Meine Fragen zur Hundehaltung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Meine Fragen zur Hundehaltung

      Wie ihr ja wisst habe ich ja keinen Hund und leider noch nie einen adoptieren können.

      Als ich noch bei meinen Eltern wohnte durfte kein Hund und ein paar andere Haustiere einziehen.
      Und jetzt geht es nicht,weil es finanziell nicht geht und unsere Wohnung ist zu klein.

      Aber es soll bei uns ein Hund einziehen,aber nur wenn es bei uns dann finanziell und platzmäßig klappt.

      Bis dahin versuche ich zu sparen für die zukünftige Hundehaltung.xD

      Da ich eine Anfängerin bin weiß ich das es nur ein Gesellschaftshund(nennt man FCI9-Gruppe so) sein sollte.
      Oder ein Mischling aus dem Th.

      Ich bin psychisch krank,bin schnell überfordert,weine schnell.
      Zickig kann ich auch sein wie mein Freund sagt.xD

      Aber darunter mussten die Katzen noch ne leiden.

      Ich überlege von ein Cavalier King Charles Spaniel was wäre?
      Kann es sein das es diese Rasse mit langer und etwas kürzer Nase gibt?

      Die Frage brennt schon länger auf der Zunge,stimmt es das man mit einem Welpen alle 2 Stunden raus gehen sollte damit der Welpe stubenrein wird?

      Ich hör jetzt erstmal auf.xD
    • Luryka schrieb:

      Ich überlege von ein Cavalier King Charles Spaniel was wäre?
      Kann es sein das es diese Rasse mit langer und etwas kürzer Nase gibt?
      Kann es sein, dass du King Charles Spaniel und Cavalier King Charles Spaniel gesehen hast?
      Das hier sind - die Bildunterschrift ist leider falsch - die King Charles Spaniel mit sehr kurzer Schnauze.
      de.123rf.com/photo_86112622_ca…les-spaniel-spaniel-.html

      Und hier im Vergleich ein Cavalier King Charles Spaniel mit etwas längerer Schnauze:
      hunde-info.de/hunderasse-caval…-charles-spaniel-145.html

      Leider ist auch der Cavalier - trotz der längeren Schnauze - gesundheitlich sehr belastet. :( Es geht ja nicht nur um die Länge der Schnauze. Cavaliere haben teilweise das Problem, dass der Schädel zu klein für das Gehirn ist und/oder die Augenhöhlen zu klein für die Augen. X/ Ohrenentzündungen aufgrund der zu langen, schweren Ohren und weitere Krankheiten kommen dazu. Leider ist somit auch der Cavalier eine Qualzuchtrasse. ;(

      Der "King Charles Spaniel Club" schreibt auf seiner Homepage, dass der King Charles Spaniel gesünder sei, da er nie zur Moderasse geworden und deshalb nicht so überzüchtet sei wie der Cavalier (king-charles-club.de/Gesundheit/gesundheit.html). So ganz traue ich dem Braten aber nicht; die Schnauze dieser Hunde ist mir definitiv zu kurz...




      Zur Stubenreinheit: Ja, das Gerücht stimmt. ;) Mit manchen Welpen muss man sogar noch öfter rausgehen.

      Liebe Grüße
      Amica
    • Wenn dir (Cavalier) King Charles Spaniel gefallen, dann würde ich dir eher zu einem Papilion oder Phalene raten. Die sind deutlich gesünder und auch (mein persönlicher Eindruck) viel schlauer und pfiffiger. Die CKCS die ich kenne, wirken alle richtig dumm. Das kann durchaus daran liegen, wie @Amica schreibt, dass das Gehirn keinen Platz im winzigen Kopf hat. Eventuell würde auch ein Russky Toy passen, aber die sind schon ziemlich klein :D

      Zu den 2 Stunden....ich habe mich da nie dran gehalten. Nanouk hat das erste Mal mit 6 Monaten ins Haus gepinkelt, weil er da seinen Rüden entdeckt hat und eine Pflanze markieren musste :whistling: Als Welpe hat er nie reingemacht. Die ersten Tage bin ich immer nachdem er geschlafen hat und vor dem Essen raus (es wird eigentlich immer empfohlen nach dem Essen zu gehen, aber da ich echt Angst vor einer Magendrehung habe, gehen wir selbst heute immer vor dem Essen pinkeln, so dass Nanouk danach wirklich Ruhe hält). In der Nacht hat er mich geweckt. Nach ein paar Tagen habe ich ihm dann eigentlich schon immer angesehen, wann er musste. Bloß das vor dem Essen haben wir eben bis heute beibehalten.
    • Ganz zu Anfang gehen meine Welpen mehr als alle zwei Stunden mal raus.
      Gefüttert wird ohnehin nur draussen...anschließend sind sie von sich aus erstmal aktiv - nötige Geschäftchen inbegriffen.
      Dann gehen sie nach jedem Schläfchen raus und nach jedem Spielen....und manchmal auch während des Spiels, wenn ich den Eindruck habe, da würde sich was anbahnen. :D

      Dafür schlafen sie nachts länger als zwei Stunden. Paul hat mit acht Wochen nach der zweiten Nacht schon 6 Stunden durchgeschlafen.

      Ich würde nicht nach irgendwelchen Zeitvorgaben gehen, sondern immer den Welpen sehr gut beobachten, ob evtl. was ansteht.

      Jedes Pfützchen, das nicht ins Haus geht, fördert die Stubenreinheit des Welpen.
      Liebe Grüsse von Doris mit Hans und Paul
    • das hängt auch von Dir selbst ab. Gibst Du ihm z.B. immer Leckerlies, gewöhnen sich sehr viele Hunde da schnell dran und dann ist oft das Lob alleine kein richtiges Lob mehr. Dann zählt nur noch ein Snack als Lob.
      Aber wie eigentlich immer hängt es sehr von der Persönlichkeit des einzelnen Hundes ab. Manche Hunde kannst Du z.B. mit Snacks gar nicht begeistern und andere nur mit Snacks.
      Das alles kannst Du bis zu einem bestimmten Punkt schon beeinflussen, aber leider, oder zum Glück ;) nicht absolut.
      Hundeindividuum eben :D .
      Verhalten, das er von sich aus zeigt dann loben ist meistens auch ein prima Anfang um z.B. Platz u.ä. zu trainieren. Aber auch hier wieder, manchmal klappt es fix und manchmal dauert es ewig und drei Tage. :rolleyes:
      "Einen Hund als Zeitvertreib zu sehen, ist falsch und äußerst egoistisch. Der Hund ist ein höchst sensibles, liebebedürftiges und intelligentes Lebewesen. Er ist keine lebendige Gehilfe, sondern ein wunderbares Wesen, welches nicht primär den Spaziergang, sondern den sichern Platz im Rudel als Wichtigstes empfindet und auch dringend braucht!" :Hund-smile:
      (Stefan Wittlin, Schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tomstep ()

    • Luryka schrieb:

      Und dann hab ich mal gehört das wenn der Welpe sitzt man Sitz und brav sagen soll und streicheln.
      Bringt man so einem Welpen/Hund Sitz,Platz und so bei??

      Und reicht es auch als Belohnung das man lobt und streichelt?
      Oder muss es immer Leckerchen geben?
      Das Sitz kann man einem Hund so beibringen denn Hunde setzen sich immer mal hin. Platz habe ich aber mit meinen Hunden aktiv geübt denn in der "Sphinxhaltung", also wirklich gerade mit ausgestreckten Vorderpfoten legen sich meine Hunde selten hin.

      Es kommt auf den Hund an was er als Belohnung empfindet. Man muss aber nicht immer Leckerchen dabei haben, es reicht auch mal wenn du dich freust. Aber gerade draußen möchten Hunde nicht immer gestreichelt werden auch wenn sie zuhause Kuschelhunde sind. Wenn man sich ehrlich freut dann merken das Hunde aber.

      Man soll sich auch nicht zu sehr von Leckerchen abhängig machen und ganz wichtig nicht damit locken, also dem Hund das Leckerchen zeigen bevor er tut was du möchtest denn schlaue Hunde gucken dann ob du auch ein Leckerchen in der Hand hast und kein Leckerchen = Mittelkralle. ;) Also Hund macht nichts.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • Ja, ich sehe das genauso wie tomstep und CrazyDogs123

      Lani ist zum Beispiel ein Hund, die möchte beim „Arbeiten“ nicht angefasst werden.
      Die empfindet gestreichelt werden in so einer Situation nicht als Belohnung, sondern als Belästigung.

      Dass die sich am liebsten für gute Taten und einfache Kunststückchen was zu essen abholt, hat sich sicher schon rumgesprochen :rolleyes:

      Aber, wenn wir uns etwas gemeinsam erarbeiteten, wo es lange dauert, bis sie dahinter kommt, wie sie es richtig macht, wo sie sich richtig anstrengen muss...
      Wenn da bei ihr dann der Groschen gefallen ist und sie es zum ersten Mal richtig macht und ich vor Begeisterung über sie ganz aus dem Häuschen bin, dann ist sogar bei Lani das Leckerli plötzlich Nebensache, weil sie selbst so offensichtlich stolz und begeistert von sich selbst ist, dass sie das Essen kurz mal ganz vergisst.

      Aber wenn die Begeisterung abklingt, dann fällt ihr doch wieder ein, dass hund ja nun auch nicht von Luft und Liebe satt wird! 8)

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Luryka schrieb:


      Bei Katzen sollte man kastrieren .....
      Wie ist das bei Hunde?
      Bei Hunden ist es nicht so. So einen massiven Eingriff in den Hormonhaushalt sollte man gut überlegen. ;)

      Zum Thema "Sitz", "Platz" und so möchte ich noch die Handzeichen in Spiel bringen. Das erleichtert dem Hund zu lernen. Und was ich sehr psoitiv empfunden habe ist, von klein auf eine Pfeife zu verwenden. So lernt der Welpe sehr schnell, dass sofort kommen sich lohnt. Das vergißt ein Hund nie. ;)
      Ich bin übrigens ein Clicker-Fan. Aber das muß man können. Vorher ein Seminar zu besuchen wäre gut.
      LG
    • Die Sache mit der Kastration ist ein sehr vielschichtiges Thema, zu dem du x verschiedene Meinungen bekommen wirst. ;)

      Meine Hundetrainerin zum Beispiel ist der Meinung, wenn man nicht züchten will, sollte man kastrieren, denn dann habe der Hund "eine Sorge weniger". Das ist so ziemlich der einzige Punkt, in dem sie und ich nicht einer Meinung sind. :whistling:

      Eine Kastration hat Vor- und Nachteile. Fakt ist aber immer, dass sie ein gravierender Eingriff in den Hormonhaushalt ist. Beim Rüden noch mehr als bei der Hündin. Eine im Erwachsenenalter kastrierte Hündin befindet sich in etwa in dem gleichen Hormonzustand wie eine unkastrierte Hündin, die gerade nicht läufig oder (schein-)trächtig ist. Ein Rüde dagegen kommt durch eine Kastra in einen Hormonzustand, den die Natur so überhaupt nicht vorgesehen hat.

      Eine frühe Kastration senkt bei der Hündin das Risiko für Tumoren an der Gesäugeleiste beträchtlich. Da diese Tumore bei älteren, unkastrierten Hündinnen relativ häufig auftreten, kann man dies als einen Grund für eine Kastra anführen. Andererseits begünstigt eine Kastra andere Krebsarten (auch wenn diese seltener sind als die Mammatumore) und kann andere gesundheitliche Folgen wie z. B. Inkontinenz nach sich ziehen. Des Weiteren stellt sich die schwierige Frage nach dem richtigen Zeitpunkt der Kastra: Je später man die Hündin kastriert (d. h. je mehr Läufigkeiten die Hündin vor der Kastra durchlaufen hat), desto weniger kann die Kastra noch das Gesäugekrebsrisiko senken. Kastriert man aber sehr früh (vor der ersten Läufigkeit) erreicht die Hündin gar nicht den Hormonzustand eines vollkommen erwachsenen Tieres. Man kann darüber streiten, wie schlimm das ist, aber Fakt ist, auch das ist ein nicht natürlicher Zustand. Meine Meinung zur Kastra bei Hündinnen ist, dass schon medizinische Gründe dafür sprechen können, weswegen ich es nicht grundsätzlich verwerflich finde, eine Hündin zu kastrieren. Dennoch bin ich kein Freund davon, eine Hündin per se so früh wie möglich zu kastrieren. Beispielsweise kann man beim Züchter erfragen, wie häufig Gesäugetumoren im Stammbaum der Hündin auftraten und je nach Antwort individuell entscheiden, ob man das Risiko durch eine Kastra minimieren sollte oder ob dies ungerechtfertigt erscheint.

      Beim Rüden sind mir keine großartigen gesundheitlichen Vorteile einer Kastra bekannt (außer dass ein kastrierter Rüde keinen Hodenkrebs mehr bekommen kann, weil die Hoden halt nicht mehr vorhanden sind :P ). Aufgrund des oben genannten unnatürlichen Hormonzustands durch die Kastra würde ich einen Rüden deswegen grundsätzlich nicht kastrieren. Einziger Grund wäre für mich, wenn der Hund extrem(!) unter läufigen Hündinnen leidet. Manche Rüden können weder fressen noch schlafen, wenn in der Nachbarschaft eine Hündin läufig ist; sie können sich auf nichts anderes mehr konzentrieren, tigern ruhelos und jammernd durch die Wohnung und hauen ab, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Ein solches Verhalten ist nicht nur für den Halter, sondern auch für den Rüden purer Stress und in einem solchen Fall würde ich über eine Kastration nachdenken. Solche Fälle sind aber eher selten. Meinen Rico würde ich als "normalen" Rüden einstufen: Wenn eine läufige Hündin anwesend ist (z. B. auf dem Hundeplatz) kann er mir den letzten Nerv rauben, weil er sich kaum konzentrieren kann. Sobald er aber ins Auto steigt, legt er sich dort hin und pennt und zuhause merkt man ihm die Begegnung mit der läufigen Dame in keiner Weise mehr an. Würde ich ihn kastrieren lassen, täte ich damit nicht ihm einen Gefallen, sondern ausschließlich mir selbst. Das finde ich nicht richtig.

      Das ist meine persönliche Meinung zur Kastration bei Hunden. Wie gesagt, die Ansichten sind da sehr, sehr unterschiedlich und letztlich muss man sich fundiertes Wissen über die positiven und negativen Folgen der Kastration aneignen und sich damit seine eigene Meinung bilden.


      Marionmithund schrieb:

      Ich bin übrigens ein Clicker-Fan. Aber das muß man können. Vorher ein Seminar zu besuchen wäre gut.
      Da kann ich mich nur anschließen! :thumbsup: Ich trainiere inzwischen fast alles mit Clicker.

      Liebe Grüße
      Amica
    • Ich bin ganz klar gegen eine Kastration, falls keine medizinischen Gründe vorliegen. Medizinische Gründe wären für mich eine Pyometra zum Beispiel, selbstverständlich muss dann die Hündin kastriert werden. Beim Rüden natürlich Hodenkrebs, auch da ist eine Kastra zwingend.



      Amica schrieb:

      Kastriert man aber sehr früh (vor der ersten Läufigkeit) erreicht die Hündin gar nicht den Hormonzustand eines vollkommen erwachsenen Tieres. Man kann darüber streiten, wie schlimm das ist, aber Fakt ist, auch das ist ein nicht natürlicher Zustand.
      Ich kann dir sagen wie schlimm das ist. ICH finde das sehr schlimm, weil ich habe zwei Exemplare davon hier sitzen. Beide aus dem Tierschutz, beide frühkastriert. Und beide leider nicht erwachsen im Kopf.

      Ich habe hier im Viertel so viele Hündinnen gesehen, die als Welpen herkamen, verspielte Junghunde wurden, und dann, nach der ersten Läufigkeit, haben die einen geistigen Entwicklungsschub hingelegt, den ich beneide. Das wurde meinen Mädels verwehrt. Ja, Easy ist für diese Verhältnisse doch halbwegs souverän im Umgang mit Artgenossen. Aber Pepper, ihr merkt man es an, dass sie nie einen hormonellen Erwachsenenstatus erreichen durfte. Sie ist sehr unsicher, unterwirft sich schnell, auch bei bekannten Hunden, die sie von Welpe an kennt, sobald diese Junghunde erwachsen geworden sind wirft sich Pepper auf den Rücken, ist generell sehr unsicher. Klar, ihre schlechte Sozialisation hat dazu natürlich auch beigetragen, aber ich bin sicher, mit einem "normalen" Hormonhaushalt wäre das besser.

      Mal abgesehen von der Inkontinenz, die bei ihr im Alter von jetzt grad mal 5,5 Jahren schon leicht auftritt.


      Und ein gesundheitlicher Aspekt wurde noch nicht erwähnt, sowohl Östrogen als auch Progesteron sind extrem wichtig für den Knochenaufbau und sind daran beteiligt bzw. regulieren das mit. Und wenn diese Hormone fehlen, kann das Folgen für die ganze Knochenstruktur haben.


      Also, ich bin ganz klar gegen eine Kastration aus Bequemlichkeit oder als Prophylaxe für Tumore, die vielleicht nie aufgetreten wären und dafür eine Knochenschwächung und andere Risiken in Kauf zu nehmen.
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Easy schrieb:

      Ich bin ganz klar gegen eine Kastration, falls keine medizinischen Gründe vorliegen. Medizinische Gründe wären für mich eine Pyometra zum Beispiel, selbstverständlich muss dann die Hündin kastriert werden. Beim Rüden natürlich Hodenkrebs, auch da ist eine Kastra zwingend.

      Also, ich bin ganz klar gegen eine Kastration aus Bequemlichkeit oder als Prophylaxe für Tumore, die vielleicht nie aufgetreten wären und dafür eine Knochenschwächung und andere Risiken in Kauf zu nehmen.
      Sehe ich auch so.
      Würde auch nie einen frühkastrierten Hund übernehmen. ;)
      LG
    • Marionmithund schrieb:

      Würde auch nie einen frühkastrierten Hund übernehmen.
      Hmm, so weit würde ich persönlich nicht gehen. Ich kenne auch verschiedene Hündinnen, bei denen es nie Probleme gab. Meine erste Hündin Ronja zum Beispiel. Wir haben sie vor der ersten Läufigkeit kastrieren lassen, weil wir damals auch noch nicht so umfassend informiert waren. Die beiden Tierärzte, von denen wir uns beraten ließen, klärten uns über die Gesäugetumorproblematik auf, aber Infos über ihren Stammbaum waren - weil vom Bauernhof-Vermehrer (noch so eine Unwissenheitsfalle, in die wir getappt waren :/ ) - nicht zu bekommen. Ronja war zeitlebens komplett unkompliziert mit Artgenossen und gesundheitliche Probleme, sei es mit dem Knochenbau oder mit Inkontinenz, hatte sie nie. Ich kenne auch noch weitere Hunde, bei denen das genauso ist/war. Also bei weitem nicht alle frühkastrierten Hündinnen sind gesundheitliche und/oder charakterliche Wracks. ;) Nichtsdestotrotz würde ich aus den von euch genannten Gründen wahrscheinlich meine nächste Hündin auch nicht mehr einfach so kastrieren lassen, oder zumindest nicht mehr so früh. Aber bei einer Tierschutzhündin - da gäbe es andere Fälle, die ich "nie" nehmen würde: einen Qualzuchthund, einen extremen Angsthund.... Aber bei einer frühkastrierten Hündin würde ich nicht sagen, dass ich sie per se nicht nehmen würde.

      Aber das ist das, was ich schon sagte: Zur Kastra hat jeder seine ganz eigene Meinung. :saint:

      Liebe Grüße
      Amica
    • Amica schrieb:

      Also bei weitem nicht alle frühkastrierten Hündinnen sind gesundheitliche und/oder charakterliche Wracks.
      Natürlich nicht, das behaupte ich auch nicht.
      Easy ist super, wie schon geschrieben, sie ist definitiv kein charakterliches Wrack. Pepper auch nicht, aber sie hat ihre Themen, die ich unter anderem mit auf ihre geistige Reife schiebe.
      Easy hat dafür gesundheitliche Probleme, ihr Gelenksrheuma, wer weiß, vielleicht wäre es nicht so schlimm wenn sie nicht frühkastriert wäre? Vielleicht doch, man weiß es nicht.
      Pepper ist definitiv schon bissle inkontinent. Das glaube ich sicher ist eine Folge der frühen Kastra.

      Also bei zwei Hündinnen habe ich Themen, bei beiden, die von der zu frühen Kastra kommen KÖNNTEN, aber natürlich nicht müssen. Ich werde niemals wissen, wie sich meine Mädels entwickelt hätten, wenn sie hormonell hätten erwachsen werden dürfen, und das macht mich schon irgendwie traurig...
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Zum Thema kastra möchte ich noch ein Beispiel geben, das ich oft sehe:
      Rüde, in einer wichtigen Entwicklungsphase kastriert. Der eine rammelt alles, was ihm „schwächer“ vorkommt. Ist blöd, wenn der Golden auf dem alten Boxer mit Rücken hängt - wird aber auch nichts mehr - denn er wurde genau in dieser Phase kastriert.
      So Beispiele haben wir auch oft in der HS: es gab ein Problem und die vermeidliche „Lösung“ kastra hat den Hund in genau diesem Zustand gehalten.

      Enzo wird auch nur kastriert, wenn es einen gesundheitlichen Grund gibt. Ansonsten arrangiere ich mich mit „aber da hat ein gut riechendes Mädchen hingemacht“ und er muss in der HS auch mal arbeiten, wenn ein Mädel läufig ist - muss er auch mal durch, kann er auch...
    • Ach ja, die Leckerlis: :D

      Hier aufm Dorf sagt mir der ein oder andere Herr ja gerne „mit Leckerlis erzieht man keinen Hund“. Heute kann ich sagen „hat aber ganz gut geklappt“ :freu:

      Es kommt da echt auf den Hund an. Enzo findet Berührungen oder Lob unterwegs lästig. Überkommt es mich doch noch mal, weil er richtig gut war sieht man sofort sein „jaja ist gut. Kannste jetzt bitte wieder aufhören?“ wie bei einem 13jährigen Teenager :D

      Und ja, wenn ich sehe dass Enzo sich gerade zwischen dem Gehorsam und dem, was er lieber machen würde, versucht zu entscheiden - dann hole ich auch sichtbar ein Leckerlie aus der Tasche und Locke ihn ;)