Endlich irgendwann ein Hund!

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    • Herzlich Willkommen :)

      Schon, dass du dich im Vorfeld informierst.

      Was ich bisher von Kooiker und Kromfohrländer gesehen und gehört habe, sind beide ziemlich sensibel. Wie alt sind deine Kinder denn?

      @Wusan ich muss dir da leider ein wenig widersprechen. Nicht alle Hunde verzeihen Fehler leicht. Ich habe hier so ein Exemplar...

      Als Beispiel: Vor etwa 3 Monaten bin ich meinem Hund auf die Pfote gestiegen, als ich mir eine Hose im Badezimmer auf einem Teppich angezogen habe. Seitdem zeigt er starke Beschwichtigungssignale, wenn ich im Bad auf diesem Teppich stehe und mir diese eine Hose anziehe. Ein paar Mal ist er sogar aus dem Zimmer gegangen dabei.

      Da Kooiker und Kromfohrländer auch sensibel sind, könnte ich mir vorstellen, dass sie sich bei Fehlern auch nicht einfach schütteln und vergessen. Lasse mich da aber gerne eines besseren belehren ;)

      Zu deinem Agility Wunsch. Ich mache auch hobbymäßig Agility im Garten. Jedoch habe ich zuvor ein paar Trainigsstunden im Verein genommen (Bitte nicht in einer Hundeschule, die das "Fun-Agility" oder ähnliches nennt. Lieber in einem Verein, der auch Turnierambitionen hat, denn da wissen die Leute wirklich, wie es zu laufen hat). Das finde ich auch unglaublich wichtig, da einem dort der grundsätzliche Aufbau und vorallem die richtige Sprungtechnik gezeigt wird. Wenn die falsch ist, geht das ganz schnell auf die Gelenke und kann dem Hund im blödsten Fall ernsthaft schaden.


    • Vielen Dank euch allen :) Ich trage den Wunsch nach einem Hund ja schon etwas länger in mir, daher kam ich nicht um hin, das ein oder andere schon mal aufzuschnappen und gelernt zu haben, dass ich mich besser vorher eingehend schlau mache. Arbeits-, Zeit- und Nervenaufwand (und finanziellen Aufwand) kann man bekanntlich ja nur unterschätzen - oder sich freudig überraschen lassen, wenn man den worst case jeweils mit berücksichtigt hat. Das tue ich.

      Und so mache ich es auch mit der Welpenzeit. Ich lasse mich überraschen und kann mich auf alles einlassen, hoffe aber natürlich das beste und möchte mein möglichstes dazutun, dass alles glatt läuft. Und glatt laufen heißt für mich nicht, dass es perfekt läuft. Aber ich glaube, dass ich die richtige Einstellung und bald auch das nötige Background-Wissen habe, um das echt gut hinzukriegen.

      Meine Skepsis liegt da eher bei meinem jüngsten Kind. Wir haben im Moment bewusst viele Hundebegegnungen und da üben und beobachten wir schon recht viel. Es versteht schon eine Menge, ist da aber ganz typisch noch total impulsiv. Aktuell wäre es also wirklich noch eine große Herausforderung, da den Welpen und das Kind ausreichend voreinander zu schützen.

      Ein Jagd- oder Hütehund wäre für uns wahrscheinlich nicht die erste Wahl, da müssten wir evtl. sehr stark gegen angeborene Triebe kämpfen und das muss zum einen nicht sein und zum anderen wird es auch mit jedem anderen Hund schon eine Herausforderung, das Zwicken möglichst schnell und erfolgreich abzugewöhnen.

      Ich find's schwer und hoffe bei der "finalen" Hundewahl auf mein Bauchgefühl. Einerseits sind Rasseeigenschaften nicht zu verachten, andererseits sie auch kein Garant und von Hundehaltern höre ich da wirklich die unterschiedlichsten Empfehlungen und Herangehensweisen. Ich kann es eigentlich nur falsch machen, also schaue ich, dass ich es so gut wie möglich falsch mache ;)

      Vorausgesetzt alle Hunde hätten brav ihre Rassestandards gelesen und angenommen, wäre vermutlich der Klassiker Labrador der Hund der Wahl. Er kommt auch absolut in Frage, aber zum Festlegen ist's für mich noch zu früh. In meinem privaten Umfeld gibt's viele Labrador Retriever, die sich gern als Wachhund machen und verbellen und ich habe mehr als einmal gehört, dass sie sehr lange, sehr anstrengend waren, bevor sich alles eingespielt hatte und der Hund auch eine gewisse Reife an den Tag gelegt hat (im Vergleich).

      Wir sind gerne mit der gesamten Familie unterwegs, viel und gerne draußen, aber bisher keine mega-Sportler. Einen bewegungsfreudigen Hund sehe ich nicht als Problem, einen der wirklich extreme Auslastung jeden Tag benötigt, wäre bei uns an der falschen Adresse.

      Sehr langhaarige Hunde oder jene, die eine sehr intensive Fellpflege oder gar regelmäßig einen Friseur brauchen, sind eher nicht mein. An sowas habe ich einfach keinen besonderen Spaß, wenn ich also die Wahl habe, lieber nicht.

      Ansonsten sind da ne Menge Sachen, die ich echt toll fände, die aber dann einfach beim Tier liegen und Charaktersache sind... da komme was wolle (aber im Rahmen bitte ;)).

      Ich werde mal in mich gehen und überlegen, was mir wirklich wichtig ist und warum - vielleicht hat ihr ja dann den ultimativen Rasse-Tip für mich ;)

      Ich werde dann auch berichten, wie es mir rückblickend mit der Welpenzeit im Vergleich zur Babyzeit ging, @Lesko. Ich werde es nicht erfahren, wenn ich da nicht auch ein bisschen ins kalte Wasser springe. Aber zu guter letzt kann ich mich ja daran klammern, dass die Welpenzeit schneller vorbei ist, das ist auch viel wert. Dafür steht die Pubertät dann wiederum schon direkt vor der Tür... es wird aufregend, so viel steht fest.

      Ein Hund aus Privatabgabe, der für unsere Rahmenbedingungen passt, bei dem beidseitig Sympathie da ist und mein Bauchgefühl ja sagt - der könnte es liebend gerne werden. Wichtig wäre mir trotzdem, dass er noch kein Senior ist.
      Falls @Easy also noch eine Schwester hat... ;)

      Danke für alle Tips, halte sie alle im Hinterkopf, auch wenn ich es gerade nicht schaffe, auf alles im einzelnen einzugehen... sorry :)
      Liebe Grüße
      Maren mit Ella

      >>> Happiness is not a destination - it is a way of life <<<
    • Marionmithund schrieb:

      Ich dachte auch an "den idealen Züchter" und nicht an den Hund. Es gibt riesige Unterschiede bei den Züchtern.
      Wenn entschieden ist, welche Rasse einziehen soll, wäre es gut, sich mit dem "Stammbaum" zu beschäftigen.
      LG
      Achso, sorry :) Dann soll er bitte doch ideal sein! Ich ging bisher davon aus, dass ich mich auf der sicheren Seite befinde, wenn ich mich an VDH-Züchter halte?! Das klingt nach so strenger Kontrolle und Weitsicht, dass ich dachte, ich könnte es mir damit einfach machen. Ist nicht so? Worauf muss ich denn dann zusätzlich achten (ist ja shcon ne Menge, was da durch den VDH sichergestellt wird) - oder meinst du allgemein "Züchter" inkl. Vermehrer und Konsorten?

      Danke auch dir, @Isa :love:
      Liebe Grüße
      Maren mit Ella

      >>> Happiness is not a destination - it is a way of life <<<
    • Mit dem VDH ist es wie mit allen Vereinen, es gibt immer und überall schwarze Schafe.

      Wenn du dich für eine Rasse entschieden hast, oder 2-3 Rassen in der engeren Auswahl sind, können wir dir gerne bei der Suche eines Züchters helfen.

      Wegen dieser schwarzen Schafe ist es immer besser, den Züchter zu besuchen wenn er gerade keine Welpen hat. Dann kann man sich ein Bild machen und lernt die Eltern, zumindest aber die Hündin des möglichen Welpen kennen.

      Wenn ich das richtig rauslese ist dein jüngstes nächstes Jahr dann 2-3 Jahre alt und das ältere so 6-7 Jahre, richtig?
      Aus meiner Erfahrung können Kinder in dem Alter schon ausreichend verstehen und ein passendes miteinander zu schaffen. Harmonisch möchte ich nicht sagen, denn auch unter Geschwistern gibts ja diese „ich setzte euch aus“ Tage. Meine Schwester und ich sind da bis heute Meister drin :whistling:
      Allerdings würde ich die Rasse schon was von deinen Kindern abhängig machen, besonders welchen Umgang deine Kinder vertragen: Geht die Welt unter, wenn der Jüngling das Kind im Spiel mal umschubst, dann wäre der Labrador wohl eher fehl am Platz. Wenn ja, dann finde ich den Labbi passend. Die Dinge wie bewachen, bellen & Co. sind Erziehungssache.

      Ehrlich gesagt habe ich echt wenige Bedenken, dass du irgendwas nicht schaffst, aber eine Frage liegt mir noch auf dem Herzen: hast du eine Oma/Tante, was auch immer in der Nähe, wo die Kinder zur Not unterbringen kannst? Also wenn sie nicht mit raus möchten/können? Gerade kranke Kinder sind ja ein wahrer Segen, wenn man mit dem Hund raus möchte und am liebsten noch ein bisschen arbeiten :rolleyes: Natürlich stirbt der Hund nicht, wenn er 1-2 Tage mal weniger raus kommt, aber gerade bei jungen Hunden wird es dann oft „Zeit“...
    • Maksl schrieb:

      Marionmithund schrieb:

      Ich dachte auch an "den idealen Züchter" und nicht an den Hund. Es gibt riesige Unterschiede bei den Züchtern.
      Wenn entschieden ist, welche Rasse einziehen soll, wäre es gut, sich mit dem "Stammbaum" zu beschäftigen.
      LG
      Achso, sorry :) Dann soll er bitte doch ideal sein! Ich ging bisher davon aus, dass ich mich auf der sicheren Seite befinde, wenn ich mich an VDH-Züchter halte?! Das klingt nach so strenger Kontrolle und Weitsicht, dass ich dachte, ich könnte es mir damit einfach machen. Ist nicht so?
      Nein leider ist es nicht so, deshalb hatte ich ja so "intensiv mit dem Zaunpfahl" gewunken. ;)

      Maksl schrieb:

      Marionmithund schrieb:

      Ich dachte auch an "den idealen Züchter" und nicht an den Hund. Es gibt riesige Unterschiede bei den Züchtern.
      Wenn entschieden ist, welche Rasse einziehen soll, wäre es gut, sich mit dem "Stammbaum" zu beschäftigen.
      LG
      - oder meinst du allgemein "Züchter" inkl. Vermehrer und Konsorten?
      Nein, Vermehrer und Konsorten meinte ich nicht, wobei die manchmal in der Aufzucht besser sein können, als manche Züchter. ;)
      Wenn du dich für eine Rasse entschieden hast und die Züchter in deiner Umgebung weißt, können wir mehr dazu sagen und bei der Auswahl des Züchters helfen.
      LG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marionmithund ()

    • Hallo @Maksl! :hello:
      Erst einmal wollte auch ich dich noch herzlich willkommen heißen! :)

      Wie @DogGirl schon gesagt hat, lebt bei mir auch ein Kooikerhondje, daher kann ich auch die eine oder andere Erfahrung beisteuern, wenn du magst.

      Zwei, drei Dinge sind mir in deinen Posts aufgefallen:

      Maksl schrieb:

      Ein Jagd- oder Hütehund wäre für uns wahrscheinlich nicht die erste Wahl, da müssten wir evtl. sehr stark gegen angeborene Triebe kämpfen und das muss zum einen nicht sein und zum anderen wird es auch mit jedem anderen Hund schon eine Herausforderung, das Zwicken möglichst schnell und erfolgreich abzugewöhnen.
      Der Kooiker ist ein Jagdhund. ;) Zumindest gewisserweise. Ursprünglich sollte er ja Enten in speziellen Fangeinrichtungen hinter sich herlocken (also quasi das Gegenteil vom Jagen), ABER er war auch dazu da, ebendiese Fangeinrichtungen von Kleingetier wie Mäusen, Ratten und Co. sauberzuhalten. Entsprechend ist der Jagdtrieb bei den Kooikern recht unterschiedlich ausgeprägt. Wenn ich es richtig im Kopf habe, hat @DogGirl 's Lani keinen so ausgeprägten Jagdtrieb, mein Rico dagegen hat einen gepfefferten. Der ist mir schon kilometerweit weggerannt, weil er Vögel am Himmel hat fliegen sehen, und das nicht nur einmal. Da er sehr kooperativ ist, kann ich gut mit ihm daran arbeiten und er ist (mit jetzt drei Jahren) schon deutlich kontrollierter geworden. Aber mit einem jagdtriebigen Hund unterwegs zu sein heißt, den Hund immer im Blick zu haben (zumindest wenn er frei läuft). Vor sich hin träumen, ins Gespräch vertieft sein oder sich nebenbei mit den Kindern beschäftigen, geht nur, wenn der Hund angeleint ist (zumindest, wenn man nicht Gefahr laufen will, dass der Hund Wild sichtet und stiften geht). Beim Kooiker kann es gut sein, dass du das Glück hättest, ein weniger jagdtriebiges Exemplar zu erwischen. Aber es kann eben auch anders laufen und ich finde, man sollte sich auch den "worst case" bewusstgemacht haben und dafür bereit sein. :)

      Maksl schrieb:

      Einen bewegungsfreudigen Hund sehe ich nicht als Problem, einen der wirklich extreme Auslastung jeden Tag benötigt, wäre bei uns an der falschen Adresse.
      Bewegungsfreudig sind Kooiker definitiv. In meiner Familie lebt neben Rico noch ein Australian Shepherd und Rico stellt den Aussie, was Bewegungsfreude angeht, in den Schatten. Auch hier wieder: Das MUSS natürlich nicht so sein; auch hier ist @DogGirl 's Lani meines Wissens etwas gemäßigter. Rico jedenfalls war seinem ersten Lebensjahr ziemlich fordernd und wurde schnell "quengelig", wenn mal einen Tag nicht so viel Auslastung möglich war. Ich musste ihm erst beibringen, dass er nicht immer "dran" ist. Die gute Nachricht ist aber: Man KANN einem Hund das beibringen. Gerade in den letzten Wochen hatte ich beruflich unglaublich viel zu tun, sodass es zwischendurch immer wieder mal Tage gab, an denen Rico zurückstecken musste. Inzwischen macht er das sehr gelassen mit. Nichtsdestotrotz sollte man natürlich in der Regel dem Bewegungs- bzw. Auslastungsbedürfnis des Hundes gerecht werden (können). Rico und ich laufen durchschnittlich so acht bis zehn Kilometer am Tag. Außerdem möchte er auch kopfmäßig ausgelastet werden, weshalb wir Agility, Longieren, Dummy- und Tricktraining machen. Das klingt jetzt viel, ist aber nicht so wild. Das Dummytraining bauen wir (nachdem Rico die Basics gelert hat) auf den Spaziergängen ein. Agility ist einmal die Woche für ca. anderthalb Stunden. Longieren kannte ich schon von meiner vorherigen Hündin und habe es Rico selbst beigebracht; entsprechend machen wir das nach Lust und Laune ca. zweimal die Woche im Garten. Und das Tricktraining schieben wir auch nach Lust und Laune immer mal wieder ein (mal hier fünf Minuten, mal da zehn...).

      Was mir beim Thema Kooiker in deinem Fall etwas "Bauchschmerzen" macht, sind die noch recht keinen Kinder. Denn @19Kenia98 hat Recht, sie sind wirklich sensibel, vor allem körperlich. Rico reagiert sofort mit Beschwichtigungssignalen, wenn man ihm mal versehentlich etwas anrempelt o. Ä., während andere Hunde darauf überhaupt nicht reagieren würden. Er empfindet also Berührungen, die andere Hunde völlig kalt lassen würden, schon als relativ schlimm. Ich würde einen Kooiker in einer Familie mit Kindern nicht per se ausschließen, allerdings müssen die Kinder dann entweder schon älter sein oder wirklich, wirklich sanft und vorsichtig im Umgang mit dem Hund. Ansonsten kann es bei einem Kooiker schnell passieren, dass er die Kinder als bedrohlich oder einfach ätzend abspeichert, und dann hat man ein Problem...

      Das wären so meine ersten Gedanken zum Thema Kooiker. Wenn du noch Fragen hast, sehr gerne! :)

      Viele Grüße
      Amica :pfote:
      Although I keep my social distance, what this world needs is a hug.
      Until we find a vaccination there's no substitute for love.
      So love yourself and love your family, love your neighbor and your friend.
      Ain't it time we loved the stranger, they're just a friend you ain't met yet.

      Jon Bon Jovi
    • Hallo Maren!

      Wow, wie ich deinen Posts entnehme hast du dich aber schon sehr gründlich mit der "Materie Hund" beschäftigt! :thumbsup:

      Maksl schrieb:

      und hoffe bei der "finalen" Hundewahl auf mein Bauchgefühl
      Ich habe mich bisher immer auf mein Bauchgefühl verlassen und immer Schätze bekommen! :love: Selbst mein Hardcore Ersthund Bessy :love: war ein Schatz. Das wir Probleme anfangs hatten, hatte andere Gründe - mich. :whistling: Doch das ist eine andere Geschichte. ;)

      Maksl schrieb:

      oder Hütehund wäre für uns wahrscheinlich nicht die erste Wahl
      Schade, sonst hätte ich dir nämlich zum Schäferhund geraten. Meine Hexe :love: und der feine Herr Merlin :love: waren wie gemacht für Kinder, auch kleine. So grobmotorisch speziell Merlin war, bei kleinen Kindern oder gebrechlichen oder behinderten Menschen war er der zärtlichste Hund, den man sich vorstellen kann. :love:

      Zum "guten" Züchter.

      Klar sollte der Stammbaum stimmen, die Zucht selbst etc. Da gibt es viele Kriterien, die vom VDH vorgegeben werden (aber nicht immer eingehalten werden :whistling: - auch das ist eine andere Geschichte ;) ). Wichtig für mich ist für einen guten Züchter besonders die Zeit NACH der Geburt. Lernen die Welpen vieles kennen? Das fängt bei so banalen Dingen an wie "kennen sie Gras", "kennen sie Staubsauger", Lärm, Ruhe, Töpfe klappern, Fernseher etc. Das sind die für mich wichtigsten Basics, die ein Züchter legen muss/sollte. Wenn Welpe das, oder sehr viel davon, bereits kennt, haben Welp und neue Familie einen wesentlich besseren Start zusammen. :)

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Herzlich willkommen im Forum. :hello:

      Bei mir sind zwei Hunde als Welpen eingezogen und ein Hund mit 14 Monaten weil ich auch dachte, dass es einfacher ist wenn als Ersthund ein Welpe einzieht. Ich habe durch Balou viel gelernt aber ich hätte mir mehr (oder überhaupt) Hundeerfahrung für die Welpen- und Junghundzeit mit ihm gewünscht. Mein Hermann von einer Pflegestelle wäre ein idealer Hund für Ersthundehalter wenn er nicht sein Bellproblem bei allen Fremdhunden mitgebracht hätte.

      Ich würde einen Hund von einer Pflegestelle oder aus dem Tierheim nicht völlig ausschließen. Welpen sind nicht immer ganz einfach und bei einem erwachsenen Hund (ab ca. zwei Jahren) aus dem Tierschutz kann man den Charakter erkennen und wie er auf Kinder reagiert.
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier
    • Ihr sorgt hier ja richtig für Wohlfühlfaktor, danke für eure ganzen Tips und Hilfsangebote, die nehme ich gern an :)

      CC Enzo schrieb:

      hast du eine Oma/Tante, was auch immer in der Nähe, wo die Kinder zur Not unterbringen kannst? Also wenn sie nicht mit raus möchten/können? Gerade kranke Kinder sind ja ein wahrer Segen, wenn man mit dem Hund raus möchte und am liebsten noch ein bisschen arbeiten Natürlich stirbt der Hund nicht, wenn er 1-2 Tage mal weniger raus kommt, aber gerade bei jungen Hunden wird es dann oft „Zeit“...
      Leider nein bzw nicht zuverlässig ;) Das ist auch jetzt schon mit zwei Lütten sehr schade. Ich beneide Menschen, die Eltern/Tante/Onkel/* im Alltag mit involviert haben (die haben auch echt saubere Wohnungen, ich nicht). Im dolleren Krankheitsfall muss ich jonglieren, wie auch jetzt schon teilweise, wenn ein Kind krank ist und das andere nicht. Den Vormittag über bin ich auf mich allein gestellt mit Kindern und dann Hund, ab spätem Mittag (15 Uhr) ist dann auch mein Mann zu Hause. Im Extremfall, wenn ein Kind also so krank ist, dass es wirklich nicht raus kann/möchte und auch Kindergarten/Schule flachfallen, müsste ich uns durch den Vormittag hangeln und eine ausgedehnte Runde auf den Nachmittags- und Abendbereich legen. Vormittags müsste notfalls dann tatsächlich der Garten reichen. Rückblickend gab es solche Momente, in denen nichts gegangen wäre, aber echt selten. Mein Mann ist zudem prädestiniert, gleich mit Kind(ern) krank zu werden - dann habe ich sogar leichtes Spiel mit Hund ;) Und falls euch nun der Gedanke kommt, ich könne ja auch mal krank werden: nee, nie ;) jedenfalls nie so, dass bei mir gar nix mehr geht, muss ja auch sonst alles laufen. Schwangerschaften ausgenommen, aber das weiß ich zu verhindern. Und Knochenbrüche sind mir auch noch nicht unter gekommen :) Und ansonsten, wenn es mal so richtig hart auf hart kommt, müsste mein Mann Urlaub opfern (ist zum Glück meist spontan möglich) oder es würde sich doch jemand finden, der dann an einer Stelle einspringt.

      CC Enzo schrieb:

      Wenn du dich für eine Rasse entschieden hast, oder 2-3 Rassen in der engeren Auswahl sind, können wir dir gerne bei der Suche eines Züchters helfen.
      Liebend gerne! Auch @Marionmithund

      Marionmithund schrieb:

      Nein leider ist es nicht so, deshalb hatte ich ja so "intensiv mit dem Zaunpfahl" gewunken.
      Manchmal erkenne ich den Zaun vor lauter Latten nicht... tschuldige :whistling:

      Amica schrieb:

      Bewegungsfreudig sind Kooiker definitiv. In meiner Familie lebt neben Rico noch ein Australian Shepherd und Rico stellt den Aussie, was Bewegungsfreude angeht, in den Schatten.
      Ja, danke für deine Anmerkungen, das war mir in der Deutlichkeit tatsächlich noch nicht bewusst. Auch und gerade die Sensibilität. Da würde bei uns tatsächlich eher ein robusteres Tier, das mal ein Kind umwerfen könnte, in Frage kommen. Und: witziger Weise war der Australian Shepherd immer so das "Idealbild" von Hund, das ich hatte, bevor ich mich ein bisschen informiert habe und mir eingestehen musste, dass der Aussie vielleicht doch ein wenig zu agil für uns wäre und die Erziehung sehr aufwendig werden würde. Dass euer Kooiker da einen Aussie in den Schatten stellt, finde ich schon bemerkenswert :)

      Wusan schrieb:

      Wow, wie ich deinen Posts entnehme hast du dich aber schon sehr gründlich mit der "Materie Hund" beschäftigt!
      Danke :love: Aber warte ab, bis ich mit meinen Fragen loslege, dann klärt sich schnell, dass ich noch wenig Ahnung, aber immerhin schon mal das Herz am richtigen Fleck habe (meine ich). :D

      Wusan schrieb:

      Ich habe mich bisher immer auf mein Bauchgefühl verlassen und immer Schätze bekommen!
      Siehste und so wird das auch bei uns :) Macken und ne eigene Persönlichkeit darf und soll der Hund ja schließlich auch haben. Ich versuch nur zu eruieren, mit welchem Typ Hund wir wohl am harmonischten zusammenleben können und da seid ihr schon ne große Hilfe. Eigentlich dachte ich ja, die Frage nach der Rasse stünde als letztes an... jetzt müssen wir bitte gut achtgeben, dass ich nicht zu euphorisch und ungeduldig werde ;)

      Wusan schrieb:

      Schade, sonst hätte ich dir nämlich zum Schäferhund geraten.
      Kategorisch ausschließen tue ich auch den Schäferhund nicht :) Ich habe großen Respekt vor seinem Hütetrieb und frage mich, ob das eine gute Idee ist, mit Kids, die er mit Sicherheit oft dabei erwischt, dass sie sich von der Herde entfernen. Kriege ich ihm vermittelt, dass die das durchaus dürfen? Ha, oder besser noch, er darf nicht zwicken, aber die Kinder wieder zusammentreiben, wenn ich ihn losschicke. Das hätte was ;)
      Also in diese Richtung gehen meine Gedanken dabei. Ich lasse mich jederzeit gern eines Besseren belehren, darum bin ich ja u.a. hier :)

      Wusan schrieb:

      Das sind die für mich wichtigsten Basics, die ein Züchter legen muss/sollte. Wenn Welpe das, oder sehr viel davon, bereits kennt, haben Welp und neue Familie einen wesentlich besseren Start zusammen.
      Ja cool, genau sowas wären tatsächlich auch für mich schon Standard-Fragen bzw. Dinge auf die ich achten würde. Autofahren schon mal gemacht haben fände ich extrem wichtig, denn darum werden wir wohl nicht drumrum kommen, wär schon cool, wenn der Start nicht gleich mit einem neuen, erstmal "schrecklichen" Ereignis verbunden ist.

      CrazyDogs123 schrieb:

      Ich würde einen Hund von einer Pflegestelle oder aus dem Tierheim nicht völlig ausschließen.
      Tue ich auch nicht, ich halte es nur für sehr unwahrscheinlich, dass das was wird. Ich hatte das zuvor mal kurz angerissen, falls es dich näher interessiert, wieso ich das bisher so einschätze.


      Im Moment schaue ich mir übrigens ganz viele Videos von Hundetrainern an, ich finde das ne tolle Möglichkeit um überhaupt erstmal eine Palette an Herangehensweise und Möglichkeiten kennenzulernen und nebenbei immer wieder Basics kennenzulernen.

      Dabei dürft ihr mir dann übrigens auch gerne behilflich sein: Hundeschule ist ja nicht gleich Hundeschule. Aber um da ran zu gehen, muss ich erstmal ein grobes Standing zur Hundeerziehung bei mir einkehren lassen.

      Was meint ihr, sollte ich vorbereitend in Erfahrung bringen bzw. tun, um einen gut vorbereiteten Start hinzukriegen? Ich schaue mir viele Videos zu Hunden/Erziehung/Training/Gesundheit/Ernährung an, mache mich schlau, welche Rasse es werden soll, welche Erstausstattung her muss, welche Hundeschulen und Tierärzte in der Umgebung sind. Habe meinen Alltag, Umgebung und Möglichkeiten natürlich auf hunde- und insb. welpentauglichkeit geprüft... was noch? Allergietest. Wie wichtig ist der? Wir sind nicht prädestiniert für Allergien, aber ausschließen kann man ja nix. Macht man den dann mit dem spezifischen Hund, der es werden soll oder allgemein vorher? Und wie liefe der ab?

      Gute Nacht :)
      Liebe Grüße
      Maren mit Ella

      >>> Happiness is not a destination - it is a way of life <<<
    • Hallo Maren!

      Du bist echt süß! :thumbsup:

      Erster Tipp von mir:

      Maksl schrieb:

      Habe meinen Alltag, Umgebung und Möglichkeiten natürlich auf hunde- und insb. welpentauglichkeit geprüft... was noch?
      Mach dir Gedanken, aber mach dir nicht ZU VIEL Gedanken. ;)

      Wie sacht de Köllche: Et küt, wie et küt. Blöder Spruch, doch da ist auch sehr viel Wahres drin! :) (Ich liebe ihn! :love: Und das sagt ein Mainzer! :D )

      Mach dich einfach nicht verrückt! Egal, was du planst, vorbereitest und sonstiges: es wird sowieso alles anders kommen. :P Und das ist gut so! :thumbsup: :thumbsup:

      Gute Nacht und liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Maksl schrieb:

      Ein Jagd- oder Hütehund wäre für uns wahrscheinlich nicht die erste Wahl, da müssten wir evtl. sehr stark gegen angeborene Triebe kämpfen und das muss zum einen nicht sein und zum anderen wird es auch mit jedem anderen Hund schon eine Herausforderung, das Zwicken möglichst schnell und erfolgreich abzugewöhnen.

      Das wird in vielen Hundeschulen leider so versucht. Doch es erleichtert dem Besitzer und dem Hund das Leben, wenn man den Trieb kontrolliert. Man kann nicht gegen einen angeborenen Trieb kämpfen. Die meisten Hütehunde sind zum Hüten geboren. Doch kein vernünftiger Schäfer lässt seinen Junghund einfach in eine Schafherde donnern. Der Hund muss erst mühsam lernen, dass und wie er sich selbst kontrollieren kann bzw. der Mensch muss ihm das beibringen.


      Maskl schrieb:

      Kategorisch ausschließen tue ich auch den Schäferhund nicht Ich habe großen Respekt vor seinem Hütetrieb und frage mich, ob das eine gute Idee ist, mit Kids, die er mit Sicherheit oft dabei erwischt, dass sie sich von der Herde entfernen. Kriege ich ihm vermittelt, dass die das durchaus dürfen? Ha, oder besser noch, er darf nicht zwicken, aber die Kinder wieder zusammentreiben, wenn ich ihn losschicke. Das hätte was
      Also in diese Richtung gehen meine Gedanken dabei. Ich lasse mich jederzeit gern eines Besseren belehren, darum bin ich ja u.a. hier
      Ich kenne einige Schäferhunde aus VDH Zuchten (Deutsche, Belgier, Holländer und Schweizer). Außer den beiden Schweizer Schäferhunden, haben alle einen Knacks. Als Welpe waren die meisten noch relativ normal, doch spätestens mit der Pubertät wurden sie echt übel. Ich halte Schäferhunde (außer die Schweizer) als Familienhund nicht für geeignet.

      Zu deinem Agility-Wunsch: Ja, man kann mit einem Labrador Agility machen, aber man kann das auch mit einem Bernhadiner machen. Gerade mit einer Show Labrador würde ich kein Agility machen. Agility besteht zu 80% aus Sprüngen, das sollte man nicht mit einem schweren, massigen Hund machen. Selbst in der Border Collie Szene wird regelmäßig darüber diskutiert, ob man mit Show Bordern Agility machen sollte und die sind doch noch deutlich schlanker und leichter als ein Labbi.



      Maksl schrieb:

      Allergietest. Wie wichtig ist der? Wir sind nicht prädestiniert für Allergien, aber ausschließen kann man ja nix. Macht man den dann mit dem spezifischen Hund, der es werden soll oder allgemein vorher? Und wie liefe der ab?

      Ein Allergietest ist meist sinnlos. Oft entwickeln Hunde das Enzym, auf das der Mensch eine Allergie entwickelt erst mit der Geschlechtsreife. Wenn man einen erwachsenen Hund aus dem Tierheim adoptiert, dann geht ein Test (zwar auch nicht 100%, aber eine gewisse Richtung zeigt er). Bei einem Welpen jedoch, ist er (außer in seltenen Fällen) absolut sinnlos. Auch das testen auf die Elterntiere hat keinen Sinn, da der Welpe ja eigene Enzyme entwickelt.


      Zur Rasse: In meinen Augen korrelieren deine Wünsche zu einem Hund ein wenig. Einerseits möchtest du einen ruhigen, kinderfreundlichen Hund und andererseits möchtest du mit ihm Agility betreiben.

      Rein nach meiner persönlichen Erfahrung ist der Berner Sennenhund für mich der perfekte Familienhund. Er ist nicht ganz so distanzlos wie ein Labrador, aber trotzdem zumeist die Ruhe in Person. Sport geht in Maßen. Sportarten mit Sprüngen (Agility, Flyball, Discdogging,...) würde ich allerdings nicht machen. Jedoch kenne ich ein paar Leute, die mit ihren Berner Sennen Zughundesport machen.

      Ein bisschen sportlicher wäre dann der Boxer (bei ausreichend Nase). Da kenne ich allerdings nur einen. Möchte mir somit kein Urteil über ihn erlauben.

      Die beiden Schweizer Schäferhunde die ich kenne, sind auch ordentlich sportlich. Die Besitzer machen mit ihnen Agility. Und sie haben zwei Kindergartenkinder. Familienfreundlich sind diese beiden auf jeden Fall. Aber sie haben auch einen Schutztrieb, der allerdings von den Besitzern sehr gut gehändelt wird.

      Eine andere Alternative wäre der Collie (gibt es in kurz und langhaar). Auf jeden Fall ein sportlicher Hund, der durchaus in einer Familien leben kann. Allerdings gibt es hier auch einige sensible Vertreter.

      Was vllt. auch noch ganz interessant ist, ist der Lagotto Romagnolo. Auch hier beschränkt sich meine persönliche Erfahrung auf einen Hund. Er hat ordentlich Pfeffer, ist aber ein traumhafter Spielpartner für die 3 Kinder der Familie.


    • Maren, wenn dein Mann für gewöhnlich um 15 Uhr zu Hause ist, dann sehe ich das nicht sooo schwierig. Ich hab hauptsächlich an den Winter gedacht, da ist es mit einem Junghund immer angenehmer im hellen zu gehen ;)

      Den Boxer würde ich auch einwerfen. Ich kenne ein paar und daher auch beide Seiten...
      Aus guter Zucht und mit kräftig Spucke kann ich mir das aber gut vorstellen. Der Boxer ist sowohl ein freudiger Arbeiter, ein Clown bis ins hohe Alter, aber auch ein ruhiger Chiller (bei Auslastung).
    • Huhu @Maksl, jetzt dock ich hier auch noch mal an... von wegen Kooiker und Kromi und so...

      Auch aus meiner Sicht ist ein Kooikerhondje nicht die beste Wahl für eure Lebenssituation.
      Die Kooiker - so pauschal über einen Kamm geschert - sind mit dem Wort „sensibel“ sehr gut charakterisiert. Die haben nicht das sprichwörtliche „dicke Fell“, das ein Hund, der mit kleinen Kindern aufwächst, sehr gut gebrauchen kann. ;)
      Mit diesem Hund wird man glücklich - und der Hund mit seinen Menschen - wenn man auf diese „Empfindlichkeiten“ Rücksicht nehmen kann. Je mehr man den Hund genau lesen kann, also auf seine kleinen Anzeichen von Unwohlsein eingeht, desto einfacher hat man es im gemeinsamen Leben.

      Konkretes Beispiel: wenn Lani mich in der Stadt begleitet - was täglich der Fall ist -, dann mag sie es nicht, wenn sie direkt an einer in der Fußgängerzone laufenden Taube vorbei muss. Diese Tauben in der Stadt sind ihr seit jeher unheimlich. Warum weiß nur Lani selbst. In der Stadt in der Fußgängerzone geht Lani natürlich an einer kurzen Leine direkt neben mir. Meist seh‘ ich die Tauben selbst und lade Lani von mir aus ein, die Seite zu wechseln, aber manchmal krieg ich auch nichts mit. Dann merk ich aber, dass das Lchen plötzlich nicht mehr neben mir gehen mag, sondern auszuweichen versucht. Sie blickt dann z.B. zu mir hoch, oder stupst mir an die Wade..
      Spätestens dann krieg ich mit: ahhh, da ist wieder ne blöde Taube...und lass Lani mich als Taubenprellbock benutzen und an die andere Seite wechseln.

      Zugegeben, dieses Beispiel wirkt total bescheuert und banal, denn was wäre so schlimm daran, wenn der Hund an dieser harmlosen Taube direkt vorbei müsste, würd ihn ja nicht umbringen. Natürlich nicht - aaaaaber bei einem Kooikerhondje führen solche Situationen dazu, dass die „nervös“ werden, sich unwohl fühlen und insgesamt sozial unsicherer.
      Die schütteln sich leider häufig nicht einfach eine Anspannung aus dem Fell und gut is - die behalten sowas für ewig und drei Tage und spinnen sich da Geschichten drum rum... und plötzlich hast du einen Hund, den du nicht mehr mit in die Fußgängerzone nehmen kannst, weil er entweder anfängt alles mögliche und unmögliche anzubellen, oder zu zittern oder sich einfach weigert auch nur einen Schritt zu tun.
      Das bedeutet „Sensibilität“ beim Kooiker. Oder kann es zumindest.

      Wenn du in der Lage bist, bei nem Kooiker ein kommunikatives Ohrzucken zu lesen, zu deuten und darauf so zu reagieren, dass der Hund sich verstanden fühlt, dann hast du einen wirklich tollen, unkomplizierten Hundebegleiter. Sonst hast du auch einen tollen Hund, aber einen mit vielen „Baustellen“.
      Also mein Tipp, kein Kooiker für euch, denn wie gesagt, eure Lebenssituation mit den noch kleinen Kindern und dein „Hundeanfänger-Dasein“ wären da nicht optimal.

      Auch ein Kromi sollte bei euch nicht einziehen , aber warum ich da auch Abraten würde, das erzähl‘ später...
      Erst mal Pause. :)

      <3 liche Grüße von Carola mit Lani :pfote:

      „If you choose to live with a dog please take the time to learn about dog behavior and their individuality and who they are and what they want and need ...“ (Marc Bekoff)
    • Hallo Maren!
      Wie ich gelesen habe, schaust du dir viele Videos an! Finde ich prima!
      Wenn ich dir da einen Tip geben darf?
      Wähle Videos von Martin Rütter!
      Zugegeben ich bin Fan, aber hauptsächlich, weil er NUR mit positver Konditionierung arbeitet :thumbsup: !
      Ich konnte und kann viele Ansätze für meinen Hund umsetzten ( Shih Tzu Mix) und auch bei meiner inzwischen verstorbenen Kangalmix Hündin.
      Liebe Grüsse
      Andrea


      Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :love:
      Walt Disney
    • 19Kenia98 schrieb:

      Ich kenne einige Schäferhunde aus VDH Zuchten (Deutsche, Belgier, Holländer und Schweizer). Außer den beiden Schweizer Schäferhunden, haben alle einen Knacks. Als Welpe waren die meisten noch relativ normal, doch spätestens mit der Pubertät wurden sie echt übel. Ich halte Schäferhunde (außer die Schweizer) als Familienhund nicht für geeignet.
      Kenia spricht mir aus dem Herzen. Mit einem Schäferhund wirst du nicht glücklich werden. Es geht ja auch nicht nur um deine Kinder. Nicht vergessen sollte man den Besuch der Kinder. Es ist nicht schön,wenn der Besuch sich nicht schnell bewegen kann, weil Hundchen das nicht gefällt. ;) Kinder rennen und sind oft laut. Nicht jeder Hund akzeptiert das.
      So allgemein solltest du auch nicht aus den Augen verlieren, dass du nicht in die Nähe von Kindergärten und Schulen mit dem Hund gehen darfst. Kinder abholen wird dann schwierig. Du kannst mit dem Hund nicht auf Spielplätze, nicht schwimmen gehen usw. Hast du das überlegt, wie das geregelt werden kann?
      LG

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marionmithund ()

    • Andrea Vetter schrieb:


      Zugegeben ich bin Fan, aber hauptsächlich, weil er NUR mit positver Konditionierung arbeitet
      Nicht so wirklich. Er nutzt zwar einen Futterbeutel, aber seine Wasserflasche hat nichts mit positiver Arbeit zu tun. ;)
      Was mir an ihm gefällt ist, dass er Hunde gut lesen kann.
      Ulrike Seumel arbeitet positiv, ist nur ein Beispiel, es gibt viele andere. :D
      LG
    • Marionmithund schrieb:

      Andrea Vetter schrieb:

      Zugegeben ich bin Fan, aber hauptsächlich, weil er NUR mit positver Konditionierung arbeitet
      Nicht so wirklich. Er nutzt zwar einen Futterbeutel, aber seine Wasserflasche hat nichts mit positiver Arbeit zu tun. ;) Was mir an ihm gefällt ist, dass er Hunde gut lesen kann.
      Ulrike Seumel arbeitet positiv, ist nur ein Beispiel, es gibt viele andere. :D
      LG
      Welche Wasserflasche :shocked: ?
      Hab ich bewusst nie gesehen :hund-wtf: !
      Liebe Grüsse
      Andrea


      Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :love:
      Walt Disney