Ist barfen wirklich sinnvoll?

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    • Ist barfen wirklich sinnvoll?

      Hallo liebe Hundefreunde!
      Dieses barfen scheint ja mittlerweile ziemlich im Trend zu sein, aber ich will jetzt endlich mal wissen ob das wirklich so eine gute Idee für meinen Hund ist. Die einen sagen dass ihr Hund so fit ist wie noch nie zuvor, andere dagegen sagen ihr Hund diese Art der Ernährung überhaupt nicht vertragen hat. Was stimmt denn nun? Gehe ich ein Risiko ein wenn ich barfen einmal ausprobiere? Bisher hat sich mein Hund über das klassische Dosenfutter schließlich nicht beschwert.
    • Hallo Zjenkins,

      die letzte Anfrage zu diesem Thema hast du am 19. Juli 2017 gestartet. Das ist eine lange Zeit um sich über das Thema zu informieren. Wie du schon richtig feststellst, muss das jeder für sich selbst und seinen Hund entscheiden.
      Du musst dir darüber schon selber Gedanken machen; auf eine Beschwerde deines Hundes zu warten ist auf jeden Fall nicht sehr zielführend.

      Gruß
      Astrid
    • Ich selbst barfe, finde diese Fütterung für mich persönlich super, vertreibe nebenberuflich im Direktvertrieb aber auch Fertigfutter, sowohl Trockenfutter als auch Nassfutter. Ich kann jede Fütterung vertreten, wichtig sind die Inhaltsstoffe. Es gibt in meinen Augen nicht DIE richtige Fütterung, aber Gedanken sollte man sich machen und sich gut informieren.

      Ich persönlich finde Fertigfutter durchaus vertretbar, wenn es denn kein Schrott ist. Wenn die Inhaltsstoffe Lebensmittelqualität haben, wenn die tierischen Nebenerzeugnisse deklariert sind und man somit sicherstellen kann, dass man kein Urin und Kot und Horn und Fell füttert, wenn der Fleischanteil hoch ist und wenn das mineralische Gleichgewicht eingehalten wird und man seinen Hund nicht übersäuert.

      Aber entscheiden muss das jeder für sich selbst und sich auch für sich selbst informieren, was denn zu seinem Leben passt, das kannst nur du alleine wissen.
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • zjenkins schrieb:



      Dieses barfen scheint ja mittlerweile ziemlich im Trend zu sein, aber ich will jetzt endlich mal wissen ob das wirklich so eine gute Idee für meinen Hund ist.

      Ja, leider ist Barfen ein Trend geworden und somit sind die Preise extrem gestiegen.
      Ob das für deinen Hund eine gute Idee ist, hängt davon ab, ob du dich gut informiert hast und es richtig machst.

      Wenn du es ausprobierst, gehst du kein Risiko ein, es sei denn, dein Hund frisst dann kein Trockenfutter mehr.
      Gruß Marion
    • Wir barfen auch seit ca. 4 Jahren und seither gibt es keine Probleme mehr mit Durchfall und Schleim/Schaumerbrechen. Ansonsten sind auch keine gesundheitlichen Probleme aufgetreten, meine Hunde sehen gut aus und sind fit und gesund.
      Ich habe mich intensiv davor belesen und ausführlich in Barf- Foren informiert.
      Ich füttere jetzt mehr nach meinem Bauchgefühl, sehr abwechslungsreich unter Berücksichtigung der wichtigsten Grundsätze.
      Habe mir extra für die Hunde dafür einen Tiefkühlschrank und einen Dörrautomaten angeschafft.


    • Ich schließe mich den Vorrednern an: Ich denke, es ist wichtig, sich mit der richtigen Fütterung auseinanderzusetzen und da kann man für sich zu verschiedenen Ergebnissen kommen.
      Sicher ist barfen eine sehr gute und empfehlenswerte Fütterung, aber auch nur, wenn Du Dich entsprechend in das Thema einliest und dich damit beschäftigst - denn ansonsten riskierst Du eventuell, dass Dein Hund nicht ausreichend mit allen erforderlichen Stoffen versorgt wird.
      Ich ganz persönlich habe mich dagegen entschieden. Dafür mag man mich jetzt hier "verurteilen", aber mir war das ganze Thema zu umfangreich und in meinem täglichen Leben zu umständlich. Ich hätte nämlich, wenn ich es schon machen würde, mir wie Marlis eine Tiefkühltruhe und einen Dörrautomaten anschaffen wollen, denn ich würde dann jeweils einen Großeinkauf machen und dann auf Vorrat portionieren. Da hat dann mein Mann gestreikt (also bei den Anschaffungen), ich wüsste auch wirklich nicht, wohin damit.
      Ich bin schon damit genug beschäftigt, dass ich es schaffe, jeden Tag etwas vernünftiges für meine Familie frisch zu kochen (wovon auch der Hund profitiert, denn auch sie bekommt häufig davon ihre Portion mitgekocht) und von daher bin ich froh, dass es für die anderen Tage hochwertiges Dosenfutter gibt :rolleyes: . Bei Facebook würde man für diese Meinung schon gesteinigt werden :whistling: , doch ich stehe dazu.
      Liebe Grüße
      Christine & Jakina
    • Tach zusammen!

      Ich hatte mich auch schon mal mit dem Thema "BARF" auseinandergesetzt Es war mir ging es wie Christine:

      Cleothecat schrieb:

      mir war das ganze Thema zu umfangreich und in meinem täglichen Leben zu umständlich
      Auch wäre bei mir IMMER eine gewisse Unsicherheit geblieben, ob ich WIRKLICH alles richtig mache oder irgendwo Fehler eingebaut habe. :rolleyes: Dazu kam, dass meine Hunde ihr bisheriges Futter immer gut vertragen haben, das Fell, der Output gut war, das Fell glänzte und auch die TÄ sehr zufrieden war. Warum sollte ich diesen Zustand ändern und sie als meine "Versuchskanninschen" zu (miss)gebrauchen? Machte für mich persönlich keinen wirklichen Sinn und so bin ich bei der konventionellen Fütterung geblieben.

      Wenn ein Hund echte Probleme gehabt hätte, hätte ich es wahrscheinlich mit "BARF" versucht, doch so bestand keine Notwendigkeit.

      Marionmithund schrieb:

      Es ist dein Leben, dein Hund, da sich hat sich niemand ungefragt einzumischen.
      :thumbup: :thumbup: :thumbup:

      Sehe ich genauso! Deshalb finde ich den, besonders im WWW ausgetragenen, "Krieg" zwischen Barfern und Nicht-Barfern immer wieder lächerlich, manchmal aber auch wirklich lustig! :D

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Cleothecat schrieb:

      Ich ganz persönlich habe mich dagegen entschieden. Dafür mag man mich jetzt hier "verurteilen", aber mir war das ganze Thema zu umfangreich und in meinem täglichen Leben zu umständlich.
      Dem schließe ich mich vollinhaltlich an :) .

      Alle meine Hunde sind mit konventioneller Fütterung (Dosen- und Trockenfutter mit Zufütterung von gekochten, nicht stark gewürzten Resten von "Menschenessen" und öfter mal rohem Obst und Gemüse relativ bis sehr alt geworden.

      Barfer die sich intensiv mit dem Thema beschäftigt haben und sich die Mühe machen sowohl die "Hardware" zu besorgen als auch die täglichen Rationen ausgewogen zu portionieren haben meinen vollen Respekt. Aber ich habe mich bewusst dagegen entschieden.

      Hinzu kommt ja noch, aber das wurde ja auch schon angesprochen, dass es der eigene Hund ja auch vertragen muss. Sowohl das eine als auch das andere. Und wenn das nicht der Fall ist muss eben nochmal neu überlegt und entschieden werden.

      Liebe Grüße
      Astrid
    • Marionmithund schrieb:

      Früher versuchten Vegetarier und Veganer "Allesesser" von ihrer "Religion"zu überzeugen, heute machen es viele Barfer. ;)
      Ich bin sowohl Vegetarier als auch Barfer, aber ich missioniere keinen :D , soll es doch jeder so machen wie er mag, Hauptsache, dem Hund wird nicht geschadet durch die Ernährung!
      Viele Grüße von Heike und den Mädels
    • Easy schrieb:

      Marionmithund schrieb:

      Früher versuchten Vegetarier und Veganer "Allesesser" von ihrer "Religion"zu überzeugen, heute machen es viele Barfer. ;)
      Ich bin sowohl Vegetarier als auch Barfer, aber ich missioniere keinen :D
      Ich weiß. ;) Du solltest dich auch überhaupt nicht angesprochen fühlen. :D Hab noch nie erlebt, dass du mit dem Thema genervt hast.
      Gruß Marion
    • Cleothecat schrieb:

      aber mir war das ganze Thema zu umfangreich und in meinem täglichen Leben zu umständlich
      So geht es mir auch!!
      Ich hatte mich mal damit auseinandergesetzt, als wir Micky bekamen.
      Aber,,,ganz ehrlich, es war mir zu umständlich, unverständlich und zu zeitaufwändig.
      Zudem hätte ich auch die Angst, was verkehrt zu machen. 8|
    • Ich kann verstehen, wenn es erstmal abschreckt, diese Berechnungen und Überlegungen.

      Aber ich hab es mir eigentlich relativ einfach gemacht. Ich hab mich ganz am Anfang mal hingesetzt und ne halbe Stunde Zeit investiert und berechnet, was meine Hunde in welchem Verhältnis bekommen müssen (Muskelfleisch, Innereien, Pansen usw.). Und dann hab ich das hochskaliert auf drei Tage und so mische ich das jetzt immer zusammen und füttere das einfach so wie es aus der Gefriertruhe kommt. Meine Hunde bekommen nicht jeden Tag alles im richtigen Verhältnis, aber innerhalb einer Woche oder so gleicht sich das dann wieder aus. Gibt´s den einen Tag fast nur Pansen, gibt´s den dann drei Tage halt nicht mehr. Einmal abgewogen beim Einfrieren, und dann füttere ich das so wie´s kommt. Ich esse ja auch nicht jeden Tag genau das in dem Verhältnis, wie es der menschliche Körper braucht.

      Jeden Tag immer genau dieses Verhältnis zu füttern ist tatsächlich total zeitaufwendig und in meinen Augen völlig unnötig. Und schon hält sich der Aufwand nämlich auch in Grenzen. Einmal alle sechs Wochen oder so kommt meine Fleischladung mit Innereien usw. Dann brauche ich etwa ne halbe Stunde bis ich das alles portioniert und umgefüllt habe (mache ich seit Jahren immer nach dem gleichen Schema, da muss ich nichts mehr berechnen) und den restlichen Monat taue ich einfach häppchenweise auf und füttere, fertig.

      Aber wie schon oben geschrieben, ich kann auch die Fertigfütterer total verstehen, das geht natürlich noch schneller. Wenn ich in den Urlaub gehe bekommen meine Hunde Dose, ich nehme kein rohes Fleisch irgendwohin mit. Und das ist auch völlig unproblematisch und da hab ich auch kein schlechtes Gewissen, ist ne gute Dose mit allem drin und keinem Schrott. Prinzipiell könnte ich mir vorstellen komplett auf diese Fütterung umzusteigen, aber die Dose, die ich gut finde ist viel teurer als barfen, deswegen bleibe ich beim Barfen ;)

      edit: Ich bin aber auch kein so sklavischer Barfer dem nichts anderes mehr in den Napf kommt. Ich hab keinen Dörrautomaten. Knabberzeugs und Leckerlies bekommen meine Hunde die ganz normalen aus dem Handel. Wenn meine Eltern zu Besuch sind, dann bringen die immer diese komplett schrottigen Knabberstangen mit nur Mist als Inhaltsstoffen mit von P***. Meine Hunde lieben sie und meine Güte, ich fall auch nicht gleich tot um wenn ich mal ne Tafel Schokolade esse, sollen doch auch die Hunde mal ne Knabberei Junkfood bekommen, ich sehe das recht entspannt :D
      Viele Grüße von Heike und den Mädels

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Easy ()

    • Hallo Heike!

      Marionmithund schrieb:

      Du solltest dich auch überhaupt nicht angesprochen fühlen.
      Dem möchte ich mich anschließen! Du warst zu keinem Moment, auch von mir nicht gemeint! Im Gegenteil, ich finde deine Beiträge zu diesen Themen immer ausgesprochen spannend, informativ und definitiv NICHT "doktrinär!

      Liebe Grüße,
      Wulf und Dumbledore
      und Merlin und Hexe und Bessy
    • Hi Zusammen,

      ich möchte den Luxus, den ich beim Essen genieße, nämlich eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung, meinem Hund nicht vorenthalten. Denn er braucht mindestens genauso viel Abwechslung um so sein Nährstoffspektrum zu erweitern. Ich stand dem Thema zu Beginn auch etwas skeptisch gegenüber. Habe mich dann aber im Internet kundig gemacht und gute Artikel wie diesen hier, gefunden:
      hufuwau.de/was-ist-barfen/
      Schaut einfach mal rein und erkennt für euch bzw. für euren Hund die Vorteile des barfen!
    • Ich persönlich habe es über einen Zeitraum von 2 Wochen versucht. Aber mein Hund mag irgendwie das "Dosenfutter" lieber. Deswegen habe ich das barfen wieder sein lassen. Das ist aber nichts persönliches gegen das barfen an sich. Ich glaube eher, dass mein Hund ein bisschen speziell (manchmal hat er wirklich komische Eigenarten) ist. Ich denke, es sollte jeder einmal mit seinem Hund versuchen und beobachten wie es ihm schmeckt. Danach sollte man sich entscheiden was man macht.