Was mich heute ärgert/ aufregt

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    • Wusan schrieb:

      Ach ja, ich war auch schon mal froh, dass ein Hund (Dumbledore) für mich eine Situation geklärt hat, bei der ich absolut keine Chance hatte einzugreifen. Da wurde Merlin angegangen und hätte auch keine Chance gehabt. Dumblechen hat es geklärt und seitdem habe ich zu solchen Situationen eine andere Sichtweise.
      Die Situation hatte ich auch schon. Da hätte Kenia keine Chance gehabt, aber Gaby :love: war da und hat es geregelt :thumbup: .
      Ich war mächtig stolz auf sie <3 .

      Sandra84 schrieb:

      Gut war, dass wir nach dieser Sache noch ein paar Hunde trafen und Oskar brav war. Ich konnte ihn gut auf mich fixieren
      :thumbsup: Gut Sandra, sehr gut Oskar :love: :thumbsup: . Dann war das Training doch nicht umsonst :!:

      Gruß
      Birgit
      Mein Leben dauert viel kürzer als deins. Jede Trennung von dir macht mich traurig.
      Denk bitte immer daran: Du hast mich genommen <3 !
    • Sandra84 schrieb:

      Und ich ärgere mich am meisten, dass ich die Situation nicht klären konnte, sondern Oskar das übernahm, so dass er jetzt den „Erfolg“ hatte Mist, Mist, Mist!
      Ich habe dazu mal etwas von Thomas Baumann gelesen. Wenn man nicht mehr in der Lage ist eine Situation zu verhindern oder sie zu managen weil der andere Hund nicht geht, soll man seinen Hund nicht im Kommando halten, sondern frei geben.
      Dann würde das beim Hund ankommen als darf er es klären sprich du stehst als die Person da die es ihm zutraut und nicht als die Person die es nicht selber hinbekommen hat.
      Klingt vielleicht etwas komisch macht aber für mich Sinn :) .
      Ich weiß allerdings nicht wie heftig deiner reagiert wenn du ihn frei gibst.
      MfG Melanie mit Blacky&Geordi im Herzen & Joran an meiner Seite
      Manchmal lese ich über jemanden, der mit großer Autorität sagt, dass Tiere keine Absichten und keine Gefühle haben, und ich frage mich:" Hat der Typ denn keinen Hund?"(Frans de Waal)
    • Das erscheint mir logisch @ATuin.
      Ich hatte so Situationen auch schon, hatte beide Hunde dabei, fremder größerer Tutnix kommt an und will partout nicht wieder gehen. Ich schütze primär Easy, weil die einfach durch ihre Handicaps keine Chance hat, da muss nur mal ein Trampel ihr die Pfote auf den Rücken hauen, selbst wenn es nicht bös gemeint ist, und dann hab ich wieder den Salat.
      Deswegen "darf" in solchen Situationen Pepper ganz bewusst vor. Durch ihr schrilles Gekeife hält sie den anderen Hund auf Abstand, und ich kann Easy besser schützen, bis der Halter des Tutnix endlich da ist, oder der Tutnix von selber die Schnauze voll hat und wieder geht.
      Keine Ahnung ob das richtig ist, da Pepper ja eh einen Leinenpöbelproblem hat, aber in so ner Situation weiß ich mir dann manchmal nicht anders zu helfen, als sie nen Meter vorzulassen um den anderen Hund auf Abstand zu Easy zu halten... :/
      Ich hab es schon versucht, beide Hunde hinter mich um den anderen Hund zu verscheuchen, das klappt deutlich schlechter, weil der andere Hund meistens so fixiert auf meine Hunde ist, dass er mich gar nicht wirklich wahrnimmt, liegt vielleicht an meiner schlechten Präsenz in dem Moment, keine Ahnung, aber so ein Trampel schaut mich nicht mal an sondern will nur an meine Hunde, und Pepper lässt sich dann nicht zweimal bitten und bleibt eher schlecht hinter mir, und dann hab ich Leinen-Gewurschtel hinter mir, meine Hunde fangen dann manchmal auch noch an sich gegenseitig anzukeifen usw.
      So wie oben beschrieben komme ich deutlich entspannter durch die Situation, auch wenn es vielleicht aus erzieherischer Sicht falsch ist :/ . Manchmal, wenn ich es gut überblicken kann, dann lasse ich Pepper sogar frei und behalte Easy bei mir. Pepper kommt schon klar, ist zur Not immer schnell genug, und der andere Hund ist abgelenkt von Easy... Und Pepper lässt sich dann auch immer problemlos wieder abrufen wenn der Tutnix wieder bei seinem Halter unter Kontrolle ist...
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Solche Situationen sind einfach nur Sch...................

      Mir tat der Oppi immer besonders leid... wenn ich nicht schnell genug war..... nicht mehr sehend und hörend...... hatte ER echt die Arschkarte... zum Glück passiert s hier ja selten.......
      da meine Kötis ja klein sind, krieg ich Sie recht gut hinter mich, das ich Sie gut schützen kann!!!!!!!!!!

      LG MARTINA
    • @ATuin hat das vollkommen richtig beschrieben... wenn’s nicht mehr geht, dann den Hund frei geben.
      Bei aller Pöpelei und was passieren könnte - Grundsätzlich arbeiten wir doch alle mit unseren Hunden so, dass wir uns als Team verstehen. Wenn in einem Menschen Team einer mal ausfällt, dann macht ein anderer das. ;)
      Solange der eigene Hund nicht mit sofortiger, ernsthafter Beschädigungsabsicht in die Konfrontation geht - auch mal laufen lassen.

      Ich sehe hier, dass viele Hunde damit gut zurecht kommen.
    • Ich sag mal, dass man Hunde nicht unterschätzen sollte. Sie können sehr wohl Situationen unterscheiden. Angriff eines Fremdhundes auf die persönliche Sphäre, durch die Leine oder Bei Fuß gehen definiert, ist etwas anderes für einen Hund als ein Fremdhund auf der anderen Straßenseite. Das mag zwar für uns so aussehen, aber das eine ist: Komm ja nicht näher! und das andere: Schleich dich!

      Wobei ich einmal einem Fremdhund das Leben retten musste, denn Zeus, der Husky, verstand Null Spaß und kannte keine Grenzen, wenn sich ein fremder Hund in seine Privatsphäre wagte.

      Eine andere Geschichte dazu, und ich glaube, ich habe sie schon einmal erzählt: Schwester und Mutter haben auf die beiden Hunde des Freundes unserer Tochter aufgepasst, Bebe und Sky. Die (erwachsene) Schwester steht mit Bebe, dem Minidackel, vor dem Haus. Es kommt ein als aggressiv bekannter Pitbull Mischling vorbei und will sich auf Bebe stürzen. Die Schwester hebt sie hoch und will ins Haus zurück. Hund greift Schwester an, sie stürzt und im Gerangel um Bebe, verbeißt sich der Fremdhund ihr in Bein. Die Mutter kommt schreiend aus dem Haus gestürzt, versucht vergeblich, den Fremdhund von ihrer Tochter abzuwehren. Bis Sky, ein Staffordshire, es schafft, aus dem Haus zu kommen, und der Rest ist Geschichte.
    • Das macht schon alles Sinn, was ihr schreibt :thumbup: Und wenn ich die Situation immer und immer wieder Review passieren lasse, glaub ich fast, dass Oskar mich tatsächlich lediglich unterstützen wollte, sprich wir haben gemeinsame Sache gemacht ?( Während ich schrie, bölkte und brüllte, preschte er ja nach vorne 8o

      Dafür spricht auch, dass er dies später eben nicht auf die anderen Hunde noch übertragen hat, sondern wieder „ganz der Alte“ war :thumbup:

      Ich glaub da jetzt einfach mal dran (und bin froh, dass erst mal kein Turnier ansteht ... :whistling: )
      Es gibt ein Leben ohne Hund, es lohnt sich nur nicht!
    • @Sandra84 schau mal bei Enzo die Videos mit Susi. Anfangs ist sie wie der Teufel auf Enzo los. Nun weiß sie, dass von ihm keine Gefahr ausgeht und die beiden halten (meistens) ihren Abstand und es kommt von Susi eher zu unterwürfigem Verhalten.

      Ich schicke Enzo auch in „passendes“ Benehmen, wenn ich mal keinen Kopf für Konfrontationen habe :whistling: Er hat den Unterschied schnell gelernt und handelt entsprechend.

      Oskar wird wegen ein, zwei fällen, wo er dich unterstützen darf nicht (wieder) zum Super-Pöbler... Hat er ja auch gezeigt :thumbsup:
    • Zum Thema wütend sein, weil man nicht eingreifen konnte... :evil:

      Ich hab mit Bazi ne extra Runde mit dem Rad gedreht, weil sie vor Langeweile rumgenölt hat (Alois findet Gassi bei 2 Grad und eiskaltem Ostwind völlig überflüssig... vor allem wenn der Kachelofen bollert..).

      Kurz vor Ende, auf der Schafswiese, kommt uns ne Gassitruppe entgegen. 4 Leute mit 4 Hunden. (... Allgemeinverfügungen gelten ja nicht für Hundler...). Alle Größer.. mit nem Schleuderball, der im Rudel gehetzt wurde.

      Sowas riecht nach Ärger, also wollte ich rechts abbiegeb übern Trampelpfad. Und wenn Bazi sich nicht über andere Hunde freut, sondern lieber auf der abgewandten Seite hinters Rad geht.. sind die auch nicht koscher.

      Da waren auch noch locker 100 m dazwischen, so das ich mir nichts dachte.

      ... fliegt der sch*** Ball in unsere Richtung. Die Meute kommt angehetzt, sehen Bazi, die zum beobachten stehen bleibt & damit zurückfällt.. 2 scheren aus und jagen stattdessen auf Bazi zu.

      Die nimmt die Pfoten untern Bauch und zischt ab durch die Mitte. Einer gab schnell auf, der andere jagte sie außer Sicht; gefolgt von nutzlosen Abrufen - gen. Hauptstraße. :cursing: :cursing: :cursing: Da gehen mir ja echt die Nerven...

      Ich hab nur noch geschaut, dass ich zum Betonweg komme (der kreuzt den Weg, den Bazi verschwunden war) und bin hinterher.


      Gelotzt von einem auf mich wartenden Spaziergänger hab ich sie gefunden.. Bazi wartete mit eingezwicktem Schwanz und Ohren an der Brücke (wo ich für den Heimweg immer anleine).. betüttelt von einem älteren Herrn, was für ein brav wartendes Hunderl sie doch ist. :love:


      Ich glaube, ich hab n bisschen geflennt. ;(


      Damit sie noch n bisschen Spaß hatte, hab ich aufm Heimweg n kleinen Stop am Feld eingelegt & aus nem Futterdummy ne Reizsngel gebastelt, die sie lustig jagen durfte. Inklusive Keksregen.


      Bazi pennt jetzt.. und ich bin sauer. :evil:
    • Danke euch... <3

      Ich hatte kurz überlegt, ob ich nochmal hinradel, um sie rund zu machen. :evil:

      Aber irgendwie habe ich ihnen, nachdem sie sichtlich unschlüssig und bedröppelt am Feld stehen geblieben waren, die erleichternde Gewissheit „das doch nix passiert ist“, nicht gegönnt.

      Vielleicht beschäftigt es sie ja doch & lässt sie vorsichtiger werden...
      (Hoffnung. Zuletzt. Und so.)
    • Liebe Anna,

      Mieps schrieb:

      der andere jagte sie außer Sicht; gefolgt von nutzlosen Abrufen - gen. Hauptstraße.
      Da, läuft es mir eiskalt den Rücken runter!!!
      Solche bescheuerten Leute, sollte man einsperren und den Schlüssel wegschmeißen!! :schimpf:
      Dann, hätten sie Zeit, über den Schei** nachzudenken, den sie verzapft haben!!
      Fühl' Dich mal ganz lieb gedrückt und DU, knuddel' bitte die beiden Süßen von mir. :love: :love:

      L.G.
    • Neu

      Boah ich bin so sauer... Ich war heute mit den Brownies(am Canicross Gurt) und Chihiro (ohne Leine, aber direkt neben mir) spazieren gewesen, dann kam ne ältere Frau mit fettem Labbi (ohne Leine) ne Wiese hoch, die hat uns schon von 500m Entfernung gesehen, wollte den Labbi aber erst oben an der Straß, auf der ich ging, anleinen. Da lief der Labbi aber dann los und legte sich dann so richtig in Lauerhaltung auf die Straße und starrte Toshi an. Ich bin also stehen geblieben, damit die den anleinen kann, ruft die nur "Kannst schon vorbei, der will nur spielen" ja genau...
      Als sie dann wieder versuchte ihn an zu Leinen, schoss der plötzlich los und auf mich zu und wollte Toshi packen, also hab ich dem eine mitgegeben, da wollte der zwischen meinen Beinen durch. Dabei bin ich voll umgeknickt, dass es geknackt hat und mein Knöchel ist jetzt voll angeschwollen, dass ich mich abholen lassen musste. Der Frau war das ja mal sowas von egal und ist einfach weiter gegangen, aber zum Glück wissen wir, wer sie ist. Toshi und Heavy habens zum Glück gut weg gesteckt,Chihiro ist soetwas so oder so egal.
      Aber die bekommt ne saftige Anzeige, da kann sie sich drauf gefasst machen.
      Liebe Grüße von Julia, der Hound-Gang und dem Pü.





    • Neu

      Gute Besserung für deinen Knöchel.

      Julia schrieb:

      "Kannst schon vorbei, der will nur spielen"

      Wohl eher nicht. :banghead: Kann man nicht einfach mal den Hund anleinen und gut ist? Warum ist das so schwer?
      Liebe Grüße von meiner "Männer-WG" und Selina

      Die Reise des Lebens in der Gesellschaft von Hunden ist wie eine Reise mit Engeln, Führern, Hütern, Hofnarren, Schatten und Spiegeln.
      Suzanne Clothier