Einmal scheren immer scheren?

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    • Einmal scheren immer scheren?

      Mein voriges Jahr übernommener Schutzvertragscocker Bruno muss aller zwei Monate geschoren werden, weil er sonst einen dicken Plüschteddypelz bekommt. Die Vorbesitzerin meinte, dass sei seit der Kastration so und deshalb Schur unumgänglich. Richtig glücklich bin ich mit dem Zustand nicht. Diese weiche Wolle hat keine Schutzfunktion gegen Regen und Kälte und der Hund trocknet über Stunden nicht ab, wenn er im Wasser war. Ist das wirklich so: einmal scheren immer scheren? Oder kann man nach einer Übergangszeit mit Effilieren und Ausdünnen das schützende Deckhaar wieder wachsen lassen? Wäre schön, wenn einer von euch Erfahrungen hätte oder mir einen Linktipp übermittelnn könnte.
    • Puh, das ist schwierig zu beantworten. Hat er generell so "Zuckerwattefell"? Wenn ja würde ich schon sagen, dass du besser damit fährst deinen Süßen regelmäßig zu trimmen.
      Ich denke da auch an den Winter, Hund nass, kalt da gibt es ganz schnell eine Blasen/ Nierenentzündung.
      Meinen Linus muss ich auch regelmäßig trimmen, weil Zuckerwattefell und lang ( Shi Tzu halt).
      Gibst du ihn weg oder machst du es lieber selber?
      Liebe Grüsse
      Andrea


      Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :love:
      Walt Disney
    • Ob man es wieder "zurückzüchten" kann, weiß ich auch nicht, aber habe schon oft mitbekommen, dass das Scheren bei ungeeignetem Fell (längeres Deckhaar mit Unterwolle) das Fell kaputt macht und dann quasi nur noch eine Art Unterwolle nachwächst, die den Hund nicht mehr schützt.

      Ich würde es mal mit wachsen lassen und trimmen versuchen, ob man das wieder retten kann.
    • Ich habe vor dem Dackel eine große Münsterländerin gehabt, deren Fellstruktur und Beschafgenheit ja wie beim Cocker ist, vielleicht nicht ganz so viel Fell.

      Nach der Kastration hat sie das typische Kastratenfell bekommen, also wieder wie in Welpenzeiten dieses plüschig, weiche Babyfell.
      Der Kopf bleibt von diesem Kastratenfell meist verschont und am Körper ist es von Hund zu Hund unterschiedlich stark ausgeprägt. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass es durch Scheren verstärkt wird.

      Ich habe das Kastratenfell an den Läufen mit einer Effilierschere bearbeitet und den Körper mit einem Coatking, so habe ich das Fell recht gut im Griff gehabt.
      Scheren wäre mir nicht in den Kopf gekommen.

      Allerdings bedarf das Kastratenfell einer sehr häufigen Pflege, dadurch das es sehr weich und leicht ist verfiltzt es schneller. Aber wenn man es regelmäßig pflegt, dann braucht man es nicht scheren - meine Erfahrung.

      Optisch erkennt man das Kastratenfell sehr gut, es ist stumpf und hat keinen Glanz.

      Schau mal, so sah meine Kastratin mit regelmäßiger Fellpflege ohne scheren aus, man kann das Kastratenfell zwar gut erkennen, aber sie war nie verfiltzt oder sah ungepflegt aus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dackel Cordt ()

    • Tolle gepflegte Hündin, deine Münsterländerin und ein sehr schönes Foto. :thumbsup:
      Meine 2 Bolonkas haben ja auch Unterwolle und Haar. Ich weiß nur, dass man die Art des Fell's durch Scheren kaputt macht, so wie es Kekri gut beschrieben hat. Wichtig ist das "Rausziehen" der Unterwolle durch intensives Kämmen.
      Schert man dieses Fell zerstört die Üppigkeit des Unterfells das Deckhaar, das Fell verliert seine Schutzfunktion.
      Etwas stutzen mit der Schere schadet dagegen nicht.
      Ich würde es an deiner Stelle auch nicht mehr scheren und probehalber nur mit kämmen und bürsten versuchen.
      hab auch irgendwo einen schönen Bericht darüber gelesen, falls ich ihn wiederfinde, stelle ich den link noch ein.
      Ich hatte ja vor mehr als 35 Jahren auch eine Cockerhündin, kann mich nicht mehr erinnern ?( , ob sie Unterwolle hatte, habe aber ihr Fell nie geschnitten nur gekämmt und gebürstet.
      Wenn du magst schau mal hier: zeit-fuer-fellness.de/langes-haar-abschneiden/


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marlis ()

    • Also Toby muss ich auch so zwei bis drei mal im Jahr bearbeiten, das sich nach der Kastration das Fell total verändert hat. Aber nur partiell und es war mega unpraktisch und auch nicht schön.
      Irgendwo, vllt. sogar hier im Forum hab ich mal gelesen, dass es Hunderassen gibt, die man nicht scheren darf, weil man damit das Fell auf Dauer kaputt macht.
      Leider kann ich da überhaupt nicht mehr zu sagen...
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3
    • Hallo,

      ja Damia ist so eine von der Rasse die nicht geschert werden darf. Leider musste ich sie zu Anfang aber einer Notschur unterziehen, da die Filzplatten nicht anders heraus zu bekommen waren und wir auch davon ausgehen mussten das sich Parasiten eingenistet haben könnten :S , was aber zum Glück nicht der Fall war. Auch die frühe Kastration durch den Tierschutz wirkt sich auf das Fell aus. Da bei dem Berger das Fell um die 3 - 4 Jahre braucht bis es komplett entwickelt ist hab ich jetzt noch Hoffnung, dass es sich einigermaßen von der einmaligen Notschur erholen wird :)
      :pfote: :pfote: Das mir der Hund das Liebste sei
      sagst du mir Mensch sei Sünde,
      der Hund ist mir im Sturme treu,
      der Mensch nicht Mal im Winde!! :pfote: :pfote:
    • Hallo,
      wer hat Erfahrung mit langhaarigen Hunden. Bobby verfilzt immer mehr, obwohl er mind. 3x am Tag gebürstet wird. Wir haben alle möglichen Kämme und Bürsten, geht auch ganz gut damit, aber kurz danach wieder Filzplatten. Ich nehme an es kommt vom Kokosöl, womit er täglich eingerieben wird wg der Zecken.

      Für Tipps immer dankbar

      Liebe Grüße
      Daggi und Bobby
    • Hi Skippy!
      Ich glaube Bobtails gehören zu den Hunden, die lieber kurzgeschoren werden sollten. Bei uns hat mal ein Bobtail gewohnt, der von seinem Frauchen aus dem Fell gepuhlt werden musste, weil er trotz intensiver Fellpflege total verfilzte.


      BtW, ich Leier meiner Mutti heute ihre Hundeschermaschine aus dem Kreuz :hund-wtf: . Diese blöde Zuckerwattefell :schimpf: !
      Liebe Grüsse
      Andrea


      Das einzige was man für Geld nicht kaufen kann ist das Schwanzedeln eines Hundes :love:
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    • Hallo , ich heiße Anja und bin neu hier .Also ich habe zwei Lhasa - Apso und schere die beiden nur über den Sommer im Winter haben beide lange Haare 2 mal die Woche kämme ich . Zum kokosöl möchte ich den Tipp geben nicht ins Fell reiben täglich einen Teelöffel zum Futter geben das wirkt gegen Zecken und das Fell wird schön . Wenn ich meine Mäuse bade bekommen sie danach noch eine schöne Spülung ins Fell dann klappt das föhnen auch besser . Auch wenn das Haar kurz ist und die Mäuse nass sind föhne ich sie sonst gibt es kleine Kutzeln die dann verpfilzen . Ich hatte vor den beiden auch eine Lhasa Dame und was noch gut ist ist ein Unterwollekamm ich hoffe ich konnte etwas helfen :rolleyes:
    • Mhhh...also Kokosöl ins Futter ist zwar gut für die Darmflora und auch gegen Würmer, aber gegen Zecken hilft es nur äußerlich. So meine Infos...
      Wobei man auch wiederum sagt, das Hunde mit einer guten Darmflora nicht so der Zeckenmagnet sein sollen.

      Ich kenne Bobtails auch nur kurz geschoren...kann aber leider nichts zum Thema beisteuern.
      Liebste Grüße Susa und die elf Pfoten <3