Rico-kompatible, Schulhund-taugliche Rasse gesucht :)

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    • CrazyDogs schrieb:

      Dann bekommst du ein selektiv hörendes Pubertier aber es gibt schlimmeres, oder?
      Oh ja, es gäbe definitiv Schlimmeres! :D
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi
    • Wir setzen bald 7 Jahre Schulhunde ein, in den letzten Jahren auch im Rahmen von Gruppentherapie bei sozial auffälligen Kindern.
      Mit großem Erfolg und bislang war nur eine Hündin (Golden Retriever, für die Rasse völlig untypisch im Verhalten) ein Rassetier.
      Alle anderen Hunde - vom Dackelmix bis zum 70-cm-Wuschelmix (Typ Riesenschnauzer Pfeffer-Salz) waren Mixe aus dem Auslandstierschutz.
      Natürlich wurden und werden die vor ihrem Einsatz gesundheitlich und wesensmässig "auf Herz und Nieren" geprüft und wesensmässig ist wörtlich gemeint.
      Und natürlich werden sie langsam an ihre neue Aufgabe herangeführt.

      Bislang gab es keinerlei Schwierigkeiten und Elliot, der Riesenschnauzertyp und Schulhund der ersten Stunde ist 2019 mit dem Schulrektor in Rente gegangen. Die verbringt er bei diesem Rektor, der ihn übernommen hat.

      Ein Mix ist Rassehunden in nichts unterlegen und "prüfen" muss man ein Rassetier ebenfalls.
      Daher "sehe" ich da auch keine geeignete Rass per se - entweder bringt es der Hund oder eben nicht.
      Viele Grüße
      Dieter

      Wenn es im Himmel keine Hunde gibt - dann will ich da nicht hin.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dieter ()

    • Dieter schrieb:

      Ein Mix ist Rassehunden in nichts unterlegen und "prüfen" muss man ein Rassetier ebenfalls.
      Ich sähe ein Problem auch weniger im "Mix-Sein", sondern wenn, dann in der unklaren Vergangenheit des Hundes. Einige Tierschutzhunde haben ja doch schon Schlimmes erlebt, und teilweise weiß man nicht bzw. kann man nicht einschätzen, was genau. Aber andererseits gibt es ja nicht "den" Tierschutzhund und ich könnte ja besonders nach Individuen schauen, deren Lebensgeschichte bekannt oder halbwegs einschätzbar ist.
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      Jon Bon Jovi
    • Wer hat denn diese Testung vorgenommen? Der Tierschutzverein? Oder die zukünftigen Hundeführer selbst?
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      Jon Bon Jovi
    • Die Hundeführerin, ein Diensthundeführer der Polizei (privat natürlich) und ich. Die Hundeführerin ist zudem eine erfolgreiche Ausbilderin von Mantrailer-Ausbilderinnen und vermittelt in kleinem Rahmen Tierschutzhunde aus dem Ausland.
      Es gibt also ein kleines Reservoir an Hunden und sie hat sehr gute Kontakte, sodass eine gewisse Selektion schon im Herkunftsland - in der Regel Spanien oder Frankreich - stattfindet.
      Tiere, die sich als Schulhund nicht eignen, werden vermittelt und weil eine genaue Selektion und Beobachtung stattgefunden habt, gibt es - persönliche Schicksalsschläge ausgenommen, aber auch das sehr selten - so gut wie keine Rückläufer.
      Viele Grüße
      Dieter

      Wenn es im Himmel keine Hunde gibt - dann will ich da nicht hin.
    • Ich denke auch, der Charakter des Hundes ist da viel entscheidender als die Rasse. Damit will ich nicht sagen, dass es da keine Unterschiede gibt und sich alle Rassen gleich gut für eine solche Aufgabe eignen, aber ich sehe halt einfach in meinem Umfeld, dass wie @Dieter schon schrieb, die Rassehunde da bei weitem nicht per se besser geeignet sind als Tierschutzhunde.

      Es gibt ja auch Hunde, die auf Pflegestellen leben und darum charakterlich sehr gut eingeschätzt werden können :) Ich finde es sehr schön, dass du zu einem Tierschutzhund tendierst.
      ♡-liche Grüße von Lina, Chihuahua Rex und Yorkie Jasmin
    • Als ich noch im Hunde salon gearbeitet hatte, hat ja ein Raum weiter der Vater meiner damaligen Chefin als Hundetrainer ( hauptsächlich Assistenz- und Besuchshunde) gearbeitet ( sofern er nicht grad unterwegs war).
      Die meisten Hunde, waren entweder bereits in der Familie oder kamen aus dem Tierschutz. Also wirklich querbeet von zwei kleinen Terriermixen aus dem Tierschutz als Assistenzhunde für eine MS Kranke Frau im Rollstuhl, über einen Mix aus Rumänien der in Pflegeheime mit sollte, einem Labbi vom Züchter für einen PTBS-ler, bis hin zum bereits in der Familie lebenden West Highland Terrier ( der totale Streber by the way) welcher als Diabetikerwarnhund für sein Herrchen und als Therapiehund für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen eingesetzt wurde, war quasi alles mögliche dabei.
      Es gibt weder Größen- noch Rassen Einschränkungen sofern das Aufgabengebiet und das Individuum passt.
      Klar, es hat definitiv Gründe warum man in dieser Richtung, bzw vor allem als Assistenzhunde bevorzugt Labradore, Golden Retriever, oder seltener mal Collies, Großpudel oder weiße Schäferhunde einsetzt, aber theoretisch ist es mit fast jeder Rasse machbar.
      Als ich das letzte Mal auf Messe war, hat mir zB eine ältere Frau stolz von einem Riesenschnauzer als Blindenhund erzählt. Eigentlich eine Rasse bei der es tendenziell schwierig ist : Schutztrieb und Misstrauen, Grobmotorisch, Spätentwickler...
      Das ist schon was Anderes als ein feinfühliges, sensibles, offenes Pudeltier. Aber es ist trotzdem möglich.

      Dennoch würde ich wenn es wirklich Voraussetzung wäre, wohl im Vorfeld eine Rasse bevorzugen bei der ich weiß : Es gibt Linien, aus welchen bereits Hunde hervor gegangen sind, die in dieser Sparte arbeiten.
      Und das, findet man nunmal einfacher ( als Beispiel) bei einem Labrador, der ja inzwischen wahnsinnig viele und vor allem verschiedene Linien + viele Vertreter in dieser Sparte hat, als bei einem Riesenschnauzer, welcher als Gebrauchshundrasse und Tendenz zwischen sportlich, wachsamen Begleiter, bis zum Schutzhund ( sei es Sport oder - wenn auch nurnoch sehr sehr selten im Diensthundbereich), eigentlich tendenziell eher das Gegenteil von dem darstellt was man für diesen Job jetzt eigentlich sucht.


      Und ein Tierschutzhund wieder, hat den Vorteil dass man keine andere Wahl hat, als das Individuum anzuschauen.
      Man ist hier also recht offen : Keine Züchter, Rassen- oder Linien Suche. Nur grob sortieren nach Typus, Alter, Geschlecht, Vorgeschichte, und dann in Ruhe kennen lernen und ( mit Hilfe eines Kundigen Trainers und Rico) beurteilen ob es passen könnte.
      Liebe Grüße von Lisa mit Schnäuzerine Lilo und Omi Susi :)
    • Ich habe tatsächlich die Erfahrung gemacht (nicht selbst, aber durch meine Welpenfamilien und unseren Verein), dass es im Grunde einfacher ist, einen Welpen auszubilden, als einen "halbfertigen" Hund - zumindest bei meiner Rasse.
      Denn beim Halbfertigen hat sich einfach schon eine gewisse "Richtung" eingestellt, in die der Hund geht. Und die hängt nie nur mit dem Individualcharakter zusammen, sondern auch mit dem, was der Hund bisher schon so erlebt hat und wie er aufgewachsen ist. Das ist ja in den seltensten Fällen genau dasselbe wie das, was er bei uns erlebt.
      Er kann z.B. toll mit Kindern aufgewachsen sein und kennt die Grundkommandos, hat aber noch nie ein Büro von innen gesehen oder war noch nie in einem Restaurant.....
      Wenn der Hund dann im Klassenraum ein Problem hat (kann ja auch alles super sein) ist es da manchmal schwieriger herauszufinden, warum das so ist und wie ich dagegen steuern kann.
      Ein Welpe, den man von Anfang an an den Klassenraum gewöhnt, bei dem hat man einfach den ganzen Entwicklungsweg im Blick. Wenn sich bei ihm etwas einstellt, kann man irgendwie schneller und gezielter drauf eingehen, weil man in der Regel mitverfolgt, warum das Problem gerade entsteht.

      Ich hoffe, ich konnte das irgendwie richtig verdeutlichen.
      Was natürlich absolut nicht heisst, dass es mit einem älteren nicht klappt.
      Ich kenne natürlich auch einige ältere Hunde (aus dem Tierschutz), die z.B. Bürohunde sind etc.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina