Endlich irgendwann ein Hund!

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    • Oh, die hat er neben gefüllten Rappeldosen, zumindest früher gerne eingesetzt... Was nicht zwingend immer schlecht sein muss, wenn man einen Hund mit extremen Fehlverhalten hat. Davon geht man ja aber bei einem Welpen von guten Züchter nicht aus.

      Bitte nicht falsch verstehen, ich finde alle TV Formate in diese Richtung nicht richtig.
    • Ok, Wasserflasche und Rappeldose habe ich nie wahrgenommen, hätte ich auch nie eingesetzt!!!
      Die Aufmerksamkeit von meinem Wischmopp bekomme ich leichter ohne Krach und Wasser, ich muss nur an sein Keksfach gehen :haumichweg: :haumichweg: .
      Ne im Ernst, einmal Name+Händeklatschen, dann kommt er rein ( ins Haus) , war bei Baby nicht anders :love: !
      Liebe Grüsse
      Andrea


      Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :love:
      Walt Disney
    • Easy schrieb:

      Ich bin bei sowas sehr sehr zwigespalten, wo hört man auf und wo fängt man an. Ich ertappe mich auch dabei, dass ich Pepper mal kurz anfahre wenn sie gar nicht mehr aufhört zu bellen - positiv bestärken ist das auch nicht... :|

      Ich finde das kommt immer auf den Hund an: bei einem sensiblen Hund, der körperlich sehr bedacht ist, muss man natürlich vorsichtig sein.

      Meiner ist körperlich und auch ein kleiner Dickschädel. Da ist eine Ansage und auch mal eine körperliche Zurechtweisung (im Spiel sind wir deutlich „härter“ drauf) manchmal nötig.

      Positive Bestätigung ist aber immer der erste Weg! Gerade bei Hunden mit WTP kann man da alles nötige erreichen. :)
    • WTP ist die Abkürzung für was?

      Ja natürlich ist positive Bestärkung immer die erste Wahl. Aber ich bin auch nur ein Mensch. Und Pepper ist ein extrem extrem extrem lauter Hund. Und das meine ich so wie ich´s sage. Sie bellt alles an und meldet jeden, ist extrem wachsam. Wir haben in den letzten Jahren schon sehr viel erreicht. Aber ein leiser Hund wird sie niemals sein.
      Es gibt Tage, da juckt es mich kaum. Und dann gibt´s Tage, da zerrt sie an meinen Nerven, aber so richtig. Ihr Bellen ist auch noch recht schrill, sie klingt viel kleiner und schriller als sie eigentlich ist, manchmal erschrecke ich richtig wenn sie neben mir auf dem Sofa liegt und urplötzlich loslegt weil sie irgendwas gehört hat.
      Und ich bin ehrlich, dann kann es schon mal passieren dass ich sie anschreie mit einem lauten "hey" dass sie wenigstens kurz mal die Klappe hält. Da denke ich dann nicht bewusst drüber nach, sondern ich reagiere weil ich einfach nen halben Herzkasper bekomme...
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Sry, WTP = will to please

      Ich finde dein Verhalten nicht schlimm, im Gegenteil. Ich bin da ganz gerade aus: Wenn es eine Regel gibt wird die eingehalten, sonst gibts Ärger. Ist bei Hunden untereinander ja auch nicht anders... ;)

      Ich finde das übrigens immer interessant, Enzo bellt nur im Traum oder wenn er richtig, richtig tief im Spiel ist... Wenn er das erste mal richtig anschlägt - da erschreckt er sich vor sich selbst :haumichweg:
    • Zum Thema Videos und Trainer etc:

      Ich würde mir Videos zur Körpersprache ansehen.

      Wenn dein Baby mit angezogenen Beinen vor sich hin mosert, dann sagt dein Kopf: Bauchweh und was du machst, weil du es weißt.
      So ist es beim Hund ja auch du siehst: Welpe aufmerksam = wir können trainieren / Welpe müde = besser Ruhe

      Das Training/die Erziehung ist gar nicht sooo schwer. Mit einer guten Hundeschule brauchst du dich nicht verrückt zu machen - vor allem haben die meisten Hund die Angewohnheit in der Pubertät eh alles zu vergessen :haumichweg:
      Aus der Erfahrung kann ich dir auch sagen: wenn du es brauchst, hast du es eh grad vergessen :haumichweg:

      Also mach dir bitte nicht zu viele Gedanken, es wird schon werden!

      An deiner Stelle würde ich mir noch Gedanken über die mögliche Rasse machen, denn gute Züchter haben durchaus auch mal Wartelisten ;)
    • Wusan schrieb:

      Mach dir Gedanken, aber mach dir nicht ZU VIEL Gedanken.

      Wie sacht de Köllche: Et küt, wie et küt.
      Dat hat Omma auch immer gesagt ;) Der Drang dazu, mir viele Gedanken zu machen, hat natürlich mit seine Ursache darin, dass ich weiß, wie verdammt behämmert und traurig es ist, wenn man's eben nicht macht und Probleme auftauchen, denen man sich nicht gewachsen fühlt. Das möchte ich natürlich vermeiden. Was allerdings positiv ist: ich neige nicht dazu, mich damit verrückt zu machen, sondern es festigt mich und gibt mir Sicherheit. Aber versprochen, ich geb mir Mühe, nicht zu verkopft daran zu gehen :) Eigentlich bin ich auch eher ein Mensch, der Acht geben muss, nicht in Euphorie und blinden Aktivismus zu verfallen.

      19Kenia98 schrieb:

      Ein Allergietest ist meist sinnlos.
      Oh, okay. Dann gehen wir einfach mal vom besten aus :)

      19Kenia98 schrieb:

      Zur Rasse: In meinen Augen korrelieren deine Wünsche zu einem Hund ein wenig. Einerseits möchtest du einen ruhigen, kinderfreundlichen Hund und andererseits möchtest du mit ihm Agility betreiben.
      Agility ist kein dringender Wunsch von mir, es ist etwas, was ich mir als Angebot für mich und einen Hund gut vorstellen kann, mehr nicht :) Das ist also gar nicht wichtig, im Gegensatz zur "Familientauglichket".

      19Kenia98 schrieb:

      Was vllt. auch noch ganz interessant ist, ist der Lagotto Romagnolo
      Den kenne ich noch gar nicht, nie gehört :) Muss ich heute Abend mal noch googeln! Danke auch für die anderen Tips, alles Rassen, die ich mir auch schon mal angeschaut habe.

      DogGirl schrieb:

      Das bedeutet „Sensibilität“ beim Kooiker. Oder kann es zumindest.
      Vielen Dank dafür. Das klingt überhaupt nicht banal, ich nehme das durchaus ernst. Und mit zwei Kindern noch mit dabei, ist "mal eben" ausweichen vielleicht auch nicht immer "mal eben". Und dass es mal nen Unfall mit Kind gibt, kann ich auch nicht ausschließen, ist eher wahrscheinlich, dass das früher oder später mal passiert (also, dass versehentlich ne Pfote erwischt wird oder andersrum mal nen Kind aufm Pobbes landet). Schade, aber damit fallen diese beiden Rassen tatsächlich raus. Mir war nicht bewusst, dass so extrem ist. In so fern danke für den wichtigen Hinweis.

      Schäferhund - war da nicht auch was mit oft richtig kaputte Hüfte? Aber der Schäferhund fällt dann wohl raus.

      Andrea Vetter schrieb:

      Wenn ich dir da einen Tip geben darf?
      Wähle Videos von Martin Rütter!
      Alles klar, den schau ich mir heut Abend auch mal an und danach schaue ich gezielt nach Körpersprache. Im Moment bin ich noch bei "Steffi", falls die jemand kennt. Eine Hundetrainerin, die mir bisher sehr sympathisch scheint (im Umgang mit den Hunden).

      Und was hat es mit der Wasserflasche und der Rappeldose auf sich? Ich checke es so nicht :)

      Den Rest muss ich in nem neuen Post beantworten, hatte hier seit heut Mittag die Antwort-Zitate gespeichert :whistling:
      Liebe Grüße
      Maren mit Ella

      >>> Happiness is not a destination - it is a way of life <<<
    • Was das Thema Theorie und Praxis in der Erziehung angeht, so kann ich natürlich bisher nur vom Menschenkind berichten, aber ich kann mir vorstellen, dass es mit Hunden ähnlich ist: Wichtig ist die grundlegende Herangehensweise und wie du üblicherweise mit dem Kind (auch Hund?) umgehst - lassen die Nerven es mal nicht zu, seiner Linie treu zu bleiben, ist das menschlich, authentisch und okay. Ich verbitte mir auch jegliche Gewalt samt Anschreien in der Kindererziehung, trotzdem kommt es dann und wann dazu. Nicht aus Überzeugung, aber aus momentaner Überforderung. Mit Kids spricht man dann darüber und entschuldigt sich anständiger Weise. Beim Hund wird letzteres wohl schwierig, aber so hellhörig wie die Tierchen sind, kann ich mir gut vorstellen, dass auch sie vielleicht "merken" dass da der Mensch gerade in schlechter Verfassung ist - oder es einfach zu viel wurde und eine Grenze zu sehr überschritten wurde.

      Gut... also lasse ich alles andere warten und kümmere mich erstmal um eine engere Rasseauswahl :)

      Der Labrador Retriever ist wahrscheinlich - vom Rassestandard ausgehend - der am besten geeignetste Hund für uns. Ich bin mir wegen seiner Körpergröße unsicher (beim Berner Sennenhund nochmal mehr ;)).

      Also, mal anders herum - was mir bei der Rasseauswahl wichtig ist:

      - Familientauglichkeit
      - will to please - mindestens in dem Maße, dass ich es nicht schwerer habe als nötig ;)
      - kein Extrem-Sportler (da schrecke ich schon vorm Aussie zurück :))
      - mittelgroß (klein ist mir wenig sympathisch, zu groß einfach zu groß :))
      - kein kraushaariges oder (extrem) langes Fell

      Letzteres muss ich erklären, damit es nicht zu doof wirkt: bei kraushaarigen Hunden habe ich ne Art kleinen Trigger-Effekt. Unsere Nachbarin, mit der ich 25 Jahre unter einem Dach lebte, hatte stets einen verwahrlosten kleinen Pudel, der ernährungsbedingt und mangels Pflege übelst stank und ich bin fies davor geworden, so leid es mir auch für all diese tollen kraushaarigen Tierchen tut, ich hab da leider leider ne richtige Abneigung entwickelt.
      Und extrem langes Fell ist in der Regel einfach pflegeaufwändiger und wenn ich bedenke, wie oft ich den Hund (nebst Kindern und mir selbst) nach Zecken werde absuchen müssen, möchte ich es durch kurzes Fell wenigstens halbwegs einfach haben, das ist mir schon echt wichtig.

      Sieht alles nach Labrador aus, oder?

      edit: Was vielleicht noch wichtig ist: wir haben Treppen im und am Haus, das müsste für den Hund also auch okay sein. :whistling:
      Liebe Grüße
      Maren mit Ella

      >>> Happiness is not a destination - it is a way of life <<<

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Maksl ()

    • Ja! Ich finde den Labrador als Familienhilfe auch immer eine gute Wahl!
      Auch wenn in meiner Gegend der Trend dazu geht, unbedingt eine Arbeitsrasse haben zu müssen... die Familien mit Labbi & Co. sieht man immer und immer zufrieden mit ihrer Wahl - die anderen sind meistens nach 1,5 Jahren verschwunden oder man sieht sie noch zügig ausweichen...

      Mit der Wasserfalsche wird der Hund angespitzt (so eine mit fahrradflaschen Verschluss und mit der Rappeldose wird der Hund erschreckt. Beides nutzt man um schwieriges unerwünschtes Verhalten zu korrigieren.

      Ist pauschal gesagt nicht nötig, wenn man konsequent die gemachten Regel durchsetzt.

      Das man, wie von dir beschrieben, auch mal „hart laut“ gegen seinen Hund werden kann ist menschlich. Meine bisherigen Hunde haben das alle schnell verstanden.
    • Easy schrieb:


      Ja natürlich ist positive Bestärkung immer die erste Wahl. Aber ich bin auch nur ein Mensch.





      Genauso sehe ich es auch.
      Meine Hunde werden generell mit positiver Verstärkung erzogen, und ich spreche in aller Regel einfach nur leise mit ihnen.
      Klappt perfekt.

      Aber irgendwann kommt einfach mal eine Situation, in der man im Affekt laut wird. Das ist einfach menschlich, und ich glaube nicht, dass es einen Hundehalter gibt, der das in seinem Leben noch niemals gemacht hat.
      Meine Hunde nehmen mir das auch nicht übel. :D

      Die gucken mich dann seltsam an, als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank. 8o
      Fertig Aus.

      Ein Hund, der Vertrauen in den Halter hat, weil er mit Liebe erzogen wurde, bricht nicht zusammen, wenn man aus der Situation heraus mal laut wird. Ich bemühe mich immer, meinen Hunden gegenüber stets beherrscht aufzutreten. Aber ich bin eben keine Maschine, die sich immer vollständig unter Kontrolle hat. Und dann kommt mal ein Schrei.

      Tja - shit happens. :D
      Liebe Grüsse von Doris und Paul
    • Als bekennender Rasseliebhaber mit ebenfalls zwei kleinen Kindern werfe ich noch den Cocker-Spaniel mit rein.
      Fröhlich freundliche Hunde, machen jeden Mist mit. Für viele Hundesportarten geeignet, besonders natürlich für alles mit Nase.
      Die die ich kenne haben alle maximal einen moderaten, gut lenkbaren Jagdtrieb.
      Mit ca 40 cm grade auf der Grenze zwischen mittelgroß und klein, damit eine sehr praktische Größe.
      Fell würde ich als halblang und nicht als "Plüschbombe" bezeichnen.
      Ich bürste meine Hündin in der Regel 2x die Woche.
      Gehe aber tatsächlich alle 3 Monate zum Friseur. ( Aufwand 2 Std mit An- und Abfahrt, Kosten 35€)
      Beim Züchter würde ich darauf achten das natürlich nicht auf jagdliche Eignung selektiert und keine Verwandten jagdlich geführt werden. Das ist aber kein Problem, Cocker werden nur noch seltenst so gezüchtet.
      Ausserdem darf man sich von den "Showfrisuren" im Netz nicht beeinflussen lassen, ich kenne keinen Cocker der im Alltag so aussieht.

      Ich hänge mal zwei Bilder an, meine Hündin kurz nach dem Friseubesuch und kurz vor "jetzt wird's echt Mal wieder Zeit"



      Auf dem Baumstamm ca 2Wochen nach dem Friseur, dem Trimmen


      Leider keines in vergleichbarer Pose aber vllt gehts. Ca 10 vor dem Termin. Im Zustand von "der Zottelhund muss dringend"
      LG, Bananenhamster
    • Hallo Hamsti!

      Nichts gegen Cocker, ich finde diese Rasse auch toll!

      Aber...

      Eine Bekannte, die sogar selbst Cocker züchtete, hatte einen Cocker mit der sog. "Cocker-Wut". Das war nicht lustig, und da sie selbst kleine Kinder hatte musste sie den Cocker sogar einschläfern lassen. Das ist die Kurzversion einer eigentlich sehr langen Geschichte. Cocker können ganz tolle Familienhunde sein, es kann aber, wie in dem Fall, komplett in die Hose gehen. :( Und ich bin mit einem Cocker-Nachbarshund groß geworden (neben unserem eigenen Dackel :love: ).

      Nur mal so als kleinem Einwand.

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • @Wusan, wann war das?
      Ich dachte, die Cockerwut (was genau passiert da mit dem Hund eigentlich?) hätten sie in der Cockerzucht, seit die Nachfrage ja merklich weniger geworden ist, ganz gut in den Griff bekommen. Aber wirklich Ahnung hab ich nicht.

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Also die Cocker Wir, die trotz ihres Namens auch bei anderen Rassen auftreten kann, ist gewiss etwas von dem man mal gehört haben sollte, das aber gleichzeitig so selten ist dass ich es für die Rassewahl nicht für relevant halte.
      Da könnte deine Bekannte vielleicht weiterhelfen wenn man sie fragen würde wie viele Cocker sie in ihrem Leben hatte, inkl eigener Nachzuchten und wie viele davon Symptome der Cockerwut hatten. Und vllt auch wieviele Fälle ihr da aus Züchterkreisen bekannt sind.

      Die starke Häufung und damit das Bekanntwerden der Cockerwut, @DogGirl , gab es in den 70er Jahren als der Cocker Modehund war und massiv und unkontrolliert vermehrt wurde.
      Modehund zu sein hat noch nie einer Rasse gut getan.
    • @die, die‘s wissen
      Bei Cockerwut: Die Hunde sind dann hoch aggressiv? Gegen Menschen? Ist das was anfallsartiges? Weiß man um die Ursachen? Was löst es aus?

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)