine Idee. Geh einfach mit Andy an der Leine gemeinsam langsam(!) zum Abgang und zeige dann die Leckerchen. Hat bei unserer Gruppe schon dem ein oder anderen Hund richtig gut geholfen. :thumbup:

      Lesko schrieb:

      Ich komme mir vor wie damals bei der Fahrschule. Lenken, schalten, bremsen, Gasgeben und gleichzeitig auf den Verkehr achten....
      Soviel gleichzeitig. :/
      *lach*
      Da ist was dran. :D Aber keine Sorge, das lernt man alles. :thumbup: Wie gesagt: weiter so, das sieht schon wirklich gut aus! :thumbup: Da kenne ich andere Teams, die machen das schon viel länger und sind noch lange nicht so weit, wie ihr es seid! :)

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Okay, meinst du, das absitzen baut zu viel Spannung auf?
      Langsam hingehen wird spaßig... nicht... :rolleyes:
      Ich probier es aus. Versuch macht klug, oder so.
      Er hat eben immer vorher schon so rumgehibbelt und dann hab ich das mit dem Absitzen und "einladen" in einem Video gesehen. Fand ich logisch.
      Andy hat schnell geschnallt, was Geschirr anziehen und Schlepp bedeutet und ist dann schon aus dem Häuschen. :D
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...
    • Hallo Petra!

      Lesko schrieb:

      meinst du, das absitzen baut zu viel Spannung auf?

      Lesko schrieb:

      Er hat eben immer vorher schon so rumgehibbelt und dann hab ich das mit dem Absitzen und "einladen" in einem Video gesehen.
      Genau deshalb.

      Andy sitzt toll ab, kommt aber nach deiner "Einladung" sofort "angeschossen" und baut somit wieder Adrenalin auf, was ihn zu Unkonzentriertheit bei der Fährte verleitet. Wenn du also MIT ihm LANGSAM zum Abgang gehst merkt Andy (hoffentlich) mit der Zeit, dass es besser ist, ruhig zu bleiben.

      Kleine Episode aus unserer Fährtengruppe. Ein junger PJRT wollte immer mit quasi durchdrehenden Hinterrädern :D zum Abgang. Durch genau dieses oben geschilderten Verhalten seitens der Halters lernte der Kleine, ruhig zum Abgang zu gehen und seine Motivation voll auf die Fährte zu konzentrieren. Er war dann der beste Hund unserer Gruppe! :thumbup:

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Hallo ihr Lieben,
      ich gebe euch mal einen kleinen Zwischenstand. Lesko hatte schon nach uns gefragt aber wir waren faul und hatten nix vorzuweisen. Deswegen hab ich mich mal schön bedeckt gehalten.
      Also, vor ca 4 Wochen habe ich euch glaube ich das erste Video gezeigt. In diesen Wochen haben wir 5 Mal geübt.
      Heute habe ich im Hof drei Fährten gelegt und war dabei sehr risikofreudig. Ich habe nämlich in der ersten Fährte 2 Winkel eingebaut obwohl wir das noch nie gemacht haben. Ausserdem liegen keine Leckerli mehr in der Spur, nur da wo der Winkel abknickt und am Ende.

      Ich arbeite immernoch mit künstlichem Wildduft. Ich weiß dass es das nicht bräuchte aber zum einen ist das teure Zeug jetzt da und wird aufgebraucht, zum anderen finde ich es auch irgendwie gut. Ich weiß nicht, vllt so ein kleiner Egostreichler das mein Hund aus einer Jagdhunderasse am Wild/mit (künstlichem) Wildduft arbeitet.
      Ich laufe beim legen der Fährte also etwas breitbeinig und sprühe immer mittig auf den Boden. Meine Fußspuren sind also rechts und links der eigentlichen Fährte.

      Nala war in der Wohnung als ich die Fährten gelegt habe. Aber der Hund ist ja nicht dumm. Als ich rein bin um sie zu holen stand die unter dem weitgeöfnetten Fenster zum Hof, Vorderpfoten an der Heizung hochgestellt, Hals gereckt soweit es nur ging :thumbsup: Sie hatte also schon in der Nase was da draussen passiert.

      So, ich habe euch zwei Videos mitgebracht. Einmal ohne Hund zur Erklärung wo ich die Fährten gelegt habe. Und dann ein ganz tolles, schräges Video von meinem Hintern, auf dem man vllt, wenn man gut Hingucker auch den Hund sieht 8o :whistling:



    • Hallo Bananenhamster!

      Ich hoffe, dich jetzt nicht zu frustrieren. ;(

      Aber Nala hat noch nicht verstanden, was du von ihr willst...

      So wir sie anfangs auf dem geraden Stück zur Hecke "rumfaselte", war das deutlich zu sehen.

      Bananenhamster schrieb:

      Ich arbeite immernoch mit künstlichem Wildduft.
      Ich kann verstehen, dass du das teure Zeug nicht wegschmeissen willst, doch ich sehe es eher als kontraproduktiv für Nalas Fährtenarbeit an. Für sie, speziell als Cocker, wären Leckerchen AUF der Fährte sicherlich besser und motivierender. Bei der Fährte soll der Hund ja AUF der Fährte suchen, die der Mensch durch seine Bodenverletzung verursacht. Du hast selbst geschrieben, dass du breitbeinig die Spur gelegt hast und somit ZWISCHEN die Bodenverletzungen gesprüht hast und so sucht Nala nicht nach den Bodenverletzungen sondern NUR nach dem Geruch. Davon ab sind Leckerchen auf Dauer sogar billiger, da man sie mit dem Leistungsstand des Hundes immer mehr abbauen kann. (Deinen "Egostreichler" kann ich auch nur bedingt nachvollziehen, da jagdlich geführte Hunde auch meines Wissens anders ausgebildet werden. ;) )

      Geht einfach noch einmal einen Schritt zurück zur geraden Spur mit reichlich Leckerchen, die du IN deine Fußtritte legst, und lass den künstlichen Wildduft einfach weg. Sie wird begreifen, was sie machen soll, da bin ich mir sicher!

      Und tu dir und Nala bitte noch einen Gefallen. Beim absuchen der Fährte halte die Leine nicht so stramm sondern sie sollte locker durchhängen. An straffer Leine könnte man unbewusst Suchhilfen geben. Je eher sich der Hund daran gewöhnt, dass er selbständig suchen soll, desto besser wird er werden. :thumbup:

      Nicht böse sein für die "Manöverkritik"! Aber es scheint Nala Spaß zu machen undda würde ich gerne helfen, dass sie den Spaß auch richtig machen kann!

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Das "Problem" ist dass sie so eifrig ist dabei, das sie keine/kaum Leckerli aufnimmt.
      Bei den Winkeln jetzt hat sie die Leckerli definitiv gefunden, war mit der Nase drauf. Hat aber keine "Zeit" sie aufzunehmen.
      Von daher helfen Leckerli auf der Fährte nicht.
      Sie ist vor lauter Übermotivation etwas kopflos, deswegen ist auch die Leine stramm, da sie sonst grob in die richtige Richtung abzischt und die 10m Schleppleine mitnimmt.
      Das ist bei der zweiten Fährte besser, da ist sie dann schon etwas runtergekommen.

      Also Bodenverletzungen okay, aber ist das nicht schnurz ob die Bodenverletzung nach meinen Schuhen, nach Kaugummi, Würstchenwasser oder dem Wildzeug riecht?
      Und bei der Bodenverlegung geht der Hund doch auch nur nach Geruch? Er riecht das zertretene Gras, aufgeworfene Erde, etc, vermischt mit dem Geruch den meine Schuhe hinterlassen haben. Oder nicht?

      Im Moment suche ich nach einer Möglichkeit das Fährten in einem Hundesportverein oder einer Fährtengruppe zu lernen. Aber ich bin bei meiner Suche nach entsprechenden Gruppen oder HSV nicht sehr erfolgreich.
      Die HSV in der Stadt bieten das entweder nicht an oder haben keine HP so daß ich nicht nachschauen kann was die anbieten.
      Vielleicht muss ich doch noch meinen Widerwillen überwinden und mich bei Facebook anmelden. Da würde ich bestimmt entsprechende Gruppen in der Gegend finden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bananenhamster ()

    • Wusan schrieb:

      Bei der Fährte soll der Hund ja AUF der Fährte suchen, die der Mensch durch seine Bodenverletzung verursacht. Du hast selbst geschrieben, dass du breitbeinig die Spur gelegt hast und somit ZWISCHEN die Bodenverletzungen gesprüht hast und so sucht Nala nicht nach den Bodenverletzungen sondern NUR nach dem Geruch.
      Jetzt muss ich (als absoluter Fährten-Banause) mal doof nachfragen:
      Aber werden Fährten nicht teilweise auch mit Würstchenwasser o. Ä. gelegt? ?(

      Ich fährte mit Rico nicht "wirklich", aber manchmal nutze ich eine kleine Minifährte als Superbelohnung. Während Rico anderweitig beschäftigt ist, lasse ich ein großes Superleckerli (z. B. ein halbes Würstchen) irgendwo fallen und lege dann mit Würstchenwasser eine Spur (das Wasser habe ich in einer kleinen Silikonflasche und lasse das einfach beim Weiterlaufen auf den Boden tropfen). Alternativ nutze ich manchmal auch Hühnerbrühe; die Superbelohnung ist dann ein großes Stück Hühnchenfleisch. Dann rufe ich Rico ab und zeige ihm zur Belohnung den Anfang der Spur, die er dann verfolgen und an deren Ende er dann die Superbelohnung verputzen darf.
      Wie gesagt, das soll kein ernsthaftes oder sportlich ambitioniertes Fährten sein, sondern einfach nur eine attraktive Belohnungsvariante. Aber ich wäre nicht auf die Idee mit dem Würstchenwasser gekommen, wenn ich nicht irgendwo gelesen hätte, dass "ernsthafte Fährter" das mitunter so machen...
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi
    • @Wusan ich glaube ich muss nochmal in mich gehen und mir genau überlegen wie das Endergebnis der Fährtenausbildung sein soll.
      Bis jetzt habe ich so ein Mischmasch im Kopf aus: ähnlich wie bei der Nachsuche und ähnlich wie der Cocker als Jagdhund eingesetzt würde.
      Bei beiden Varianten orientiert sich der Hund nicht an Tritttspuren des Menschen. Deswegen vllt mein Unwillen über die Bodenverletzungen zu arbeiten.
      Der Cocker als Stöberhund würde vor seinem Hundeführer/dem Jäger im Zickzack die Fläche absuchen und dabei irgendwann auf einen vielversprechende Tierspur stossen, der folgt er dann und sorgt dafür dass das Niederwild/Federwild am Ende hochgeht.
      Dann soll er sich als erfahrener Hund von alleine, als unerfahrener Neuling auf Kommando möglichst abducken damit der Jäger freies Schussfeld hat.
      Dann wird er zum Suchen und apportieren des Stückes geschickt, wobei die Wahrscheinlichkeit hoch ist das er nicht gesehen hat wo es fällt.
      Es ist also eine Mischung aus Einwiesen in die grobe Richtung durch den Jäger und dann kleinräumiger Stöbersuche mit anschließendem Apport.
      Nachsuche würde bedeuten das der Hund ein angeschweißtes Stück sucht. Das hinterlässt bei seiner Flucht keine gleichmäßige Spur sondern immer wieder Tropfen und Flecken von Blut/Schweiß und dadurch das es in Sprüngen oder flatternd flieht auch keine durchgehende Spur.
      Jetzt aber Nachsuche und Stöbersuche extrem unterschiedlich. Und die Stöbersuche lässt sich glaube ich schwerer simulieren beim Fährten als die Nachsuche. Die Stöbersuche lässt sich durch die Dummyarbeit glaube ich besser simulieren.
      Beim Fährten sollte ich dann eher in Richtung "ähnlich der Nachsuche" gehen. Und da ist es super wichtig das man den Hund auf keinen Fall dran gewöhnt der Trittspur des Fährtenlegers zu folgen. Das ist ein ständig wiederholter Satz.
      Während der Hund bei der Sportfährte ja genau das tun soll, den Trittsiegeln, den Bodenverletzungen durch den Fährtenleger folgen.
      Mmmhmhmh, ich muss da nochmal dran rumdenken.
      Wenn ich noch eine Fährtengruppe finde dann wird diese ja eher wie du arbeiten.
      Ich selbst habe aber großen Spass daran mich möglichst nah am Jagdgeschehen zu orientieren.
      So oder so sollte ich aber wohl mit dem Fährten pausieren bis ich weiß wohin die Richtung geht um Nala dann auch stringent in dieser Arbeitsweise anleiten zu können.
    • Hallo Amica und Bananenhamster!

      Ich versuche mal auf jeden einzugehen. :)

      @Amica

      Amica schrieb:

      Aber werden Fährten nicht teilweise auch mit Würstchenwasser o. Ä. gelegt?

      Amica schrieb:

      Aber ich wäre nicht auf die Idee mit dem Würstchenwasser gekommen, wenn ich nicht irgendwo gelesen hätte, dass "ernsthafte Fährter" das mitunter so machen.

      Also grundsätzlich kann man mit Würstchenwasser o.ä. arbeiten. Manchal wird es benutzt, um die Leckerchen abzubauen und den Hund daran zu gewöhnen. Dazu muss es aber trotzdem in die Bodenverletzung der Schritte gesprüht werden.

      Bei wirklich "ernsthaften Fährtern", also solche, die auch Meisterschaften laufen bis hin zur Deutschen Meisterschaft, kenne ich aber keinen, der so arbeitet. Da werden einfach die Leckerchenabstände im Laufe der Zeit immer größer, was auch zielführender ist, da bei Prüfungen mit 0 Leckerchen gearbeitet werden darf und schon gar nicht mit Sprühduft. ;)

      @Bananenhamster

      Bananenhamster schrieb:

      ähnlich wie bei der Nachsuche und ähnlich wie der Cocker als Jagdhund eingesetzt würde.
      Bei beiden Varianten orientiert sich der Hund nicht an Tritttspuren des Menschen.

      Bananenhamster schrieb:

      Während der Hund bei der Sportfährte ja genau das tun soll, den Trittsiegeln, den Bodenverletzungen durch den Fährtenleger folgen.
      Stimmt! Und genau jetzt hast du Unterschied zwischen Sport- und Jagdfährte ausgearbeitet. :thumbup:

      ICH rede immer nur von der Sportfährte, die Jagdfährte unterscheidet sich schon gravierend davon, doch DA kenne ich mich nicht aus. Und selbst bei der Jagdfährte gibt es verschiedene Arten, die Hunde suchen zu lassen. Schlagworte wären "Schweißfährte", "Stöbersuche" und "Apport".

      Wenn du mit Nala Stöbersuche machen möchtest oder etwas anderes im eher jagdlichen Bereich, dann wende dich eher an die Jägerschaft. Hundevereine machen meist die Sportfährte, da sie z.B. für den Schutzdienst in der Prüfung benötigt wird. Aber diese Entscheidung musst nun du treffen... ;)

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Mir ist gerade die Herausforderung/Schwierigkeit - bezogen auf die Nasenarbeit an sich - bei der Sportfährte nicht klar.
      Soweit mir bekannt, ist die Fährte bei IPO 3 mindestens 60 Minuten alt und beträgt um die 600 Meter. Und die Prüfungsreife zur IPO 3 ist ja schon mal ein Ausbildungsstand.
      Allerdings sind 60 Minuten bei der Ausbildung von Nachsuchen- oder Jagdhunden absolutes Anfängerniveau.
      Ich kenne sehr gute Fährtenausbilder, die unter 2 Stunden auch bei Anfängerhunden gar nicht erst anfangen, damit sich eine gute Geruchsspur ausbilden kann. Originalton: "das muss sich erstmal setzen".

      Ist es die Haltung des Hundes - tiefe Nase - bei der Sportfährte?
      "Haltung" als solche ist beim arbeitenden Jagd- bzw. Schweisshund so ziemlich das letzte, was wichtig ist. Hauptsache, er kommt zum Stück bzw. zum Ende der Fährte.
      Viele Grüße
      Dieter

      Wenn es im Himmel keine Hunde gibt - dann will ich da nicht hin.
    • Hallo Dieter!

      Die Fährte bei IPO 3...

      Ja, es ist Fährte, auch Sportfährte. Aber jeder "reine" Fährtenhund würde nach vermutlich kürzester Zeit die IPo 3-Fährte locker meistern. Ich bezeichne die IPO 3-Fährte mal als "Sportfährte light". :D

      Bei den "richtigen" Fährtern kommt es beim absuchen auf kleinste Nuancen bei der Suche an. Da muss Hund wirklich exakt auf der Fährte bleiben und die Gegenständeebenso exakt verweisen. Bei der IPO ist man meist schon zufrieden wenn Hund überhaupt auf der Fährte bleibt. ;) (übertrieben gesagt) Ich wage einfach mal zu behaupten, dass ein IPO-Fährter bei einer FH1- oder FH2-Prüfung gnadenlos durchfallen würde, und selbst die wurde im Laufe der Jahre immer einfacher. :(

      Die Exaktheit ist bei der Sportfährte die große Herausforderung.

      Dieter schrieb:

      "Haltung" als solche ist beim arbeitenden Jagd- bzw. Schweisshund so ziemlich das letzte, was wichtig ist. Hauptsache, er kommt zum Stück bzw. zum Ende der Fährte.
      Stimmt! Und genau da liegt der Unterschied. Den Unterschied kann man fast wie den Unterschied zwischen Sportfährte und Mantrailen bezeichnen. Bei der Jagdfährte und beim Trailen ist eher das Ziel das Ziel, bei der Sportfährte ist der genaue Weg zum Ziel das Entscheidende!

      Verständlich ausgedrückt?

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Ich habe mal wieder eine Frage.

      So langsam will ich das Anzeigen (Verweisen) aufbauen. Kann ich das gleichzeitig machen und trotzdem noch mit vereinzeltem Futter in der Fährte arbeiten?
      Also das Dilemma: Wenn er in der Fährte Futter findet und bis jetzt aufnehmen durfte und ich aber unabhängig davon das Anzeigen übe, mache ich es dem Hund dann unnötig schwer? Mal darf er und mal nicht... ?(
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...