Hyperaktivität

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    • Hyperaktivität

      Hallo.
      Bei uns zieht demnächst ein 8-10 jähriger mittelgroßer Hund aus dem Tierheim ein, Keko. Laut Pflegestelle ist er 8, laut Tierheim wäre er 10 Jahre alt. Er ist unkastriert (Rüde) und hat angeblich die letzten 5 Jahre privat in einem Zwinger hausen müssen weil die Vorbesitzerin mit ihm überfordert gewesen wäre.

      Auffällig bei ihm ist, aus unserer Sicht, seine Hyperaktivität.
      Er schafft es nicht zur Ruhe zu kommen, als ob er ständig unter Strom steht, oder so viel überschüssige Energie hat das er nicht weiß wohin damit. Er kann keine 30 Sekunden ruhig sitzen bleiben. Wenn wir beim Spaziergang im Schatten Pause machen, schafft er es auch nicht zu entspannen. Auch beim Fressen und Trinken scheint er alles in doppelter Geschwindigkeit zu machen.

      Wir werden beim Tierarzt auf jeden Fall die Schilddrüse und andere Laborwerte checken lassen, aber eine Überfunktion soll wohl bei Hunden selten habe ich gelesen.
      Momentan bekommt er im Tierheim hochenergetisches Futter (Marke weiß ich nicht) aber er wäre wohl auch schon so hyperaktiv gewesen, als er noch im Zwinger hauste. Wir nehmen ihn trotzdem egal was er hat, aber wir stellen uns das für den Hund unschön vor, überhaupt nicht zur Ruhe kommen zu können.

      Mit einem Kauartikel z.B. Ochsenziemer schafft er es, zumindest für einige Minuten liegen zu bleiben während er kaut, aber das kaut er auch in einer wahnsinns Geschwindigkeit, also auch die Kaubewegung ansich ist schnell. Er wird bei uns getreidefreies Futter bekommen was nicht hochenergetisch ist aber da lassen wir uns noch genauer beraten.

      Er hat sonst keine Probleme, er kann auch an der lockeren Leine Fuß laufen, (auch wenn noch viel Übungsbedarf da ist) ist aufmerksam, reagiert sehr zügig wenn man ihn ruft. Er hört auch nach ca. 5 Minuten Gassie auf zu ziehen und nach ca. 1 Stunde normalem Gassie scheint er die überschüssige Energie abgebaut zu haben. Ist es naheliegend das sein Futter ihn so hyperaktiv machen könnte? Oder das er vielleicht jünger ist als gedacht und er von Natur aus so ein Typ Hund ist? Uns ist es wichtig die Ursache zu kennen damit wir für den Hund hilfreich darauf eingehen können.

      Sport ist mit ihm momentan nicht möglich, da er (das Tierheim vermutet aufgrund der 5 Jahre Zwingerhaltung) an der Hüfte noch kaum Muskulatur hat und sein linkes Knie eierig läuft als ob der Halt im Knie fehlt. Da gehen wir noch zur Physio und er wird geröngt, erst dann wäre Sport je nach Ergebnis vielleicht eine Möglichkeit um seine Energie abzubauen.

      Lg Kerstin.
    • Hallo Kerstin,
      also ich kenne mich damit nicht wirklich aus, möchte aber noch ein paar Anregungen in den Raum werfen.

      Ich würde, wenn er vom TA komplett gecheckt und für gesund befunden wurde, auf jeden Fall einen Trainer hinzu ziehen damit ein auf den Hund und sein Verhalten entsprechendes Training ausgearbeitet wird. Ich weiß ja nicht wie eure Hundeerfahrungen sind. Denn ein Hund muss auch das entspannen lernen. Der eine mehr, der andere weniger. Reine körperliche Auslastung ist niemals genug. Ein Hund muss auch vom Kopf her ausgelastet sein. Hier ist auch ein Trainer gefragt. Und nach getaner Kopfarbeit muss man dem Hund unbedingt die Zeit zum verarbeiten geben!
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3
    • Hallo Kerstin,

      ich schließe mich Susa vollumfänglich an!

      Zudem möchte ich aber betonen, wie toll ich es finde, dass Ihr dem Schätzelein - komme was wolle - ein Zuhause schenkt! Ganz toll!!!

      Habt Ihr schon Fotos von Keko? (Neugierig sind wir hier alle nicht! :D )

      Ach so: und natürlich herzlich willkommen bei uns!
      Es gibt ein Leben ohne Hund, es lohnt sich nur nicht!
    • <3 lich Willkommen in unserem kleinen, aber feinen, Forum. :hello:

      Ich kann Dir bei Deinem "Problem" nicht wirklich helfen, aber ich finde es echt toll, dass Ihr Keko ein Zuhause geben möchtet, auch, wenn er nicht der einfachste Hund sein wird/sollte! Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr ihm helfen könnt, Ruhe zu finden und zu entspannen. Die Tipps der anderen finde ich schon mal gut. :thumbup:
      William Shakespeare: „Der Basset - Traum einer Halbsommernacht mit Ohren, die den Morgentau wegkehren und einer Wamme, breit wie Thessaliens Stiere.“
    • Danke trotzdem für eure Hilfe. :love:
      Training auf dem Hundeplatz (anfangs Einzelstunden, später vielleicht in der Gruppe) wird es auf jeden Fall geben, unabhängig der Hyperaktivität.
      Kopfarbeit wäre mit ihm, nachdem was ich bisher gesehen habe, wohl noch nicht möglich. Zumindest nicht ohne vorherige körperliche Auslastung. Weder Nasenarbeit, noch IQ-Spielzeug oder Dinge beibringen. Sein Überschuss an Energie scheint ihm auch nicht zu ermöglichen geduldig und diszipliniert sein zu können. Ich denke grundlegend kann er es, aber die Energie hindert ihn und er scheint auch selbst nicht richtig zu wissen, wie er damit umgehen soll.

      Kann es auch sein, das er jetzt vielleicht vieles nachholen möchte? Er hat gute 5 Jahre lang nichts von der Welt gesehen, da ist jetzt draußen vielleicht alles extrem spannend und neu für ihn. Es gibt ja auch so viel zu erleben und zu Entdecken draußen.

      Leider ist über seine Vorgeschichte so gut wie nichts bekannt. Uns wurde gesagt, er wäre mit ca. 3 ebenfalls aus einem Tierheim an die Vorbesitzer gegangen. Nach (in meiner Erinnerung) ca. 2 Jahren wäre wohl der Besitzer verstorben und seine Frau wäre mit dem Hund überfordert gewesen. Ab dann wäre er wohl gute 5 Jahre (die genauen Zahlen kenne ich nicht) von der Frau im Zwinger gehalten worden. Wenn das grob stimmt, könnte es schon sein das er das alles gar nicht gelernt hat.
    • Herzlich willkommen,
      ich denke das Umstellen der Nahrung ist eine gute Idee, Hilfe könntet ihr vielleicht auch noch bei einem THP bekommen, ich denke dabei an Massagen und Bachblüten.
      Evtl. beruhigt sich aber auch alles , wenn er erstmal bei euch angekommen ist und sein zu Hause gefunden hat, es wird dauern, aber er wird es lernen. Ansonsten schließe ich mich den anderen Tipps an.
      Bitte überfordert und übereizt ihn nicht.


    • Unsere Physiotherapie ist auch Ernährungsberatung, da haben wir sowieso ca. 2 Wochen nach Einzug einen Termin. Da kann ihm auch je nachdem was beim Tierarzt heraus kommt, einen auf ihn zugeschnittenen Ernährungsplan machen lassen.

      Danke erst Mal für eure Rückmeldungen. :)
      Wahrscheinlich wird man auch erst dann eher etwas dazu sagen können, wenn abgeklärt ist ob eine körperliche Ursache hinter der Unruhe steckt oder nicht. Im Tierheim kommt er leider auch nicht wirklich raus zum Gassie. Ich halte euch gerne auf dem Laufenden wie es bei ihm weiter geht.
    • Herzlich Willkommen und Hallo hier im Forum :hello:

      Ich finde es klasse, dass Ihr Keko ein zuhause geben werdet - aufgrund seines Alters und seiner Baustellen schrecken sicher viele vor so einem Schritt zurück. Großen Respekt an Euch, dass Ihr Euch für ihn entschieden habt.

      Ich finde es auch super, dass Du Dir so viele Gedanken machst. Ich bin schon sehr gespannt, wie Keko sich bei Euch einleben wird. Meiner Ansicht nach ist in eurem Fall Geduld und Zeit das Wichtigste, damit er sich in Ruhe bei euch eingewöhnen kann. Möglicherweise ändert sich sein unruhiges Verhalten auch schon dadurch, wenn er merkt, dass er nun zu euch gehört - das ist ja ein komplett anderes Leben als im Tierheim.

      Jetzt bin ich mal ganz neugierig - wann kommt er denn zu Euch? Ich bin schon sehr gespannt, wie es bei euch dann weitergeht und würde mich freuen, wenn Du weiter über Keko berichtest.

      Ich wünsche euch eine tolle gemeinsame Zeit und viel Spaß miteinander

      Viele Grüße
      Christine & Jakina
      Liebe Grüße
      Christine & Jakina
    • Hallo und <3 lich willkommen bei uns :ciao: !
      Schön das ihr den "Duracell-Häschen" ein zu Hause gebt :thumbsup: ! Ist bekannr was für Rassen Keko "beinhaltet"?
      Was meine "Vorredner" gesagt haben unterschreibe ich mal blanko!
      Und bitte berichte weiter :D Fotos wären auch toll!!!
      Liebe Grüsse
      Andrea


      Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :love:
      Walt Disney
    • Hallo und herzlich Willkommen auch von mir!! Ich schließe mich den anderen an, finde es auch toll dass Keko bei euch ein Zuhause finden wird.

      Und ich finde auch deinen Plan sehr vernünftig. Ordentliche Ernährungsberatung, von TA und Physio durchchecken lassen, und dann mal weitersehen...

      Ein Punkt allerdings ist mir beim Lesen aufgefallen, da habe ich andere Erfahrungen machen dürfen.

      Keko schrieb:



      Kopfarbeit wäre mit ihm, nachdem was ich bisher gesehen habe, wohl noch nicht möglich. Zumindest nicht ohne vorherige körperliche Auslastung. Weder Nasenarbeit, ...
      Gerade hibbelige, aufgedrehte und hyperaktive Hunde profitieren ganz enorm von Kopfarbeit, ganz besonders der Nasenarbeit. Ich hab Erfahrungen im Mantrailen und sehe es regelmäßig bei uns im Training, dass extrem Hyperaktive Hunde, die nach dem Start sofort losschießen, da ganz schnell ruhiger und sorgfältiger suchen, weil sonst finden sie nunmal nicht, wenn sie nicht ihr Köpfchen einschalten. Und finden wollen sie unbedingt, und das geht nur wenn man sich konzentriert. Und wenn man als Hundeführer dann seinem Hund Zeit gibt, ihn einfach in Ruhe nachdenken lässt und selbst entscheiden lässt, dann werden selbst die aufgedrehtesten Hunde mit der Zeit ruhiger und konzentrierter. Und vor allem sind sie nach 15 Minuten intensivem Suchen mal so richtig platt und landen im Tiefschlaf... :) .
      Das nur als Anregung - ein Hund muss nicht ruhiger sein bevor man mit Kopfarbeit anfangen kann, sondern andersherum, gerade die Kopfarbeit macht den Hund ruhiger. :thumbsup:

      Bin schon gespannt auf Bilder und freue mich über weitere Geschichten, wenn er denn dann mal da ist!
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • In Anbetracht dessen, dass der Hund über einen sehr langen Zeitraum weggesperrt war, kann ich gut verstehen, dass er kein besonders ruhiger Hund ist.

      Vom TA abchecken lassen halte ich für eine sehr gute Idee von Euch.

      Die Kopfarbeit ist auch eine klasse Idee. Ich würde hier zu ruhigen Suchen "greifen". Schnüffelteppich und Sprinkeln sind klasse um Hunde runterzufahren, weil dort wenig körperliche Aktivität gefordert ist.

      Und wenn Du magst dann google mal nach Entspannungsübungen bzw. konditionierter Entspannung, das kann sehr helfen. Sei es per verbalem Signal, per Duft, eine Ruheplatz oder alles zusammen. :D
    • Er zieht übermorgen ein, morgen ist ein letztes Mal Gassie im Tierheim, am Tag darauf holen wir ihn dann ab. Wenn wir seine Unterlagen haben, kann ich dann wahrscheinlich auch mehr sagen was die enthaltenen Rassen (ist ein Mix) betrifft. Hat nach meiner Beurteilung Ähnlichkeit mit einem mittelgroßen Podengo Portugues.

      Nasenarbeit, das "Sprinkeln" kann ich morgen Spaßeshalber ausprobieren, kannte ich bisher nicht den Begriff. Nur um sich ein Bild zu machen, wie er damit zurecht kommt.
    • Hallo Kerstin!

      Auch von mir erst einmal herzlich willkommen hier!

      Und ich finde es wirklich klasse, dass ihr einem älteren und vielleicht nicht so gaaaanz einfachen Hund ein tolles Leben ermöglichen möchtet! Dafür von mir schon mal :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: !!!

      Keko schrieb:

      Kopfarbeit wäre mit ihm, nachdem was ich bisher gesehen habe, wohl noch nicht möglich. Zumindest nicht ohne vorherige körperliche Auslastung. Weder Nasenarbeit, noch IQ-Spielzeug oder Dinge beibringen. Sein Überschuss an Energie scheint ihm auch nicht zu ermöglichen geduldig und diszipliniert sein zu können.
      Nun ja, ich sehe es da absolut wie Heike. Genau um runterzukommen ist Nasenarbeit ideal! Es wird nicht beim ersten Mal klappen, doch wenn Keko erst mal WEISS, was er machen soll bin ich mir sicher, dass er ganz schnell runterdreht und sich konzentrieren wird. Immerhin "lauert" am Ende ja ein Jackpot als Belohnung und den lassen sich die wenigsten Hunde entgehen. ;) :D

      Wir hatten (und haben :thumbup: ) in unserer Fährtengruppe einen Parson JRT. Als der mit Fährte anfing erinnerte er mich immer an Speedy Gonzales mit den durchdrehenden Beinen. Heute ist er immer noch aufgeregt wenn er suchen darf, doch ab dem Fährtenabgang ist er die Ruhe in Person und sucht wirklich und voll konzentriert "cool" seine Spur ab. Das hätte man anfangs NIE für möglich gehalten. Er ist mittlerweile fast der beste Hund in der Gruppe. :thumbsup:

      Sport (Agi oder so) würde ich nicht machen. Wenn der Herr schon so mega-aktiv ist wird er durch solche Sportarten/Beschäftigungen noch zusätzlich gepusht und kommt von seinem Adrenalin gar nicht mehr runter. Nur so ein Tipp von mir. :)

      Liebe Grüße und viel Spaß bei uns,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Easy schrieb:


      Ein Punkt allerdings ist mir beim Lesen aufgefallen, da habe ich andere Erfahrungen machen dürfen.

      Keko schrieb:

      Kopfarbeit wäre mit ihm, nachdem was ich bisher gesehen habe, wohl noch nicht möglich. Zumindest nicht ohne vorherige körperliche Auslastung. Weder Nasenarbeit, ...
      Gerade hibbelige, aufgedrehte und hyperaktive Hunde profitieren ganz enorm von Kopfarbeit, ganz besonders der Nasenarbeit.
      Das nur als Anregung - ein Hund muss nicht ruhiger sein bevor man mit
      Kopfarbeit anfangen kann, sondern andersherum, gerade die Kopfarbeit
      macht den Hund ruhiger.
      Ich schließe mich Heike an. Macht nicht den Fehler, immer mehr mit dem Hund zu machen, damit er ruhiger wird. Laßt es langsam angehen und ihn erst einmal ankommen. In dem Alter und 5 Jahre im Zwinger braucht er sicher auch keinen Hundeplatz. Nach der Eingewöhnung kann man ein paar Einzelstd. bei einem GUTEN Trainer ins Auge fassen,falls es nötig ist.
      Gruß Marion
    • Hallo Kerstin!

      Keko schrieb:

      Nasenarbeit, das "Sprinkeln" kann ich morgen Spaßeshalber ausprobieren
      Ich würde es morgen noch nicht anfangen und auch die erste Zeit nicht, wenn er bei euch ist. Lasst ihn erst mal "ankommen". Ich weiß ja nun nicht, ob Keko schon mal bei euch war (Stichwort "Probe-Wochenende" - bieten viele Tierheime an). Wenn nicht ist eh erst mal alles neu für ihn und ich fürchte, dass er dann mit weiterem Neuen überfordert wäre. Er zeigt euch schon, wann er angekommen ist. ;) Ich kann mich da Marion nur anschließen: lasst es langsam angehen.

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Hallo und herzlich willkommen hier im Forum!

      Es wurden Dir ja schon viele gute Tipps gegeben:
      Das hochenergetische Futter durch ein gutes Futter mit weniger Energie tauschen
      Kein Sport oder Ausdauertraining mit Keko - dafür lieber Schnüffelspiele
      Massage und Bachblüten

      Wir selbern haben einen Mioritic in Pflege. Als Maya hier ankam, war sie 1,5 und wurde an den Verein zurück gegeben, weil ihre Halter mit ihr völlig überfordert waren. Als unser 1. Vorsitzender sie abholte, war sie im Wohnzimmer am Schrank angebunden.
      Maya war völlig überdreht und kannte überhaupt keine Ruhe. Wenn hier jemand aufstand, um irgendwo hin zu gehen, war sie wie ein Schatten, immer dabei. Wir haben hier Anfangs Bachblüten gegeben, dann haben wir mit allgemeiner Unterordnung angefangen (sie konnte bis auf 3 Sekunden Sitz NICHTS!), um hier eine Routine reinzubringen. Da sie sehr verfressen ist, habe ich erst mit Leckerchensuchspielen angefangen, dann mit ihr zu Klickern und ihr verschiedene Tricks beigebracht, allerdings dreht sie da anfangs auch immer sehr sehr hoch. Geduld ist hier das Zauberwort gewesen. Richtig platt haben wir sie aber nach dem 1. Mantrailing erlebt und wo sie vorher immer jeden Hund blöd angemacht hat, konnten wir nach dem Training mit den anderen Teilnehmern sogar noch ohne Stänkerei spazieren gehen und danach haben wir für 2 bis 3 Tage immer einen völlig ausgeglichenen Hund.

      Ich hätte dann noch 6 Vorschläge, was Du machen könntest:
      - Tellington Touch (ist auch eine Art Massage)
      - Körperbandagen nach Tellington (hier entwickelt der Hund ein Gefühl für seinen Körper, wo er anfängt und wo er aufhört, außerdem hilft die Bandage Fehlhaltungen zu korrigieren, bzw. in Deinem Fall, Muskeln besser aufzubauen)
      - Stangenarbeit (Wenn Du da hast, nimm zwei Pflastersteine, Tetrapacks, Holzscheite etc., leg sie im Abstand auf den Boden und leg darüber einen Besenstil oder vergleichbares, es reicht, wenn das bei einem mittelgroßen Hund max. 15cm hoch ist, der Hund soll nicht drüber springen, sondern gehen - dies fördert die Koordination, die Konzentration und ebenfalls den Muskelaufbau).
      - Den Alltag zu Hause extra langweilig gestalten und Keko Ruhe vorleben, dh. keine Action im Haus und versuchen selber ruhig zu werden.
      - Wenn Hund extrem hoch fährt, alle Aktivitäten sofort abbrechen und Ruhe einkehren lassen
      - Frustabbau durch Kauen, da er Kauartikel ja ebenfalls verschlingt, würde ich es einmal mit einer Kauwurzel (z.B. von Torgas, die sind zwar extrem teuer, halten aber auch sehr sehr lange und splittern nicht) probieren, oder aber mit einem Kong, der mit verschiedenen leckeren Sachen gefüllt werden kann. Beides bitte nur unter Aufsicht.

      Ich wünsch Dir und Deiner neuen Fellschnute alles Gute!
      Liebe Grüße, die Jean (wie die Hose, nur one "s")
    • Wusan schrieb:




      Sport (Agi oder so) würde ich nicht machen. Wenn der Herr schon so mega-aktiv ist wird er durch solche Sportarten/Beschäftigungen noch zusätzlich gepusht und kommt von seinem Adrenalin gar nicht mehr runter. Nur so ein Tipp von mir. :)

      Liebe Grüße und viel Spaß bei uns,
      Wulf und Dumbledore
      Dem muss ich etwas widersprechen :)

      Oskar war anfangs auch hyper, für ihn war Agi genau DER Sport :thumbsup: Auch beim Agi ist Konzentration gefragt, demnach kann man das meiner Meinung nach so pauschal nicht sagen. Es liegt am Hund - wie immer :thumbsup:
      Es gibt ein Leben ohne Hund, es lohnt sich nur nicht!