Fährten

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    • Im Angsthundethread wurde ja deutlich, dass nichts so gut geeignet ist, einem Hund die Angst zu nehmen, ihm Erfolgserlebnisse zu verschaffen und ihn "stark" zu machen, wie Fährtenarbeit.

      Fährten ist im Grunde ganz einfach, weil der Hund mit seiner Nase und seinem Konzentrationsvermögen an sich alle Voraussetzungen mitbringt.
      Es liegt am Hundeführer, seinen Hund - egal welche Rasse, suchen können sie alle - entsprechend zu motivieren und Fehler zu vermeiden.

      Ich halte ja nichts - garnichts, um ganz ehrlich zu sein - von den handelsüblichen Hundeschulen. Meist sind das irgendwelche Leute, die mal einen Labbi ausbilden konnten, gerade über die Strasse zu laufen und nun meinen, sie könnten was.
      Daher bin ein Freund der Ausbilder des Jagdhundelagers, da sind die Spezialisten, die einen hochtriebigen Hund in die richtigen Bahnen lenken und für sehr komplexe Aufgaben ausbilden.
      Und bereit sind, dem geneigten Hundeführer zu verdeutlichen, dass sein Hund auch mal die Komfortzone verlassen muss und - verdammt noch mal - seine Arbeit machen soll.
      Dies gilt aber eher nicht für die Fährtenarbeit, da ist Motivation alles.

      Das folgende Video verdeutlicht sehr anschaulich die Dinge, die man nicht machen sollte

      Viele Grüße
      Dieter

      Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Führer. Treu und aufrichtig wird er Dein sein, bis zum letzten Schlag seines Herzens.
      Du schuldest ihm, sich dieser Hingabe würdig zu erweisen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Dieter ()

    • Hallo Dieter!

      Danke für das Video!

      Die Dame, den Namen natürlich nicht gemerkt :rolleyes: , erkläret das Prinzip der Fährte wirklich super gut! :thumbup: Und auch am Anfang im "Theorieteil", was man NICHT machen sollte! :thumbsup: Das ist für mich eigentlich noch viel wichtiger!

      Was ich am besten fand war der Satz, bevor sie mit ihrer Hündin startete: "Mal kucken wie sie es macht"! Impliziert für mich, dass der Hund da völlig ohne Druck rein geht (und nur so geht Fährte wirklich gut!), ohne Erwartungshaltung des Zweibeiners! So gehört das! :thumbup:

      Was ich noch zum Thema "Druck" beisteuern möchte. Die Dame sagte, dass man Fährte nicht unter Zeitdruck machen sollte. Stimmt. Man sollte aber eine Fährte auch gar nicht erst machen, wenn man auf irgend etwas oder jemanden sauer ist! Sprich, man schlechte Laune hat. Hund merkt/spürt das SOFORT und man kann die Fährte auch gleich in die berühmte Tonne kloppen. Das wird dann nichts.

      Sehr interessant fand ich auch, wie der Hund anzeigte, dass er arbeitet. Der Schwanz ruderte andauernd durch die Luft. Und einmal sah man auch, wie Hund sich mehr Luft/Geruch mit den Lefzen zufächelte. :thumbup:

      Keine Frage, diese Hündin war schon recht gut! Und hätte bei einer Sportfährte, wie wir sie machen, einen gnadenlosen Punktabzug bei einer Prüfung "gewonnen". Viel zu oft von der Spur weg und viel zu oft die Nase oben. ;) Aber bei einer Schweißfährte ist es ja anscheinend nicht sooo schlimm. :)

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Wusan schrieb:

      Was ich am besten fand war der Satz, bevor sie mit ihrer Hündin startete: "Mal kucken wie sie es macht"! Impliziert für mich, dass der Hund da völlig ohne Druck rein geht (und nur so geht Fährte wirklich gut!), ohne Erwartungshaltung des Zweibeiners! So gehört das! :thumbup:
      So ist es. Man darf eben nicht mit "heute musst du das und das lernen" reingehen sondern mit "mal sehen, was wir beide heute Schönes lernen können" - dann gibt es auch keine Verbissenheit, kein Festkniebeln und letztlich zufriedene Vier- und Zweibeiner.
      Viele Grüße
      Dieter

      Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Führer. Treu und aufrichtig wird er Dein sein, bis zum letzten Schlag seines Herzens.
      Du schuldest ihm, sich dieser Hingabe würdig zu erweisen.
    • Danke @Dieter!

      Das Video war sehr informativ und mir hat‘s Spaß gemacht der Steffi zuzuhören und ihr mit ihrer Ria bei der Arbeit zuzusehen.
      Ich mag es, wie respektvoll diese Frau mit den Fähigkeiten ihrer Hündin umgeht und das so auch für andere vermittelt.
      „Was weiß denn ich, was sie da gerade verarbeitet,“ sagt sie und lässt Ria in Ruhe von der Fährte abseits schnüffeln.
      Sehr sympathisch!

      Und der „Spaziergang“ durch den Wald war herrlich...wär‘ ich gerne mit :)

      Eine Frage: Wie verteilt man das Blut - also den Schweiss? Zieht man mit diesem Stab über den Boden oder betupft man nur in Abständen?

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Dieter schrieb:

      Ich halte ja nichts - garnichts, um ganz ehrlich zu sein - von den handelsüblichen Hundeschulen. Meist sind das irgendwelche Leute, die mal einen Labbi ausbilden konnten, gerade über die Strasse zu laufen und nun meinen, sie könnten was.

      Das sehe ich genauso!



      Wusan schrieb:

      Keine Frage, diese Hündin war schon recht gut! Und hätte bei einer Sportfährte, wie wir sie machen, einen gnadenlosen Punktabzug bei einer Prüfung "gewonnen". Viel zu oft von der Spur weg und viel zu oft die Nase oben. Aber bei einer Schweißfährte ist es ja anscheinend nicht sooo schlimm.

      Die "Sportfährte" war ja immer "mein Ding". Ich wußte gar nicht, dass es auch noch andere Möglichkeiten der Suche gibt.
      Dann haben zwei Freundinnen mit Mantrailing angefangen und Berichte und Videos von ihrer Arbeit gezeigt.
      Ich habe lange Zeit gebraucht, bis ich mich an dieses "freie Suchen" (so nenne ich das jetzt mal) gewöhnt habe. Die Hunde sehen aus, als würden sie spazierengehen....laufen kreuz und quer durch den Ort - und plötzlich haben sie die VP gefunden.

      Es ist immer noch ungewohnt für mich, wenn ich sehe, die die Hunde relativ weit nach rechts oder links abweichen, um Möglichkeiten auszuschließen. Bei der Hündin im Video oben sieht man ja auch, wie sie immer wieder denkt.

      Diese Art der Suche finde ich sehr interessant!
      Liebe Grüsse von Doris mit Hans und Paul
    • DogGirl schrieb:

      Eine Frage: Wie verteilt man das Blut - also den Schweiss? Zieht man mit diesem Stab über den Boden oder betupft man nur in Abständen?
      Man tupft in bestimmten Abständen mit dem sog. Fährtenstock auf den Boden. Die Abstände liegean am Ausbildungsstand des Hundes.
      Ich persönlich "arbeite" lieber mit der sog. Spritzflasche oder tropfe die Fährte.

      Wer nicht mit Schweiss arbeiten will - weil man den ja nun mal nicht so ohne weiteres kriegt - macht einfach Würstchenwasser.
      Man legt ein paar kleine Stücke Knackwurst in eine Petflasche, verschliesst diese und lässt die Flasche 2 Tage stehen, ab und an mal schütteln.
      Dann macht man mit einer heissen Nadel ein Loch in den Deckel und kann herrlich beim Legen der Fährte die Flasche hinter sich haltend das dann recht geruchsintensive Wasser eben hinter sich tropfen.
      Zu Beginn der Ausbildung habe ich immer eine kleine Menge verspritzt, bin ordentlich drauf rumgetrampelt und hatte so noch eine Zeitlang Geruch an den Schuhen. Mit zunehmender Fähigkeit des Hundes ist das dann nicht mehr nötig.
      Viele Grüße
      Dieter

      Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Führer. Treu und aufrichtig wird er Dein sein, bis zum letzten Schlag seines Herzens.
      Du schuldest ihm, sich dieser Hingabe würdig zu erweisen.
    • An sich finde ich das Video wirklich informativ. Ich habe auch vor längerem schon einige Videos von ihr gesehen.

      Was mich ein wenig irritiert, ist das Rumgeschubse am Hund am Anfang. Er sitzt da ja etwas ungünstig auf der Leine, wird weggeschoben und dann wortlos mit der Hand ins Sitz gedrückt. Er ist ja nicht von allein aufgestanden. Schöner hätte ich es gefunden, wenn sie ihn kurz abgerufe hätte und dann neu abgesetzt.

      Was anderes: Wird der Schweißriemen immer so kurz gefasst und warum ist er dann überhaupt so lang? Oder hat das was mit dem Ausbildungsstand zu tun?
      LG Petra mit Andy

      So ein Hund ist ja auch nur ein Mensch...
    • Lesko schrieb:

      Wird der Schweißriemen immer so kurz gefasst und warum ist er dann überhaupt so lang? Oder hat das was mit dem Ausbildungsstand zu tun?
      Das ist genau der Punkt, den ich auch sofort bemängeln würde.
      Wenn der Hund schon fortgeschritten in der Ausbildung ist, wie man sieht, sollte der Riemen in mindestens 6 m Länge gegeben werden.
      Es war eine Übungsfährte, aber eine Prüfung könnte der Hund an so kurzem Riemen nicht bestehen.

      12 m ist eine ideale Länge. Der Hund hat mehr Spielraum, sich beim Abkommen von der Fährte selbst zu korrigieren. Bei zu kurzem Riemen besteht die Gefahr, dass der Hund unbewußt durch den Führer gelenkt wird.
      Diesem Hund sieht man sehr gut an, wenn er abkommt. Ein ganz kleiner Zug in die richtige Richtung, den man gar nicht sieht, könnte ihn beeinflussen.

      Der längere Riemen schon zu Beginn der Einarbeitung gibt dem Hund mehr Möglichkeiten zu selbständiger Arbeit. Man darf nur nicht den Fehler machen, den Hund das Tempo bestimmen zu lassen und wird er zu schnell, bleibt man stehen.

      Man sieht auch längst nicht jedem Hund so gut an, wenn er einer Verleitung folgt.
      Da gibt es welche, die unbeirrt auf der Verleitung weiter laufen, als wären sie auf der Fährte.
      Hier den ganz feinen Unterschied zu finden, ist nicht immer einfach.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Ich werde mir das Video heute Abend mal in Ruhe ansehen.

      Ich gehe mit Balou ja zum Mantrailing. Weiß jemand ob man Fährten und Mantrailing machen kann oder kann sich das gegenseitig negativ beeinflussen?

      Im Urlaub haben wir uns die Arbeit eines Schweißhundes angeguckt und Balou mit meinem Mann und Mogli mit mir konnten die Schweißfährte auch mal "ablaufen". Das haben beide für das erste Mal gut gemacht, nur als es durch hohes Gras ging wollte sich Mogli einen anderen Weg suchen. Und den Fuchs am Ende der Fährte fanden beide nicht so interessant.

      Wir haben mal eine Art "Spaßfährte" bei einem Spaziergang gemacht. Dabei wurde ein Würstchen an ein Seil gebunden und über den Boden gezogen. Hoffentlich gehört das nicht zu den Dingen die man auf keinen Fall machen soll. ;)
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von CrazyDogs123 ()

    • CrazyDogs123 schrieb:

      Wir haben mal eine Art "Spaßfährte" bei einem Spaziergang gemacht. Dabei wurde ein Würstchen an ein Seil gebunden und über den Boden gezogen. Hoffentlich gehört das nicht zu den Dingen die man auf keinen Fall machen soll.
      Für eine Spaßfährte kann doch gar nichts verkehrt sein :thumbsup: .

      Ich frage mich nur, was soll ein Fuchs am Ende einer Schweißfährte?
      Das wäre doch eher eine Verlorenbringer-Arbeit.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Zum Einarbeiten wird oft auch Rinderblut oder Schafsblut genommen.
      So wird es jedenfalls empfohlen. Der Rehschweiß bei der Prüfung soll dann für den Hund inreressanter sein.

      Hab' ich auch immer gedacht. Muss ja stimmen, wenn es allgemein so gemacht wird.
      Bis mir der Kursleiter bei meiner Zarie sagte, bei ihm wird von Anfang an nur Rehschweiß verwendet.
      Zarie lief auf diesen Fährten wie auf Schienen und bestand mit 23 Monaten die VGP.

      Bei Rehschweiß liegt am Ende eine Rehdecke, bei der Prüfung ein Reh.
      Will man den Hund auch an Nachsuchen auf Schwarzwild gewöhnen, dann Sauschweiß und hinten eine Sauschwarte.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • @Dieter, danke für die Erklärung! :flowers:

      Ich werde jetzt für Lani auch mal wieder eine Fährte legen.
      Wir haben ab nächster Woche Urlaub, da hab' ich schön Zeit dafür... ^^

      "Hobby-Fährten" hab' ich vor Jahren mit ihr schon mal mit Würstchenwasser geübt.
      Ich hatte damals eine, wie ich fand, tollte Beschreibung einer "Hausfrauenfährte" (-> weil die Markierungen für einen selbst mit Wäscheklammern gemacht werden ;) ).
      Da pappte man sich in Würstchenwasser getränkte Haushaltsschwämmchen - mit Gummibändern - unter die Sohle und stakste dann zum Fährtelegen los... 8o

      Die Beschreibung hab' ich noch und kann sie euch hier mal reinkopieren... (wenn ich an meinem Zuhause-PC bin... :rolleyes: )

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Schattenfell schrieb:

      Ich frage mich nur, was soll ein Fuchs am Ende einer Schweißfährte?
      Das wäre doch eher eine Verlorenbringer-Arbeit.
      Da sollte die Arbeit eines Schweißhundes gezeigt werden. Der Hund hat den Fuchs angezeigt in dem er sich davor gelegt und gebellt hat. So sah das aus:


      Ich führe meine Hunde nicht jagdlich und kann daher nicht einschätzen welchen Sinn das hatte.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • CrazyDogs123 schrieb:

      Der Hund hat den Fuchs angezeigt in dem er sich davor gelegt und gebellt hat.
      Wahrscheinlich, weil Schweißhunde nicht apportieren müssen.
      Sie können das aber, wenn man ihnen das beibringt.
      Ich kannte einen Hannoveraner, der apportierte wie ein Vorstehhund und war ein exzellenter Nachsuchenhund.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Angua schrieb:

      Mir wurde mal, von einem Jäger, erzählt ich dürfte in seinem Revier nicht mit "Wildgerüchen/Schweiss" arbeiten da es nicht erlaubt ist. Im Zweifel lieber mal nachfragen oder besser Wurstwasser nehmen.
      Ohne Genehmigung des Jagdpächters darfst Du keine Fährten arbeiten, ganz gleich ob mit Schweiß oder Würstchenwasser.
      Das zählt zu jagdlicher Ausbildung und ist ohne Erlaubnis Wilderei.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Jetzt mal ne ganz doofe Frage von einer Nicht-Jägerin.
      Warum nennt man das Blut Schweiß und nicht Blut? Weil man es nicht beim Namen nennen mag, dass Schweiß nunmal Blut ist? Weil "Schweißhund" netter klingt als "Bluthund"? Für die zarteren Gemüter?

      Das hab ich mich echt schon oft gefragt, warum man in diesem Fall das Blut nicht beim Namen nennt. Oder hat das irgendwelche historischen oder sprachlichen Gründe?
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Uiuiui!

      Das es bei diesem Thema so abgeht hätte ich nicht gedacht. :) Vielleicht weil es außer bei Jägern und IPO-Leuten keinen sooo großen Anklang findet. Ist halt schon mit etwas Arbeit und Zeitaufwand verbunden. ;)

      Ich beschränke mich bei meinen Ausführungen nun mal auf die "Sportfährte". Doris, wenn du dazu Anmerkungen hast - bitte her damit. :)

      Lesko schrieb:

      Was anderes: Wird der Schweißriemen immer so kurz gefasst und warum ist er dann überhaupt so lang? Oder hat das was mit dem Ausbildungsstand zu tun?
      Bei der "Sportfährte" bekommt der Hund in der Prüfung 10 Meter Leine. Das zeigt den Richtern, dass er tatsächlich selbständig sucht und von Hundeführer keine Hilfen erhält. Wäre eh sinnlos, da es eine Fremdfährte ist. Sprich, sie wurde von einer fremden Person gelegt und der Hundeführer kann bestenfalls ahnen, wo sie lang geht. (Wir reden hier von FH2-Prüfungen)

      Beim üben kann man variieren. Wenn man merkt, dass der Hund sicher ist, dann bekommt er mehr Leine. Wenn er unsicher erscheint wird er eher kürzer gehalten. Bei kürzerer Leine weiß Hund den Hundeführer näher hinter sich und wird oft wieder sicherer. Braucht man bei wirklich gut ausgebildeten Hunden aber eher selten anwenden.

      Hanca schrieb:

      Ich habe lange Zeit gebraucht, bis ich mich an dieses "freie Suchen" (so nenne ich das jetzt mal) gewöhnt habe.
      *lach*
      Da ich mal für kurze Zeit mit Hexe bei den Rettungshunden war kannte ich es. Sonst hätte ich mich auch gewundert. Das läuft auch eher unter dem Begriff "Stöbersuche". Wie das bei Jägern heißt weiß ich nicht.

      CrazyDogs123 schrieb:

      Weiß jemand ob man Fährten und Mantrailing machen kann oder kann sich das gegenseitig negativ beeinflussen?
      Kann man! :thumbup: Man sollte aber verschiedene Rituale einführen, also anderes Geschirr, andere Kommandos etc. Betty kann da wunderbar unterscheiden, ob es zum Trailen geht oder zur Fährte. Joker konnte es auch gut unterscheiden.

      Angua schrieb:

      Mir wurde mal, von einem Jäger, erzählt ich dürfte in seinem Revier nicht mit "Wildgerüchen/Schweiss" arbeiten da es nicht erlaubt ist.

      Schattenfell schrieb:

      Das zählt zu jagdlicher Ausbildung und ist ohne Erlaubnis Wilderei.
      Stimmt! Fährte jeglicher Art unterliegt dem Jagdgesetz. Man braucht zur Ausübung auf dem Gelände die Zustimmung des Jagdausübungsberechtigten, also des Jagdpächters! Wie Uta schrieb, es gilt sonst als Wilderei. Ob da mit Schweiß oder Würstchenwasser gearbeitet wird ist völlig egal!

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore, Spassfährter mit dem Anspruch, es doch recht ordentlich zu machen :saint:
      und Merlin und Hexe und Bessy