Was macht für euch einen guten Züchter aus?

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    • Monstie schrieb:

      Die brauchen den engen Kontakt zum Menschen.
      Diesen Kontakt haben sie bei mir trotzdem.
      Die Welpen sind sich ja nicht selbst überlassen und haben viel Kontakt.

      Im Haus wird auch nicht ständig jemand daneben sitzen.
      Ich denke, das ist Auffassungssache der einzelnen Zuchtvereine.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Schattenfell schrieb:

      Monstie schrieb:

      Die brauchen den engen Kontakt zum Menschen.
      Diesen Kontakt haben sie bei mir trotzdem.Die Welpen sind sich ja nicht selbst überlassen und haben viel Kontakt.

      Im Haus wird auch nicht ständig jemand daneben sitzen.
      Ich denke, das ist Auffassungssache der einzelnen Zuchtvereine.
      Das will ich auch absolut nicht unterstellen. Es ist ja auch immer vor allem eine Rassefrage. Und Retriever sind eben einfach so, dass sie immer beim Menschen sein wollen. Für Flats gibt’s nichts schöneres als ganz eng mit dem Menschen zu leben und überall dabei sein zu dürfen. Und eben nichts schlimmeres als „ausgesperrt“ zu werden. Vielleicht kann ich dir an einem Beispiel verdeutlichen was ich damit meine. Wenn meine Hunde merken dass ich mit ihnen in den Garten oder auf die Terrasse möchte freuen sie sich wie Bolle. Sind wir gemeinsam dort haben die ihren Spaß und albern herum, Sonnen sich, oder spielen miteinander und mit mir. Es ist so: Ich mache die Tür auf und sie springen raus. (Wenn ich sie nur für das Putzen aus dem Weg haben möchte, oder weil sie einfach gerade im Weg stehen oder nerven) mache ich dann hinter ihnen die Tür zu. Sie stehen dann einfach nur vor der Tür und wollen wieder rein. Sie drehen sich um und schauen dann einfach nur die Tür an. Anstatt dass sie dann im Garten spielen, stehen sie nur da und glotzen die Haustür an und wollen wieder zu mir/uns ins Haus :haumichweg: Dumpfbacken sag ich da immer. Und das ist nicht nur bei mir so. Alle Züchter mit denen ich Kontakt habe, von meiner Rasse erzählen das selbe. Von daher sind es bei meiner Rasse eben ganz andere Bedürfnisse, und deswegen kann man das gar nicht wirklich vergleichen.
    • Oh doch, das kann man vergleichen - oder auch nicht? :)

      Was Du schreibst hört sich an, als ob Du meine beschreibst. Die sind keinen Deut anders. Das hat gar nichts mit der Rasse zu tun. Die Bedürfnisse sind die gleichen.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Wenn ich @Schattenfell richtig verstanden habe, dann geht es bei dem Thema Zwinger, um eine sinnvolle Erfahrung zur Erhöhung der Stressresistenz und der Entwicklung des Immunsystems, die die Welpen In einem angemessenen Alter machen, und nicht um eine grundsätzliche Unterbringung.

      Wie gesagt, hat Lani mit ihren Wurfgeschwistern bei ihrer Züchterin auch ab einem gewissen Alter Nächte in diesem Zwinger, den sie hatte, verbracht.
      Andere Nächte drin.
      Kooiker sind vom Wesen und ihrer Anlage her auch 100%ig Menschen-bezogen und auf die ganz enge Zusammenarbeit mit einem Menschen selektiert.
      Und das eine - nämlich die Heranwachsenden Welpen auch mit einem Zwinger vertraut zu machen, hat von meinem Verständnis auch nicht mit dem anderen - der engen Bindung - zu tun.

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Wie handhaben es hier die Züchter mit dem Impfen und das erste mal mit den Welpen raus zu gehen? Mir erzählte letztens jemand, dass er mit seinem ungeimpften Wurf nur einmal für zehn Minuten im Garten war und kein anderer Hund da rein kommt. Dennoch seien ihm vier Welpen von zwölf dann an Staupe (glaube ich war es ...) eingegangen. Seit dem gehen seine Welpen erst nach der ersten Impfung raus.
      "Hunde sind wie Bücher, man muss nur in ihnen lesen können, dann kann man viel lernen."

      ~ Oliver Jobes ~
    • Es kommt darauf an, was Ihr Euch unter einem Zwinger vorstellt.
      Asphaltierter Auslauf und ein Zaun drumrum? Leider sieht man das immer wieder auch auf Videos bei FB.

      Mein Zwinger ist ein Holzhaus mit eingebauter gut isolierter Hütte, mit Wärmeplatte und Holzboden.
      Reichlich Stroh, in dem die Welpen gerne spielen, und einem Lattenrost mit dicker Decke. Dort liegen sie gern, zur vergitterten Seitenwand kann man raus gucken und beobachten.

      Zur immer offenen Tür geht es raus in den Garten, Abenteuerspielplatz ohne bunte Geräte mit natürlichen Hindernissen.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Skadi schrieb:

      Wie handhaben es hier die Züchter mit dem Impfen und das erste mal mit den Welpen raus zu gehen? Mir erzählte letztens jemand, dass er mit seinem ungeimpften Wurf nur einmal für zehn Minuten im Garten war und kein anderer Hund da rein kommt. Dennoch seien ihm vier Welpen von zwölf dann an Staupe (glaube ich war es ...) eingegangen. Seit dem gehen seine Welpen erst nach der ersten Impfung raus.
      Ich gehe (fahre) mit den Welpen ab der 6. Woche jeden Tag raus.
      Dazu suche ich mir Plätze, die möglichst weit von frequentierten Spaziergängerwegen entfernt sind. Mal einen fremden Hund zu treffen, ist nicht schlimm. Das Problem kommt dann, wenn die Welpen mit dem fremden Hund oder Spaziergängern mitlaufen. Ich musste dann auch schon Leute bitten, mich bis zu meinem Auto zu begleiten :rolleyes: .

      Staupe ist heutzutage nicht mehr so verbreitet. Die Gefahr, sich mit Parvovirose anzustecken, ist größer. Es können auch Krankheitskeime an den Schuhsohlen eingeschleppt werden.
      Allerdings haben die Welpen durch die Kolostralmilch von der Mutter einen Schutz gegen diese Krankheiten, der deutlich über den Abgabetermin hinausgehen kann.

      Erst, wenn keine maternalen Antkörper mehr vorhanden sind, kann eine Impfung greifen und der Körper selbst Abwehrstoffe bilden. Das dauert dann nochmal 3 Wochen. Dann ist der Welpe inzwischen 18-19 Wochen alt.

      Der Welpe muss sein Immunsystem erst entwickeln und diese Entwicklung sollte gefördert und nicht gehemmt werden. Meine Welpen werden nur mit Kokosöl entwurmt, dann gehen eventl. vorhandene Würmer lebend ab. Ein ganz natürlicher Vorgang, der das Immunsystem stärkt.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Mit vier Wochen dürfen sie bei mir täglich in den Garten. Anfangs für eine halbe Stunde, und mit der Zeit dann je nachdem wie das Wetter ist auch viele Stunden. Im neuen Haus geht das Welpenzimmer dann auch direkt in den Auslauf. Ausflüge machen wir ab der 6ten Woche. Da fahren wir mit der Mama auf Wiesen und Feldern wo ich weiß das wenig los ist. :)
      Was ich nicht mache ist zu Baumärkten oder sowas zu fahren.
    • Skadi schrieb:

      Wie handhaben es hier die Züchter mit dem Impfen und das erste mal mit den Welpen raus zu gehen? Mir erzählte letztens jemand, dass er mit seinem ungeimpften Wurf nur einmal für zehn Minuten im Garten war und kein anderer Hund da rein kommt. Dennoch seien ihm vier Welpen von zwölf dann an Staupe (glaube ich war es ...) eingegangen. Seit dem gehen seine Welpen erst nach der ersten Impfung raus.
      Im Sommer nehme ich die Welpen schon in einem Körbchen mit in den Garten an die frische Luft, wenn die Augen noch zu sind.
      Ansonsten mit etwa 4 Wochen und die Dauer ist wetterabhängig (wenn sie frieren, gehen wir rein).
      Letzten Sommer waren die Zwerge nur nachts zum Schlafen drinnen oder wenn ich kleine Erledigungen machen musste. Ganz unbeobachtet kann ich sie nicht draussen lassen, bei uns kreisen immer die Greifvögel.
      Kleine Ausflüge mache ich ab der 7. Woche.

      Andrea Vetter schrieb:

      Ich habe mal eine Frage an euch Züchter; in welchem Alter gebt ihr die Welpen an die neuen "Eltern"?
      Perros sind recht frühreif und zeigen ab der 7. Woche schon, dass dieses Geschwisterspiel und alles andere langsam langweilig wird (die Mütter fangen auch häufig schon an, an ab der 4. Woche langsam abzustillen, so dass sie mit 6 Wochen meist gar nicht mehr gesäugt werden). Sie konzentrieren sich mehr auf den Menschen und wollen lernen. Ab der 8. Woche brauchen sie langsam Einzelhaft, um sie individuell fördern zu können.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Andrea Vetter schrieb:

      Ich habe mal eine Frage an euch Züchter; in welchem Alter gebt ihr die Welpen an die neuen "Eltern"?
      Ab 8-9 Wochen.
      Nach Möglichkeit nicht mehr als einen, höchstens zwei an einem Tag. Dadurch habe ich mehr Zeit für jeden einzelnen Käufer.
      Da meine Hündin die Welpen noch 1-3 mal am Tag säugen lässt, ist es auch für sie einfacher.
      Liebe Grüße
      Uta mit den "Fuchseckles"
    • Wir geben auch ab der vollendeten 8ten Woche ab. Wie bei Tina ist es auch bei uns, mit 7 Wochen merkt man, dass sie langsam ihre eigenen Menschen brauchen. Da wird man nicht mehr dem einzelnen Welpen gerecht. Zumal Flats ja auch sehr große Würfe haben. Unser kleinster Wurf bisher war bei 8 Welpen.
      Wir geben aber auch Tröpfchenweise ab. Es gehen nicht alle auf einmal, über 1-2 Wochen hinweg, geht immer mal einer.
    • Ah ok, ich bin da ziemlich "old school" eingestellt und dachte nicht vor der 12. Woche.
      Gut ich hatte auch noch nie einen Hund vom Züchter. Werde ich vermutlich auch nie, meine Wuffis sind durchweg " ach gottekin nee, das süße Hundchen" Käufe.
      Liebe Grüsse
      Andrea


      Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :love:
      Walt Disney
    • Andrea Vetter schrieb:

      Ah ok, ich bin da ziemlich "old school" eingestellt und dachte nicht vor der 12. Woche.

      Ja, der Abgabetermin von Welpen wird gern pauschalisiert.
      Aber es spielt da aber durchaus die Rasse und ihre Art der Entwicklung eine Rolle.
      Und tatsächlich haben Forscher festgestellt, dass der ideale Abgabetermin für Welpen theoretisch ab der 7. Woche wäre - da stand mal ein sehr interessanter Artikel in der Breeder Scout.
      Wir können alles, nur fliegen noch nicht - aber wir arbeiten daran.
      Der Leitspruch der spanischen Wasserhunde und insbesondere von Neo, Willow und Smilla mit ihrem Menschen Tina
    • Wir haben Elmo ja von einer Züchterin. Sie züchtet schon über 20 Jahre und ist sehr erfahren. Schon an ihren Fragen merkten wir, sie weiß, was sie für ihre Basset Hounds möchte und was nicht. Genauso war uns wichtig, zu sehen, wo die Welpen herkommen, wie sie die ersten Wochen ihres Lebens erleben usw. Wir konnten die Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel etc. kennen lernen, konnten uns alles angucken, konnten Fragen stellen, die verständlich und plausibel beantwortet wurden...wir haben uns bei ihr sehr wohl gefühlt und hatten nicht eine Sekunde das Gefühl, hier läuft irgendwas nicht rund mit den Hunden. Und der "Erfolg" spricht für sich...ihre Hunde sind preisgekrönt, sie sind gesund und werden durchaus 13-14 Jahre alt (was für Bassets wirklich ein stattliches Alter ist). Auch unser Elmo ist bis auf die Ohren (müssen täglich gereinigt werden, sonst bekommt er schnell nen Pilz oder eine Entzündung) und die Tendenz zum Durchfall superfit, hat glänzendes Fell, gute Zähne, Rücken und Gelenke sind stabil...
      Was ich von Euch Züchtern hier lese, ist alles sehr interessant und deckt sich mit meiner Meinung, wie es richtig laufen muss. Ich glaube auch nicht, dass sich hier Züchter oder Vermehrer rumtummeln, die es anders handhaben (würden)...
      William Shakespeare: „Der Basset - Traum einer Halbsommernacht mit Ohren, die den Morgentau wegkehren und einer Wamme, breit wie Thessaliens Stiere.“
    • Erstmal danke an dich @Perra für die Auskunft!
      Das wäre auch ein Kriterium an einen guten Züchter, WARUM Welpen vor der 12 Woche abgegeben werden.
      Auch was @HushPuppy geschrieben hat wäre mir wichtig!
      Tja, was noch?
      Die Chemie zwischen Züchter und Käufer muss stimmen.
      Der Züchter sollte, m.M. auch fragen, was für "Erwartungen" ein Interessent an die erwählte Rasse hat da kann der Züchter auch gleich feststellen, ob der Käufer sich mit der Rasse beschäftigt hat.
      Ich zum Beispiel, könnte deinen Hunden, @Perra nicht gerecht werden. Ich würde mir eher eine etwas ruhigere Rasse für mich wünschen.
      Gerne was großes, wachsames, aber eben nicht so quirlig.
      Natürlich habe ich da so meine Vorlieben ^^ , aber das wird wohl eher ein Traum bleiben!
      Liebe Grüsse
      Andrea


      Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :love:
      Walt Disney
    • Andrea Vetter schrieb:

      WARUM Welpen vor der 12 Woche abgegeben werden.
      Also 12 Wochen finde ich deutlich zu spät. Es mag von der Rasse abhängen, aber tendenziell halte ich es für besser, die Welpen früher abzugeben. Übernimmt der neue Besitzer den Hund erst mit 12 Wochen, bleibt von der Sozialisierungsphase nicht mehr so wahnsinnig viel über. Da muss man sich schon ein wenig ranhalten, wenn man den Welpen noch mit Dingen sozialisieren möchte, die im eigenen Alltag sehr präsent sind, beim Züchter aber keine Rolle spielten. Und dieser Fall kann ja schnell mal eintreten, wenn z. B. der Züchter total ländlich, die neuen Besitzer aber in der Stadt leben oder umgekehrt...
      Unsere Ronja haben wir erst mit 12 Wochen übernommen - okay, sie war insgesamt bescheiden geprägt und stammte von einem "Züchter", von dem ich heute im Leben keinen Welpen mehr nehmen würde. Aber hätten wir sie mit acht Wochen übernehmen können, hätten wir evtl. sozialisationstechnisch noch einiges mehr kompensieren können, als wir das jetzt konnten....

      Liebe Grüße
      Amica
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi
    • Beim Boxer macht eine möglichst frühe Abgabe auch Sinn - sofern der Kleine in die richtigen Hände kommt - weil Boxer im Alter von 8 Wochen bereits dermassen agil sind, dass sie eigentlich Einzelbetreuung und Förderung brauchen. Ein kleiner Boxer will forschen und entdecken und spielen und toben....der wäre beim Züchter irgendwann mal unterfordert. So viel Zuwendung, wie ein Boxerwelpe braucht, kann ihm selbst der beste Züchter nicht geben, wenn er noch 6 oder mehr weitere Geschwister betreuen muss.
      .
      Liebe Grüsse von Doris mit Hans und Paul
    • Hallo Doris!

      Hanca schrieb:

      Ein kleiner Boxer will forschen und entdecken und spielen und toben....
      Nicht nur ein kleiner Boxer... :P ;) :D

      Hanca schrieb:

      So viel Zuwendung, wie ein Boxerwelpe braucht, kann ihm selbst der beste Züchter nicht geben, wenn er noch 6 oder mehr weitere Geschwister betreuen muss.
      Du wirst lachen, ich kannte mal eine Züchterin aus dem BK, die hat genau DAS geschafft. Frag mich bitte nicht, wie sie es hinbekommen hat, doch sie hat es geschafft! Leider ist zumindest aus einem nicht so viel geworden, da er die für sich wohl dümmsten Halter ever erwischt hatte. || (Name bleibt unter Verschluss, ich habe keine Lust auf eine Anzeige wegen Verleumdung, Rufmord oder ähnlichem) Ich kannte diesen Boxer sehr gut (war bei uns in der Fährtengruppe) und er war das, was man einen absolut tollen Hund nennt! :love: Leider wurde er von den Haltern total versaut und starb auch recht früh. Schlimm ist weiterhin, dass diese Halter nun selbst züchten und sogar (wie ich gehört habe) einen relativ guten Ruf im BK haben.

      Danke, da wollte ICH keinen Hund von! X(

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy