Von Katze Abschied nehmen

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    • Von Katze Abschied nehmen

      Hallo zusammen,
      Ich muss mich allmählich damit auseinandersetzen, das meine Katze von mir gehen wird. Sie ist bereits 16, also so allmählich das Alter, wo die Katzen von uns gehen. Ist etwas schwer Abschied zu nehmen, deswegen will ich darauf vorbereitet sein, soweit es eben möglich ist. Man merkt schon das sie sehr abbaut. Sie hat schon große Mühe auf den Sofa zu springen. Sie kraxelt sich eher hoch. Deswegen haben wir ihr schon einen Kissen auf den Boden gelegt, damit sie sich dort hinlegen kann. Wisst ihr wie man sich darauf vorbereiten kann? Habt ihr da eine gute Bewältigungsmethode?
    • Oh das tut mir sehr leid. Ich habe da überhaupt keine Erfahrung. Außer das Katzen sehr oft, wenn man denkt: "Oh weh...das war es wohl langsam", sich noch mal erholen.
      Auch wenn einem klar ist, das auch ein geliebtes Tier mal gehen muss, kann man nur den Kopf drauf vorbereiten. Aber Herz und Kopf sprechen bei sowas unterschiedliche Sprachen.
      Vllt. kann dir wer anders einen Tip geben.
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3
    • Als unser Robbi abbaute, habe ich einfach versucht, ihm das Leben noch so schön wie möglich zu machen und habe, sofern er es zuließ, viel mit ihm gekuschelt. Mehr kann man nicht machen. Selbst, wenn man sich darauf vorbereitet...wenn die Fellnase stirbt, ist es doch sehr schmerzhaft und man ist doch geschockt. Zumindest ist das meine Erfahrung. Robbi ist in der Nacht im Katzenklo (da fühlte er sich sicher) eingeschlafen. Ich habe mich am Abend, bevor wir ins Bett gegangen sind, von ihm verabschiedet...das habe ich jeden Abend gemacht, weil wir ja nicht wussten, ob der die Nacht einschläft...und ab nächsten Morgen war er (bitte entschuldigt, aber ich muss es schreiben) steif. Er war also schon eine Weile nicht mehr bei uns. Ich habe mich wirklich darauf gefasst gemacht, aber in dem Moment war es doch ein Schock für mich. Ich konnte und wollte ihn nicht mehr anfassen...das hat mein GöGa gemacht. Er ruht jetzt in unserem Garten. Es kann sein, dass das bei Dir und Deiner Fellnase anders ist...vielleicht hat sie wirklich noch etwas Zeit...vielleicht berappelt sie sich noch und bekommt noch etwas Zeit...aber irgendwann geht sie. @Andrea Vetter kann bestimmt auch noch was beisteuern, denn meines Wissens leben bei ihr auch Stubentiger. Wie gesagt...meine Erfahrung ist, dass man sich noch so wappnet und vorbereitet - wenn es soweit ist, ist es dennoch sehr sehr traurig!
      William Shakespeare: „Der Basset - Traum einer Halbsommernacht mit Ohren, die den Morgentau wegkehren und einer Wamme, breit wie Thessaliens Stiere.“
    • @Drakarked

      Auch mir tut es sehr leid, dass es Deiner Katze so schlecht geht.
      Bevor wir unseren ersten Hund bekamen, hatten wir auch eine Katze.
      Sie war auch ca 16 Jahre, als es allmählich anfing, dass sie Probleme bekam, irgendwo hochzuspringen.
      Einen guten Appetit, hatte sie immer noch, wurde aber dabei immer dünner.
      Wir waren mit ihr beim TA, der nichts Organisches feststellen konnte.
      Er sagte uns, es sei wie bei vielen, alten Menschen, die mehr und mehr abbauen.
      Wir haben ihr die Zeit so schön, wie möglich gemacht.
      Sie bekam Alles, was ihr schmeckte, wir haben mit ihr gekuschelt und wenn sie es wollte, gespielt.
      Kurz nach ihrem 17. Geburtstag, hatte sie Mittags gefressen.
      Danach streckte sie sich, fiel zur Seite und,,,,es war zu Ende.
      Es war zunächst ein Schock, aber im Nachhinein, waren wir froh, dass sie auf diese Art von uns gegangen ist,,,
      Ich glaube, so wirklich darauf "vorbereiten", kann man sich nicht.
      Ich wünsche Dir von Herzen, dass ihr noch eine schöne, gemeinsame Zeit habt,,,
      Alles Liebe,
    • Meine Oma hatte ihre Katze bis sie 19 war. Dann mussten sie die Arme leider einen zwanghaften ewigen Schlaf verabreichen. Sie hatte bereits Krebs und war durch das Alter geschwächt. Man hat die Tumore bereits am Fell sehen können, es wäre mehr ein Leiden als ein Leben gewesen. Der Abschied war sehr hart, auch wenn man sich bereits seit Wochen darauf vorbereiten konnte. Ihr maximal letzter Tag stand ja bereits fest. Die Katze wurde dann eingeäschert und in einen Gedenkrahmen unterbracht. So wie auf natururne.de/sortiment/gedenkrahmen/ zu sehen ist. Somit kann sich meine Oma immer wieder der Katze nahe sein und Bilder zu ihren Lebzeiten anschauen. So versucht sie mit dem Thema Tod umzugehen.
    • Azurmaracmur schrieb:

      in einen Gedenkrahmen unterbracht
      Das finde ich aber eine tolle Möglichkeit, seiner Fellnase auch nach dem Tod noch nahe zu sein. Gefällt mir!
      William Shakespeare: „Der Basset - Traum einer Halbsommernacht mit Ohren, die den Morgentau wegkehren und einer Wamme, breit wie Thessaliens Stiere.“
    • Hallo Drakarked!

      Drakarked schrieb:

      deswegen will ich darauf vorbereitet sein, soweit es eben möglich ist
      Ich will dir nun nicht deine Illusionen nehmen was das "vorbereitet" angeht. Doch, auch wenn man weiß, die Zeit könnte zu Ende gehen - man ist nicht vorbereitet sondern es trifft einen immer wie die Faust in die Magengrube.

      Das einzige ist, dem Tierchen ein schönes Leben zu ermöglichen, solange es eben geht!

      Wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß, es kann von jetzt auf gleich gehen, in meinem Fall in wenigen Stunden (Merlin) oder sogar Minuten (Hexe). ||

      Macht euch eine schöne Zeit, freut euch über jede Minute und genießt einfach das Miteinander! Mehr kann ich dir dazu nicht sagen.

      Liebe Grüße und eine noch hoffentlich längere Zeit zusammen,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Wusan schrieb:

      Ich will dir nun nicht deine Illusionen nehmen was das "vorbereitet" angeht. Doch, auch wenn man weiß, die Zeit könnte zu Ende gehen - man ist nicht vorbereitet sondern es trifft einen immer wie die Faust in die Magengrube.
      So ist es ;( Unsere Mieze war 21 (!). Da mussten wir erst recht damit rechnen. Als sie dann morgens nicht zum Frühstück kam, um mich anzumeckern, warum alles immer so eeeeeewig dauert, war mir alles klar. Ich bin dann zu ihrem Lieblingsplatz (Sessel) und da lag sie ;( ;( ;( Wir haben sie im Garten beerdigt.


      Wusan schrieb:

      Macht euch eine schöne Zeit, freut euch über jede Minute und genießt einfach das Miteinander! Mehr kann ich dir dazu nicht sagen.
      Ich auch nicht <3
      Es gibt ein Leben ohne Hund, es lohnt sich nur nicht!
    • Hallo!
      Klingt jetzt unsensiebel, aber "vorbreiten" kann man sich auf Tag X nicht!
      Im April war die Sache mit unserer Paula. Jetzt wird wohl bald der Kater meiner Eltern über RBB gehen. Er ist 20 Jahre alt. Für einen Perser ein bieblisches Alter.

      Genieße die gemeinsame Zeit, mache es deinem Katerchen schön.
      Wenn es soweit ist, ist es IMMER zu früh!
      Liebe Grüsse
      Andrea


      Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :love:
      Walt Disney
    • Danke für die Kommentare.
      Ich weiß, das man sich nicht wirklich darauf vorbereiten kann, aber ich will dann etwas gefasster wirken. Weil wenn man damit rechnet ist der Schock etwas weniger groß. Es ist ja auch heute so, wenn die Kleine mal eine mehrere tagelange Reise macht (Macht sie besonders im Sommer oft) dann fängt ab Tag 3 die große Sorge an, ob ich sie nochmals sehe. Im Winter ist sie dagegen fast gar nicht aus dem Haus zu bekommen, nur um kurz aufs Klo in den Garten zu gehen. (Sie ist eine Freigängerin und hat das Katzenklo von Anfang an verabscheut, war ein Findelkind, von der Straße aufgesammelt.)
      Aber Danke für die Teilnahme an euren Erfahrungen und Ratschläge.
    • Wir haben hier im Moment das gleiche Problem, mein Hund Champ ist 14 und hat eine tumoröse Veränderung der Leber, er baut immer mehr ab, obwohl er so eigentlich gut drauf ist, aber er ist auch ein Mäkelfresser und gerade im Moment ist es besonders schwierig Futter in ihn hinein zu bekommen.....
      Ich sage mir immer wieder, dass der Tod ein Teil des Lebens ist und einfach dazu gehört und es als unumstößlich zu akzeptieren, aber leicht ist es dennoch nicht. Ich sage mir auch immer wieder, dass er nach 9 Jahren Tierheim noch über 5 schöne Jahre bei mir hatte, er durfte lernen, Hund zu sein, er darf das Gras unter seinen Füßen spüren und er genießt jeden Augenblick, wenn wir kleine Spaziergänge machen (er ist ein Angsthund) und schnüffelt sich in aller Seelenruhe durch die Gegend. Er durfte lernen zu genießen, wie schön es ist mit einem Menschen ist, dem er vertraut, Abends im warmen Bett zu liegen und zu kuscheln. Und trotzdem weiß ich, dass wieder, wenn er geht, ein Stückchen aus meinem Herzen brechen wird, eben, weil ich diesen Hund so liebe. Die Liebe ist es, egal zu welchem Lebewesen, die es uns so schwer macht, loszulassen. Aber die Liebe ist auch das, was unser Leben erst richtig lebenswert macht.
      Liebe Grüße, die Jean (wie die Hose, nur one "s")
    • Hallo Jean!

      Es tut mir auch sehr leid, dass Champ krank ist.

      Jean schrieb:

      er nach 9 Jahren Tierheim noch über 5 schöne Jahre bei mir hatte
      Jepp! Das ist die richtige Einstellung! (Was es letztendlich nicht leichter macht... :( ) Aber Champ hatte noch eine schöne Zeit und hat sie aktuell hoffentlich auch noch!

      Jean schrieb:

      wenn wir kleine Spaziergänge machen (er ist ein Angsthund) und schnüffelt sich in aller Seelenruhe durch die Gegend
      Respekt! Dann habt ihr Champ etwas gegeben, was bei einem Angsthund keine Selbstverständlichkeit ist - Vertrauen in euch! :)

      Jean schrieb:

      Und trotzdem weiß ich, dass wieder, wenn er geht, ein Stückchen aus meinem Herzen brechen wird, eben, weil ich diesen Hund so liebe
      Das ist immer so, wenn ein geliebtes Lebewesen geht. Und trotzdem ist es MIR lieber, mein Hund geht vor mir. Wenn ich vorher nicht mehr da bin habe ich keine Möglichkeit mehr dafür zu sorgen, dass es ihm auch nach mir gut geht. Allen gut gemeinten Vorsorgemaßnahmen zum Trotz.

      Jean schrieb:

      Aber die Liebe ist auch das, was unser Leben erst richtig lebenswert macht
      :thumbsup: Stimmt!

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Wusan schrieb:

      Aber Champ hatte noch eine schöne Zeit und hat sie aktuell hoffentlich auch noch!
      Champ geht es recht gut, er trinkt und viel und entsprechend kommt auch aus ihm raus. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass er Leberkrebs haben könnte, aber im Endeffekt war nun das das ausschlaggebende Symptom, weswegen wir zum Tierarzt sind, um das abklären zu lassen.

      Allerdings haben wir noch ein zweites Sorgenfellchen hier. Unser Mastinmix Anton (10 Jahre und damit schon Methusalem bei der Rasse) hat dieses Jahr schon zweimal ein Vestibularsyndrom gehabt und heute waren wir wieder mit ihm beim Tierarzt, er hat eine Kolik und eine Mandelentzündung, frisst nicht und setzt keinen Kot ab. Er hat seit dem Frühjahr insg. 7kg abgenommen...... jetzt kocht gerade Suppenfleisch, damit er nachher eine schöne, gehaltvolle Brühe bekommt, denn glücklicherweise trinkt er gut. Ein alter, kranker Hund ist schon eine Belastung, aber gleich zwei????

      Die Tage habe ich auf der Verlagsseite einer Bekannten gestöbert und das Buch "Wenn Tiere ihren Körper verlassen." entdeckt. Ich bin schon sehr gespannt drauf, denn bei diesem Buch gehen die Meinungen auseinander. Die einen sagen, dass es ein super Begleiter ist, die anderen kommen mit Gesprächsauszügen der Tierkommunikation und teils esoterischen Tipps nicht klar. Wie gesagt, ich bin gespannt, zumal wohl auch die einzelnen Sterbephasen erklärt werden. Wenn ich es bekommen und gelesen habe, werde ich davon berichten.
      Liebe Grüße, die Jean (wie die Hose, nur one "s")

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jean ()

    • Hallo Jean!

      Jean schrieb:

      Champ geht es recht gut, er trinkt und viel und entsprechend kommt auch aus ihm raus
      Das ist doch schon mal toll! :thumbsup:

      Jean schrieb:

      anderen kommen mit Gesprächsauszügen der Tierkommunikation und teils esoterischen Tipps nicht klar
      Jepp, ich zum Beispiel. ;) :D

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy