Tipps für den richtigen Hund

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    • Tipps für den richtigen Hund

      Hallo ihr Lieben wie gesagt bin ich mit der Schule fertig und will ich endlich einen Hund den meine Eltern immer verboten hatten. Ich habe schon eine Zweizimmerwohnung und fange im Oktober eine Ausbildung an. Ich kann den Hund vielleicht mitnehmen wenn er nicht zu groß ist oder viel bellt. Das frag ich noch. Deswegen will ich auch einen Terrier. Sie sind schlau <3 und lernen das alleine bleiben sicher auch schnell. Auslauf bekommt er beim reiten gehen und hat da dann auch andere Hunde zum spielen. :thumbsup: Aber keinen Jack Russel mein Hund soll schmusig sein. Wichtig wäre mir auch das mein Hund nicht wegläuft wegen Kaninchen. Da sind echt viele am Stall. Am besten gefällt mir ein Foxterrier sagen sie auch am Stall. Und ein Irisch Terrier. Was sagt ihr?? Tschüssi die Johanna <3
    • Hallo Johanna,

      ähm, wie sage ich es? Nimm bitte, was ich dir schreibe, nicht böse auf - ok?

      Du siehst das Thema "eigener Hund" meiner Meinung nach gerade sehr naiv. Das soll nicht abwertend sein, aber ich fürchte, du bedenkst vieles gerade nicht...

      Selbst wenn du deinen Hund mit zur Arbeit nehmen kannst, was ist, wenn du nach der Ausbildung nicht übernommen wirst? Dann stehst du in maximal drei Jahren da und musst den Hund trotzdem versorgen. Was, wenn du ihn nicht mit zur neuen Arbeit nehmen kannst?
      Auf deiner Arbeitsstelle muss der Hund sich erst mal zurecht finden, das muss trainiert werden und dauert. Ob deine Mitarbeiter das soll gut finden bezweifle ich. Du bist ja in der Ausbildung um was zu lernen, nicht um deinen Hund zu bespaßen und auszubilden.

      Ein Welpe vom Züchter liegt zwischen 800-1800€, je nach Rasse. Monatlich hast du neben den Futterkosten noch die Steuer, Versicherung und brauchst noch eine Reserve für den Tierarzt. Kannst du das mit einem Azubi-Gehalt stemmen? Neben einer eigenen Wohnung und dem, was du für dich brauchst?
      Kannst du auch einen Trainer bezahlen, wenn er nötig ist? Auch über ein Jahr oder länger?

      Der Welpe muss erzogen und weiter geprägt werden. Ein Welpe kann noch nicht dauerhaft neben dem Pferd laufen. Du musst ihn am Anfang extra beschäftigen. Aber auch auf die Dauer ist es nicht damit getan, den Hund neben dem Pferd herlaufen zu lassen. Mal ganz davon abgesehen, dass allein das eine Menge Erziehungsarbeit ist.

      Terrier sind "schlau" aber auch gerne mal stur und die wissen verdammt schnell, wie weit sie gehen können. Dazu haben die meisten Terrier Jagdtrieb, der unter Kontrolle sein muss. Auch das ist nicht einfach zu trainieren und dauert.

      Wer kann sich um deinen Hund kümmern, wenn du mal nicht kannst?

      Das ist nur ein Bruchteil der Dinge, die du vorher beachten musst.

      Bevor du dir Gedanken über die Rasse machst, mach dir bitte ganz genaue Gedanken, ob du überhaupt einem Hund gerecht werden kannst. Du hast für 10-15 Jahre die Verantwortung für ein Lebenwesen. Nimm das bitte ernst! Es bedeutet eine Menge Einschränkungen und Verzicht, gerade wenn man noch so jung ist und die Welt gerade auf eigenen Beinen kennen lernt.

      Ich kann deinen Wunsch wirklich gut verstehen, aber es wäre dem Hund gegenüber nicht fair, wenn du nicht alles bedacht hast.

      Könntest du dir vorstellen, noch etwas zu warten und die Zeit zu nutzen, dein Wissen über Hunde zu erweitern? Dein Text liest sich - wieder echt nicht böse gemeint - nämlich nicht gerade "ausreichend".
      Natürlich kann man nicht alles wissen und vieles kommt anders als man es denkt - aber das Grundwissen und die Anfoderungen solltest du dir noch vor dem eigenen Hund "holen" ;)
    • Johanna,
      du wirst mit deiner Ausbildung und deinem Pferd genug zu tun haben und viel zu wenig Zeit für einen Hund haben. Wo willst du ihn denn lassen, wenn du arbeiten bist? Du kannst nicht davon ausgehen, dass du deinen Hund wirklich immer mit zur Arbeit nehmen kannst. Welche Ausbildung wirst du denn beginnen?
      Hör auf deine Eltern.
      Meiner Meinung gehst du sehr blauäugig an die Sache ran. Ein Terrier ohne Jagdtrieb wird schwer zu finden sein. :haumichweg:
      LG
    • Ich kann sehr wohl verstehen dass du dich sowohl in den Fox als auch den Ir(r)en verguckt hast, jetzt kommt das aber ich denke es passt nicht zu dem was du erwartest.
      Schmusig sind Terrier und auch clever. Clever bedeutet in dem Fall zu ihren Gunsten denn Kooperation war und ist nicht ihre größte Eigenschaft.
      Kleintiere werden gejagt (und getötet) deswegen sehe ich schwarz für die Kaninchen und auch die Reitbegleitung.
      Verträglichkeit mit anderen Hunden gehört auch nicht zu ihren Stärken, sie sind in der Lage Freundschaften zu schließen aber im Kontakt mit Fremdhunden neigen sie zum Raufen.

      Es sind traumhafte, lustige, blitzschnelle und hochreaktive Hunde ( je nach Anlage) und sollte es dein erster Hund werden und du hast weder viel Zeit noch Erfahrung tue dir bitte selbst einen gefallen und sehe vom Fox und erst recht vom Iren ab.
      "Imagination, rather than mere intelligence, is the truly human quality." (Terry Pratchett)
    • Hallo Johanna,

      nun freust du dich sooo auf dein Hundeleben und jetzt kriegst du solche Ratschläge. Und auch ich kann dir nichts anderes schreiben. Dein Plan mit einem Hund ist nicht nur rassenmässig nicht wirklich gut durchdacht.
      Dein Wunsch endlich einen Hund zum Knuddeln zu haben, hat dafür gesorgt, dass du jetzt eine rosa Brille trägst und du dir die Hundehaltung stark idealisierst. Dadurch verlierst du die Bedürfnisse des Hundes aus den Augen --und meinst es doch nur gut.
      Ich will dir eine Hundehaltung nicht grundsätzlich ausreden, aber ich bitte dich, nichts zu überstürzen.
      Die Anschaffung eines Hundes sollte überlegt und strukturiert sein, und beides erkenne ich bei dir - bedingt durch deine Enthusiasmus - nicht.
      Manchmal ist es einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt. Und bei dir sehe ich das so, noch passt ein Hund nicht in dein Leben, das sich gerade so massiv verändert durch die eigene Wohnung und die Ausbildung.
      Schau erst einmal, wie sich bei dir alles entwickelt, damit du weisst, wie du zeitlich eingebunden bist und wo dann noch Platz für einen Hund bleibt. Und entwickel auch einen Plan B falls Plan A nicht funktioniert.

      Sei nicht böse und fühle dich bitte nicht angegriffen. Ich habe halt die Befürchtung, dass du dir zu viel zu mutest und der Hund am Ende der Leidtragende ist.
      Grüsse von Susanne mit Bruno


      Nerversäge und Glücksfall --- auch Bruno genannt
    • Auch ich kann deinen Wunsch verstehen und ja, wenn alles noch ordentlicher durchdacht wäre, sehe ich es persönlich nicht als unvorstellbar an, einen Hund in der Ausbildung zu holen. Aber bei dir wirkt das alles leider wirklich nicht durchdacht...

      Angua schrieb:

      Schmusig sind Terrier
      Nicht alle... Meiner zb so gut wie gar nicht.

      Angua schrieb:

      Kleintiere werden gejagt (und getötet) deswegen sehe ich schwarz für die Kaninchen und auch die Reitbegleitung.
      Hier kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Border Terrier sind sehr gute Reitbegleiter (wird sogar im Standard erwähnt), deren Jagdtrieb ist unterschiedlich, kommt wie immer auf den jeweiligen Hund an. An Baxter ist das wohl irgendwie vorbeigegangen, außer Mäuse und Maulwürfe. Ansonsten haben wir aber auch viel trainiert und er ist zu 99% abrufbar. Man muss , wie bei allen Hunden, vorausschauend Spazierengehen.

      Angua schrieb:

      Verträglichkeit mit anderen Hunden gehört auch nicht zu ihren Stärken, sie sind in der Lage Freundschaften zu schließen aber im Kontakt mit Fremdhunden neigen sie zum Raufen.
      Auch hier ist es nicht so pauschal zu sagen, ich kenne bisher nur verträgliche Terrier (Iren, Border Terrier, Parson, Patterdale usw). Aber ja, natürlich muss man auch das erwähnen.

      Ich sehe daher ehrlich gesagt, leider auch keinen Terrier bei dir liebe TE. Viele Dinge wirst du mit dieser Ansicht beim Terrier vermissen. Wie wäre es denn daher mit einem Begleithund aus der FCI Gruppe 9?

      Hast du dir denn noch weitere Gedanken gemacht? Also hast du jemanden, der dich unterstützt? Jemanden der den Hund auch mal nimmt, wenn du nicht kannst? Wie sieht es finanziell bei dir aus, reicht dein Azubigehalt, um einen Hund gerecht zu werden? Usw usf.
      Liebe Grüße Franci & Baxter
    • gut, viele, oder die meisten Terrier sind halt Jäger und das kontrollierbar zu bekommen, das alleine ist schon eine "Lebensaufgabe" ;) , der Rest an Erziehung käme dann auf jeden Fall noch dazu. Das alles dauert und ist meistens nie beendet.
      Ich würde auf jeden Fall eine Krankenversicherung (Komplet-) abschliessen, kostet mich für Dana (1 Jahr alt gewesen) z.B. 42,- Euronen monatlich(!). Aber egal, das ist ja höchstens zweitranging und nur meine pers. Meinung.
      Dalmatiner wären z.B. die wirklich klassischen Reit - Begleithunde (sind ja ursprünglich als solche entstanden), ich hatte mal eine. War echt lieb zu allen Menschen, recht gehorsam, aber wenn sie ein Karnickel sah und ich nicht schnell genug Kommando gab, war sie weg. Aber, die sind recht groß und auch meistens Jäger. Setter oder Windhunde kämen mir auch noch in den Sinn, aber da kenne ich zu wenig von und groß mit öfter starkem Jagdinstinkt sind die meisten ja auch.
      Ob nun ein "kleiner Terrier" (Jacky, Boston-, Australian- & Co) stundenlang neben einem Pferd rennen kann, das weiss ich allerdings auch nicht.
      Ich möchte Dir auch nichts ausreden, aber da Du Dir ganz offensichtlich im Vorfeld schon viele Gedanken machst, was sehr gut ist, sollte man nicht nur das schöne und angenehme am Hund in Betracht ziehen finde auch ich.
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von tomstep ()

    • tomstep schrieb:

      . Setter oder Windhunde kämen mir auch noch in den Sinn, aber da kenne ich zu wenig von und groß mit öfter starkem Jagdinstinkt sind die meisten ja auch.
      Also nen Windhund zu nehmen, wenn der Hund keinem Kaninchen hinterher jagen soll, ist ja auch sehr... Hmmmm... Ich sag mal kontraproduktiv... Wenn es unter den Hunden DEN Kaninchenjäger gibt sind das die meisten Windhunde. Also um nen Windhund dazu zu bringen NICHT hinter Wild her zu hetzen muss mann seeeehhhr langes Training und viel Zeit investieren, wenn man es denn überhaupt schafft. Sie sind ja auch zur Kaninchen und z. B. Salukis zur Antilopenjagd gezüchtet. Die größeren, also Greys, Barsois etc. kann man z. T. nichtmal mit kleinen Hunden zusammen halten, da sie diese als Beute ansehen und töten würden.
      Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und dem Pü.





    • einfach meinen Satz bis zum Ende lesen :D und nicht aus dem Zusammenhang reißen und dann zitieren, soviel Zeit sollte schon sein finde ich!
      Ich habe die Jagdleidenschaft dort ja explizit erwähnt. Ich bezog mich lediglich auf die gewünschte Reitbegleitung, denn das traue ich (nur ich?) den beschriebenen "Bonsaiterriern" ;) nämlich absolut nicht zu. Wobei die meisten (oder zumindest viele) Terrier ja oft auch noch zusätzlich Jäger sind.
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tomstep ()

    • tomstep schrieb:

      einfach meinen Satz bis zum Ende lesen :D und nicht aus dem Zusammenhang reißen und dann zitieren, soviel Zeit sollte schon sein finde ich!
      Ich habe die Jagdleidenschaft dort ja explizit erwähnt. Ich bezog mich lediglich auf die gewünschte Reitbegleitung, denn das traue ich (nur ich?) den beschriebenen "Bonsaiterriern" ;) nämlich absolut nicht zu. Wobei die meisten (oder zumindest viele) Terrier ja oft auch noch zusätzlich Jäger sind.

      Ich hab zuende gelesen, keine Sorge ;)

      Windhund sind halt nicht nur irgendwelche Jagdhunde sondern ganz speziell zur Kaninchenjagd.

      Abgesehen davon, dass Windhunde Sprint Läufer und keine Ausdauerläufer sind. So ein Whiplet z. B. wird dir die Mittelkralle zeigen, wenn du den auf nen mehrstündigen Ritt mit ehmen möchtest. Der mag mal kurz ne Runde Fullspeed flitzen und dann bitte wieder zurück aufs Sofa.

      Also am Pferd mitlaufen traue ich deshalb einem Terrier eher zu als einem Windhund.
      Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und dem Pü.





    • Julia schrieb:

      tomstep schrieb:

      Abgesehen davon, dass Windhunde Sprint Läufer und keine Ausdauerläufer sind. So ein Whiplet z. B. wird dir die Mittelkralle zeigen, wenn du den auf nen mehrstündigen Ritt mit ehmen möchtest. Der mag mal kurz ne Runde Fullspeed flitzen und dann bitte wieder zurück aufs Sofa.
      Also am Pferd mitlaufen traue ich deshalb einem Terrier eher zu als einem Windhund.
      Kämen mir in den Sinn schrieb ich darum auch dazu und ich wollte auch keinesfalls ein Verkaufsgespräch oder Reklame für irgend eine Rasse vom Zaun brechen :D , sondern lediglich meine Meinung beisteuern. Die sollte natürlich auch wahrlich (!) nicht das Maß der Dinge sein ;( . Also wer es besser weiss, super. Ich lerne ja auch immer gerne dazu. Ich bin ja lediglich ein "normaler" 8| Hundehalter und kein Verhaltensforscher, sonstiger Spezialist oder etwas in dieser Art.
      "Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen." (Mark Twain) :Hund-smile:
    • Terrier, Setter, Windhunde sind keine Reitbegleithunde und gehören nicht in Anfängerhände - die sind zum Arbeiten gemacht und zum jagen.
      Das sieht zwar auf Bildern toll aus wie der Setter neben der Reiterin steht - es entspricht aber nicht der Realität- das geht vielleicht mit 2% dieser Hunde.
      Da wäre ein Hütehund besser von der Veranlagung - aber auch dieser muss wie alle Hunde richtig erzogen werden. Oder auch ein reiner Begleithund.
      Die oben genannten benötigen eine Aufgabe wenn sie frei laufen sonst suchen sie sich selbst eine - gerade weil sie sehr schlau sind - und das was sie dann tun ist jagen - die laufen nicht neben dir her und tun einfach mal nix ;)
    • Hallo, Johanna,

      Ich kann Deinen Wunsch, nach einem eigenen Hund verstehen.
      Auf die Rasse, gehe ich jetzt mal gar nicht ein,,,
      Du beginnst im Oktober mit der Ausbildung.
      Hundi, soll mit zur Arbeit kommen,,,,
      Ob das wirklich so funktionieret???
      Du musst Dich voll und ganz auf die Ausbildung konzentrieren und musst dann aber auch den Hund betreuen,,,
      Du kannst nicht ständig den Arbeitsplatz verlassen, wenn der Hund raus muß,,,
      Was ist, wenn Du zur Berufschule musst??
      Dorthin, kannst Du den Hund nicht mitnehmen.
      Was ist, wenn der Hund krank wird, was leider auch oft genug passiert??
      Johanna, ich meine das Alles nicht böse und will Dich bestimmt nicht angreifen!!
      ABER,,
      Wie wäre es, wenn Du erst einmal in aller Ruhe Deine Ausbildung beendest und Dich dann nach einem eigenen Hund umschaust.

      L.G.
    • Hallo Johanna!
      Ich als hauptberufliche Mutter muss mich auch der Fraktion "Überdenke den eigenen Hund gründlich" Fraktion anschließen.
      Wir haben das in der Familie gerade durch!
      Meine Tochter und ihr Lebenspartner haben sich vor einem Jahr einen Welpen aus den Tierschutz adoptiert. Meine Tochter war und ist mitten im Prüfungsstress. Der Hund sollte auch ursprünglich mit zum Dienst ( in der Altenpflege geht das in einigen Einrichtungen). Der Haken an der Sache; der Hund kam schwer krank zu den Kindern und musste 24/7 bertreut werden.
      Zum Glück bin ich berentet und wir haben Haus mit Garten!
      So wie es sich liest, ist das bei dir und deinen Eltern nicht so, dass deinen Eltern den Hund betreuen können/wollen.
      Schade, dass du dich noch nicht zu deinem Berufswunsch geäußert hast.
      Zu Rasse und Reitbegleitung kann und will ich nichts sagen, weil ich davon keine Ahnung habe.
      Liebe Grüsse
      Andrea


      Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :love:
      Walt Disney
    • Ich würde jetzt nicht gleich ganz so schwarz malen, aber tatsächlich erst einmal etwas besser durchplanen.

      Wohnung und Ausbildung:
      Zuerst musst du wissen, ob in deiner Wohnung Hunde überhaupt erlaubt sind.
      Und dann würde ich mich jetzt erst einmal eine Zeit lang um die Ausbildung kümmern - gut wäre zu wissen, was für eine Ausbildung du machst.
      Nimm dir Zeit, um in dem Betrieb in Ruhe Fuss zu fassen, lerne deine Kollegen kennen, schau ob du da richtig aufgehoben bist, ob der Job dir Spass macht und spare etwas Geld (in einer Ausbildung verdient man ja auch nicht so viel).

      Wenn du da erst einmal richtig dabei bist, dann kannst du in Ruhe planen, ob ein Hund in deinem Ausbildungsleben und in deiner Situation glücklich werden könnte (und ob du die Zeit hast) oder ob du lieber noch ein wenig wartest, bis der Zeitpunkt besser passt.

      Rasse:
      Sollte der richtige Zeitpunkt da sein und alles mit Job und Wohnung funktionieren, kannst du dich um den Hund selbst kümmern.
      Terrier sind ausdauernd und können Strecken am Pferd sicher gut bewältigen. Die Frage ist, ob sie auch zu deinen anderen Vorstellungen passen. Terrier sind clever, das stimmt. Aber ihre cleverness ist in der Regel gepaart mit großer Selbstständigkeit. Ihr Job war es immerhin, zu kämpfen, zu jagen, nicht nachzugeben und dabei selbst zu entscheiden.
      Das heißt, Terrier sind normalerweise recht selbst- und eigenständig und besitzen häufig Jagdtrieb.
      Ich bin mir nicht sicher, ob du als Anfänger so einen Hund zum Reitbegleithund erziehen kannst.
      An deiner Stelle würde ich eher nach etwas weniger terriermässigem schauen, z.B. in der FCI Gruppe, unter den Begleithunden. Die meisten sind klein, aber durchaus auch sportlich, wie z.B. der Bolonka Zwetna oder der Pudel (muss man ja nicht so scheren). Und, was dir ja wichtig ist, ihre Bellfreudigkeit ist nicht so ausgeprägt. Zudem sind es gute Begleiter auf die Arbeit.
      Ich kenne auch einige Shelties, die sich gut als Reitbegleithund eignen würden. Mit ihrer Bellfreudigkeit kenne ich mich aber nicht aus.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina