136 Hunde aus Horrorhaus in der Eifel befreit

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    • Ich bin immer wieder erschüttert, was in diesen sogenannten Menschen vor sich geht, dass sie es so weit kommen lassen. Sehen die nicht, wie die Tiere leiden?? Merken sie nicht, dass diese Art von Haltung weit entfernt von artgerecht ist?? Ich verstehe das immer nicht und es macht mich sprachlos und traurig...
      William Shakespeare: „Der Basset - Traum einer Halbsommernacht mit Ohren, die den Morgentau wegkehren und einer Wamme, breit wie Thessaliens Stiere.“
    • Wenn ich so etwas sehe, dann läuft es mir eiskalt den Buckel runter. :(
      Wie können Menschen nur so grausam und gefühlslos sein? :(
      Züchter nennt sich dieses Ehepaar, also meiner Meinung nach könnte sich das Ehepaar als Tierschänder bezeichnen.
      Da viele solcher Leute, keine hohe Bestrafung bekommen, müssten diese Tierquälern einmal genau das angetan werden, was die den armen Tieren angetan hatten.
      Ein Hund der bellt, ist mehr wert, als ein Mensch der lügt!!!! :Hund-smile:
    • Und die Käufer sind hier genauso Schuld.
      Warum gibt es immer noch Menschen, die bei solchen Leuten Hunde kaufen wie einen Satz Unterwäsche bei NKD.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Ich finde, als Käufer hat man die Pflicht, ganz genau hinzugucken, wo der Hund her kommt. Erst Recht, wenn sich jemand Züchter nennt.
      Ich habe Jakina z.B.von einer privaten Pflegestelle sie war damals bei ebay-Kleinanzeigen inseriert. Ich habe mich mehrmals mit der Frau getroffen, war bei ihr zuhause und wir haben ein paar gemeinsame kleine Spaziergänge mit Jakina gemacht. Dann waren wir noch einmal als 4-köpfige Familie dort, denn das ist ja auch eine Entscheidung die die ganze Familie betrifft.
      Die Frau war umgekehrt ebenfalls bei uns und hat eine Vorkontrolle gemacht.
      Daran kann man sehr gut erkennen, dass alle nur das Beste für den Hund wollen und nur das ist seriöse Vermittlung. Wenn der Verkäufer zu so etwas nicht bereit ist würde ich die Finger davon lassen...
      Liebe Grüße
      Christine & Jakina
    • Kally schrieb:

      Aber weiß man das immer? Nur ne Frage. Doch wenn ich einen Hund kaufe von privat - öhm?
      Also ich denke, wenn man das bei solchen nicht merkt, dann will man das einfach nicht sehen.
      - 136 Hunde in einem Haus kann man nicht einfach so verstecken
      - die Leute nennen sich Züchter, von Züchtern erwartet man in der Regel Einlass, kennenlernen der Elterntiere,..... da kann man die Zustände nicht übersehen oder wegriechen
      - die Hunde scheinen unterschiedliche Rassen und Mixe zu sein, niemand der sich Züchter nennt vermehrt Mixe (es gibt genug arme Mixe im Tierheim) und noch zig andere Rassen (wie viele Rassen man für vertretbar hält sollte dann aber jeder selbst wissen)

      Wir Menschen werden doch ständig und überall gewarnt vor solchen Machenschaften.
      Und trotzdem gibt es Deppen, die lieber weniger Geld für einen Rassehund ausgeben und denen dann die Umstände egal sind.
      Gerade vor kurzem fragte jemand nach dieser Welpenstube in Dorsten. Da muss man doch nur mal Google bemühen und man merkt, dass die viel Dreck am Stecken haben.
      Eine Bekannte war mit ihrer Tochter bei einer angeblichen Pudelzüchterin.
      Vor lauter Knopfaugen und "können sie gleich mitnehmen, nachher kommen sonst andere Interessenten" ist der Mutter entgangen, was der 12jährigen Tochter auffiel:
      1. Es war keine Mutter anwesend
      2. Es gab keinen Welpenauslauf, die Welpen saßen in 2 Boxen verteilt

      Es gibt doch so viel, worauf man achten kann. Z.B. erst einmal eine Verbandszugehörigkeit und dann beim Züchter selbst noch.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Ich sehe das auch so: wenn ich einen Rassehund möchte, dann suche ich mir einen seriösen Züchter.

      Wie ich den erkenne, worauf ich achten muss - das finde ich zu genüge im Internet.

      Wer heute dann noch auf solche Maschen reinfällt - der hat von mir kein Mitleid zu erwarten... ist hart, aber anders lernen es die Menschen manchmal leider nicht!

      Nur wenn solche Tiere keine Hunde mehr verkaufen werden sie irgendwann verschwinden...
    • Kally schrieb:

      Aber man hat ja echt Angst heute, gell?

      Also bei mir wäre es keine Angst, sondern eher Abscheu, so etwas unterstützt zu haben.
      Man wird ja in den Medien mittlerweile genug informiert und weiss, wie die Hundemütter dort leben müssen. Ich fände es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbar, so etwas zu unterstützen.
      Von privat würde für mich persönlich heute auch kein Hund mehr ins Haus kommen, das war früher aber auch anders.
      Nur heute bin ich soweit mit der Materie vertraut dass für mich nur 2 Wege in Frage kommen.
      Und das sind Züchter (für einen Rassehund) und Tierheim/Tierschutz (wenn es egal ist, was für ein Mix und ich mit verschiedenen Eventualitäten klar komme, bzw. ich mich auf unvorhergesehenes einstellen kann).

      Das liegt aber nicht daran, dass ich Privatwürfe verabscheue und ich verurteile auch niemanden, der einen Hund aus privaten Würfen hat.
      Es ist viel eher so, dass eben diese privaten Würfe und Vermehrer für den größten Anteil an der Hundepopulation sorgen.
      Bei Tasse wurden z.B. letztes Jahr über 11.000 franz. Bulldoggen in Deutschland registriert, aber in kontrollierter Zucht fallen hier höchstens 600 Stück.
      Der Rest kommt eben von privat und vom Vermehrer und das ist genau dieser riesige Anteil, der verboten werden sollte. Denn dadurch wären viel mehr Kapazitäten für Tirheim und Tierschutz da.
      Würden private Würfe und Co weltweit verboten, wären die Tierheime und Shelter nur noch zu 1/3 gefüllt und das fände ich toll.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Perra schrieb:

      Von privat würde für mich persönlich heute auch kein Hund mehr ins Haus kommen, das war früher aber auch anders.
      Nur heute bin ich soweit mit der Materie vertraut dass für mich nur 2 Wege in Frage kommen.
      Und das sind Züchter (für einen Rassehund) und Tierheim/Tierschutz (wenn es egal ist, was für ein Mix und ich mit verschiedenen Eventualitäten klar komme, bzw. ich mich auf unvorhergesehenes einstellen kann).
      Da hast du sicher sehr gute Absichten.
      Aber genau diese gesicherten und geretteten Hunde sind doch jetzt im Tierheim/Tierschutz.. und so manches Tierheim sagt bei der Vermittlung nicht die Wahrheit...
      Man ist nirgends sicher, dass der Hund nicht aus einer Vermehrung kommt...
    • Chicca schrieb:

      Perra schrieb:

      Von privat würde für mich persönlich heute auch kein Hund mehr ins Haus kommen, das war früher aber auch anders.
      Nur heute bin ich soweit mit der Materie vertraut dass für mich nur 2 Wege in Frage kommen.
      Und das sind Züchter (für einen Rassehund) und Tierheim/Tierschutz (wenn es egal ist, was für ein Mix und ich mit verschiedenen Eventualitäten klar komme, bzw. ich mich auf unvorhergesehenes einstellen kann).
      Da hast du sicher sehr gute Absichten.Aber genau diese gesicherten und geretteten Hunde sind doch jetzt im Tierheim/Tierschutz.. und so manches Tierheim sagt bei der Vermittlung nicht die Wahrheit...
      Man ist nirgends sicher, dass der Hund nicht aus einer Vermehrung kommt...
      Natürlich nicht, da hast du vollkommen recht.
      Aber nehmen wir mal an, morgen würde hier in D die unkontrollierte Zucht verboten und wenn Privatwürfler und UPS-Würfler erwischt werden, müssten sie pro Wurf eine so hohe Strafe zahlen, dass sie mit einem Minus aus der Sache gehen würden.
      Alle die züchten möchten, müssten das unter Kontrolle tun, mit Mindestangaben zur Gesundheit und Co.
      Dadurch würden viel mehr Menschen auf ihre Hunde aufpassen und es würden viel weniger Welpen privat, auf Bauernhöfen,...verkauft werden.
      Diese Käufer würden sich wahrscheinlich dann eher dem Tierheim oder Tierschutz zuwenden.

      Würde das weltweit so gehandelt, würden auch die rumänischen Bauern ihre Produktion einstellen und in Spanien würden sie auf ihre Hunde besser aufpassen.

      Letztendlich würde die Zahl in den Tierheimen durchaus sinken. Natürlich gäbe es immer noch Scharlatane, aber nicht mehr so viele. Gerade die Bauern in Rumänien würden unter Geldstrafen sehr leiden und sich das Vermehren 2x überlegen. In den Tierheimen gäbe es natürlich auch immer noch Vermehrerhunde, aber wahrscheinlich weniger. Und auch die Hunde von Privat würden weniger werden.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Chicca schrieb:

      Aber genau diese gesicherten und geretteten Hunde sind doch jetzt im Tierheim/Tierschutz.. und so manches Tierheim sagt bei der Vermittlung nicht die Wahrheit...
      Man ist nirgends sicher, dass der Hund nicht aus einer Vermehrung kommt...
      Sicher sind auch etliche Hunde in Tierheimen aus Vermehrungen - wie dieser Fall hier ja zeigt.
      Es ist aber doch etwas ganz anderes, wenn Du einen von diesen rausgeholten Hunden aufnimmst, denn der Tierschutz hat ja in diesem Fall den unsäglichen Umständen dort ein Ende bereitet. So entlastest Du wiederum mit Adoption das Tierheim, das sich dann wieder um andere Fälle kümmern kann.
      Hättest Du vorher bei diesem vermeintlichen Züchter gekauft hättest Du das weitere Tierleid unterstützt und er hätte einfach immer weiter machen können...
      Deswegen kann man das so nicht vergleichen.

      Warum denkst Du, dass die Tierheime bei der Vermittlung nicht die Wahrheit sagen?
      Liebe Grüße
      Christine & Jakina

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cleothecat ()

    • Das sehe ich anders

      Perra schrieb:

      Aber nehmen wir mal an, morgen würde hier in D die unkontrollierte Zucht verboten und wenn Privatwürfler und UPS-Würfler erwischt werden, müssten sie pro Wurf eine so hohe Strafe zahlen, dass sie mit einem Minus aus der Sache gehen würden.
      Alle die züchten möchten, müssten das unter Kontrolle tun, mit Mindestangaben zur Gesundheit und Co.
      Dadurch würden viel mehr Menschen auf ihre Hunde aufpassen und es würden viel weniger Welpen privat, auf Bauernhöfen,...verkauft werden.
      Diese Käufer würden sich wahrscheinlich dann eher dem Tierheim oder Tierschutz zuwenden.
      Das ist Wunschdenken und nicht durchzusetzen.
      Die Höhe der Strafe muss "verhalenismäßig" zu anderen "Straftaten" sein, die Gebühren in den Tierheimen würden immens steigen.

      Perra schrieb:

      Würde das weltweit so gehandelt, würden auch die rumänischen Bauern ihre Produktion einstellen und in Spanien würden sie auf ihre Hunde besser aufpassen.
      Bei Spanien kenne ich mich ein wenig aus: Da hat schon lange ein Umdenken stattgefunden.
      Rumänien weiß ich nicht.
      Daß das Umdenken sehr lange dauert, sieht man auch an der Massentierhaltung: keiner will sie, aber es gibt sie immer noch

      Perra schrieb:

      Letztendlich würde die Zahl in den Tierheimen durchaus sinken.
      Nein, weil es viele Gründe gibt, seinen Hund abzugeben.
      Das machen auch die "Deutschen", einen Hund leichtfertig abzugeben, das liegt nicht an den Hunden, die aus dem Ausland sind

      @Cleo
      die wenigsten Menschen kommen mit einem Angsthund oder einem Hund mit Deprivationsschäden klar.
      Diese Hunde werden meist wieders ins Tiehreim abgegeben.
    • Chicca schrieb:

      die wenigsten Menschen kommen mit einem Angsthund oder einem Hund mit Deprivationsschäden klar.
      Diese Hunde werden meist wieders ins Tiehreim abgegeben.
      Ich denke nicht, dass ein Tierheim über so ein Problem lügen würde - zumal man das einfach nicht verschweigen kann. Ich habe selbst einen Angsthund und glaub mir, da hätte mir kein Tierheim was anderes erzählen können.
      Ob man dauerhaft dann mit diesen Baustellen klarkommt ist natürlich ein anderes Problem und mit Sicherheit kommen dann leider einige Tiere doch wieder zurück.
      Das größere Problem für die Tierheime kommt leider eher daher:

      bild.de/geld/wirtschaft/wirtsc…egeben-63728212.bild.html

      ;(
      Liebe Grüße
      Christine & Jakina
    • Ich habe eine lange Zeit in einem Kreistierheim gearbeitet und konnte solche Dinge, dass in und kurz vor den Ferien, so viele Hunde abgegeben werden, noch nie nachvollziehen.
      Auch meine Kollegen aus den anderen Tierheimen nicht.

      Allerdings war das auf dem Land. Evtl. sieht es in den Großstädten anders aus.
      In den grösseren Städten gibt es aber viel mehr Möglichkeiten, einen Hund im Urlaub unterzubringen
    • Chicca schrieb:

      Allerdings war das auf dem Land. Evtl. sieht es in den Großstädten anders aus.

      In den grösseren Städten gibt es aber viel mehr Möglichkeiten, einen Hund im Urlaub unterzubringen
      Ich kenne zwar keine Zahlen, aber ich wage das zu bezweifeln.
      Egal ob Stadt oder eher ländlich - Möglichkeiten der Unterbringung lassen sich in jedem Fall finden.
      Für den Hamburger Raum weiß ich das.
      Und ich weiß auch, dass es in beiden Fällen Geld kostet, wenn man keine privaten Arrangements hinbekommt.
      Und ich glaube, genau das ist der Punkt für eine solche „Entsorgungs-Abgabe“.
      Der Hund, der als Accessoire oder Konsumgut angeschafft wurde, fällt zur Urlaubszeit lästig und soll weg. Also ab ins Tierheim wg. „Allergie“. :cursing:

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Chicca schrieb:

      Das sehe ich anders

      Perra schrieb:

      Aber nehmen wir mal an, morgen würde hier in D die unkontrollierte Zucht verboten und wenn Privatwürfler und UPS-Würfler erwischt werden, müssten sie pro Wurf eine so hohe Strafe zahlen, dass sie mit einem Minus aus der Sache gehen würden.
      Alle die züchten möchten, müssten das unter Kontrolle tun, mit Mindestangaben zur Gesundheit und Co.
      Dadurch würden viel mehr Menschen auf ihre Hunde aufpassen und es würden viel weniger Welpen privat, auf Bauernhöfen,...verkauft werden.
      Diese Käufer würden sich wahrscheinlich dann eher dem Tierheim oder Tierschutz zuwenden.
      Das ist Wunschdenken und nicht durchzusetzen.Die Höhe der Strafe muss "verhalenismäßig" zu anderen "Straftaten" sein, die Gebühren in den Tierheimen würden immens steigen.
      Natürlich ist das Wunschdenken, aber wenn man keine Träume mehr hat, kann das Leben ganz schön fade werden.
      Wenn jeder, der Hunde unkontrolliert in die Welt setzt 3000 Euro für jeden Wurf zahlen müsste, würden es sich viele überlegen, ob sie ihre Bodermixdame mal mit Nachbars Malinois zusammenlassen, weil beide ja so süß sind.
      Warum die Kosten in den Tierheimen dadurch steigen, erschliesst sich mir nicht. Das Geld könnte ja den Tierheimen zugute kommen.

      Chicca schrieb:

      Bei Spanien kenne ich mich ein wenig aus: Da hat schon lange ein Umdenken stattgefunden.Rumänien weiß ich nicht.
      Daß das Umdenken sehr lange dauert, sieht man auch an der Massentierhaltung: keiner will sie, aber es gibt sie immer noch
      Da ich eine spanische Rasse züchte kenne ich einige spanische Züchter und verfolge natürlich auch den Zuwachs an Hunden oder Mixen meiner Rasse im Tierschutz.
      Viel Umdenken ist da für mich noch nicht zu erkennen. Mittlerweile tauchen Hunde oder vor allem Mixe (ist schon erstaunlich, was da alles als spanischer Wasserhund oder Mix bezeichnet wird) meiner Rasse extrem häufig im Tierschutz dort auf. Es sind durchaus auch mal welche dazwischen wo ich vermute, dass sie aus einer Zucht stammen. Aber der Großteil ist eindeutig nicht vom Züchter, d.h. sie werden privat irgendwo vermehrt. Und anders wird es mit anderen Hunden dort auch nicht sein. Auch diese jährliche "Galgo-Entsorgung" wird immer noch durchgezogen.
      Ich finde, wenn da schon lange ein Umdenken stattgefunden hätte, müsste es doch zumindest schon mal etwas weniger Hunde in den Sheltern geben. Aber trotzdem entstehen jährlich zig neue Shelter oder Privattierheime- oder unterkünfte von zig neu gegründeten Organisationen und alle sind zum Platzen gefüllt.

      Was Rumänien betrifft, so ist da mal eine rumänische Organisation mit Kamera herum gegangen und hat
      die Welpenproduktion bei einem Bauern gefilmt und dokumentiert. Für den Bauern ist das nämlich ein guter Nebenverdienst, weil die Hunde ihm regelmässig von Terschützern abgekauft werden.

      Chicca schrieb:

      Nein, weil es viele Gründe gibt, seinen Hund abzugeben.Das machen auch die "Deutschen", einen Hund leichtfertig abzugeben, das liegt nicht an den Hunden, die aus dem Ausland sind
      Also zuerst muss ich sagen, dass ich doch gar nicht über Auslandshunde gesprochen habe, sondern ebenso auch über Tierheime - d.h. ich meinte Tierheime überall.
      Und natürlich geben auch die Deutschen Hunde ab. Aber wenn ich jetzt mal auf der HP der Tierheime in den beiden Nachbarorten schaue, so sind zur Zeit in dem einem 13 Hunde auf der HP, in dem anderen 9 Hunde (das sind keine großen Tierheime).
      Im ersten Tierheim sind 2 Hunde einer Rasse angehörig, ein Kangal und ein Schäferhund, wobei der Schäfi auf dem Bauernhof geboren wurde und bestimmt nicht aus kontrollierter Zucht stammt. Beim Kangal weiß ich es nicht. Die anderen Hunde sind Mixe, teils aus Deutschland, teils aus dem Ausland schon mal vermittelt oder noch im Ausland sitzend.
      Im 2. Tierheim ist ein Am Staff und eine OEB unter den restlichen Mixen, ob die aus kontrollierte Zucht stammen kann ich nicht sagen.

      Aber mir zeigt das auf, dass die Zahl der unkontrolliert gezüchteten Mixe deutlich überwiegen und die Tierheime leerer wären, wenn das Vermehren davon unter Geldbuße gestellt werden würde - oder man müsste einen Verband für Mixzucht gründen (ich weiß, Utopie) und es irgendwie kontrollieren lassen.
      Die Zahl der Rassehunde mit Papieren aus kontrollierter Zucht im Tierheim ist dagegen verschwindend gering.
      Was zum Einen daran liegt, dass die Adoptanten von Züchterhunden meist vorher viel mehr Zeit in die Überlegung und Umsetzung investieren (Spontankäufe gibt es da seltener).
      Zum Anderen liegt es daran, dass die meisten Züchter Rückkaufsklauseln in ihren Verträgen stehen haben und sich viele Welpenfamilien daher oft zuerst an den Züchter wenden. Selbst wenn der Züchter den Hund nicht zu sich nehmen kann, so hat er aber häufig einfach mehr Kontakte in der Szene und kann bei der Suche nach einem geeigneten Zuhause gut helfen.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Perra schrieb:


      Zum Anderen liegt es daran, dass die meisten Züchter Rückkaufsklauseln in ihren Verträgen stehen haben und sich viele Welpenfamilien daher oft zuerst an den Züchter wenden. Selbst wenn der Züchter den Hund nicht zu sich nehmen kann, so hat er aber häufig einfach mehr Kontakte in der Szene und kann bei der Suche nach einem geeigneten Zuhause gut helfen.

      Soweit ich weiß, haben viele VDH-Vereine offizielle „Rassehund X in Not“ Vermittlungsstellen.
      Personen, die sich - wenn es „aus Gründen“ zu einer Rückgabe zum bzw. über den Züchter kommt - offiziell darum kümmern, dass der Hund ein neues Zuhause findet und gar nicht erst im Tierheim landen muss.
      Da wird dann z.B. über die Internet-Foren und FB-Gruppen des Vereins über das Schicksal des Hundes informiert und Öffentlichkeit geschaffen, um den Hund passend unterzubringen.
      Häufig warten und hoffen sogar Interessenten einer Rasse auf einen bereits erwachsenen Hund, den es sonst nirgends zu bekommen gibt (beim Kooiker z.B. habe ich das schon öfter mitbekommen). Und die finden über diese Vereinsvermittlung dann ihren Hund...

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • DogGirl schrieb:

      Perra schrieb:

      Zum Anderen liegt es daran, dass die meisten Züchter Rückkaufsklauseln in ihren Verträgen stehen haben und sich viele Welpenfamilien daher oft zuerst an den Züchter wenden. Selbst wenn der Züchter den Hund nicht zu sich nehmen kann, so hat er aber häufig einfach mehr Kontakte in der Szene und kann bei der Suche nach einem geeigneten Zuhause gut helfen.
      Soweit ich weiß, haben viele VDH-Vereine offizielle „Rassehund X in Not“ Vermittlungsstellen.
      Personen, die sich - wenn es „aus Gründen“ zu einer Rückgabe zum bzw. über den Züchter kommt - offiziell darum kümmern, dass der Hund ein neues Zuhause findet und gar nicht erst im Tierheim landen muss.
      Da wird dann z.B. über die Internet-Foren und FB-Gruppen des Vereins über das Schicksal des Hundes informiert und Öffentlichkeit geschaffen, um den Hund passend unterzubringen.
      Häufig warten und hoffen sogar Interessenten einer Rasse auf einen bereits erwachsenen Hund, den es sonst nirgends zu bekommen gibt (beim Kooiker z.B. habe ich das schon öfter mitbekommen). Und die finden über diese Vereinsvermittlung dann ihren Hund...
      Stimmt, die "in Not" Seiten kommen noch dazu.
      Ich kenne und arbeite halt zur Zeit nur mit Züchtern, die solche Seiten nicht haben - wir haben ja keinen großen, anerkannten Verein, sondern werden direkt vom VDH betreut.
      Aber wir sind untereinander gut vernetzt.
      Bekommt jetzt ein Züchter einen Hund zurück und gibt das an uns weiter, schauen wir alle in unsere Interessentenlisten. Und zumindest unser kleiner gemeinnütziger Verein hat jetzt eine Vermittlungsseite auf der HP.
      Den verzwicktesten Fall hatte ich tatsächlich dieses Jahr (so was kommt bei uns auch nicht zu häufig vor) - es hatte mich meine ehem. Hundetrainerin angerufen, weil eine Kollegin eine Perro-Besitzerin betreute und diese kurz davor war, den Hund ins Tierheim zu bringen. Über Recherche fand ich dann heraus, dass der Hund aus deutscher Zucht war und da ich meiner Trainerin meine Kontaktdaten gegeben hatte, rief mich die Besitzerin Gott sei Dank auch an.
      Das Ende vom Lied war, dass der Hund 2 Stunden später statt im Tierheim bei seinem Züchter ankam.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Perra ()