Hundezucht

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    • Dieter schrieb:

      Bis vor einiger Zeit konnten in Deutschland nur Hunde an einer Prüfung teilnehmen, die Papiere eines dem JGHV angeschlossenen Zuchtverbandes hatten oder eben vom JGHV anerkannt waren.
      Das hat sich mittlerweile zumindest für Brauchbarkeitsprüfungen in einigen Bundesländern aufgeweicht und teilweise können sogar papierlose Hunde die Brauchbarkeit ablegen, wenn sie denn dem Phänotyp der Rasse entsprechen.
      Brauchbarkeitsprüfungen sind keine vom JGHV anerkannten Prüfungen. Sie werden von den Landesjagdverbänden/Kreisjägervereinigungen abgehalten und dienen "nur" dem Nachweis der jagdlichen Brauchbarkeit, wie schon der Name sagt. Für die Zuchtzulassung sind sie nicht anerkannt.

      Für JGHV-Prüfungen sind auch Hunde aus dem Ausland mit FCI-Papieren zugelassen.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Ob sie "zugelassen" im Wortsinne sind, weiss ich nicht. Der JGHV regelt allerdings auch VGP, wie sich aus § 23 Abs. 3 seiner Satzung ergibt. Ohne JGHV geht nichts. Teilweise müssen auch die Richter bei Gebrauchsprüfungen vom JGHV kommen.

      jghv.de/images/Dokumente/Satzung_2016-1.pdf
      Viele Grüße
      Dieter

      Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Führer. Treu und aufrichtig wird er Dein sein, bis zum letzten Schlag seines Herzens.
      Du schuldest ihm, sich dieser Hingabe würdig zu erweisen.
    • Dieter schrieb:

      Der JGHV regelt allerdings auch VGP, wie sich aus § 23 Abs. 3 seiner Satzung ergibt. Ohne JGHV geht nichts. Teilweise müssen auch die Richter bei Gebrauchsprüfungen vom JGHV kommen.
      Wie meinst Du das? VGP ist ja eine Verbandsprüfung und selbstverständlich müssen es Verbandsrichter sein, nicht nur teilweise.
      Ausnahmen gibt es nur, wenn ein Richteranwärter aus unvorhersehbaren Gründen einspringen muss.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Ich krätsche noch mal rein: Theoretisch wäre es also kein Problem auch Jagdhunde aus dem Ausland zu nehmen - wenn diese die nötigen/gut vergleichbaren Prüfungen hätten, richtig?
      Denn dann könnte man ja besser die genetische Vielfalt erhalten.
    • CC Enzo schrieb:

      Theoretisch wäre es also kein Problem auch Jagdhunde aus dem Ausland zu nehmen - wenn diese die nötigen/gut vergleichbaren Prüfungen hätten, richtig?
      Denn dann könnte man ja besser die genetische Vielfalt erhalten.
      Vergleichbare Prüfungen wäre möglich, wenn ein Antrag über die Zuchtkommission gestellt würde. Dann müssten die Prüfungen die gleichen Prüfungsfächer beinhalten. Vielleicht, wenn sie auf der Internationalen Münsterländer-Prüfung geführt werden und zusätzlich die anderen Anforderungen erfüllen (HD-Röntgen, Ureter-Untersuchung, Stöbern mit Ente mind. gut, Lautnachweis und, wenn möglich, Härtenachweis).
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Schattenfell schrieb:

      Wie meinst Du das?
      Ich denke, ich habe die Begrifflichkeiten unscharf verwendet - eine VGP ist nun mal keine Brauchbarkeitsprüfung im formalen Sinne.
      Du hast jedenfalls Recht.
      Viele Grüße
      Dieter

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      Du schuldest ihm, sich dieser Hingabe würdig zu erweisen.