Eifersüchtig auf Baby

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    • Eifersüchtig auf Baby

      hallo
      Ich habe eine Frage
      Unsere Hunde dame Jessy ist nun 6 Jahre alt. Normaler weiße ist sie kinderlieb. Doch seit nun unser drittes Kind da ist sie Eifersüchtig. Sie knurt jeden an. Sobald jemand zu uns auf besucht kommt knurt sie die Leute an und versucht zu zwicken auch wenn sie die Leute schon länger kennt.
      Meine Frau will Sie weg geben
      Habt ihr andere Ideen wie man es lösen kann?
      Danke
    • Ich glaube nicht, dass sie eifersüchtig ist, sie will euer Baby beschützen.
      Sucht euch einen Hundetrainer, der sich eure Situation ansieht und euch helfen kann. Aus der Entfernung ins Blaue zu tippen ist unmöglich. Man muß den Hund und auch euch zusammen sehen, um etwas raten zu können. Bis ihr einen Trainer habt, würde ich den Hund nicht mehr mit dem Besuch zusammen lassen damit sich das Verhalten nicht festigt.

      Wie und wann reagiert ihr bisher, wenn Besuch kommt?

      Schade, dass deine Frau gleich an aufgeben denkt und den Hund weggeben will. Das finde ich sehr schade.
      Gruß Marion
    • Oh das ist sicher keine einfache Situation.
      Es klingt für mich allerdings kein bisschen danach das Jessy eifersüchtig ist!
      Es klingt viel mehr danach, das sie das Baby beschützen will!
      Und das wären völlig andere Trainingsansätze.

      Was habt ihr denn bis jetzt gemacht, um es zu unterbinden?
      Hat sie sich bei den ersten zwei Kindern auch schon so verhalten?
      Ist sie kastriert? Leidet sie unter Scheinschwangerschaften?
      Wie ist ist ihr grundgehorsam?
      Könnt ihr sie abrufen, wenn sie jemanden zwicken will?
      Wie lasst ihr Fremde an euer Kind ran?
      Wie alt ist euer jüngstes Kind?

      Bitte entschuldige sie ganzen Fragen, aber du hast so wenig Informationen geliefert, um dir Ideen zu geben, wie ihr es mit eurer Jessy und dem Baby hinkriegen könntet.
    • 1) wir haben jessy bekommen da waren meine größeren kids 4 und die kleine 6 monate.
      2) sie ist nich kastriert aber auch nicht schwanger
      3) die gehorsamkeit klappt bei ihr gut.
      4) ihre zwick Attacken kommen ganz spontan man ist nicht darauf vorbereitet aber wegsperren wenn besuch kommt wollen wir sie auch nicht.
      5) unsre kids sind 5 jahre, 2 jahre und 5 wochen
    • Ich antworte einfach mal und schreibe meine ersten Gedanken, die ich hatte, als ich deinen letzten Beitrag las. :D

      Du schreibst, dass Jessy einen guten Grundgehorsam hat, dann sollte es doch möglich sein, sie auf ihren Platz zu verweisen, wenn Besuch da ist. Das ihre Attacken spontan kommen, kann ich mir kaum vorstellen, sie wird sicher Anzeigen, dass ihr etwas nicht paßt. Ihr es aber nicht erkennt. Wenn man mit dem Besuch beschäftigt ist, kann man gut übersehen, dass sie sich z.B. minimal anspannt.

      Warum wollt ihr sie nicht vom Besuch trennen, wo sie doch damit so viel Streß hat, aber denkt an abgeben? Der Besuch kann doch erst einmal reinkommen, sich mit dem Baby beschäftigen, dann kommt Baby wieder ins Bett und Hund und Besuch können zusammen kommen. Hund kann den Besuch begrüßen und wird dann auf ihren Platz geschickt.

      Das wäre so ganz grob meine Idee. Aber wie gesagt, einen Trainer werdet ihr brauchen.
      Gruß Marion
    • Ich möchte euch auch ganz ganz dringend bitten, den Hund nicht abzugeben, sondern lieber an dem Problem selbst zu arbeiten. Schaut euch nach einem guten Trainer um und lasst euch darauf ein, mit dem Hund zu arbeiten. Bitte, bitte, bitte, überlegt euch, was ihr tut. Ich finde es immer ganz schlimm, wenn man ein Tier einfach "abschiebt", wenn einem sein Verhalten nicht passt. Bitte entschuldige, aber für mich wäre das zwar der einfache, aber auch der abgrundtief abscheulichste Weg (hört sich böse an, aber bei sowas reagiere ich empfindlich)! Habt ihr euren Hund nicht lieb? Ist er kein Familienmitglied? Sorry, aber wenn man schon an abgeben denkt, glaube ich, das da was absolut schief läuft, und da ist nicht unbedingt der Hund dran Schuld! - Meine Meinung, nehmt es mir nicht all zu krumm.
      William Shakespeare: „Der Basset - Traum einer Halbsommernacht mit Ohren, die den Morgentau wegkehren und einer Wamme, breit wie Thessaliens Stiere.“
    • franzschwaiger schrieb:

      Wenn es männlicher besuch ist dann ist sie nervös und fängt bei jeder bewegung zu bellen an(das hatten wir schon immer da es ihr beim vorbesitzer nicht gut ging) doch jetzt mag sie auch den weiblichen besuch nimmer
      In meinen Augen eine ganz wichtige Aussage.

      Ich vermute, dass durch den zusätzlichen Stress und die weitere Unruhe die durch das Baby entsteht, dass bereits bestehende Problem "verschärft" wurde.

      Holt Euch bitte einen guten Trainer ins Haus, der das Problem mit Euer Hündin sanft und freundlich angeht, keinen der ihr Verhalten deckelt bzw. unterbinden will, sondern einen der daran arbeitet den Auslöser zu finden und Euer Hündin hilft ihre vorhandene Unsicherheit zu überwinden.
      LG
      Ilona
      Ein Hund ohne Bart ist wie Brot ohne Kruste
    • hallo,

      ich finde auch dass ihr dem Hund erstmal eine Chance geben solltet und euch Hilfe holt. Ich kann mich da ganz MarionmitHund anschließen.
      Es ist ja auch eine völlig neue Situation für den Hund eingetroffen mit dem Baby.
      Das Verhalten von ihr zeigt doch eigentlich das sie *in Not ist*.
      Was ist sie für ein Hund?
      :pfote: :pfote: Das mir der Hund das Liebste sei
      sagst du mir Mensch sei Sünde,
      der Hund ist mir im Sturme treu,
      der Mensch nicht Mal im Winde!! :pfote: :pfote:
    • Hallo!
      Sorry, wenn ich jetzt mal in eine ganz andere Kerbel haue!
      Aus deiner Vorstellung habe ich erlesen, dass ihr nicht nur ein Menschenbaby ( ganz herzlichen Glückwunsch) sonder auch noch ein Hundebaby "neu" habt?

      Ich glaube, dass eure Jessi einfach hinten über kippt ;( !
      Auf jeden Fall will sie euer Baby beschützen, ohne Frage, aber ( und jetzt kommts) Podenko und deren Mischlinge sind keine "nebenbei" Hunde.
      Die müssen ausgepowert werden. @PodiFan könnte da sicher sehr viel zu sagen, wie das am besten geschehen kann.

      Das Problem mit dem Knurren und Zwicken könnt ihr meiner Meinung nach nur mit viel Liebe und Geduld indem den Griff bekommen. Vermutlich ist auch ein guter Trainer hilfreich, aber da habe ich keine Erfahrung mit.
      Auf jeden Fall bedeutet es viel Arbeit mit und besonders für den Hund!
      Eine Patentierung gibt es nicht!
      Liebe Grüsse
      Andrea


      Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :love:
      Walt Disney
    • franzschwaiger schrieb:

      die Hauptsorge meiner Frau ist das es schlimmer wird. Wir hatten es mal ohne Trainer geschafft ihre Zwick versuche gegen Männer zu unterbinden ....
      Das möchte ich noch mal hervorheben. Wie habt ihr es unterbunden?

      Euer Hund braucht Hilfe, sie ist total überfordert. Wenn ihr sie immer wieder in Situationen bringt, die sie überfordern, wird es nicht besser werden. Sie muß ein Alternativverhalten lernen und ihr müßt es ihr beibringen. Das heißt nicht, dass sie gedeckt werden soll - ganz wichtig. Ich glaube nicht, dass ihr das allein schaffen werdet.
      Und abgeben, ohne es vernüftig zu versuchen, wäre für mich keine Alternative. Ich frage noch einmal, warum ihr sie nicht vom Besuch trennen wollt, denn damit hätte sie weniger Streß, als Mitten im Geschehen zu sein.
      Gruß Marion
    • Andrea Vetter schrieb:

      Hallo!
      Sorry, wenn ich jetzt mal in eine ganz andere Kerbel haue!
      Aus deiner Vorstellung habe ich erlesen, dass ihr nicht nur ein Menschenbaby ( ganz herzlichen Glückwunsch) sonder auch noch ein Hundebaby "neu" habt?

      Ich glaube, dass eure Jessi einfach hinten über kippt ;( !


      ..Podenko und deren Mischlinge sind keine "nebenbei" Hunde.
      Die müssen ausgepowert werden....


      Auf jeden Fall bedeutet es viel Arbeit mit und besonders für den Hund!
      Eine Patentierung gibt es nicht!
      Mensch Andrea,
      gut dass dir das aufgefallen ist! Darauf ist ja in dem ganzen "Problemthread" überhaupt nicht mehr eingegangen worden, dabei ist das ein ganz wichtiger Aspekt!

      Menschenbaby und gleichzeitig Hundebaby, artgerechte Hundeauslastung bei 3 Kindern, Welpenerziehung, und Problemlösung bei einem "vorgeschädigten" Hund in dieser Gesamtkonstellation- das stelle ich mir gelinde gesagt "schwierig" vor.


      franzschwaiger schrieb:


      4) ihre zwick Attacken kommen ganz spontan man ist nicht darauf vorbereitet aber wegsperren wenn besuch kommt wollen wir sie auch nicht.
      Und wenn dann noch nicht mal die Bereitschaft da ist

      -dem Hund
      -den Besuchern
      -der bestimmt schon genug genervten Mama die ja mit Baby und Welpen im Haus nun auch nicht gerade starknervig ist

      diesen Stress zu ersparen dann weiß ich auch nicht weiter.

      Da hier schon genug Ratschläge gegeben wurden schließe ich mich denen mal einfach an und hoffe für alle Beteiligten dass eine gute Lösung gefunden wird.

      Liebe Grüße
      Astrid
    • franzschwaiger schrieb:

      die Hauptsorge meiner Frau ist das es schlimmer wird. Wir hatten es mal ohne Trainer geschafft ihre Zwick versuche gegen Männer zu unterbinden(sie hatte bis jetzt nie Probleme mit Frauen) Doch seit der kleine da ist fängt es wider an egal ob Mann oder Frau oder Radfahrer
      Das passiert, wenn man Verhalten einfach nur unterbindet bzw. verbietet. Es ändert nichts beim Hund, am Grund warum er sich so verhält. Man "schüchtert" den Hund ein, damit er dieses Verhalten nicht mehr zeigt und das hält solange vor der Hund "einfällt" (so wie es bei Euch jetzt scheinbar der Fall ist, denn offenbar hat sich der Stress für den Hund mit dem 3ten Kind ausreichend erhöht, dass er wieder die "unterdrückten" Verhaltensweisen zeigt) oder bis der Ausklösereiz die Furcht vor Strafe bzw. negativen Konsequenzen überlagert.

      Zwei Möglichkeiten. Entweder Ihr holt Euch einen guten Trainer ins Haus (und ich meine einen wirklich guten Trainer, keinen der es so macht wie ihr es gemacht habt), oder ihr sucht ein geeignerteres Zuhause für die Hündin, wo sie Ruhe und und die Menschen sich die Zeit und Ruhe für sie nehmen um ihr zu vermitteln, dass sie keine Angst vor Männern bzw. Frauen haben muss).
      LG
      Ilona
      Ein Hund ohne Bart ist wie Brot ohne Kruste
    • Nikki & Damia schrieb:

      Was ist sie für ein Hund?
      jessy ist ein podenko Mischling

      Wir versuchen jeden stress für jessy zu vermeiden. Es ist ja nicht so das wir immer jemanden da haben. Die Tante meiner Frau kommt 1 mal in der Woche das ist der einzige regelmäßige Besuch. "Fremde" kommen ganz selten weil wir jessy nicht soviel stress zumuten wollen.
      Bella wohnt seit April bei uns. Zwischen den zwei gibt es keine Probleme.

      Wir wollen jessy nicht weg sperren weil sie sich nicht beruhigt. Sie bellt durch bis der Besuch weg ist oder sie ins Wohnzimmer kann. Das wollen wir ihr nicht antun
    • Wie sieht es mit einem Trainer aus? Wenn du dir einen ausgeguckt hast, schaun wir gerne mal, ob er geeignet ist. ;)
      Leider hast du nicht beantwortet, wie ihr vorher mit dem Hund gearbeitet habt.

      Mut hattet ihr ja reichlich, einen zweiten Hund in eurer Situation zu holen, wenn der erste nicht auf Reihe ist und ein Kind erwartet wird. Jetzt habt bitte auch den Mut und holt euch einen Trainer. Mir tut euer Hund leid.
      Gruß Marion
      Ganz vergessen. Wegsperren müßt ihr Jessi ja auch nicht. Einer von euch kann ja mit ihr in ein anderes Zimmer gehen - bevor der Besuch kommt. ;)